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Isis und Osiris

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Helmut

Isis und Osiris

Beitragvon Helmut » 25. März 2001, 18:49

Hallo,
habe am Wochenende mehrmals "Isis und Osiris" von Michael Schacht gespielt. Das "Mehrmals" allein sagt schon aus, dass das Spiel in unserer Familie, darunter Viel-, Komplex- und Wenigspieler gut angekommen ist. Ein schnell erklärtes, schnell verstandenes Legespiel mit hübschen Ärger-Faktoren dabei. Der Titel ist dabei ohne Belang. Das Material ist superdicke Pappe. Ich überlege dauernd, ob es Ähnliches schon vorher gab. Auf jedenfalls dicker Pluspunkt für Michael Schacht, mit dessen "Kontor" ich nicht zurecht kam!
VG
Helmut

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Erhard Portner

re: Isis und Osiris

Beitragvon Erhard Portner » 25. März 2001, 20:23

Hallo Helmut!
"Ich überlege dauernd, ob es Ähnliches schon vorher gab."
Vielleicht besteht zwischen "Isis und Osiris" und "Auf Heller und Pfennig" eine gewisse Ähnlichkeit?
Mit verspielten Grüßen
Erhard

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toasti

re: Isis und Osiris

Beitragvon toasti » 25. März 2001, 22:09

Nicht nur vielleicht! Für mich ist Isis & Osiris ein schlechter Abklatsch von Auf Heller und Pfennig.

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Helmut Lehr

re: Isis und Osiris

Beitragvon Helmut Lehr » 25. März 2001, 22:32

Ja, Erhard, das könnte sein! Mcht aber nix. Wir haben's gern gespielt. So streng wie Toasti sehe ich es nicht. (Außerdem: Wer ist Toasti?)
VG
Helmut

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Markus Barnick

re: Isis und Osiris

Beitragvon Markus Barnick » 25. März 2001, 23:31

Danke für die Warnung.
Ich habe nämlich diese Woche erst Heller und Pfennig bekommen und heute zum ersten Mal gespielt.
Hat mir ganz gut gefallen. Ich hab mit über 300 Hellern gewonnen :-)
Kein besonders hoher Anspruch, aber als Familienspiel gut brauchbar. Kann man weiter empfehlen.

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Holger Kiesel

re: Isis und Osiris

Beitragvon Holger Kiesel » 26. März 2001, 09:01

Der Spielplan bei Isis und Osiris ist gegenüber dem von Heller und Pfennig deutlich kleiner!
Daher haben auch nur die Nachbarfelder Auswirkungen auf die Spielsteine der Spieler und nicht eine gesamte Reihe.
Als "Ausgleich" werden die Plättchen mit den positiven oder negativen Punkten verdeckt gelegt.
Es sind beim Einsetzen von Spielsteinen also weniger Plättchen zu berücksichtigen, diese muß man sich aber gemerkt haben!

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Helmut

re: Isis und Osiris

Beitragvon Helmut » 26. März 2001, 14:53

Ich will mich nochmal zu Wort melden: Was wir wieder schlecht fanden, sind die Felder der Gewinnpunktskala, die wieder für die Holzscheibchen zu knapp geraten sind. Fehlt den Designer ein einfaches Lineal. Ich habe ein paar übrig und könnte damit aushelfen!
VG
Helmut

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Gerhard Koch

re: Isis und Osiris. Grauenvoll!!!

