Beitragvon Roman Pelek » 3. Mai 2001, 12:44
Hi Detlef,
>Hierbei wurden hauptsächlich3 Dinge diskutiert:
1. Gewonnen hat der Spieler, der fast nichts gemacht hat, höchstens mal ein Schnäppchen abgeräumt und sonst sich nur für die Aktionen, die er gemacht hat, bezahlen lassen.<
Wieviel Geld hattet Ihr (bei wie vielen Spielern) denn am Ende so? Bei uns kam man _nicht_ mit dem Nichtstun weg, in keiner der Partien - aber es gab eine Vielzahl verschiedener erfolgreicher Strategien, abhängig vom Verhalten der jeweiligen Spielerunde. Bei uns hat sowohl schon jemand mit Prestigekarten gewonnen als auch jemand mit vielen kleinen Aufträgen als auch mit großen Aufträgen. Zum Teil auch mit mehr oder minder vielen Besitzplättchen.
>Wäre diese Strategie die Erfolgversprechendste, wäre das kontraproduktiv zum Schönen des Speiels, dem Verhandeln.<
Ich kann mir nur vorstellen, dass diese Strategie aufgeht, wenn alle Spieler viel zu viel bieten und auch nur ein einziger Spieler dies konsequent ausnutzt. Bei uns kam es kein einziges mal vor - im Gegenteil: die Spieler, die am wenigstens gemacht haben verloren.
Obwohl es unzweifelhaft manchmal sinnvoll ist, bei hohen Geboten von Seiten der Mitspieler seine eigenen Ziele zurückzustellen.
>2. Die großen Aufträge kamen in einer Bewertung Risiko, Aufwand und Ertrag am schlechtesten weg, so dass gesagt wurde, es lohnt sich nicht diese Karten überhaupt zu nehmen.<
Es lohnt sich nur dann nicht, diese Karten zu nehmen, wenn man zuviel für deren Erfüllung bezahlt (wie Ihr anscheinend). Abgesehen davon muss man ja nicht 6 oder 7 dieser Aufträge erfüllen, aber so drei-vier bessern das Bankkonto schon auf, und geben eine Sonderkarte... Ausserdem sind die nicht so schwierig zu erfüllen, wenn man 1:1-Tausch, beliebige Ware etc. einsetzt.
>3. Die Stückelung des Geldes in 5er Schritten wurde als zu grob angesehen. So wurden bei uns fast nur in 4 Stufen geboten 5 10 15 und 20. Hier wurde allerdings auch gesehen, dass eine Stückelung in 1er Schritten die Spieldauer noch weiter verlängern würde.<
Du kannst ja noch mit viel mehr bieten - so mit Waren, Sonderkarten etc. Das kann Verhandlungen so schon komplex genug machen, da braucht's wohl keine feinere Geldstaffelung... Zumindest haben wir nie eine solche vermisst ;-)
Ich denke, sobald Du das Spiel nochmal, evtl. in anderer Runde spielst, wird es _ganz_ anders laufen - so wars und ists zumindest bei uns.
Klare Siegstrategien oder zu schwache Bestandteile sehe ich da nicht...
Ciao,
Roman