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Herr d. Ringe - Die Suche : Materialqualität

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Petra Schmidt
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Beiträge: 231

Herr d. Ringe - Die Suche : Materialqualität

Beitragvon Petra Schmidt » 21. April 2001, 16:45

Hi,
heute habe ich mir das Spiel "Der Herr der Ringe - Die Suche" gekauft.
Ich habe das Spiel ausgepackt und die Karten versucht vorsichtig! aus den Stanzbögen herauszulösen. Leider löst sich bei einigen Karten / Plättchen auf der Rückseite an den Ränder die oberste Materialschicht ab - und das jetzt schon, ohne das Spiel jemals gespielt zu haben! Wie sollen da die Karten nach einigen Male Spiel erst aussehen?!
Hat irgendjemand gleiche Qualitätsmängel festgestellt?!
Petra

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Berthold Heß

re: Herr d. Ringe - Die Suche : Materialqualität

Beitragvon Berthold Heß » 21. April 2001, 16:52

> Hat irgendjemand gleiche Qualitätsmängel
> festgestellt?!
Bei uns war das Material in Ordnung. Melde Dich bei Kosmos und reklamiere, dann müsstest Du Ersatz bekommen.
Spiele Grüße
Bert

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Philipp Klarmann

re: Herr d. Ringe - Die Suche : Materialqualität

Beitragvon Philipp Klarmann » 21. April 2001, 23:51

Petra,
mir ist aufgefallen, dass bei etwas ruckartigem Herausbrechen der Kärtchen, diese leicht einreißen und ein Teil der Oberfläche ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wird. Abhilfe hierbei: eine Schere nehmen. Mir scheint, dass das Messer für die Kärtchen nicht optimal war. Also offensichtlich kein krasser Materialfehler, aber etwas ärgerlich.
Wie fandest du das Spiel?

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Roman Pelek

Cutter / ähnliche Probleme bei "Neuen Entdeckern"

Beitragvon Roman Pelek » 22. April 2001, 00:13

Hi,
für solche Zwecke sind normalerweise Cutter + Stahllineal ideal. Mir ist dasselbe Problem übrigens bei den "Neuen Entdeckern" aufgefallen - die Plättchen liessen sich allesamt sehr schwer dazu bewegen, den Stanzbogen zu verlassen. Habe dann vermittels vorsichtigem Knicken an Bruchstellen und Cutter diese weitgehend gelöst, ohne grössere Schäden zu verursachen. Bei den (runden) Münzen jedoch hatte ich echte Probleme, diese sauber "auszupöppeln". Da scheint irgendwie die Stanzmaschine nicht sauber gearbeitet zu haben. Bei Gnadenlos, Bali oder Flowerpower jedoch war alles in bester - gewohnter - Ordnung. "Die Suche" selbst habe ich (noch?) nicht erworben.
Ciao,
Roman

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Sönke Weidemann
Kennerspieler
Beiträge: 531

re: Cutter / ähnliche Probleme bei "Neuen Entdeckern"

Beitragvon Sönke Weidemann » 22. April 2001, 14:11

Hallo!
Dann scheint das Problem bei den "neuen Entdeckern" ja ein generelles Problem zu sein, bei mir haben sich auch so einige Oberflächen beim Heraustrennen abgelöst. Die Kärtchen in der Goldsieberversion erscheinen mir sowieso stabiler.
Gruß Sönke

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Petra Schmidt
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Beiträge: 231