Beitragvon Gerhard Koch » 27. März 2001, 14:56

Seit langer Zeit hat mich kein Spiel mehr so gnadenlos enttäuscht wie ISIS & OSIRIS. Ich kann nur die Warnung aussprechen, es zu testen, bevor man es kauft. Zuerst hab ich gedacht, wir hätten die Regel missverstanden, aber es war so wies war, schlecht wars.
Jeder legt Punkteplättchen auf den Plan, verdeckt, die guten zu sich selbst, die schlechten zu den Mitspielern. Setze ich einen eigenen Spielstein ein, dann kommt der natürlich neben die guten Plättchen, sofern möglich und sofern ichs mir gemerkt habe. Das wars. Ja ja, das wars. Keine Taktik, keine Planung, kein Einfluss, keine Interaktion. Grauenhaft. Das schmeiss ich lieber noch ne Münze in die Luft. Bei Zahl gewinn ich, bei Wappen verliere ich. Kommt aufs gleiche raus.
KONTOR und KARDINAL & KÖNIG waren ja ganz ordentlich. Was ich danach jedoch von Michael Schacht in den Händen hatte, war noch nicht mal schwaches Mittelmass. BÖSE BUBEN, TOHUWABOHU, BLINDES HUHN, EXPLOSIV (oder so) und noch irgend eins von Piatnik, dessen Titel ich schon verdrängt habe. Sorry Herr Schacht, aber das war nix.
Leid tuts mir nur für meine Spezi Alex, der für ISIS 20 Mark ausgegeben hat. Nicht grämen Alex, vielleicht kannst du es ja auf dem Flohmarkt verkaufen (schönen Gruss nach Heidelberg).
Gerhard Koch

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Helmut Lehr

Isis-Verriss wie damals Lost Cities, war:Isis und Osiris. Grauenvoll!!!

Beitragvon Helmut Lehr » 27. März 2001, 15:26

Hallo Gerhard,
hätte ich jetzt diese vernichtende Kritik vor dem ersten eigenen I&O-Spiel gelesen, hätte ich es gar nicht erst (so schnell)ausgepackt. Dasgleiche ist mir damals mit Lost Cities passiert, bei dem empfohlen wurde, aus einem Skatblatt jeweils eine Karte zu ziehen. Der Spieler mit der höheren habe gewonnen.
Da wurde Lost Cities total unrecht getan, wie ich später gemerkt habe. Wir fanden I&O unterhaltsam, empfehlenswert für die normale, wenig spielende Familie, für Freaks eigentlich nicht. Soll es wohl auch nicht sein. Ich fand allerdings nie den Zugang zu KONTOR.
MfG
Helmut

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michael schacht

re: Isis & Osiris

Beitragvon michael schacht » 27. März 2001, 16:00

wieso die polemik?

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Mifu

re: Isis und Osiris. Grauenvoll!!!

Beitragvon Mifu » 27. März 2001, 18:03

Hallo,
ich finde es nicht besonders gut, dass über ein Spiel derart einseitige Kritik geübt wird. Also Isis und Osiris mit einem Münzenwurf zu vergleichen, sehe ich doch als stark übertrieben an. Isis und Osiris ist ein ruhiges kleines Spiel, was absolut Laune machen kann.
Das ist meine Meinung und sicher gibt es viele unterschiedliche Meinungen zu diesem Spiel.
Leicht erweckt es den Eindruck, dass einseitiges "Stimmungmachen" repräsantiv für Stimmen vieler sein könnte. Im Grunde würden solche Postings mit einem einfachen : mir gefällt das Spiel nicht - ausreichen. Polemik ist deplaziert und unnötig.
Wer über dieses Spiel enttäuscht ist, hat einfach zu viel Erwartungen gehabt. Meine Erwartung war, ich kaufe mir ein Spiel für ca. 20,-- DM und habe ein schönes kleines Zwischendurchspiel gekauft. Ich wurde nicht enttäuscht.

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Volker L.

[OT] re: Isis und Osiris. Grauenvoll!!!

Beitragvon Volker L. » 27. März 2001, 18:15

> Im Grunde würden solche Postings mit einem einfachen:
> mir gefällt das Spiel nicht - ausreichen
Dem kann ich nicht zustimmen. Ich habe viel mehr davon,
wenn drei Leute schreiben, WARUM ihnen das Spiel
gefaellt oder nicht gefaellt, als wenn von 20 Leuten
16 sagen "ich find's gut" und 4 "ich find's schlecht"
ohne konkrete Angabe von Gruenden.
Allerdings sollte die Begruendung sachlich sein,
Polemik ist - da gebe ich Dir Recht - fehl am Platz.
Gruss, Volker

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Mifu

[OT] re: Isis und Osiris. Grauenvoll!!!

