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Drachendelta - Regelfrage

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Roman

Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Roman » 3. November 2000, 13:18

Hi,
bei unserer letzten Partie hatten wir eine Regelunklarheit, und zwar, was passiert, wenn jemand eine Brücke baut, die zu kurz ist:
Klar, die Brücke fällt ins Wasser, schwimmt weg und ist aus dem Spiel. Nur: fällt auch die Spielfigur ins Wasser und muss am Startfeld anfangen? Oder gilt letzteres nur, wenn es überhaupt keine Möglichkeit gegeben hätte, die Brücke überhaupt passend anzulegen? Letzteres würde implizieren, dass man im solchen Fall jedesmal alle Möglichkeiten bzgl. der Brücke durch ausprobieren prüfen müsste.
Ciao,
Roman

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Michael Andersch

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Michael Andersch » 3. November 2000, 13:25

Ob eine Brücke zu kurz ist stellt sich ja schon im Moment des Bauens heraus. Wenn dem so ist schwimmt sie weg, wie Du richtig gesagt hast.
Da zu diesem Moment noch keine Figur draufstehen kann, da diese Aktion ja erst als nächste folgt (bzw. folgen könnte) kann zu diesem Zeitpunkt auch noch keine Figur ins Wasser fallen.
Eine Figur, die irgendwohin laufen sollte, wo dies aufgrund nicht vorhandener Stege nun aber nicht mehr möglich ist muß einen anderen Weg nehmen, notfalls auch zurück Richtung Startpunkt.
Nur wenn diese Figur keine andere Möglichkeit hat (z.B. weil sie auf einem rundherum von Wasser umgebenen Steg steht) muß sie ins Wasser laufen.
So wurde es uns erklärt, und das hat sich auch rund gespielt.
Gruß,
Micha (dem Drachendelta sehr gut gefallen hat)

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Roman

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Roman » 3. November 2000, 14:16

Hi Michael,
>Ob eine Brücke zu kurz ist stellt sich ja schon im Moment des Bauens heraus.<
Wann sollte das auch sonst passieren ;-)
>Wenn dem so ist schwimmt sie weg, wie Du richtig gesagt hast.<
Ja, soweit sind wir uns einig.
>Da zu diesem Moment noch keine Figur draufstehen kann, da diese Aktion ja erst als nächste folgt (bzw. folgen könnte) kann zu diesem Zeitpunkt auch noch keine Figur ins Wasser fallen.<
Eben das ist in der Regel anders aufgeführt, die wohl den Grundgedanken hat, dass jedesmal, wenn man etwas nicht machen kann, die Figur ins Wasser fällt:
"Der Spieler wählt den Steg, den er setzen will nach Augenmass aus, d.h. er darf vorher nicht ausprobieren, ob er passt. Wenn er keine Möglichkeit findet, den Steg regelgerecht zu legen [...] wird dieser Steg aus dem Spiel genommen."
Hier ist der erste Punkt: fällt er gleich beim ersten Fehlversuch ins Wasser, oder darf man solange rumprobieren, bis er irgendwo passt (m.E. eigentlich nicht...). Und nun der zweite:
"Kann ein Steg nicht gelegt werden (Paßt nicht oder der Stein, der für das Ablegen vorgesehen war, wurde von einem anderen Spieler entfernt), fällt die Figur ins Wasser und beginnt noch einmal im Startdorf."
Hiernach fällt die Figur also immer dann ins Wasser, wenn ein Steg nicht passt. Fragt sich nur, ob:
1. Der Steg wegschwimmt, wenn er beim ersten Mal nicht passt, man aber dann ausprobiert, ob er irgendwo gepasst hätte, und die Figur nur dann ins Wasser fällt, wenn er gar nicht gepasst hätte.
2. Der Steg nur wegschwimmt, wenn er nirgendwo passt, und die Spielfigur dann ins Wasser fällt.
3. Der Steg wegschwimmt, wenn er beim ersten Mal nicht passt, und die Figur gleich mit ins Wasser tappst.
>Eine Figur, die irgendwohin laufen sollte, wo dies aufgrund nicht vorhandener
Stege nun aber nicht mehr möglich ist muß einen anderen Weg nehmen,
notfalls auch zurück Richtung Startpunkt.<
Klar, das ist unbestritten.
>So wurde es uns erklärt, und das hat sich auch rund gespielt.<
Ja, aber nur solange, bis jemand einen Steg anlegen will, der nicht passt.
Meine Interpretation der Regel ist folgende:
Ein Spieler hat einen Steg und schaut nun, wo er nach Augenmass passt. Findet er nach Augenmass keine Möglichkeit oder setzt ihn fälschlicherweise so, dass er zu kurz wäre, fällt er ins Wasser, und die Spielfigur auf jeden Fall als Strafe nochmal gleich mit.
Ich finde diese Regelung zwar ziemlich hart, aber sie bewahrt das Spiel vor dem Sieg eines Spielers, der zu unvorsichtig mit seiner Bauplanung ist.
>Gruß,
Micha (dem Drachendelta sehr gut gefallen hat)<
Mir auch, ich find's zumindest zu viert und sechst einen Riesenspass mit schönem Ärgerfaktor. Zwar werden die eigenen Berechnungen oft genug durchkreuzt, letztendlich muss man aber auf jeden Fall durchgehend taktisch spielen, um zu gewinnen, mit genug Ausdauer setzt man sich dann durch :) Bei uns kam das Spiel auch bei allen Mitspielern sehr gut an; wenn man es als unterhaltsame Dreiviertelstunde auffasst, was es sein soll, erfüllt es seinen Zweck mehr als gut. Nur wer sich das Spiel als Hardcore-Strategiespiel ohne Glücksfaktor kauft, der wird sicherlich enttäuscht - aber nach einem Probespiel sollte das klar sein.
Wir jedenfalls haben's nach grosser Skepsis zu Beginn einmal in Essen auf dem grossen Prototyp-Tisch gespielt und tags darauf bei einem günstigen Angebot zugeschnappt. Hat dem eigentlich von mir heiss erwarteten Doge (das wir zu unübersichtlich und zu monoton fanden) von nebenan sauber den Rang abgelaufen.
Ciao,
Roman

