Beitragvon David Frogier » 28. Februar 2001, 21:36
Das Meiste wurde ja sogar schon mehrmals gesagt, deshalb meine Sicht ganz kurz:
JA, "Verrisse" oder negative Kritik sind notwendig, weil jeder einen anderen Geschmack hat, und man auch (oder sogar gerade) aus negativer Kritik viel über ein Spiel erfahren kann; außerdem gibt es doch zu viele Spiele, die einen guten Eindruck von außen machen, aber doch nix taugen.
Eine andere Sache ist die Frage nach dem Medium: Eine Zeitschrift wie Spielbox oder Fairplay hat ja sehr viel Platz und auch ein wenig den Anspruch, alle Spiele des Jahrgangs mal kurz vorgestellt zu haben; da gehören negative Kritiken dazu - für einen Rezensenten, der nur alle 2 Wochen für eine Zeitung schreibt o.ä. sieht die Sache anders aus.
Ich zumindest hätte ne ganze Menge Spiele vor Augen, die ich wirklich sehr gerne zerreißen und andere davor warnen würde - aber dann merke ich, dass mir dafür eben die Zeit fehlt, ein wirklich gutes Spiel vorzustellen, und ein Tipp "Wenn dir das an einem Spiel gefällt, kauf DIESES" ist doch wirklich mehr wert als ein "Also ich find DAS DA schlecht, weil..." - da investier ich meine Zeit lieber in gute Spiele und schreib auch da, was mir nicht so gefällt.