Anzeige

Jury "Spiel des Jahres" & DSP - wen interessiert es wirklich???

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
You Know

Jury "Spiel des Jahres" & DSP - wen interessiert es wirklich???

Beitragvon You Know » 12. Februar 2001, 21:34

Seien wir doch ehrlich!!! Außer uns (!) interessiert es doch wirklich niemand, wer, wie und weshalb die Spiele ausgewählt werden... Die meisten wissen weder wer die Spiele auswählt, noch wie das ganze funktioniert - und sie wollen es auch gar nicht wissen!!!
Was interessiert ist der Aufdruck auf der Packung, der als Kaufempfehlung wahrgenommen wird - mehr auch nicht!!!
Die Jury wird sich neu formieren, die die Geldpolitik wird etwas durchsichtiger und in ein paar Wochen interessier es wirklich niemand mehr und alles ist beim alten - der Normalverbraucher bekommt nix mit!
Wer von den Jurymitgliedern denkt, er wäre der Nabel um den sich alles dreht und wäre unersetzlich der irrt gewaltig - ich hoffe die ganze Sache ist für unsere Jurymitglieder heilsam und bringt sie auf den Boden der Tatsachen zurück...
Der Preis "Spiel des Jahres" hat sich in den Jahren zu einem sehr mächtigen und "wertvollen" Preis für die Verlage entwickelt (Kosmos verdankt ihm seine überleben) - aber es sollte darauf geachtet werden, dass die erwählten Spiele in Zukunft den Preis auch verdient - die meisten Käufer vertrauen darauf, dass es sich bei dem gekauften und prämierten Spiel um "Das Spiel des Jahres" handelt - natürlich kann man nie einwandfrei klären, welches Spiel das Spiel des Jahres ist, aber es sollte ein Spiel sein, dass für die meisten (also den durchschnitt) der Spieler auf alle Fälle eine Bereicherung ist - die Jury hat jetzt die Chance einen neuen Weg einzuschlagen - ich hoffe sie nutzen es - ansonsten plädiere ich dafür, dass wir einen Computer mit allen Spieleneuheiten füttern und per Zufallsverfahren das Spiel des Jahres auswählen lassen - dann hätte als der Hickhack endlich ein ende... die meisten Käufer würdens sowieso nicht merken (schließlich spielen die meisten Käaufer die Spiele ja auch nicht selbst, sondern verschenken sie - und da liegen sie dann im Schrank)...
You know

Benutzeravatar
Achim Nieder-Vahrenholz

re: Jury "Spiel des Jahres" & DSP - wen interessiert es wirklich???

Beitragvon Achim Nieder-Vahrenholz » 12. Februar 2001, 22:47

Hallo !
Noch immer bin ich dafür, dass hier nicht anonym gepostet wird-aber das thema hatten wir ja schon.
Nun zum Thema SdJ:
Der Meinung, dass die Preisträger der letzten Jahre keine gute Wahl waren, kann ich mich leider nicht anschliessen. Natürlich werden Vielspieler z.T. manchen Gewinner (z.B. Mississippi Queen) belächeln, aber im grossen und ganzen waren es immer Spiele, für die man sich wirklich nicht zu schämen braucht.
Dass jeden die Kriterien der Auswahl interessieren müssen, wurde, glaube ich, von keinem im Forum verlangt.
Und wenn Kosmos durch das SdJ gerettet wurde, muss ich sagen: Danke! Wir wären sonst nämlich um viele gut produzierte Spiele ärmer.
Ausserdem muss man objektiv feststellen, dass durch den SdJ-Poeppel im deutschsprachigen Raum erst ein Massenpublikum geschaffen, bzw. gefördert wurde. Davon profitieren auch die Vielspieler dieses Forums:Hohe Auflagen-mässige Einkaufspreise !
Lass den Computer als Glücksfee lieber im Schrank,denn er wird auf jeden Fall schlechter arbeiten als die Jury.
Achim

Benutzeravatar
Roman Pelek

Anonyme Postings und deren Gehalt, die 1.

