Anzeige

Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Roman Pelek

Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Roman Pelek » 27. Februar 2001, 03:58

Hi,
Mal eine kurze Frage: braucht ihr Spielekritiken, die Spiele wirklich in der Luft zerreissen? Nützt sowas? Ich frage mich hier gerade selbst, da ich an mir selbst merke, dass ich nur aus eigenem Antrieb über Spiele schreibe, die mich selbst entweder interessieren oder mich beim Spielen angesprochen habe. So manches Spiel, dass ich in letzter Zeit angefasst und wieder fallen gelassen habe, versauert in meinem Spieleschrank, ohne dass ich jemals jemandem ungefragt davon abraten würde... Und Spielekritiken im Internet zu diesen Spielen sind auch kaum zu finden, vielleicht mal ein negativer Kommentar (z.B. "Quivive" - gähn, oder "Top Quark" - oh je).
Hätte ich persönlich mehr negatives gelesen, ich hätte diese Spiele wahrscheinlich auch im Ausverkauf zu 15DM nicht erstanden. Andererseits - zum vollen Preis hätte ich mangels Information oder Interesse sie auch nicht gekauft. Wie denkt Ihr darüber?
Ciao,
Roman

Benutzeravatar
Bernd

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Bernd » 27. Februar 2001, 07:37

Hallo Roman,
ungefragt würde ich mir auch nicht die Arbeit machen, einen "Verriss" über ein meiner Meinung nach schlechtes Spiel zu schreiben. Wenn aber jemand fragt, ob jemand das Spiel kennt, wie es ist, ob sich der Kauf lohnt usw., und ich etwas dazu sagen kann, dann mache ich mir die Arbeit, auch wenn ich das Spiel schlecht fand. Denn ich habe ja auch schon Mal eine Frage zu einem mir unbekannten Spiel und möchte dann ehrliche Antworten. Wenn dann nur die Leute schreiben würden, die das Spiel gut fanden, würde ich schließlich ziemlich dumm darstehen.
Bernd

Benutzeravatar
KMW

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon KMW » 27. Februar 2001, 08:26

Hi Roman,
natürlich macht es mehr Spaß, über Spiele zu schreiben, die einem selbst gefallen. Normalerweise würde ich mir nicht die Mühe machen, ein Spiel zu rezensieren, das mir nicht gefällt. Da bei der spielbox aber die Redaktion (Geli und Harald) im Frühjahr die Aufträge für das ganze Jahr vergibt - meist, bevor man die Spiele überhaupt im Haus hat - muß man sich halt doch hin und wieder dieser Aufgabe unterziehen.
KMW

Benutzeravatar
Carsten Wesel

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Carsten Wesel » 27. Februar 2001, 08:42

Ja - man braucht sie.
Auch wenn es nicht so viel Spaß macht, sich an ein Pamphlet über ein schlechtes Spiel zu setzen, aber notwendig ist es irgendwie doch. Wenn ich diese Erfahrung schon gemacht habe, dann möchte ich doch wenigstens versuchen, andere vor dieser negativen Erfahrung zu schützen. Im anderen Fall (dem positiven) ist es ja genau so angebracht, sich darüber mitzuteilen.
Erfahrungen sind einfach dafür da, geteilt zu werden. Und ich bin über jede Kritik - ob negativ oder positiv dankbar.
Gruß Carsten (Der weiße Lotus ist einen Verriss wert!)

Benutzeravatar
Bernd

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Bernd » 27. Februar 2001, 09:13

Hallo Carsten,
Deine Meinung über Verrisse teile ich, witzigerweise habe ich aber erst gestern Abend mit vier Freunden den weißen Lotus gespielt, und wir fanden es alle große Klasse...
Bernd (der weiter unten Big Deal "verrissen" hat)

Benutzeravatar
Carsten Wesel

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Carsten Wesel » 27. Februar 2001, 09:43

Ein weiterer Grund, warum man sich mehrere Meinungen einholen sollte. Wenn es allerdings nur positive gibt, dann ist auch das Ergebnis schon von vornherein klar.
Gruß Carsten (ich würde DwL gegen jedes andere Spiel tauschen)

Benutzeravatar
Roland G.Hülsmann

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Roland G.Hülsmann » 27. Februar 2001, 10:00

JA, macht braucht sie.
Aber: es sollte immer klar werden, WAS zur Abwertung führt. Mitunter könnte ja gerade das, was der Autor als abwertend empfindet, etwas sein, was mir zusagt. BTW: Wenn ein Autor nur Spiele rezensiert, die er gut findet, könnte der Verdacht aufkommen, der findet - aus welchen Gründen auch immer - eh' alles gut, also ist seine Wertung wohl eher ohne Wert.
Wie gesagt: Es sollte immer deutlich werden, was der Autpor an einem Spiel doof findet oder toll. Das hilft mir bei meiner Kaufentscheidung!

