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Rappelfässer bei Zapp Zerapp - "Gewichtsprobleme"

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Roman Pelek

Rappelfässer bei Zapp Zerapp - "Gewichtsprobleme"

Beitragvon Roman Pelek » 18. Dezember 2000, 11:33

Hi,
meine Freundin hat jüngst Zapp Zerapp erstanden, und wir haben's auch gleich eifrig zusammengebastelt. Nun spielten wir's gestern im Familienrahmen zum ersten Mal "richtig" zu viert - dabei stiessen wir jedoch auf Probleme. Jedesmal, wenn Zahlen zwischen 8 und 11 fielen, zog fast jedesmal einer die "13". Wie wir im Nachhinein feststellten, war das Fass mit den 13 Kugeln leichter als z.B. das Fass mit 10 Kugeln. Wir haben dann (der Vater meiner Freundin ist Physik-Prof ;-) vermittels einer Briefwaage die (geleerten) Fässer nach Gewicht sortiert und nun entsprechend gefüllt (leichtere Fässer - weniger Kugeln und umgekehrt), kamen aber nicht mehr dazu, diese Variante zu spielen. Jedenfalls waren die Fässer mit 12 bis 16g doch recht unterschiedlich schwer.
Hattet Ihr ähnliche Probleme (und vielleicht andere Lösungen) oder sagt Ihr Euch, dass das Gewicht ruhig irreführen darf, da es "nur auf den Klang" ankommt?
Ciao,
Roman

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Jürgen Polenz

re: Rappelfässer bei Zapp Zerapp - "Gewichtsprobleme"

Beitragvon Jürgen Polenz » 18. Dezember 2000, 12:40

Hi Roman,
also mich würde das mit dem unterschiedlichen Gewicht nicht stören. Ich finde es kommt auf den "Rappelfaktor" an, sind ja auch "Rappelfässer. Und wenn man das mit dem unterschiedlichen Gewicht weiss, ist das doch schon fast der "Expertenfaktor".
Mich wundert allerdings, wie solche Gewichtsunterschiede überhaupt zustande kommen können. Äußerlich sind die Figuren doch identisch und wenn man mal vermutet, dass die Löcher in den Figuren maschinell hergestellt werden, ist ein solcher Gewichtsunterschied eigentlich nicht erklärbar.
Übrigens: Spielst Du eigentlich alles? Und wo ich gerade dabei bin: Hast Du das Buch bekommen?
Gruß Jürgen

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Frank "Riemi" Riemenschneid

re: Rappelfässer bei Zapp Zerapp - "Gewichtsprobleme"

Beitragvon Frank "Riemi" Riemenschneid » 18. Dezember 2000, 13:03

Da die Briefwaage nicht geeicht ist kann das unterschiedliche Gewicht auch durch Messfehler kommen.
Ich habe Zapp Zerapp in Essen gespielt und meine Mitspieler durch mein Gewichts/Rappelgefühl (Quote ca.7/10)ziemlich gefrustet :o)))))
Du könntest nur versuchen die einzelen Fässer so mit Kugeln zu bestücken das das Gewicht in etwa stimmt.

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Ralf Abilgaard

re: Rappelfässer bei Zapp Zerapp - "Gewichtsprobleme"

Beitragvon Ralf Abilgaard » 18. Dezember 2000, 13:20

Die Gewichtsunterschiede sind bei allen Spielen, sollten aber nicht so störend sein, in erster Linie kommt es doch auf das Hören und nicht auf das Gewicht an. Wobei ich mir gar nicht sicher bin, daß die Bleilinsen alle das gleiche Gewicht haben, da sich die Gewichtsunterschiede bei Deinen Fässern im Bereich von +/- 2 g halten, könnten auch die Linsen zu einer Gewichtsänderung beitragen. Da die Fässer aus Holz sind, sind derartige Gewichtsunterschiede keine Seltenheit und fast nur noch dadurch auszumerzen, daß man jedes Teil nach der Produktion wiegt (kann danach aber immer noch austrocknen und wieder ein Gramm leichter sein).
Wie ich vom Zoch Verlag mitbekommen habe, experimentieren die gerade an einem neuen Material für die Rappelfässer um die verschiedenen Probleme in den Griff zu bekommen. Oft haben sich Fässer verzogen oder einige sind durch besonders auffällige Maserung unbrauchbar (diese werden ja sofort erkannt). Evtl. haben die Fässer aus dem neuen Material dann auch ein identisches Gewicht. Wie ich das hörte war ich erst schockiert, daß die Fässer nicht mehr zu 100% aus Holz sein werden, die Vorteile liegen aber auf der Hand. Zumal die Zapp Zerapp Produktion wegen der Holzfässer schon mal ins Stocken kommt. Und bei der bisherigen Qualität der Zoch Spiele kann man sich eigentlich sicher sein, daß nicht simples Plastik genommen wird.
Ich würde das Problem mit unterschiedlichen Gewichten aber nicht so eng sehen, da Zapp Zerapp ausdrüklich ein Hör-Spiel ist und das Gewicht eigentlich nur ein zusätzliches Hilfsmittel darstellt. Und wer den Unterschied zwischen 8 Linsen und 13 Linsen nicht hört, sondern sich zu sehr auf seinen Gewichtssinn verläßt, ist selber Schuld :-)
Gruß,
Ralf