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Michael Andersch

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Michael Andersch » 3. November 2000, 14:37

Puh, starker Tobak!
Als Nichtbesitzer des Spiels liegen mir leider auch die Regeln nicht vor, weswegen ich eigentlich nicht allzu detailliert mitdiskutieren kann (was mich aber nicht davon abhält es trotzdem zu tun :-)
Also: Steg vorher ausprobieren halte ich für die Vorwärtseinparker-Variante. Entweder er paßt (-> gut!) oder eben nicht (-> schwimmt weg und ist verloren). Wieso aber in letzterem Fall auch die Figur mal eben so pauschal mit hops gehen sollte leuchtet mir nicht so recht ein (und wurde uns zumindest auch nicht so erklärt).
Abgesehen davon kam es aber bei uns gerade ein einziges Mal vor, daß jemand sich beim Bauen verschätzt hat. Ansonsten war das Legen der Stege eigentlich eh kein großes Schätzproblem.
Gruß,
Micha

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Roman

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Roman » 3. November 2000, 14:46

Hi Micha,
>Puh, starker Tobak!<
Gelle...
>Als Nichtbesitzer des Spiels liegen mir leider auch die Regeln nicht vor,
weswegen ich eigentlich nicht allzu detailliert mitdiskutieren kann (was mich
aber nicht davon abhält es trotzdem zu tun :-)<
Du hast ja auch jetzt den korrekten Passus aus der Regel, mehr dazu habe ich auf den ersten und zweiten Blick nicht gefunden...
>Also: Steg vorher ausprobieren halte ich für die Vorwärtseinparker-Variante.<
Damit sind wir uns einig.
Entweder er paßt (-> gut!) oder eben nicht (-> schwimmt weg und ist
verloren).<
Seh' ich auch so.
>Wieso aber in letzterem Fall auch die Figur mal eben so pauschal
mit hops gehen sollte leuchtet mir nicht so recht ein (und wurde uns
zumindest auch nicht so erklärt).<
Tja, entweder man verficht die Grundidee, dass jede nicht korrekt durchgeführte Aktion mit dem Benässen und Zurückschwimmen der Figur endet, wie's die Regel meinen könnte - oder man sagt, dass nur das Bewegen der Figur an sich zu deren Gleichgewichtsverlust mitsamt der Folgen führt. Letzteres ist logischer, ersteres ist fieser und verlängert das Spiel und die Schadenfreude.
>Abgesehen davon kam es aber bei uns gerade ein einziges Mal vor, daß jemand sich beim Bauen verschätzt hat. Ansonsten war das Legen der Stege
eigentlich eh kein großes Schätzproblem.<
Bei uns kam's gestern vor, dass jemand nicht mehr bauen konnte (war zu kurz für alles mögliche, und die wohl gedachte Möglichkeit war von einem anderen eben verbaut worden), und der Steg deswegen ins Wasser fiel.
Ciao,
Roman

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Michael Andersch

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Michael Andersch » 3. November 2000, 15:26

"ersteres ist fieser und verlängert das Spiel und die Schadenfreude"