Beitragvon Mifu » 27. März 2001, 18:20

Das stimmt schon, gegen ausführliche Postings habe ich auch nichts... aber etwas gegen Postings, die nur den Zweck haben, Spiel und Autor in derart zu kritisieren.

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Michael Andersch

re: Isis und Osiris. Grauenvoll!!!

Beitragvon Michael Andersch » 28. März 2001, 07:43

Hallo Gerhard,
"Seit langer Zeit hat mich kein Spiel mehr so gnadenlos enttäuscht wie ISIS & OSIRIS"
Hmm, ich glaube mich erinnern zu können dass Du hier im Forum in der Vergangenheit schon einige Spiele recht heftig kritisiert hast...
"Jeder legt Punkteplättchen auf den Plan, verdeckt, die guten zu sich selbst, die schlechten zu den Mitspielern..."
Hallo Gerhard, könnte der Witz dann vielleicht der sein, daß Du versuchst Deine Steine so zu platzieren, daß möglichst viele Mitspieler daran gehindert werden können, Dir schlechtes zu tun? Könnte der Memory-Effekt vielleicht auch eine gewisse Spannung erzeugen?
Bei uns jedenfalls war's so. Nicht daß ich jetzt behaupten möchte, daß hier das taktischste Spiel aller Zeiten vorläge, aber als lockeres Zwischendurch-Spiel finde ich's allemal gelungen. Und mehr denke ich will I&O auch nicht sein.
Gruß,
Micha

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toasti

re: Isis und Osiris. Grauenvoll!!! - Genau!

Beitragvon toasti » 28. März 2001, 21:50

Ich bin ganz der Meinung von Gerhard Koch.
Was ich aber noch viel grauenvoller finde ist, daß Gerhard gleich hier fertig gemacht wird, weil er sich traut, seine Meinung zu äußern, die mal nicht so "political correct" ist. Außerdem ist es langweilig immer das selbe Gewäsch zu lesen, von wegen dieses Spiel ist supertoll und jenes ist noch besser, blah blah blah.
Es reicht doch völlig aus, zu schreiben, daß man nicht dieser Meinung ist und warum. Ich freue mich verschiedene Meinungen zu lesen und nicht immer das Rumhacken auf bestimmten Beiträgen, wie auch schon bei der "Neueinsteigerin" oder wie sie sich nannte.

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Roman Pelek

[OT] Toasti hat Recht - warum soll Gerhard seine Meinung nicht äussern?