Beitragvon Roman Pelek » 13. Februar 2001, 01:32

Hallo unbekannt,
>Seien wir doch ehrlich!!! Außer uns (!) interessiert es doch wirklich niemand,
wer, wie und weshalb die Spiele ausgewählt werden...<
So, jetzt haben wir's ja wieder. Ein anonymes Posting und ein Inhalt dessen, der zumindest formell einem in Erinnerung ruft, warum der Absender anonym bleiben will. Mein Vorschlag zur Sache wäre: einfach 2 Minuten länger über das Posting nachdenken, 5 Ausrufezeichen aus Bescheidenheit mal weglassen - und dafür den Namen drunterschreiben. Schon ist ein wunderbarer, interessanter Beitrag zum Forum hier entstanden. Und jetzt mal zum Inhalt:
>Die meisten wissen
weder wer die Spiele auswählt, noch wie das ganze funktioniert - und sie
wollen es auch gar nicht wissen!!!<
Ein Ausrufezeichen langt. Ansonsten ist diese Aussage für sich richtig, aber von Belang sind eh nur die Konsequenzen, die darüber hinaus aus der Auswahl der SdJ's entstehen. Und dazu mehr:
>Was interessiert ist der Aufdruck auf der Packung, der als Kaufempfehlung
wahrgenommen wird - mehr auch nicht!!!<
Die meisten von uns sehen das genauso, da bedarf es nicht eines "Anschreiens" in Form dreier Satzzeichen ;-)
>Die Jury wird sich neu formieren, die die Geldpolitik wird etwas
durchsichtiger und in ein paar Wochen interessier es wirklich niemand mehr
und alles ist beim alten - der Normalverbraucher bekommt nix mit!<
Das steht leider zu befürchten, meine Anfrage bzgl. des DSP hier hat dieses Desinteresse leider bestätigt. Aber der Normalverbraucher muss auch nix mitbekommen, wenn es ihn nicht interessiert. Niemand wird auf eine Spieleschachtel drucken "Spiel des Jahres 2001, wenn auch mit drei Jurymitgliedern weniger"...
>Wer von den Jurymitgliedern denkt, er wäre der Nabel um den sich alles
dreht und wäre unersetzlich der irrt gewaltig<
Ich denke nicht, dass einer der Jurymitglieder diesem Gedankengang länger nachhängt. Was vielmehr zählen mag ist, dass einige Jurymitglieder quasi ein Lebenswerk geschaffen haben, dessen Bestehen unmittelbar mit ihrem Engagement verknüpft ist. Da diese Jurymitglieder aber auch die finanzielle Absicherung des Ganzen in einer Doppelmitgliedschaft regeln, geraten sie dadurch unweigerlich in Verruf, mag sein zu Recht, mag sein, dass dies nur "Formfehler" sind. Egal wie, sollten sich die betreffenden Personen aber darüber Gedanken machen, wie sie ihr Werk auf eigene finanzielle und organisatorische Beine stellen. Darum geht es. Da es so wie bisher bequemer ist, sehen diese Personen keinen großen Anlass zu radikalen Änderungen. Diese müssen aber erfolgen, will man öffentlich als unabhängig dastehen, egal, wie stark diese Belange wirklich Entscheidungen beeinflussen. Im Zweifelsfall immer zu stark.
>- ich hoffe die ganze Sache ist
für unsere Jurymitglieder heilsam und bringt sie auf den Boden der
Tatsachen zurück...<
Ich hoffe, einige Jurymitglieder erkennen, dass ihnen niemand ihre Verdienste oder Werke streitig machen will, sondern nur die Unabhängigkeit der Jury bar jedes Zweifels sicherstellen will. Und, nicht zuletzt, obliegt es der Jury nun, die Weichen für die nachfolgende Generation zu stellen. Doch genau diese hat ja jetzt die Jury verlassen - und das ist ein sehr ernstes Problem.
>Der Preis "Spiel des Jahres" hat sich in den Jahren zu einem sehr mächtigen
und "wertvollen" Preis für die Verlage entwickelt (Kosmos verdankt ihm seine
überleben)<
Ich persönlich bin dankbar für das Überleben von Kosmos, es ist aber auch objektiv gerechtfertigt. Siedler war und ist das Jahrhundertspiel für die Massen. Dass viele (auch ich) es nicht mehr sehen können, ist dabei völlig unerheblich, und würde es auch niemals der Jury zum Vorwurf machen. Und wenn ich meinen Spieleschrank anschaue, besitze ich 80% des Kosmos-Programms, was die Sache für mich nur noch mehr rechtfertigt.
>- aber es sollte darauf geachtet werden, dass die erwählten
Spiele in Zukunft den Preis auch verdient - die meisten Käufer vertrauen
darauf, dass es sich bei dem gekauften und prämierten Spiel um "Das Spiel
des Jahres" handelt - natürlich kann man nie einwandfrei klären, welches
Spiel das Spiel des Jahres ist, aber es sollte ein Spiel sein, dass für die
meisten (also den durchschnitt) der Spieler auf alle Fälle eine Bereicherung
ist<
Ja. Die Jury sollte schauen, dass sie auch bei gestiegener Komplexität der Spiele und höherer Bereitschaft der Massen, komplexere Spiele zu spielen nicht über's Ziel hinausschiesst. Torres z.B. ist für mich einen Tick zu abstrakt für die Massen - Meinungen von Leuten, die das als Fast-Nie-Spieler geschenkt bekamen, bestätigen das leider. Ungeachtet der Qualität des Spiels an sich.
>- die Jury hat jetzt die Chance einen neuen Weg einzuschlagen - ich hoffe
sie nutzen es - ansonsten plädiere ich dafür, dass wir einen Computer mit
allen Spieleneuheiten füttern und per Zufallsverfahren das Spiel des Jahres
auswählen lassen - dann hätte als der Hickhack endlich ein ende...<
Das ist Unfug, da die SdJ's immer der gehobenen Klasse von Spielen entsprangen. Mein größter Kritikpunkt ist da immer noch, dass die Jury manchmal im Niveau zu tief oder zu hoch greift für Otto-Normalspieler.
>die
meisten Käufer würdens sowieso nicht merken (schließlich spielen die
meisten Käaufer die Spiele ja auch nicht selbst, sondern verschenken sie -
und da liegen sie dann im Schrank)...<
Und, weiter? Wenn Du bei jemandem beobachtest, dass er zwei SdJ's im Schrank verstauben lässt oder schon an Weihnachten keinen Spass dran hat, dem schenkst Du nächstes Mal vielleicht die Kuschelrock Vol. 113, und schaust dann weiter, ob er das mag.
Insofern haben sowohl die Massentauglichkeit als auch die Qualität des Spiels entscheidenden Einfluss auf die Spieleszene. Beides ist wichtig für das SdJ. Für den DSP sind, m.E. nur Qualitätsbelange wichtig, aber das zu erörtern, füllt ganze Bildschirmseiten mit Diskussionen.
Ciao,
Roman

