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Kings & Things - Regelfragen

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Roman Pelek

Kings & Things - Regelfragen

Beitragvon Roman Pelek » 17. Dezember 2000, 00:19

Hi,
nach unserer ersten Testpartie K&T zu zweit sind wir etwas über die Handhabung der Magiekarten gestolpert bzw. den Einsatz der Magiekarten im Kampf. Die Anleitung sagt leider nur sehr wenig allgemeines dazu. Hier unsere Probleme:
- Darf man Magiekarten nur einsetzen, wenn man magiebegabte Wesen im Kampf dabei hat? (Wir nehmen an: ja, fragen uns dann aber, wie man das nachweist, wenn man z.B. allgemeine Magiekarten ausserhalb von Kämpfen spielt - gar nicht?)
- Wieviele Karten darf man in einem Kampf einsetzen? Eine pro Magiewesen und Schlacht? Oder eine pro Magiewesen und Schlachtrunde? Oder unbegrenzt, solange noch ein Magiewesen da ist?
Ansonsten stellt sich mir die Frage, ob's zu K&T eine FAQ oder Regelupdate gibt.
Ciao und danke,
Roman

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Martin Baer

re: Kings & Things - Regelfragen

Beitragvon Martin Baer » 17. Dezember 2000, 18:08

Hallo Roman,
ich nehme an Ihr habt die neue Version. In der älteren von Games Workshop ist klar erklärt, das ein Spieler beim Zaubern im Zweifelsfall nachweisen muß, daß er einen Zauberer mit bzw. auch in der benötigten Reichweite (einziges Kriterium) hat. Der darf dann soviel zaubern, wie er Zauber hat. Mehr als 10 Karten können es ja ohnehin nicht sein (Höhö).
Nice Dice
Martin

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Roman Pelek

Danke!

Beitragvon Roman Pelek » 18. Dezember 2000, 11:10

Hi Martin,
>ich nehme an Ihr habt die neue Version. In der älteren von Games Workshop<
Jepp, wir haben die neue.
>ist klar erklärt, das ein Spieler beim Zaubern im Zweifelsfall nachweisen muß,
daß er einen Zauberer mit bzw. auch in der benötigten Reichweite (einziges
Kriterium) hat. Der darf dann soviel zaubern, wie er Zauber hat. Mehr als 10
Karten können es ja ohnehin nicht sein (Höhö).<
Okay, jetzt ist es ja klar. Dieser Passus wurde wohl in der überarbeiteten Regel schlichtweg vergessen - ich habe zumindest gesucht und nicht gefunden. Danke!
Ciao,
Roman

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Thorsten Giese

re: Kings & Things - Regelfragen

Beitragvon Thorsten Giese » 18. Dezember 2000, 23:40

Schön, dass bei dir auch mal wieder K&T auf den Tisch gekommen ist.
Habt ihr auch schon das Problem gehabt (bei 2 Spielern), dass einer immer schnell die Oberhand hat, die ihm schwer wieder zu nehmen ist? Oder war es bei uns immer nur Zufall? Wenn ja, was tut ihr dagegen?
Grüsse
Thorsten

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Roman Pelek

re: Kings & Things - Regelfragen

Beitragvon Roman Pelek » 19. Dezember 2000, 00:50

Hallo Thorsten,
>Habt ihr auch schon das Problem gehabt (bei 2 Spielern), dass einer immer
schnell die Oberhand hat, die ihm schwer wieder zu nehmen ist? Oder war es
bei uns immer nur Zufall? Wenn ja, was tut ihr dagegen?<
Wir haben's bisher nur einmal zu zweit gespielt, aber da war's recht ausgeglichen. Liegt aber auch daran, dass wir relativ defensiv gespielt haben, und uns den Spielplan "brüderlich" aufgeteilt haben, so dass wir im Endeffekt jeder eine Zitadelle hatten. Ich find's bei zwei Personen fast so, dass man zuviel Platz hat und sich, wenn man's nicht darauf anlegt, schön aus dem Weg gehen kann - ausser die Landschaften liegen "geballt". Zu viert jedoch hatten wir das Problem, dass zwei sehr schnell die Oberhand hatten und zwei zurücklagen. Das Problem bei K&T ist halt, dass, wenn man nicht genug Land hat, man auch kein Geld kriegt, um Truppen zu bauen und somit zu expandieren - und Magie und Ereignisse sind relativ selten. Naja, mal schauen, wie's bei weiteren Partien bei uns wird - schliesslich ist K&T ein Spiel, das man nicht immer anbringen kann wg. der Regelerklärung und Spieldauer.
Ciao,
Roman (heute Ursuppe zu fünft 3h lang gespielt und keine Lust mehr auf K&T danach gehabt... Die Ursuppe-5+6-Erweiterung zieht das ganze, weia)

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Michael Andersch

re: Kings & Things - Regelfragen

Beitragvon Michael Andersch » 19. Dezember 2000, 07:47

Also zu viert habe ich schon einige Male aus scheinbar aussichtslosen Positionen gewonnen, da mich die anderen nicht mehr auf der Rechnung hatten.
Derjenige, der über die größte Spieldauer am offensichtlichsten dominiert hat hat bei uns (ca. 10 Partien) glaube ich noch nie gewonnen.
Meiner Meinung nach ist K&T der klassische Fall eines Spiels, in dem Ungleichheiten (durch schlechte Dinge,...) durch wechselnde Bündnisse der Spieler optimal ausgeglichen werden können.
Gruß,
Micha "mehr sein als Schein" Andersch