Beitragvon Roman Pelek » 29. März 2001, 02:08

Hi Toasti,
>Ich bin ganz der Meinung von Gerhard Koch.<
Ich kenne das Spiel nicht, finde es aber in Ordnung, wenn man seine Meinung so äussert wie Gerhard. Gut, es war keine vollständige "Kritik" - aber braucht man sowas für einen Beitrag a la "ich find's gut, weil..." oder "ich find's schlecht, weil"?
>Was ich aber noch viel grauenvoller finde ist, daß Gerhard gleich hier fertig gemacht wird, weil er sich traut, seine Meinung zu äußern, die mal nicht so "political correct" ist.<
Ich find's auch übertrieben, hier von "Polemik" zu reden. Ich fand den Beitrag sachlich genug (er beschreibt ja, was ihm missfällt), mit der subjektiven Aussage, dass er das Spiel besch...eiden fand - ist doch okay, ist seine Meinung, jeder darf anderer sein.
>Außerdem ist es langweilig immer das selbe Gewäsch zu lesen, von wegen dieses Spiel ist supertoll und jenes ist noch besser, blah blah blah.<
Eben. Das gibt's oft genug, und häufig ist es halt so, dass die Leute hier sich ihre Spiele schon so gut im Vorneherein aussuchen, dass Enttäuschungen zum Glück für diejenigen selten sind. Aber wenn, dann darf das doch auch jemand sagen... Und selbst wenn er es vielleicht aufgrund mangelnder Spielpraxis, persönlicher Abneigung oder "verfrühtem Urteil" tut (wer von uns ist dagegen gefeit? Was ist mit denen, die vorschnell ein Spiel gut finden, dass im Nachhinein einer simplen Gewinnstrategie, die immer klappt, zum Opfer fällt?).
>Es reicht doch völlig aus, zu schreiben, daß man nicht dieser Meinung ist und warum.<
Ja. Er hat nicht den Anspruch erhoben, eine fundierte Kritik zu schreiben, er hat ein subjektives aber objektiv begründetes Posting hier reingesetzt.
>Ich freue mich verschiedene Meinungen zu lesen und nicht immer das Rumhacken auf bestimmten Beiträgen, wie auch schon bei der "Neueinsteigerin" oder wie sie sich nannte.<
Natürlich braucht man sowas. Und bei Gerhard kann ich auch nicht erkennen, warum man auf ihm rumhackt - dass er das Spiel grauenvoll findet, ist seine Meinung, und er hat auch gesagt, warum - zwar kurz und knapp, aber muss man in jedem kurzen Meinungsposting jetzt eine dreiseitige Kritik dranhängen, wenn man mal andere Meinungen vertritt als andere? Ich denke nicht.
Das Forum ist doch hier für Meinungsaustausch, und gerade auch dafür da, Leute vor Spielen zu "warnen" (und er hat nur gesagt, man solle eine Testpartie selbst spielen!) oder eben auch Leute, die von Spielen enttäuscht waren, darauf aufmerksam zu machen, dass vielleicht ein Spiel doch noch besser wird, wenn man es öfter spielt oder mit anderen Erwartungen rangeht... Kein Grund, so impulsiv zu reagieren...
Und nebenbei sollte auch Michael Schacht mal Kritik einstecken können oder gelassener sehen... Polemik ist doch wirklich ein bisschen anders. Ich würd Gerhard's Posting "Enttäuschung" nennen - und genau das hat er geschrieben, und das ist sein gutes Recht.
Nebenbei finde ich z.B. "Knatsch" von M.Schacht auch nicht den Brüller (ist halt wirklich mehr ein Kniffel deluxe für die Kneipentour - dann auch okay), dafür "Kontor" ziemlich gut. Und "Kardinal & König" mag ich "ganz gerne", aber keiner spielt's mit mir, weil's alle in unserem Bekanntenkreis konfus und beliebig finden (vielleicht, weil ich gewinne? Keine Ahnung...). Meine Güte, so ist das halt, nicht jeder findet alles toll. Und nicht jedes Spiel ist der Top-Act des Jahres, und nicht jeder Autor fabriziert nur goldgewobenen Spielspass für jedermann.
Bleibt mal auf dem Teppich und lasst doch den Leuten ihre negative Kritik oder Meinung, wenn sie nicht beleidigend oder vollkommen aus der Luft gegriffen ist. Man kann dann doch immer noch sachlich diskutieren, was wen stört oder vielleicht, wo die Leute verschiedener Meinungen positive respektive negative Aspekte übersehen haben.
Ciao,
Roman (hätte mir auch gern I&O angesehen, gibt's hier aber noch nicht. Und zum Blindkauf bin ich mir nicht sicher genug... Deshalb leider keine Meinung zum Spiel selbst)

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michael schacht

re: OT] Roman hat Recht - warum soll Gerhard seine Meinung nicht äussern?