re: Herr d. Ringe - Die Suche : erster Eindruck

Beitragvon Petra Schmidt » 22. April 2001, 14:16

Herr der Ringe – Die Suche: Ein erster Eindruck
Nach meiner anfänglichen Enttäuschung, über die „mangelnde“ Materialqualität haben wir nun das Spiel auch mal ausprobiert.
Kurz noch zum Material:
Es liegt sicher kein grober Materialfehler vor, aber es ist einfach ärgerlich, wenn sich die oberste Schicht der Karten gleich ablöst, und das obwohl ich die Karten vorsichtig aus den Stanzbögen herausgelöst habe (bin vorsichtig geworden, seit ich durch zu große Eile bei Elfenland gleich mal einen Bauern „gekillt“ habe).
Nun zum Spiel:
Ich finde das Spiel ist ein ganz nettes, kurzes Spiel für zwei Personen, ohne großen Grübelfaktor (auch wenn es mein Mann trotz alledem schafft in eine tiefe Grübelphase zu versinken). „Der Herr der Ringe – Die Suche“ hat außer dem Buch „Der Herr der Ringe“ überhaupt nichts mit dem großen Spiel „Der Herr der Ringe“ aus dem gleichen Verlag gemeinsam; wobei ich finde, dass das Thema in dem großen Spiel viel besser umgesetzt ist, aber wie gesagt, es sind zwei völlig verschiedene Spiele.
Zum Schluss hatten wir dann noch eine größere Diskussion über die Beendigung des Spiels:
Was passiert wenn der Schicksalsberg ins Spiel kommt? Laut Regel machen sich dann die Hobbits auf zu diesem Berg! Die Frage dabei ist wie? Auf direktestem Weg? Ohne aufsammeln von noch verdeckten Plättchen?
Mein Mann war für den direktesten Weg und am besten ohne Plättchen einsammeln – er statt ja auch ziemlich nahe am Berg. Ich stand genau in der anderen Ecke des Spielplans, d.h. für mich bestand keine Möglichkeit diesen schnell zu erreichen und meine Interpretation der Regel war, zwar den Berg anzusteuern, aber möglichst noch viele Punkte aufzusammeln. Es ist ja bei vielen Spielen so, dass das Spiel zu Ende ist, wenn der erste im Ziel ist, hier am Schicksalsberg, wie man dieses Ziel erreicht ist meiner Meinung nach die Freiheit des Spiels?!
Petra

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peer

re: Herr d. Ringe - Die Suche : erster Eindruck

Beitragvon peer » 22. April 2001, 15:03

Hi,
Vorweg: Mir gefällt Die Suche auch recht gut, aus den gleichen Gründen wie dir.
Wir (meine Freundin und ich) haben das "Die Hobbits machen sich auf den Weg" nicht so sehr als Regel oder Zwang aufgefasst, sondern eher als allgemeine Worte zur letzten Spielphase. Natürlich bewegt sich immer mindestens ein Hobbit zum Berg hin, immerhin gibt es drei Punkte - und zwar drei Punkte, die der GEgner nicht kriegen darf (im Prinzip geht es also um sechs Punkte!). Ob der Gegner mitzieht, ist sicherlich eine Taktikfrage- wenn er eh keine Chance hat, bringt es ihm nichts. Andererseits sollte er auch nicht zu desinteressiert tun, sonst trödelt der andere usw. Mit anderen Worten: Hier liegt ein grösseres taktisches Potential des Spieles.
ciao,
Peer

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Philipp Klarmann

re: Herr d. Ringe - Die Suche : erster Eindruck

Beitragvon Philipp Klarmann » 22. April 2001, 23:18

Ich kann mich dieser Interpretation anschließen...ich fand die Suche übrigens wirklich nett und das Spiel hat eine gewisse taktische Tiefe, die sich mir erst beim dritten Spiel so richtig erschloß. Ich denke, wir werden es noch ein paar mal versuchen und dann eine Zwischenwertung abgeben. Die erste Phase ist etwas, nun ja, zum Aufwärmen halt :).

