Beitragvon Volker L. » 17. Januar 2001, 12:14
> ...sinngemäß zu hören, daß es
> diese Einwende bei fast jeder Farbkombination gäbe.
Aber wohl doch nicht bei allen. Aus eigener Erfahrung
kann ich da nichts beisteuern, aber ich habe irgendwo
gelesen (war's bei den Ditts?), dass ein farbenblinder
Mitspieler problemlos die 10(!) verschiedenen Farben
der Lokomotiven bei Union Pacific haette auseinanderhalten
koennen (und da sind sogar je ein kraeftiger Rot- und
Gruenton dabei).
> Ich hatte nicht den Eindruck, als ob da überhaupt
> der Wille bestand, die Testergebnisse aus Essen noch
> einmal tiefer in eine Spiel- oder Layoutänderung
> einfliessen zu lassen. (...) Das Spiel ist eigentlich
> immer so erschienen, wie es in Essen bereits getestet
> wurde und ich glaube nicht, daß dies bei Wyatt Earp
> anders sein wird.
Das waere wirklich bedauerlich, ich bin da jedenfalls
mal gespannt. Wir hatten zu Wyatt Earp auch ein paar
Verbesserungsvorschlaege abgegeben, die zum Layout sind
sicherlich Ansichtssache (und offenbar ignoriert worden,
es sei denn, KMW haette fuer seine Nuernberg-Vorschau
ein altes Bild wiederverwendet), aber wir hatten auch
ein grundsaetzliches Problem am Spielmechanismus
gefunden und einen Abhilfe-Vorschlag eingereicht (gegen
Ende einer Runde waren nahezu alle Outlaw-Karten
ausgespielt oder auf der Hand, der Ablage- und
Nachziehstapel bestanden fast nur noch aus Sheriffs-
karten, so dass jede Schussprobe fuer die Sheriffskarten
fast automatisch ein Fehlschuss war; wir hatten
vorgeschlagen, die Treffer doch lieber auszuwuerfeln).
Sollte es die Verlagspolitik sein, die Spieler nach
Testrunden nur symbolisch Frageboegen ausfuellen zu
lassen, diese jedoch grundsaetzlich zu ignorieren,
dann ginge dies des Oefteren zu Lasten der Qualitaet
des betreffenden Spiels und wuerde mir auch jegliche
Motivation rauben, ueberhaupt an einer Testrunde des
Prototypen teilzunhemen.
Gruss, Volker