Beitragvon michael schacht » 29. März 2001, 13:35

hallo roman!
>Und nebenbei sollte auch Michael Schacht mal
>Kritik einstecken können ...
wie kommst du jetzt darauf?
da geht scheinbar etwas durcheinander.
die kritik an I&O selbst ist nachvollziehbar.
an gerhards stelle hätte ich mich vielleicht
auch genauso geärgert.
und das forum ist der absolut richtige ort,
um das zu formulieren.
so weit alles klar.
ich habe lediglich die frage gestellt,
warum gerhards posting (das nicht nur die kritik
an I&O enthielt) so polemisch ausgefallen ist.
und das auch noch nachdem gerhard mich in
seinem posting direkt angesprochen hat.
das liegt doch eigentlich noch im grünen bereich, oder?

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Roman Pelek

re: OT] Roman hat Recht - warum soll Gerhard seine Meinung nicht äussern?

Beitragvon Roman Pelek » 29. März 2001, 13:58

Hi Michael,
>>Und nebenbei sollte auch Michael Schacht mal
>>Kritik einstecken können ...
>wie kommst du jetzt darauf?
>da geht scheinbar etwas durcheinander.
Das will ich nicht hoffen, deswegen antworte ich Dir öffentlich:
In mir erweckte Dein etwas wortkarges Posting einen etwas genervten Eindruck, zumal ich den Begriff "Polemik" aufgrund Gerhards Posting für übertrieben halte. Zudem kann ich mich noch entsinnen, dass Du etwas "vom Hocker" warst, als Volker L. hier Dein "Knatsch" als Kniffel deluxe abstempelte (das Missverständnis, als Du meintest, er hätte es nie gespielt haben können, war aber bei der Messe bei Dir ;-). Deswegen kam ich zu dieser Aussage.
Sollte ich das missverstanden haben, so wie es Dein jetziges Posting erweckt, nehme ich das natürlich gern zurück.
Ansonsten hatte ich eher erwartet, dass hier mal eine nähere Diskussion über das Spiel selbst in Gang kommt, damit ich mir mal ein Bild drüber machen kann... Statt dass alle Gerhard der Polemik beschuldigen, bzw. einige (Jerry, Toasti und ich) noch eine neue Diskussion "Braucht man/Mut zu Verrisse(n)" starten, obwohl wir das vor drei Wochen erst hatten (obwohl da alle MEHR Verrisse lesen wollten)...
Zum Thema zurück: ich hatte von Dir halt erwartet, dass Du vielleicht auch aus Deiner Sicht was zum Spiel oder Taktik sagst, oder aufdeckst, was Gerhard's Langeweile beim Spiel verursacht hat.
So, ich hoffe nun ist unter den Beteiligten wieder alles an Missverständnissen geklärt...
Ciao,
Roman

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michael schacht

re: OT] Roman hat Recht - warum soll Gerhard seine Meinung nicht äussern?

Beitragvon michael schacht » 29. März 2001, 15:27

hallo roman!
>Zudem kann ich mich noch entsinnen, dass Du etwas "vom >Hocker" warst, als Volker L. hier Dein "Knatsch" als >Kniffel deluxe abstempelte
kniffel deluxe trifft es eigentlich ganz gut.
aber das war kein posting hier.
>Zum Thema zurück: ich hatte von Dir halt erwartet, >dass Du vielleicht auch aus Deiner Sicht was zum Spiel >oder Taktik sagst, oder aufdeckst, was Gerhard's >Langeweile beim Spiel verursacht hat.
I&O ist in erster linie ein familienspiel,
das versucht eine breite altersgruppe an den tisch
zu bekommen. wie auch eigentlich fast alle meine
spiele familienspiele sind. daher bekomme ich in
der hardcorespielerszene oft eins auf den deckel.
was aber logisch ist.
wenn ich mir die vorhergehenden postings zu I&O anschaue, hat das spiel vor allem familienspielern gefallen.