Benutzeravatar
Helmut
Kennerspieler
Beiträge: 1529

Anonyme Postings durch (lange) Antworten aufgewertet!

Beitragvon Helmut » 13. Februar 2001, 07:10

Hallo Roman,
ich ärgere mich über jedes anonyme Posting und lese den beitrag gar nicht mehr. Du solltest sie bitte nicht mit Deinen klugen Ausführungen aufwerten!
Tschüß
Helmut

Benutzeravatar
Roman Pelek

re: Anonyme Postings durch (lange) Antworten aufgewertet!

Beitragvon Roman Pelek » 13. Februar 2001, 07:21

Hi Helmut,
>Hallo Roman,
ich ärgere mich über jedes anonyme Posting und lese den beitrag gar nicht
mehr. Du solltest sie bitte nicht mit Deinen klugen Ausführungen aufwerten!
Tschüß<
Das Dilemma. Soll man ein ausführliches, teilweise durchdachtes Posting beantworten oder ignorieren? Die letzte Hälfte des Postings erschien mir zu gut, als dass ich sie ignorieren wollte.
Ciao,
Roman

Benutzeravatar
Matthias Staber

re: Anonyme Postings durch (lange) Antworten aufgewertet!

Beitragvon Matthias Staber » 13. Februar 2001, 10:33

>Das Dilemma. Soll man ein ausführliches, teilweise durchdachtes Posting beantworten oder ignorieren? Die letzte Hälfte des Postings erschien mir zu gut, als dass ich sie ignorieren wollte.
Ciao,<
Ich bin für ignorieren. Die Argumente, die hier, auch weiter unten von "Sonne", immer wieder pro anonymes Posten gebracht werden, halte ich nicht für überzeugend. Wer bei seiner Arbeit nicht im Internet surfen darf (vielleicht hat der Chef ja gute Gründe dafür), sollte sich halt einen privaten Netzzugang zulegen. Ich möchte hier niemanden diskreditieren, auch ich halte z.B. "Sonne"-Postings für lesenswert. Das anonyme Posten insgesamt nimmt in diesem Forum jedoch überhand, nicht zuletzt das Gefühl bei Leuten erzeugend, die mit Vor- UND Nachname plus Mailadresse hier posten: "Bin ich eigentlich bescheuert?"
Obwohl einzelne anonyme Beiträge durchaus lesenswert sind, hat die Fülle anonymen Postens IMO zu einer leichten Verrohung und Verunsachlichung einzelner Threads geführt. Das finde ich schade. Dem sollte entgegengesteuert werden.
Matthias

Benutzeravatar
Michael Schramm

re: Anonyme Postings durch (lange) Antworten aufgewertet!

