Beitragvon Petra Schmidt » 22. April 2001, 14:16
Herr der Ringe – Die Suche: Ein erster Eindruck
Nach meiner anfänglichen Enttäuschung, über die „mangelnde“ Materialqualität haben wir nun das Spiel auch mal ausprobiert.
Kurz noch zum Material:
Es liegt sicher kein grober Materialfehler vor, aber es ist einfach ärgerlich, wenn sich die oberste Schicht der Karten gleich ablöst, und das obwohl ich die Karten vorsichtig aus den Stanzbögen herausgelöst habe (bin vorsichtig geworden, seit ich durch zu große Eile bei Elfenland gleich mal einen Bauern „gekillt“ habe).
Nun zum Spiel:
Ich finde das Spiel ist ein ganz nettes, kurzes Spiel für zwei Personen, ohne großen Grübelfaktor (auch wenn es mein Mann trotz alledem schafft in eine tiefe Grübelphase zu versinken). „Der Herr der Ringe – Die Suche“ hat außer dem Buch „Der Herr der Ringe“ überhaupt nichts mit dem großen Spiel „Der Herr der Ringe“ aus dem gleichen Verlag gemeinsam; wobei ich finde, dass das Thema in dem großen Spiel viel besser umgesetzt ist, aber wie gesagt, es sind zwei völlig verschiedene Spiele.
Zum Schluss hatten wir dann noch eine größere Diskussion über die Beendigung des Spiels:
Was passiert wenn der Schicksalsberg ins Spiel kommt? Laut Regel machen sich dann die Hobbits auf zu diesem Berg! Die Frage dabei ist wie? Auf direktestem Weg? Ohne aufsammeln von noch verdeckten Plättchen?
Mein Mann war für den direktesten Weg und am besten ohne Plättchen einsammeln – er statt ja auch ziemlich nahe am Berg. Ich stand genau in der anderen Ecke des Spielplans, d.h. für mich bestand keine Möglichkeit diesen schnell zu erreichen und meine Interpretation der Regel war, zwar den Berg anzusteuern, aber möglichst noch viele Punkte aufzusammeln. Es ist ja bei vielen Spielen so, dass das Spiel zu Ende ist, wenn der erste im Ziel ist, hier am Schicksalsberg, wie man dieses Ziel erreicht ist meiner Meinung nach die Freiheit des Spiels?!
Petra