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Wolfgang Lüdtke / TM-Spiele

re: Herr d. Ringe - Die Suche : erster Eindruck

Beitragvon Wolfgang Lüdtke / TM-Spiele » 23. April 2001, 10:09

Liebe Petra,
es ist in der Tat so, dass das Spiel zu Ende ist, wenn der Schicksalsberg von einem Hobbit erreicht wird. Wann das geschieht, ist allerdings den Spielern überlassen. Meistens läuft es so, dass es ein Spieler gar nicht eilig genug haben kann, da er glaubt in Führung zu liegen, während der andere lieber noch in aller Ruhe ein paar Begegnungen und Artefakte sucht.
Beides ist natürlich erlaubt.
Spiele Grüße
Wolfgang Lüdtke

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peer

re: Herr d. Ringe - Die Suche : erster Eindruck

Beitragvon peer » 23. April 2001, 11:46

Hi,
das die erste Phase mehr so zum Aufwärmen ist, stimmt wohl, obwohl man natürlich so legen sollte, das man in der zweiten gut anlegen kann. Ein Schwachpunkt ist (finde ich) nur, dass Frodo einen leichten Vorteil hat - es ist sehr wahrscheinlich dass er gleich zu Beginn ein Plättchen bekommt. Und neulich war gleich das erste Plättchen Gandalf - Pech für Sam.
Schwer wiegt der NBachteil allerdings nicht - bislang konnte Frodo nie gewinnen (war aber eher Zufall).
ciao,
Peer

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Wolfgang Ditt

re: Cutter / ähnliche Probleme bei "Neuen Entdeckern"

Beitragvon Wolfgang Ditt » 23. April 2001, 19:12

weder bei den Entdeckern noch bei der Suche gab es Probleme mit den Stanzungen ...
... dafür hat unser gelber Hobbit zwei gebrochene Beine )-:
Wolfgang

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Roland G. Hülsmann
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Beiträge: 2598

re: Herr d. Ringe - Die Suche : Materialqualität

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 24. April 2001, 11:09

Diesmal habe ich wihl Glück gehabt: Das Spiel ließ sich bei mir einwandfrei aus den Bögen herauslösen ... ach, waren das noch Zeiten, als man die Spiele komplett fertig erhielt.
Für Stanzbogen-Fanantiker kann ich allerdings hauptsächlich "DIABLO II" empfehlen (Das Rollenbrett- nicht das Computerspiel). Das kommt noch vor dem Siedlerbuch. ;-)

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michael weber

Die Suche : wo ist die buchumsetzung?

Beitragvon michael weber » 24. April 2001, 20:52

für ein thematisches spiel ist die suche inhaltlich erschreckend weit weg von tolkien!
das prinzip der "Brett"gestaltung finmde ich klasse, aber der ring hat überhaupt keine bedeutung, man arbeitet überhaupt nicht zusammen. den berg ohne ring zu erreichen ist doch totaler tolkien-quatsch. einen balrog kann ein hobbit auch nicht besiegen, die lage des berges war bekannt, lediglich der weg dorthin war nicht immer eindeutig.
so bleibt nach legen der karten eigentlich ein simples laufspiel, bei dem es noch niocht einmal darum geht, das ziel zu erreichen. wichtiger sind doch die siegpunkte. wer die 4er und 5er-plättchen findet, ist fein raus...
zudem ist die spielanleitung nun wahrlich nicht so einfach gehalten wie das spiel selbst.
nein., die suche hat trotz der kartenlegetechnik sehr enttäuscht. knizias werk haben wir noch nicht getestet, aber beiu allen tolkien-spielen war bisher trotz aller schwächen ringgeister das herausragende, weil es die stimmung und die kooperation der hobbits bis zum ende durchhält. die macht und die last des ringes kommen hier am besten rüber.
wir werden nach dem test von knizias werk auf unserer seite mal einen dreier-vergleich der spiele machen.

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Oli Bayer

re: Herr d. Ringe - Die Suche : erster Eindruck

Beitragvon Oli Bayer » 25. April 2001, 12:52

Hallo
die meisten Eindrücke sind ja sehr positiv von euch, dem kann ich mich ganz & gar nicht anschließen. Ich finde die Idee nahezu identisch mit der von Die Entdecker (K. Teuber) auch dort wird zuerst ein Spielfeld erschlossen und danch Plättchen gesammelt. Ausserdem fehlt mir bisher nach zweimaligen Spielen noch der taktische Reiz. Das Spiel ist durch die Aussetzerei so schnell beendet daß man die paar taktischen Varianten gar nicht richtig einsetzen konnte. Also ich bin wirklich enttäuscht, vielleicht muß ich aber erst noch ein paar Mal spielen um es besser in den Griff zu bekommen. Trotz allem bleibt der fahle Nachgeschmack hier nur eine Kopie der Entdecker mit anderer Thematik zu spielen.