>>> Da hast Du recht. Ich befürchte allerdings, daß es bei fünf oder sechs Spielern sowieso eine Weile dauern dürfte? Wir haben's nur zu dritt gespielt, und da hat's knappe 45 Minuten gedauert (allerdings mit Erklärung), was ich für ein Spiel der "Ärger-Kategorie" als angemessen empfinde.
"Bei uns kam's gestern vor, dass jemand nicht mehr bauen konnte (war zu kurz für alles mögliche, und die wohl gedachte Möglichkeit war von einem anderen eben verbaut worden), und der Steg deswegen ins Wasser fiel."
>>> Ahh, das ist natürlich eine Situation an die ich nicht gedacht habe. Kam in unserem Dreierspiel aber auch nicht vor. Gab immer genug Möglichkeiten, auch wenn sie eventuell unsinnig waren.
Gruß,
Micha


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Roman

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Roman » 3. November 2000, 15:51

Hi Micha,
>>> Da hast Du recht. Ich befürchte allerdings, daß es bei fünf oder sechs
Spielern sowieso eine Weile dauern dürfte? Wir haben's nur zu dritt gespielt,
und da hat's knappe 45 Minuten gedauert (allerdings mit Erklärung), was ich
für ein Spiel der "Ärger-Kategorie" als angemessen empfinde.<<<
Wir haben's 1x zu viert und 2x zu sechst gespielt. Beides Mal: 45 Minuten. Irgendwie wird's nicht länger - bei 6 Spielern verbaut oder blockiert man sich zwar mehr, aber es gibt auch mehr Spieler, die eine Chance haben, durchzuschlupfen. Da gleichen sich mehr Blockade möglichkeiten und mehr Spieler, die man blockieren muss, scheinbar optimal aus, was ich sehr begrüße. Weil die Spieldauer von 45min. wirklich optimal ist - für mehr ist das Spiel dann doch zu glücksabhängig, für weniger bräuchte man's nicht rauszuholen und aufzubauen.
Ich finde, dass das Spiel in diesen Punkten durchaus sehr gut durchdacht ist, eines der wenigen Spiele, die wirklich mit 3-6 Leuten ähnlich zu gut funktionieren scheinen. Nur zu zweit würde ich's wirklich nicht rausholen (ausser vielleicht beim ersten Mal zur Regelerlernung, aber wir haben's ja auch erklärt bekommen :)
Ciao,
Roman

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Michael Andersch

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Michael Andersch » 3. November 2000, 15:56

Mir scheint, wir sind uns in allem sehr einig. Damit verabschiede ich mich beruhigt ins Wochenende ;-)
Tschüß,
Micha

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ralf

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon ralf » 3. November 2000, 16:19

Also wenn man ganz genau nach der Regel geht müßte Punkt 2 richtig sein. Regelgerecht ist ja auch irgenwo bei einem anderen Spieler. Damit bin ich ja auch schon gestraft, denn ich hab meinem Mitspieler evtl seinen Steg weitergebaut.
Kann der Steg gar nicht gelegt werden, fällt er ins Wasser (wo er mienen Gegnern auch nichts nütz) aber meine Figur fällt ebenfalls mit (irgendjemand muß den Steg ja auch getragen haben und verliert eben das Gleichgewicht.
Ansonsten ist Drachendelta ech kultig!