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Roman Pelek

re: Kings & Things - Regelfragen

Beitragvon Roman Pelek » 19. Dezember 2000, 11:37

Hi Micha,
>Also zu viert habe ich schon einige Male aus scheinbar aussichtslosen
Positionen gewonnen, da mich die anderen nicht mehr auf der Rechnung
hatten.
Derjenige, der über die größte Spieldauer am offensichtlichsten dominiert
hat hat bei uns (ca. 10 Partien) glaube ich noch nie gewonnen.
Meiner Meinung nach ist K&T der klassische Fall eines Spiels, in dem
Ungleichheiten (durch schlechte Dinge,...) durch wechselnde Bündnisse der
Spieler optimal ausgeglichen werden können.<
Das kann gut sein, setzt aber voraus, dass alle Mitspieler das Spiel schon gut kennen - was wir bisher in unseren wechselnden Runden noch nicht geschafft haben :( Aber wir arbeiten daran, vielleicht ist ja "zwischen den Jahren" Zeit für 1-2 Spieletage, mal schauen.
>Gruß,
Micha "mehr sein als Schein" Andersch<
Ciao,
Roman (Kämpft auch mal gerne mit Mörderpapageientaucher-Trugwesen :)

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Michael Andersch

re: Kings & Things - Regelfragen

Beitragvon Michael Andersch » 19. Dezember 2000, 12:23

"...setzt aber voraus, dass alle Mitspieler das Spiel schon gut kennen..."
Sehe ich nicht so. Auch ein Neuling kann aus der Ausbreitung der Spieler und der Höhe ihrer Dingestapel relativ einfach erkennen wer in Führung liegt und wer nicht. Und auf dem Führenden kloppt man halt zusammen mit den anderen solange rum, bis er von seiner Führung möglichst weit entfernt ist ;-). Das sollte relativ einfach sein, da es auch einem starken Spieler im Normalfall unmöglich ist, das eigene Reich an allen Grenzen 100% zu verteidigen.
Würzt man diese Angriffe mit ein paar gezielten Seitenhieben auf die anderen Gegner ("sorry, aber ich brauch das Feld dringend. Oder willst Du daß mein Angriff gegen xxx ins Leere läuft, weil ich lauter Trugwesen habe?") sollte einem geschickten Ausbau der eigenen Position nichts im Wege stehen.
Gruß,
Micha (hatte schon Teeniepocken)


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Roman Pelek

re: Kings & Things - Regelfragen

Beitragvon Roman Pelek » 19. Dezember 2000, 14:02

Hi Micha,
>>"...setzt aber voraus, dass alle Mitspieler das Spiel schon gut kennen..."<<
>Sehe ich nicht so. Auch ein Neuling kann aus der Ausbreitung der Spieler
und der Höhe ihrer Dingestapel relativ einfach erkennen wer in Führung liegt
und wer nicht. Und auf dem Führenden kloppt man halt zusammen mit den
anderen solange rum, bis er von seiner Führung möglichst weit entfernt ist ;-).<
Nuja, wenn ich (wie vorgestern) damit beschäftigt bin, Mitspieler X die ganze Zeit zu erklären, warum man wie welche Wesen wo bewegen kann und sollte, dann endet das bei uns eben so, dass weder Mitspieler X noch ich irgendwas taktisch sinnvolles zusammenspielen - vor allem, wenn Mitspieler X nix besseres zu tun hat, als meine Tipps dahingehend umzusetzen, dass er auf mich draufhaut, weil meine Landfelder ihm am nächsten sind ;-)
>Das sollte relativ einfach sein, da es auch einem starken Spieler im
Normalfall unmöglich ist, das eigene Reich an allen Grenzen 100% zu
verteidigen.<
Das sicherlich, aber siehe oben - wenn ich das ganze Spiel über mit einem anderen Spieler diskutiere, wie er den Regeln gemäß spielt, und der dann trotzdem nur auf mich draufhaut, ist das hoffnungslos. Okay, demnächst verlange ich einen Eignungstest... :)
Aber ansonsten beobachte ich das immer öfter, wenn ich neue Spiele erkläre - da bin ich mehr mit Erklären beschäftigt als mit Spielen. Viele Spiele, die ich mit Neulingen oder zumindest "schwerer kapierenden" Neulingen spiele, verliere ich gnadenlos, weil ich kaum dazu komme nachzudenken bzw. der Fairness halber gegenüber anderen meine Züge sehr defensiv halte (ich haue nicht gerne gezielt spieltaktisch auf Neulinge drauf). Gestern bei Ursuppe gesehen: aus Nettigkeit kein "Überlebenskampf"-Gen genommen und gespielt. Ergebnis: ich wurde nur gefressen :)
>Würzt man diese Angriffe mit ein paar gezielten Seitenhieben auf die
anderen Gegner ("sorry, aber ich brauch das Feld dringend. Oder willst Du
daß mein Angriff gegen xxx ins Leere läuft, weil ich lauter Trugwesen habe?")
sollte einem geschickten Ausbau der eigenen Position nichts im Wege
stehen.<
Du hast scheinbar das Glück, nur mit schnell schaltenden Vielspielern zu spielen, die sich sehr schnell reindenken können. Wir haben halt immer auch mal Gelegenheitsspieler dabei, zu denen man netter ist und mehrfach erklärt bzw. die dann auch mal taktischen Unsinn machen.
Ciao,
Roman (spiele Großes Juju gegen Feld mit Burg - und platsch ins Meer...)
Gruß,
Micha (hatte schon Teeniepocken)


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