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Brigitte Ditt

re: Isis und Osiris. Grauenvoll!!!-Nein

Beitragvon Brigitte Ditt » 29. März 2001, 15:52

I & O hat die Angabe "für Familien mit Kindern ab 7 (in Worten sieben) und die Charakterisierung, dass das Gedächtnis beinahe ebenso wichtig ist wie die Taktik ist. Dies sagt deutlich dass es sich hierbei um ein typisches Familienspiel handelt. Wer es mit diesen Angaben kauft, und ein hochtaktisches Spiel erwartet ist selber schuld, wenn er enttäuscht wird
Als reines Glücksspiel kann ich es wirklich nicht bezeichnen, denn bei mir fällt die Münze fast immer auf die gleiche (falsche) Seite.
Bei einem reinen Glücksspiel müßte ich häufiger gewinnen.
Brigitte

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Roman Pelek

"Knatsch" und anderes

Beitragvon Roman Pelek » 29. März 2001, 16:58

Hi Michael,
>>Zudem kann ich mich noch entsinnen, dass Du etwas "vom >Hocker" warst, als Volker L. hier Dein "Knatsch" als >Kniffel deluxe abstempelte
kniffel deluxe trifft es eigentlich ganz gut.
aber das war kein posting hier.<
Hm, das war bei Umfrage zu den Neuheiten Messe Essen, wo Volker "Knatsch" die Spielboxnote 3/10 gegeben hat (die einzige Stimme für Knatsch), woraufhin Du Dich gewundert hast, woher die Stimme kommt. Da fiel auch diese Bemerkung von Volker, aber Du hast recht, sie war, glaube ich, nur in einer privaten Mail... Mein Irrtum!
Ansonsten stimmt's ja wirklich, es ist ja ein bissl kniffeln mit Karten, nur über die Bewertung kann man halt geteilter Meinung sein. Egal, aber jetzt wieder zurück zum eigentlichen Leben:
>I&O ist in erster linie ein familienspiel,
das versucht eine breite altersgruppe an den tisch
zu bekommen. wie auch eigentlich fast alle meine
spiele familienspiele sind. daher bekomme ich in
der hardcorespielerszene oft eins auf den deckel.<
Nun ja, aber hier sind ja bei weitem nicht nur Leute, die nur Hardcorespiele von Dir verlangen ;-) Ich persönlich spiele auch sehr viele Familienspiele, ohne daran die Erwartungen eines fiesen Strategiespiels zu stellen. Aber hier hat ja in erster Linie Gerhard für seine Meinung eins aufn Deckel bekommen, nicht Du...
>was aber logisch ist.
wenn ich mir die vorhergehenden postings zu I&O anschaue, hat das spiel vor allem familienspielern gefallen.<
Und Spielern, die AUCH Familienspiele spielen... Ich ging aber mal davon aus, dass Gerhard auch mit der halbwegs richtigen Erwartung herangegangen ist und ob der allzu grossen "Einfachheit" enttäuscht war. Nuja, gerade deswegen hatte auch ich erhofft, dass Du oder ein anderer hier mal das Spiel vielleicht für die Nichtsahnenden vorstellt. Hatte es selbst noch nichtmal in Händen.
Ciao,
Roman

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michael schacht

re: "Knatsch" und anderes

Beitragvon michael schacht » 29. März 2001, 18:00

>Nun ja, aber hier sind ja bei weitem nicht nur Leute, >die nur Hardcorespiele von Dir verlangen ;-)
hilfe, nein, das kann ich auch nicht ;-)
>Und Spielern, die AUCH Familienspiele spielen...
>Ich ging aber mal davon aus, dass Gerhard auch mit der >halbwegs richtigen Erwartung herangegangen ist und ob >der allzu grossen "Einfachheit" enttäuscht war.
>Nuja, gerade deswegen hatte auch ich erhofft, dass Du >oder ein anderer hier mal das Spiel vielleicht für die >Nichtsahnenden vorstellt. Hatte es selbst noch
>nicht mal in Händen.
ich persönlich liebe einfache spiele,
die nur aus ein oder zwei mechanismen bestehen.
lost cities ist ein gutes beispiel dafür, helmut.
ein spiel, das mich nicht losläßt.
auf der anderen seite mag ich auch spiele,
die nicht zu viel vorgeben.
die also raum für den spieler lassen.
oder dem spieler einiges abverlangt.
das dudenspiel und intrige fallen mir dazu ein.
solche spiele stehen und fallen natürlich
mit der runde oder den erwartungen.
das kann super spass machen oder eben grauenvoll enden.
ich finde es wäre aber schade,
wenn es solche spiele nicht gäbe.

