Beitragvon Arno Miller » 26. Februar 2001, 17:00
Hallo, als zweifach Mitbetroffener möchte ich Euch nur kurz Hintergründe berichten.
Die neue Spielbox ging laut Verlag am 22.2., also am Donnerstag zur Post. Ich habe sie hier in Österreich heute, Montag, erhalten. Das ging relativ schnell. Muss aber nicht sein, war auch schon anders. Warum?
Zeitschriften werden von der Post "zur ermäßigten Gebühr" befördert. Kein Vorteil (günstigerer Abopreis) ohne Nachteil: Dafür behalten sich die Postverwaltungen, ob nun staatlich, halb oder ganz privatisiert, vor, solche Sendungen auch mal langsamer zu befördern. Wie's halt gerade geht ...!
Zweite Betroffenheit: Da ich selbst eine Spielezeitschrift herausgebe (Die Spielwiese), die erfreulicherweise auch immer mehr Abonnenten in Deutschland hat, weiß ich vom damit manchmal verbundenen Ärger. Über eine Staatsgrenze hinweg wird das Ganze nämlich zum Glücksspiel. Wir haben vor einiger Zeit unsere Abonnenten per eMail informiert, dass die Spielwiese zur Post gegangen ist und gebeten uns mitzuteilen, wann sie denn tatsächlich im Briefkasten gelandet ist. Die Bandbreite des Ergebnisses: In einigen Fällen dauerte die Beförderung von Bregenz (8 km vom bayerischen Lindau im Bodensee entfernt) nach Norddeutschland zwei Tage, bei genau der gleichen Ausgabe und gleichem Aufgabetermin hatte sie andere Abonnenten in Süddeutschland erst zehn Tage später! Zu einem Abonnenten in Belgien dauerte die Reise stolze 18 Kalendertage!
Gottseidank waren das absolute Ausreißer. Im Durchschnitt ist unsere Zeitschrift in drei bis vier Tagen beim Empfänger. Trotzdem!
Aber wie heißt es so schön: Man gibt einen Brief auf, wenn man ihn zur Post bringt.
Spiele Grüße
Arno