Benutzeravatar
Frank "Riemi" Riemenschneid

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Frank "Riemi" Riemenschneid » 27. Februar 2001, 12:21

Wo habe ich das gelesen?
Besser ein geschriebener Verriss als überhaupt keine Presse.
Gruß
Riemi

Benutzeravatar
Bettina

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Bettina » 27. Februar 2001, 14:18

Hallo KMW,
es tut mir leid für Dich, daß Du ab und zu "Verrisse" schreiben mußt, aber ich als Spielbox-Leserin bin sehr interessiert daran, auch mal negatives zu lesen. Deine "quälende" Arbeit ist also nicht umsonst.
Natürlich hole ich mir evtl. noch andere Meinungen ein, eildiweil Geschmäcker verschieden sind. Aber mit der Zeit kann man (ich) die Geschmäcker der Kritiker auch ein bißchen einschätzen und weiß auf wessen Rat man hören kann.
Und was heißt "Verriss"?
In der Spielbox werden bei den Benotungen "10er" relativ selten vergeben, aber "1er" oder "2er" sind super-selten (gab es sie eigentlich schon mal?) DAS wäre ein Verriss!
Gruß
Bettina (die natürlich am liebsten selber vorm Kauf testet)

Benutzeravatar
Stefanie

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Stefanie » 27. Februar 2001, 17:03

Ja, es hat schonmal "1" oder "2" als Wertung gegeben. Beispiele: Tango, Intrige.
Cheers,
Stefanie

Benutzeravatar
Peer Sylvester

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Peer Sylvester » 27. Februar 2001, 19:29

Hi,
wichtig finde ich Verrisse besonders bei interessanten Spielen - also Autorenspiele, langerwartete Spiele, Neuauflagen, Lizensprodukten etc.
Gut begründet müssen sie aber natürlich schon sein und man sollte sich soweit im Griff haben, keine Spiele rezensieren, deren Typ man eh nicht mag.
Ich z.B. mag keine reinen Bluffspiele, folglich kann ich an "Bluff" oder "ciao, ciao" nix finden. Ein Verriss wäre aber nicht gerecht, denn es gibt genügend Leute die gerne bluffen.
ciao,
Peer (mag Anno Domini und Ein solches Ding trotz Bluffkomponente)

Benutzeravatar
Stefan-spielbox

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Stefan-spielbox » 27. Februar 2001, 20:59

Die Frage nach Verrissen kann ich nicht allgemeingültig beantworten. Ich bin aber der Meinung, daß man als Rezensent seine Meinung sehr wohl kundtun soll, egal ob positiv oder negativ, so sie denn ausreichend begründet werden kann. Schwierig wird es, wenn nur wenig über dieses verrissene Spiel zu hören ist und diese eine Besprechung von anderen weder bestätigt noch widerlegt wird. In einer von mir gerne gelesenen Musikzeitschrift werden neu erschienene CDs von allen Redakteuren bewertet und das ganze Spektrum an Ergebnissen wird veröffentlicht. Mit der Zeit weiß ich nun, mit welchem Redakteur mein Geschmack am ehesten "kompatibel" ist und kann mich auf sein Urteil verlassen. Wäre toll, wenn man die Besprechungen für Spiele auch irgendwo sammeln würde. Luding ist deshalb immer mein erste Anlaufstation im Netz. Fehlt nur noch eine Sammlung von anderen Rezensionen aus anderen Medien. Oder gibt's das irgendwo schon??

Benutzeravatar
Chregi Hansen

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Chregi Hansen » 28. Februar 2001, 12:07

Wobei die Bewertung von Intrige ja wohl ein absoluter Fehltritt war

Benutzeravatar
Markus Barnick

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Markus Barnick » 28. Februar 2001, 12:41

Wenn Verriss, dann auch begründen warum.
Mir geht es darum, daß nicht einfach jemandem das Spiel nicht gefällt, weil Glücksspiel oder weil die Pöppel rot sind, sondern wo große gravierende Mängel in Material, Qualität, Regel, Spielablauf stattfinden.
Oder ob es auch einfach die Nachahmung eines schon existierenden Spieles ist, oder ob es unspielbar ist und warum.
Mein ehemaliger Chef z.B. mag die Siedler überhaupt nicht, weil Glücksspiel und findet dafür Diplomacy als das Spiel der Spiele.