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Albrecht Werstein

re: Rappelfässer bei Zapp Zerapp - "Gewichtsprobleme"

Beitragvon Albrecht Werstein » 18. Dezember 2000, 21:55

Hallo Meisterrappler,
Gewichtsunterschiede bei ZAPP ZERAPP sind wohl sekundär. Im Einnzelfall ist das schon möglich, aber nicht gewollt. Gewollt ist von uns, dass die Unterscheidbarkeit zwischen 10+13 Flachmuggelsteinen ( so heißen die wirklich!) sehr schwer sein soll.
Ralf hat übrigens recht. Wir experimentieren an einem neuen Material, das uns die Produktionsschwierigkeiten bei Holz lindern soll. Wenn uns das gelingt wird es recht innovativ und in Nürnberg vorgestellt.
Bis dahin rappelt schön miteinander.
Albrecht

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Roman Pelek

re: Rappelfässer bei Zapp Zerapp - "Gewichtsprobleme"

Beitragvon Roman Pelek » 19. Dezember 2000, 00:43

Hi Jürgen,
>also mich würde das mit dem unterschiedlichen Gewicht nicht stören. Ich
finde es kommt auf den "Rappelfaktor" an, sind ja auch "Rappelfässer.<
Tja, nur da wäre es schöner, wenn man dann ein gleiches Gewicht hätte :( Jedenfalls haben alle in unserer Runde bei kleineren Fässern nach Gehör und bei größeren nach Gewicht sortiert. Ich jedenfalls finde den Unterschied zwischen 10 und 13 Linsen quasi nicht mehr hörbar, da da fast oder tatsächlich mehr mitreinspielt, wie man das Fass anfasst (dämpft) oder wie das Holz mit-"klingt".
>Und
wenn man das mit dem unterschiedlichen Gewicht weiss, ist das doch schon
fast der "Expertenfaktor".<
Glaube ich nicht - wie gesagt, haben das alle auch intuitiv bei der ersten Partie benutzt.
>Mich wundert allerdings, wie solche Gewichtsunterschiede überhaupt
zustande kommen können. Äußerlich sind die Figuren doch identisch und
wenn man mal vermutet, dass die Löcher in den Figuren maschinell
hergestellt werden, ist ein solcher Gewichtsunterschied eigentlich nicht
erklärbar.<
Es ist Holz, und das ist nunmal ein Naturprodukt, das austrocknet, das mal dichtere und mal weniger dichte Maserung hat etc. Bei mehreren Spielen könnte es, wie weiter unten von anderen auch angesprochen, durchaus auch ein Problem werden, dass geübte Mitspieler an der Struktur und Färbung der Fässer manche erkennen.
>Übrigens: Spielst Du eigentlich alles?<
Von den diesjährigen Essener Messeneuheiten fast - zumindest all das, was uns (Freundin und ich) selbst auf der Messe gefallen hat bzw. über das wir positives gelesen habe (sofern wir uns vorher nicht vom Gegenteil überzeugen konnte). Wir haben hier gerade durch häufige Spielenachmittage/-abende an der Uni einen ziemlichen hohen Bedarf - zumindest ich spiele nicht gerne in einer Woche hintereinander drei-/viermal die gleichen Spiele...
>Und wo ich gerade dabei bin: Hast Du
das Buch bekommen?<
Jepp.
>Gruß Jürgen<
Ciao,
Roman


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