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Gerhard Koch

re: Isis & Osiris. Was heisst hier Polemik?

Beitragvon Gerhard Koch » 30. März 2001, 17:37

Was heisst hier Polemik? Ich sage halt nur, was mich stört und nenne dafür Gründe. Was ist daran polemisch? Sobald mal jemand etwas ohen Weichspülgang hier sagt, kriegen gleich alle das grosse Entsetzen. Wie kann man nur!?!
Erstens: I&O ist nun mal eine herbe Enttäuschung. Da hilft auch kein Verweis auf Familienspiel oder geringen Preis oder Anspruch oder so. DAS VERRÜCKTE LABYRINTH ist ein schönes Familienspiel z.B. oder HEIMLICH & CO.. Wenn ich 20 Mark für etwas ausgebe, dann hoffe ich auch etwas dafür zu bekommen. Für mich als Studenten (auch wenn ich I&O glücklicherweise nicht gekauft habe) sind 20 Mark nun mal 20 Mark. I&O hat nichts originelles und klässt keinerlei Einflussnahme zu. Wenn man wenigstens Felder blocken könnte oder Plättchen vertauschen oder irgendwas (hier ist der Autor gefragt), dann gings ja noch, aber so?! Nein danke.
Zweitens: KONTOR und K&K waren ganz nett. Da hatte ich eben gehofft, dass der Name Michael Schacht für gute Spiele steht. Kann ich leider nicht bestätigen. Und das hat nichts mit Polemik zu tun, das ist schlicht meine Meinung. Es bleibt halt die Frage ob man sich einen Gefallen tut, auch dünne Ideechen zu veröffentlichen. Vielleicht sind ja auch die redakteure Schuld, keine Ahnung, aber das ändert nichts. Schwach bleibt schwach. Vielleicht ist es ja ein Anspron für zukünftige Entwicklungen. Ich lasse mich gerne überzeugen.
Gerhard Koch

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Gerhard Koch

re: [OT] Toasti hat Recht - warum soll Gerhard seine Meinung nicht äussern? Danke.

Beitragvon Gerhard Koch » 30. März 2001, 17:47

Hallo Roman,
danke für die Rückendeckung, oder so. Ich war 2 Tage unterwegs und nun sehe ich mit Erstaunen, welche Reaktionen eine ehrliche Meinung hier hervorruft. Denn, auch wenns manchem vielleicht nicht gefällt, ehrlich wars allemal.
Was du über KNATSCH schreibst , scheint meine Feststellung ja nur zu bestätigen - nix dolles. Werds mir aber bei Gelegenheit trotzdem gerne anschauen. Man weiss ja nie.
Grundsätzlich fänd ichs sehr begrüssenswert, wenn hier nicht alle gleich in Ohnmacht fallen, wenn man (als jemand der gerne spielt, nicht so viele Spiele besitzt, sich nicht so super auskennt, aber trotzdem atwas äussern möchte) nicht immer gleich runtergemacht wird. Oder gehts nur in dem Stil: hmm schön, ja toll, hmm herrlich, ahh, kostet ja nur X DM, da ist alles wunderbar ...
Gerhard Koch