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peer

re: Herr d. Ringe - Die Suche : erster Eindruck

Beitragvon peer » 25. April 2001, 14:20

Hi,
<Das Spiel ist durch die Aussetzerei so schnell beendet daß man die paar taktischen Varianten gar nicht richtig einsetzen konnte.<
Hm,
bislang wurde bei uns noch nicht so wahnsinnig oft ausgesetzt... Habt ihr vielleicht auch in der 2bten Spielphase ausgesetzt, dass wäre nach meinem Regelverständnis nämlich falsch. In dieser Phase kann man übrigens sehr wohl bestimmen, wo der Berg hinsoll, wenn man geschicjt spielt.
Als Entdecker-Clon würde ich die Suche nicht unbedingt bezeichnen. Natürlich werden Plättchen erkundet, aber das gilt auch für Afrika & Co. Ein wesentliches Spielelement ist ja z.B. das Rennen zum Berg, das bei den Entdeckern nicht vorkommt.
Das ist übrigens sehr wohl wichtig, immerhin geht es um (mindestens) drei Punkte, die der Gegner nicht bekommt - also praktisch um 6 (!) Punkte und das ist oft spielentscheident.
Das "Die Suche" allerdings ausser der (m.E. schönen) Gestaltung wenig mit dem Buch zu tun hat, würde ich aber unterschreiben - das Buchthema ist aufgesetzt, es könnte auch um eine osterliche Suche nach Ostereiern gehen. Ich finds nicht schlimm (viele Spiele haben aufgesetzte Themen), aber wissen sollte mans.
ciao,
Peer

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Harald Schrapers

re: Herr d. Ringe - Die Suche : erster Eindruck

Beitragvon Harald Schrapers » 25. April 2001, 16:09

Ich fühlte mich spontan an Carcassonne erinnert. Trotzdem würde ich Die Suche nicht als Carcassonne-"Kopie" bezeichnen. Sicherlich ist Die Suche nicht die Spitze der Originalität. Aber trotzdem schön zu spielen.
Gruß Harald

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Christian Schnabel

re: Herr d. Ringe - Die Suche : erster Eindruck

Beitragvon Christian Schnabel » 26. April 2001, 00:14

Interessanter Thread,
aber, "nun bin ich armer Tor, genauso schlau wie zuvor"
Viele Grüße
Christian Schnabel (bekennnender Tolkien-Fan)

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peer

re: Herr d. Ringe - Die Suche : erster Eindruck

Beitragvon peer » 26. April 2001, 10:41

Hi Christian,
in der Tat fällt es schwer "Die Suche" einfach so zu empfehlen. Vielleicht noch einmal ein paar Anhaltspunkte:
Eine Buchumsetzung findest du in DS keineswegs. Nur die Aufmachung ist tolkien-like.
Strategisch ist es nicht. Dafür locker, ein wenig taktisch und auch nicht allzu lang. Zudem kannst du deinen Sieg auf deine Taktik, deine Niederlage auf den (nicht gerade geringen) Glücksfaktor schieben.
Insgesamt würde ich die Komplexität so bei Cäsar und Cleopatra einordnen und die Regelkomplexität bei Halali. Ich hatte meinen Spass, würde aber auch nicht mehr als zwei Partien hintereinander spielen. (REvanche ist aber immer drin!)
ciao,
Peer

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Wolfgang Ditt

Service Kosmos - war Cutter / ähnliche Probleme bei "Neuen Entdeckern"

Beitragvon Wolfgang Ditt » 27. April 2001, 12:28

ich hatte Kosmos kurz nach dem Posting eine Email bzgl. des Hobbits geschickt. Heute kam eine Vorabantwort, dass die Ersatzfigur abgeschickt worden sei.
Wolfgang


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