Benutzeravatar
MB

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon MB » 28. Februar 2001, 12:44

Beispiel Carolus Magnus. Ich habe es vor ein paar Wochen das erste Mal gespielt und .. - für gut befunden. Es gefällt mir. Aufgrund der Meinungen hier hätte ich es mir allerdings nicht gekauft.
So werde ich es mir demnext zulegen.
Markus
(zu faul, seinen Namen dauernd auszuschreiben)

Benutzeravatar
Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Verrisse sind wichtiger als positive Kritiken

Beitragvon Ralf Arnemann » 28. Februar 2001, 13:43

Ich will mal ganz bewußt die Gegenposition vertreten: Gerade die Verrisse sind wichtig für die Weiterentwicklung der Spielelandschaft!
Gute Spiele setzen sich auch fast von allein durch, da hilft die Flüsterpropaganda respektive die automatische Verbreitung nach Mitspielen und zufrieden sein.
Schlimm sind aber die Flops: Jemand kauft (oder verschenkt) für teuer Geld ein Spiel - und das ist dann langweilig, schlecht gemacht, lieblos zusammengeschustert und auf den Markt geworfen.
Wie viele Leute sind durch schlechte Spiele schon ganz abgeschreckt worden und landen dann vor dem Fernseher.
Und immer wieder lauert in den Verlagen die Versuchung, der schnellen Mark wegen Qualitätsabstriche in Kauf zu nehmen. Da ist scharfes Rezensieren das notwendige Korrektiv.
Wohlgemerkt: Gute Kritiken mit nachvollziehbaren Qualitätsstandards (dann kann ein Verriss auch eine Freude sein für Autor und Leser ;-).
Das schlimmste sind die Allerweltskritiken nach dem Motto: Manches ist gut, manches weniger gut, und je nach persönlichem Geschmack mögen es manche.

Benutzeravatar
Volker L.

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Volker L. » 28. Februar 2001, 14:10

> Deine Meinung über Verrisse teile ich, witzigerweise
> habe ich aber erst gestern Abend mit vier Freunden
> den weißen Lotus gespielt, und wir fanden es alle große
> Klasse...
Deshalb ist es wichtig, dass im Verriss drin steht,
WARUM der Rezensent das Spiel schlecht findet, denn
wir haben ja schliesslich ganz unterschiedliche
Vorstellungen davon, welche Merkmale ein Spiel gut
oder schlecht machen. Mich stoert es zum Beispiel nicht
im Mindesten, wenn ein Spiel keine Interaktion hat und
man waehrend der Zuege der Gegenspieler nur wartet und
zuguckt. Eine negative Kritik, die auf diesen Merkmalen
beruhen, stufe ich fuer mich als irrelevant ein. Tikal
ist IMHO voellig zu Recht SdJ geworden.
Andererseits haben auch schon lobende Kritiken mich
vom Kauf eines Spiels abgehalten, wenn daraus zu
erkennen war, dass es mir wahrscheinlich nicht gefallen
wuerde, vielleicht sogar WEGEN der Punkte, die dem
Rezensenten besonders gut gefallen haben.
Gruss, Volker

Benutzeravatar
peter brandt

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon peter brandt » 28. Februar 2001, 14:43

Hallo,
vor ca. 10 jahren gab es mal eine Spielezeitung (name + Herausgeber fallen mir im Moment nicht ein)in der Spiele nicht nur positiv dargestellt wurden sondern wenn es "Schrott" war dies auch so beurteilt wurden. Ich fand diese ehrlichen Kritiken sehr gut. Haben sie doch vor "Schrankleichen" bewahrt. In vielen Computer-Zeitschriften werden PC-Spiele doch auch zerissen, wenn sie nichts taugen.
Peter

Benutzeravatar
Gerald Rüscher

Na klar! (re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?)

Beitragvon Gerald Rüscher » 28. Februar 2001, 18:40

Roman fragt:
> Mal eine kurze Frage: braucht ihr Spielekritiken,
> die Spiele wirklich in der Luft zerreissen?
Ja klar, schon allein des Unterhaltungswert wegen. Darum lese ich die Fairplay z.B. lieber als die Spielbox (obwohl ich letztere abbonniert habe). Was kreative und vor allem amüsante Verrisse angeht ist die Fairplay ungeschlagen :-)
Gruß & nice dice,
Jerry
P.S:
Ich finde San Marco immer noch verreissenswert :-) (GDUR)

Benutzeravatar
Erhard Portner

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Erhard Portner » 28. Februar 2001, 19:23