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Markus Barnick

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Markus Barnick » 5. November 2000, 20:53

Also man kanns auch unnötig kompliziert machen...
>Da zu diesem Moment noch keine Figur draufstehen kann, da diese Aktion ja erst als nächste folgt (bzw. folgen könnte) kann zu diesem Zeitpunkt auch noch keine Figur ins Wasser fallen.<
> Eben das ist in der Regel anders aufgeführt, die wohl
finde ich nicht.
"Der Spieler wählt den Steg, den er setzen will nach Augenmass aus, d.h. er darf vorher nicht ausprobieren, ob er passt. Wenn er keine Möglichkeit findet, den Steg regelgerecht zu legen [...] wird dieser Steg aus dem Spiel genommen."
> Hier ist der erste Punkt: fällt er gleich beim ersten > Fehlversuch ins Wasser, oder darf man solange > rumprobieren, bis er irgendwo passt (m.E. eigentlich > nicht...
ich denke, er darf rumprobieren.
Was denn eigentlich "ausprobieren" heißt, habe ich auch schon reklamiert, aber mit ein bisschen Gutwill kommt man darüber hinweg.
> "Kann ein Steg nicht gelegt werden (Paßt nicht oder der Stein, der für das Ablegen vorgesehen war, wurde von einem anderen Spieler entfernt), fällt die Figur ins Wasser und beginnt noch einmal im Startdorf."
Also diesen Passus finde ich in meiner Regel nicht.
Eine Figur kann nicht ins Wasser fallen, weil ein Steg nicht gelegt werden kann. Das ist Unsinn. Das sind 2 verschiedene Aktionen.

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Carsten Wesel

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Carsten Wesel » 6. November 2000, 00:04

Auch verstehe ich dann an der "Steg-schwimmt-weg-Regel" nicht, warum die eigene Figur ins Wasser fallen soll. Was ist z.B. wenn mir jemand meinen Pylon vor der Nase weg geschnappt hat und ich den Steg nicht mehr da bauen kann, wo ich ihn bauen wollte. In dem Fall stehe ich u.U. ziemlich weit weg von dem Steg, der in Wasser fällt. Warum soll ich dann mitfallen?
Gruß Carsten (platsch)

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Bernd

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Bernd » 6. November 2000, 07:59

Hallo Markus,
in meiner Regel ist dieser Passus enthalten, und in anderen Regeln auch. Sonst würde ja auch niemand darüber diskutieren. Apropos unnötig kompliziert: Da Du, wie du in der Newsgroup gepostet hast, an der Regel mitgearbeitet hast, hättest Du ja einfach sagen, können, wie die Regel anzuwenden ist.
Bernd

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ralf

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon ralf » 6. November 2000, 10:47

Der Passus steht auf Seite 4!
Nimm den Abschnitt der neben der Karte mit dem Symbol für "einen Steg setzen" steht (beginnt mit "SETZTEN SIE 1 STEG:"). Gehe ans Ende dieses Abschnitts (letztes Wort ist "Startdorf") und gehe von der letzten Zeile aus zwei Zeilen nach oben. Diese Zeile beginnt mit den Worten "Kann ein Steg..."
Solltest Du diese Zeilen dort nicht finden, so laß Dir vom Verlag eine Regel ohne Druckfehler zusenden.
Die Diskussion scheint eigentlich vollkommen irrelevant, da die Situation im normalen Spiel so gut wie nie vorkommt. Den Trouble hat man erst, wenn es dann doch mal passiert und sich die Runde nicht oder nur schwer einigen kann. Da wären wir wieder bei dem Thema, das weiter oben diskutiert wird. Ein tolles Spiel, eiine wirklich gute Regel und dann so ein Faux Pas, bei dem die Regel nicht eindeutig ist. Muß das denn sein?