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Roman Pelek

Rückendeckung, Spiele aus Timbuktu

Beitragvon Roman Pelek » 30. März 2001, 20:26

Hi Gerhard,
>danke für die Rückendeckung, oder so. Ich war 2 Tage unterwegs und nun sehe ich mit Erstaunen, welche Reaktionen eine ehrliche Meinung hier hervorruft.<
Ich, ehrlich gesagt auch. Nach meiner Frage hier, ob man "Verisse" braucht, schrien alle "ja, hier", und dann wirst Du, wenn Du halt kurz, aber begründet und klipp und klar Deine Meinung schreibt, so angegriffen. Wie gesagt, ich fand's auch übertrieben.
>Denn, auch wenns manchem vielleicht nicht gefällt, ehrlich wars allemal.<
Wie gesagt, ich fand's in der Form okay, und der Rest ist Deine Meinung, die Du ja wohl äussern darfst.
>Was du über KNATSCH schreibst , scheint meine Feststellung ja nur zu bestätigen - nix dolles. Werds mir aber bei Gelegenheit trotzdem gerne anschauen. Man weiss ja nie.<
Nix, was man unbedingt braucht. Wenn man ein Würfelspielchen für die Kneipe sucht, das nicht Kniffel oder Würfelpoker oder so heisst, und ein paar ganz nette beschränkte taktische Möglichkeiten eröffnet. Lustig mit vielen Mitspielern, überflüssig mit wenigen. Spassfaktor mit dem Bierkonsum steigend, vor allem, weil man auch noch gezielt gegen andere würfeln kann. Okay für die Würfellaune, vollkommen entbehrlich für Nichtgernewürfler.
Aber da muss ich sagen, dass das Spiel seinen Anspruch erfüllt - rein in die Tasche, ab in die Kneipe, und dazu ein paar Bier. Und kostet auch nur gut 10DM und nicht 20.
>Grundsätzlich fänd ichs sehr begrüssenswert, wenn hier nicht alle gleich in Ohnmacht fallen, wenn man (als jemand der gerne spielt, nicht so viele Spiele besitzt, sich nicht so super auskennt, aber trotzdem atwas äussern möchte) nicht immer gleich runtergemacht wird.<
Dito. Manchmal kann man hier als Nurleser oder Neuling bei solchen Reaktionen wie auf Dein Posting durchaus abgeschreckt werden - ich hoffe, das setzt sich nicht durch. Hier sollte jeder, wenn er nicht beleidigend wird, seine Meinung vertreten dürfen. Und wenn mal sachliche Fehler drin sind (nicht jeder kennt jeden Spieleverlag mit Angestellten und Produktions- und Vertriebsfirma auswendig), dann korrigiert man die und tadelt nicht gleich, wenn man's besser weiss.
>Oder gehts nur in dem Stil: hmm schön, ja toll, hmm herrlich, ahh, kostet ja nur X DM, da ist alles wunderbar ...<
Nun gut, für 10 oder 20DM geht man immer etwas laxer an die Sache ran als für 40 oder 50, bei letzteren erwartet man durchaus auch mal mehr Material und Spieltiefe... Dennoch kann man auch ruhig sagen, wenn man von einem solchen Spiel enttäuscht war.
Ich persönlich finde von Michael Schacht Kontor, K&K und die Idee der kleinen, preiswerten Spiele zum Selbermachen ("Spiele aus Timbuktu" zu beziehen bei Adam Spielt) noch am besten. Da fällt mir ein, da hätte ich eigentlich noch was mitbestellen können bei der letzten Order "El Grande für Freunde" - grmpf. Vielleicht schaust Du die mal an, die kosten wirklich nicht viel, und sind dafür wirklich nett. Halt wirklich kleine, kurze Spiele für zwischendurch oder ne Kneipenpartie. Da stehen Preis, Anspruch und Präsentation in einem ausgewogenen Verhältnis. Das ist wirklich 'ne Lücke, die M. Schacht mit seinen Spielchen gut ausnutzt.
>Gerhard Koch<
Ciao,
Roman


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