Beitragvon Michael Schramm » 13. Februar 2001, 11:18

Hallo Matthias,
ich stimme Dir voll und ganz zu, anonyme Postings haben hier nichts zu suchen! Mir sind die scheinbar so einleuchtenden Gründe für ein solches Posten auch völlig egal, ich diskutiere auch im "normalen" Leben nicht mit Menschen, die sich eine Vollmaske über das Gesicht ziehen!
Nice dice
Michael

Benutzeravatar
Markus Barnick

re: Anonyme Postings und deren Gehalt, die 1.

Beitragvon Markus Barnick » 13. Februar 2001, 13:30

Warum so sauer, Roman?
Ich kann dem Schreiber weitgehend Recht geben.

Benutzeravatar
Helmut
Kennerspieler
Beiträge: 1529

re: Anonyme Postings durch (lange) Antworten aufgewertet!

Beitragvon Helmut » 13. Februar 2001, 13:33

Ach, wie sprecht Ihr beiden mir aus der Seele. Ich habe auch absolut keine Ahnung, warum man Meinungen zu so unpolitischen Themen wie "Welches Spiel ist empfehlenswert und warum?" anonym abgeben muss. Ich habe bisher keine Nachteile durch meine Email-Angabe hinnehmen müssen.
Ich meine, wenn keiner auf anonyme Postings eingeht und sie ins Leere laufen, nehmen sie ab!
Gruß
Helmut

Benutzeravatar
Gerald Rüscher

re: Überwältigend viele anonyme Postings

Beitragvon Gerald Rüscher » 13. Februar 2001, 15:21

Mathias Staber meint:
> Das anonyme Posten insgesamt nimmt in diesem Forum
> jedoch überhand
Nur zum Mitschreiben:
In welchem Zeitraum waren überwältigend viele anonyme Postings und wie war das Verhältnis anonym : offen?
Neugierig,
Jerry

Benutzeravatar
Heiko

re: Anonyme Postings durch (lange) Antworten aufgewertet!

Beitragvon Heiko » 13. Februar 2001, 17:50

Ich weiss nicht warum Ihr Euch ueber anonyme postings so aufregt. Wenn etwas geistreiches gesagt wird, dann ist es doch egal von wem es kommt.
Durch anonyme postings verhindert man z.B., dass die Meinung des "posters" von vornherein in eine bestimmte Richtung interpretiert wird. (Nach dem Motto "der Heiko wieder")
Aber jetzt kommen natuerlich wieder die "da muss ein Name drunter, sonst les' ich's nicht"-Verfechter und stecken alle anonymen Postings in die selbe Schublade.
In anderen Foren werden "!!!!" nicht als schreien interpretiert. SCHREIEN FUNKTIONIERT DA SO.
Also ich lese auch weiterhin anonyme postings, wenn der Inhalt stimmt. Wer gute Inhalte aufgrund des Fehlens eines Absenders verwirft ist selbst Schuld.
Ich haette jetzt natuerlich Frank Knopf und Frank.Knopf@brennzelle.de als Absender angeben koennen, dann waeren alle zufrieden (und angelogen)
Stattdessen nur freundliche Gruesse von einem ehrlichen
Heiko

Benutzeravatar
Heinrich Glumpler

...kein Fanatismus ... bitte

Beitragvon Heinrich Glumpler » 13. Februar 2001, 18:33

Hi,
ich finde anonyme Postings ganz in Ordnung. Meiner Ansicht nach disqualifizieren sich Postings nicht durch einen anonymen Poster, sondern durch ihren Inhalt.
Wesentlich bedenklicher finde ich es, wenn Fanatismus, welcher Art auch immer, um sich greift.
Ich masse mir nicht an, behaupten zu wollen, dass es keinen guten Grund für Anonymität gibt (obwohl ich für mich selbst keinen sehe).
Ich würde an dieser Stelle um Toleranz bitten - es steht jedem frei, anonyme Postings zu ignorieren UND es steht jedem frei, sie nicht zu ignorieren.
Solange das Forum funktioniert - und das tut es meiner Meinung nach - sehe ich keinen Grund für extensive Kritik, weder an anonymen Postern noch an denen, die sich auf deren Posting einlassen.
Grüsse
Heinrich

Benutzeravatar
Hans Mensch

re: Anonyme Postings durch (lange) Antworten aufgewertet!

