Beitragvon Roland G. Hülsmann » 26. Januar 2001, 10:55
Also ich habe das so gelöst: Eine ganze Wand unseres Eßzimmers (lt. Mietvertrag 1/2 Zimmer, da paßt außer dem Regal und ein Schrank nur eine Eßecke rein, die wir zum Spielen nutzen) ist Spielen gewidmet: Unten eine etwa 80 cm hohe Anrichte. In den Schubladen die Kartenspiele, ein einem Schrankteil Zubehörmaterialien (Plastikbeutel, Ersatzpöppel, selbsterstellte Spiele, kleinere Sammelstücke, die nicht zum Spielen gedacht sind, Literatur, etc.). Das Wichtigste ist darüber: Ein Regalsystem, bei dem Leisten an der Wand befestigt werden und die Regalböden variabel (!) angebracht werden können, um auf Veränderungen reagieren zu können. Tiefe so groß, daß Standardspielschachteln (etwa von ASS, Ravensburger) längst gestapelt werden können (mit der Schmalseite nach vorne). Spiele einer Packungsgröße stapeln wir übereinander, so daß auch bequem das Unterste entfernt werden kann, un die oberen einfach runterrutschen. Nach dem Spiel kommt es dann automatisch nach oben. (Nebenstappel dürfen nicht in Mitleidenschadt gezogen werden.)
Außerdem haben wir z.B. bisher alle Siedlerspiele (ohne Sternfahrer/Nürnberg, aber mit hist. Szenarios) in der Grundpackung untergebracht, indem wir den Einsatz entfernt haben. (Die Originalpackungen der anderen Spiele wurden auf dem Speicher gelagert.) Gleiches haben wir mit Roboralley und anderen Fortsetzungs- und Sammelwerken ;-) gemacht.
Eine endgültige Lösung ist das zwar nicht, aber es haterst mal entspannt, zumal die Regale nun bis unter die Decke gehen und dadurch, daß bei dem System keine Seitenwände existieren, auch kein Platz verschenkt wird. Da paßt Stapel neben Stapel über die ganze Länge (bei uns 2 Meter). Eine endgültige Lösung wäre ein eigenes Spielzimmer ín einer größeren Wohnung, wo alle Wände mit Regalen für Spiele und Bücher belegt sind und in der Mitte ein großer, mit grünem Samt bezogener Spieltisch steht ... aber hier bewegen wir uns im Reich der Träume ... ;-)