Bei aller mir eigenen Bescheidenheit und bei aller Hochachtung für die Postings Andersdenkender, lieber Markus, möchte ich doch 'mal deutlich darauf hinweisen, dass ich hier im Forum im letzten Jahr wiederholt "Carolus Magnus" ausgesprochen gelobt habe und ich "Carolus Magnus" auch nach wie vor für ein sehr gutes Spiel halte!
Mit verspielten Grüßen
Erhard (der sich fragt, ob Du nicht die falschen Postings liest :-))

Benutzeravatar
Erhard Portner

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Erhard Portner » 28. Februar 2001, 19:51

Hallo Peter,
meinst Du die geniale "Spielkunde Informationen" von Ingo Faustmann?
Gruß
Erhard (der die "Spielkunde Informationen" auch immer wieder gerne gelesen hatte)

Benutzeravatar
David Frogier

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon David Frogier » 28. Februar 2001, 21:36

Das Meiste wurde ja sogar schon mehrmals gesagt, deshalb meine Sicht ganz kurz:
JA, "Verrisse" oder negative Kritik sind notwendig, weil jeder einen anderen Geschmack hat, und man auch (oder sogar gerade) aus negativer Kritik viel über ein Spiel erfahren kann; außerdem gibt es doch zu viele Spiele, die einen guten Eindruck von außen machen, aber doch nix taugen.
Eine andere Sache ist die Frage nach dem Medium: Eine Zeitschrift wie Spielbox oder Fairplay hat ja sehr viel Platz und auch ein wenig den Anspruch, alle Spiele des Jahrgangs mal kurz vorgestellt zu haben; da gehören negative Kritiken dazu - für einen Rezensenten, der nur alle 2 Wochen für eine Zeitung schreibt o.ä. sieht die Sache anders aus.
Ich zumindest hätte ne ganze Menge Spiele vor Augen, die ich wirklich sehr gerne zerreißen und andere davor warnen würde - aber dann merke ich, dass mir dafür eben die Zeit fehlt, ein wirklich gutes Spiel vorzustellen, und ein Tipp "Wenn dir das an einem Spiel gefällt, kauf DIESES" ist doch wirklich mehr wert als ein "Also ich find DAS DA schlecht, weil..." - da investier ich meine Zeit lieber in gute Spiele und schreib auch da, was mir nicht so gefällt.

Benutzeravatar
Ulrich Roth

Tikal

Beitragvon Ulrich Roth » 1. März 2001, 00:20

Völlig deiner Meinung, was Tikal betrifft. Ich schaue mir während des Wartens immer die schöne Landschaft an (für mich die stimmungsvollste grafische Umsetzung der letzten Jahre). Und seine eigenen nächsten Aktionen vorausplanen kann man ja durchaus auch ein bisschen...

Benutzeravatar
ARne Hoffmann

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon ARne Hoffmann » 1. März 2001, 09:09

Moin moin!
Bei Davids Beitrag moechte ich auch eben einhaken. Ich stimme David voll und ganz zu, dass ich in einer Zeitschrift wie Spielbox, Poeppel-Revue oder Fairplay auch negative Rezensionen erwarte, ebenso bei den bekannten online-Rezensenten. Hier bilden die Vielspieler, oder auf jeden Fall die am Spiel Interessierten, die Zielgruppe.
Anders sieht es meines Erachtens bei Rezensionen fuer Tages- oder Wochenzeitungen aus, wie auch schon erwaehnt. Wenn ich nur einmal im Monat auf einer Sonderbeilage ein Spiel vorstellen darf, dann sollte ich auch ein gutes Spiel vorstellen, dass evtl. Gelegenheitsspielern gut gefallen wird. Gerade hier ist die Absicht doch, das Kulturgut Spiel voranzutreiben und auch andere fuer unser Hobby zu interessieren.
Wenn man als Gelegenheitsspieler in seiner Samstagsausgabe eine schlechte Kritik ueber ein Spiel liest motiviert einen das noch lange nicht, vielleicht ein anderes Spiel zu kaufen.
- Arne -

Benutzeravatar
Reiner Zufall

re: Spielekritiken: braucht man "Verrisse"?

Beitragvon Reiner Zufall » 1. März 2001, 12:38

Zum ersten: Es ist meistens leichter, Kritik zu üben als über positive Seiten zu berichten.
Man sollte versuchen, die Kritik neutraler ausfallen zu lassen. Es gibt Spiele, die manche sehr gerne spielen, Spielekritker(hefte, etc.) aber schlechtmachen.
Ich spiele z.B. SIX MIX recht gerne. FX Verlag. Die Optik ist schön ! Durch einen hohen Glücksanteil kann dieses Spiel jeder spielen. Bei Spiele wie Torres ist es schon schwerer Mitspieler zu bekommen. (Ich mag Torres, finde es aber als Spiel des Jahres falsch).
Reiner


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 15 Gäste