Beitragvon Hans Mensch » 13. Februar 2001, 19:21

Heiko,
Du sprichst mir aus der Seele. Ich werde weiter die Postings lesen die mich interessieren und dabei zählt für mich der Inhalt des Postings und nicht das Aussehen, Reputation, Punkte in Flensburg, Bankbürgschaften, Schufa Auskünfte oder das Führungszeugnis.
Außerdem finde ich, dass ihr mit euren dauernden Diskussionen über das Thema, viele Threads zerstört und das finde ich nicht konstruktiv.
Tschüß

Benutzeravatar
Matthias Staber

re: Überwältigend viele anonyme Postings

Beitragvon Matthias Staber » 13. Februar 2001, 20:17

>Nur zum Mitschreiben:
In welchem Zeitraum waren überwältigend viele anonyme Postings und wie war das Verhältnis anonym : offen?<
Eine Statistik habe ich nicht geführt, ganz so wichtig ist mir dieses Thema denn doch nicht (Ich verwendete in meinem Beitrag im übrigen auch nicht den Ausdruck "überwältigend"). Unter "anonym" habe ich allerdings auch die Postings subsumiert, die nur den Vornamen nennen oder keine Mailadresse aufweisen. Aus dem Bauch heraus würde ich dann auf ein Verhältnis 50:50 / anonym:personenzugeordnet tippen.
Ich sage auch nicht, man solle diese Postings nicht zulassen. Ich sage nur, ich persönlich fände eindeutig identifizierte Postings besser. Und mein Gefühl, manche Threads seien in letzter Zeit unnötig aggressiv geführt worden und dies hänge mit anonymisierten Postings zusammen, ist genau dieses: Ein Gefühl, aus dem Bauch heraus. Wissenschaftlich belegen kann ich's nicht.
Ich habe mich bisher zum Thema "anonyme Postings" zurückgehalten. Das Thema taucht jedoch immer wieder auf (ungefähr gleich häufig wie die Fragen: "Welche guten Zwei-Personen-Spiele gibt es?" oder "Gibt es Spiele, die wie 'Risiko`' sind, aber strategischer und besser?")
Deshalb habe ich diesen Thread als Anlass genommen, meine Meinung dazu nun doch einmal zu aüßern. Aber, wie gesagt, mein Lebensglück hängt von diesem Thema nicht ab. Auch wollte ich niemandem zunahetreten, der zu diesem Thema eine andere Meinung hat als ich, und dem dies eine Herzensangelegenheit ist.
Und mit diesen Worten trete ich von der Kasperlesbühne, die da heißt "pro oder contra anonymes Posten bei spielbox-online" ab.
Lieber über Spiele reden ("Im Zeichen des Kreuzes" macht einen sehr interessanten Eindruck).
Grüße,
Mister X auf der Flucht vor'm Scotland Yard

Benutzeravatar
You Know

re: Anonyme Postings durch (lange) Antworten aufgewertet!

Beitragvon You Know » 14. Februar 2001, 09:10

no comment

Benutzeravatar
Roman Pelek

re: Anonyme Postings und deren Gehalt, die 1.

Beitragvon Roman Pelek » 14. Februar 2001, 11:37

Hi Markus,
>Warum so sauer, Roman?<
Ich bin nicht sauer, ich bin nur genervt von anonymen Postings mit "aggressiverem" Gehalt.
Da habe ich das Gefühl, dass der Schreiber sich nicht getraut hat, zu seinem eigenen Text zu stehen, und ich finde, das muss nicht sein.
Schliesslich stehen viele hier ja persönlich für ihre Beiträge gerade, auch wenn sie mal mitschreiben. Sich bei kontroversen Beiträgen aus dieser Verantwortung herauszustehlen, finde ich schlicht unfair denen gegenüber, die hier mit ihrem Namen + E-Mail posten.
>Ich kann dem Schreiber weitgehend Recht geben.<
Inhaltlich gibt es viele Punkte, denen ich auch zustimmen könnte - aber das ging ja hoffentlich auch aus meiner Antwort hervor.
Aber ich glaube, persönlich anonyme Postings weitgehend zu meiden - es artet ja jedesmal in eine Diskussion aus, in der sich am Schluss noch Stammschreiber hier wg. nix in die Haare kriegen.
Ciao,
Roman

Benutzeravatar
Helmut
Kennerspieler
Beiträge: 1529

Falsche Email-Adresse: wie witzig!

Beitragvon Helmut » 14. Februar 2001, 17:55

Lieber Hans Mensch,
ich halte es für Leute-Verarschung, wenn dieses interessante Forum eine Spielwiese ist für Menschen wie Du, die meinen, so überaus toll zu sein, indem sie sich witzige Falschnamen ausdenken und noch dümmlichere Email-Falsch-Adressen angeben.
Gutes Benehmen ist halt Glücksache. Meinungen von Leuten, die durch Anonymität auffallen, interessieren mich weiterhin nicht. Da ist mir die Zeit zu schade!
Helmut


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 37 Gäste