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Markus Barnick

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Markus Barnick » 6. November 2000, 19:50

Au weia...
Ich seh zwar den Abschnitt "SETZEN SIE 1 STEG..." vor mir, aber im ganzen Abschnitt ist keinmal das Wort "Startdorf". Auch die Zeile: "Kann ein Steg..." kommt bei mir nicht vor.
<Verdacht>
Sollte der liebe Uwe mal wieder...
</Verdacht>
<Mist>
Jetzt versteh ich das Problem, wo ihr eine andere Regel habt. Und ich wundere mich die ganze Zeit, über was die hier reden, bei dieser "einfachen" Regel...
</Mist>

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Markus Barnick

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Markus Barnick » 6. November 2000, 19:52

Siehe unten. Da der Passus bei mir gar nicht existiert, habe ich auch nicht so recht verstanden, von was ihr redet.
Wie kann einer denn ins Wasser fallen, wenn ein Steg gesetzt wird????? Regel- und Spieltechnisch gar nicht möglich.

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Bernd

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Bernd » 6. November 2000, 22:37

Lieber Markus,
da Du ja inzwischen gemerkt hast, daß wir eine andere Regel haben als Du, könntest Du ja mal sagen, was in Deiner Regel steht.
Bernd

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Dani-spielbox

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Dani-spielbox » 7. November 2000, 18:41

Hallo Roman und alle anderen Beteiligten!
Wir haben uns im Sommer die französische Version "Les Dragons du Mekong" gekauft. Mir war diese Sache mit der Spielfigur, die bei zu kurzem Steg ins Wasser fällt, nicht aufgefallen. Da mein Französisch aber auch nicht so doll ist, hab ich nochmal nachgekramt.
Eure Regel lautet so:
"Kann ein Steg nicht gelegt werden (Paßt nicht oder der Stein, der für das Ablegen vorgesehen war, wurde von einem anderen Spieler entfernt), fällt die Figur ins Wasser und beginnt noch einmal im Startdorf."
In der französischen Regel steht folgendes (gleiche Stelle, Erklärung der Brückenbaukarte, letzter Satz):
"S'il n'y a pas d'endroit pour placer correctement la planche choisie (planche trop court pour être placée, absence de pierre disponible, etc.), la planche est perdue et doit être retirée du jeu pour le restant de la partie."
Meine nicht perfekte Übersetzung dazu:
Wenn es nicht möglich ist, den gewählten Steg korrekt zu platzieren (Steg zu kurz um platziert zu werden, kein freier Brückenpfeiler vorhanden, etc.), ist der Steg verloren und muss für den Rest der Partie aus dem Spiel entfernt werden.
Damit ist zumindest schonmal klar, dass niemand bei zu kurzer Brücke ins Wasser fällt...
Wir interpretieren die Regel so, dass ein gewählter Steg irgendwo gesetzt werden MUSS, wenn es denn möglich ist.
Viele Grüße
Dani

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Roman

re: Drachendelta - Regelfrage

Beitragvon Roman » 7. November 2000, 20:23

Hi Dani,
[Drachendelta Regelstelle mit Stegplatzierung]
>Meine nicht perfekte Übersetzung dazu:
Wenn es nicht möglich ist, den gewählten Steg korrekt zu platzieren (Steg zu
kurz um platziert zu werden, kein freier Brückenpfeiler vorhanden, etc.), ist
der Steg verloren und muss für den Rest der Partie aus dem Spiel entfernt
werden.]
>Damit ist zumindest schonmal klar, dass niemand bei zu kurzer Brücke ins
Wasser fällt...<
Was damit noch klar ist, ist, dass Eurogames den bei ihnen beliebten Fehler gemacht haben, nicht korrekt zu übersetzen (siehe Castel, Hannibal...)
>Wir interpretieren die Regel so, dass ein gewählter Steg irgendwo gesetzt
werden MUSS, wenn es denn möglich ist.<
Das auf jeden Fall - nur, wenn man ihn einmal nach Augenmass falsch gesetzt hat (zu kurz), dann fällt er auf jeden Fall wohl auch ins Wasser...
Ciao,
Roman


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