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Passiert bei euch das auch meistens ?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Don Alonso

Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Don Alonso » 25. Mai 2001, 08:12

Zur Spielsituation:
Ich führe bei einem Spiel (Sagen wir einmal z.b Die Händler von Genua)und es ist der letzte Zug und es ist nur mehr noch 1 Spieler dran. Dieser überlegt mindestens eine halbe Stunde(wenn nicht länger) ob er nicht doch noch einen Zug findet, damit er mich besiegen kann.
Was macht ihr in diesem Fall ? Es ist sehr anstrengend, Spiele mit solchen Leuten zu spielen, da sie unbedingt gewinnen wollen !
Ich habe übrigens nichts dagegen, wenn ich verliere, ich finde nur zum Schluß, wo alles offensichtlich ist, noch so lange zu überlegen ist irgendwie sinnlos.
Diese Situation war bei einem so großen Abstand, wo es nicht mehr möglich war, mich einzuholen !!!
Ich habe auch nichts dagegen, wenn ich nur 1 oder 2 Felder führe. Doch muß man zum Schluß sooooo lange überlegen ? Carcassonne spiele ich schon gar nicht mehr mit diesem Spieler (Er braucht für einen Zug ca. 20 Minuten[und das wenn er schnell ist])
Don Alonso

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Frank Gartner
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Beiträge: 257

re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Frank Gartner » 25. Mai 2001, 08:16

Hallo Robert,
dass man am Ende mal ne Minute länger überlegt ist legitim. Das mache ich auch ab und an mal. Wobei man bei vielen Spielen auch schon während des Zugs der anderen Spieler über den eigenen Zug nachdenken kann.
20 Minuten finde ich aber selbst am Ende eines Spiels extrem lange. Und wenn Dein Freund immer 20 Minuten braucht ist er kein Spieler, sondern eine Schlaftablette :-).
Sowas sollte nicht vorkommen.
MfG
Frank

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Michael Fuchs

re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Michael Fuchs » 25. Mai 2001, 08:26

Vorschlag für solche Spieler :
Eine Sanduhr für die Bedenkzeit einführen.
Es könnten an jeden Spieler zusätzlich Chips ausgegeben werden ( 3, 5, oder wie viele auch immer ).
Wer einen Chip einsetzt, darf die Sanduhr erneut umdrehen, also die Bedenkzeit verlängern. Wer keine Chips mehr hat, kann nicht mehr verlängern. Ist die Sanduhr abgelaufen und kein Zug vollzogen, muss der Spieler aussetzen - also auf seinen Zug verzichten.

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Roman Pelek

re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Roman Pelek » 25. Mai 2001, 10:03

Hi Don,
natürlich gibt's solche "Spieler", die bei dafür prädestinierten Spielen solche Bedenkzeiten in Anspruch nehmen, um vielleicht noch einen besseren Zug zu finden - gerade gegen Ende. Auch bei uns passiert das manchmal, da muss man dann mit ein paar "aufmunternden" Worten nachhelfen oder mit einer Teeuhr drohen ;-)
Ansonsten hilft's wirklich, bestimmte Spiele mit solchen Personen zu vermeiden. Ein Medina oder Java, oftmals auch El Grande fallen da flach... ("Rekordzeit": Medina 2h mit einem solchen "Spieler" bzw. "Spielerin" ;-).
Darüber hinaus fallen mir auch keine "erzieherischen" Massnahmen ein, sofern man sich nicht in Diskussionen verwickeln lassen will. Und dazu hab' ich beim Spielen eigentlich keine Lust.
Ciao,
Roman

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Attila
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Beiträge: 4715

re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Attila » 25. Mai 2001, 10:30

Hallo,
EINE HALBE STUNDE ?
Also sowas habe ich noch nicht erlebt, aber sowas fuehrt imho doch dazu das man es vermeidet mit diesem Spieler zu spielen. Das macht dann doch einfach keinen Spass mehr. Solche aktionen gehen doch voll am Sinn von Gesellschaftsspielen vorbei.
Gruss
Atti

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Don Alonso

re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Don Alonso » 25. Mai 2001, 10:34

Es sind bei mir 2 Spieler, die immer solche Sachen machen. Leider habe ich nicht die große Auswahl an Mitspielern, so muß ich immer schauen, das ich nicht solche Denkspiele mit ihnen mache. (Sehr schwer, da es bei fast jedem Spiel passiert)
Gruß
Don Alonso

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Ralf Arnemann » 25. Mai 2001, 11:20

Wer übertrieben langsam spielt, ist eine Zumutung für seine Mitspieler. In Ausnahmefällen kann man das ja mal aushalten, aber sonst verzichte ich lieber auf ein Spiel, als mir das anzutun.
Denn dieses Verhalten betrifft ja selten nur die wirklich entscheidenden Situationen (die ja nicht nur vor Spielende auftreten) - wenn es da mal einige Minuten dauert, ist das verständlich und die Mitspieler nehmen ja meistens interessiert Anteil.
Aber solche Leute neigen ja leider meist dazu, selbst jeden banalen Standardzug in die Länge zu ziehen, da hilft dann auch eine Sanduhr kaum.
Ralf (der sich fragt, wie der letzte Spieler bei "Händler von Genua" überhaupt weiß, wer mit wieviel Geld in Führung liegt)

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Don Alonso

[OT] An Ralf

Beitragvon Don Alonso » 25. Mai 2001, 11:35

>Ralf (der sich fragt, wie der letzte Spieler bei "Händler von Genua" überhaupt weiß, wer mit wieviel Geld in Führung liegt)<
3x darfst du raten, warum der Spieler immer solange gebraucht hat !! Er hat immer mitgerechnet ! Und bei sich selbst hat er auch immer gerechnet, wieviel er damit verdient !
Ich selbst will mich bei Spielen amüsieren und nicht Gehirnakrobatik machen !!
Don Alonso

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Dietmar

re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Dietmar » 25. Mai 2001, 15:43

Ich muss zugeben, dass ich auch gerne etwas länger über einen Zug nachdenke, da ich die taktischen Möglichkeiten eines Spiels herausfinden möchte. Wenn ich schnell ziehen muss, damit das Spiel schnell zu Ende geht, dann frage ich mich wo der Spielreiz liegt.
Wenn das lange Nachdenken allerdings ausufert, so dass die anderen die Lust verlieren, dann muss man einen Kompromiss suchen. Die Idee mit der Uhr und den Chips finde ich gar nicht so schlecht.
Je nach Erwartungshaltung an einen Spieleabend gibt es aber noch eine andere Alternative. Wir nehmen uns meist nur ein oder zwei Spiele am Abend vor und kippen dazu noch ein, zwei Flaschen Vino, so dass eine "kurze" Denkpause schon einmal für etwas Small-Talk oder ein Gläschen genutzt wird.

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Chris

re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Chris » 25. Mai 2001, 15:52

Carcassonne ist nun wirklich kein Denkspiel!!! Das ist ja gerade der Reiz an dem Spiel, dass es flott und einfach ist. Bei Java sehe ich das ein, das habe ich aus diesem Grund aber auch erst einmal gespielt.
Bei meinen Spielkreisen sind auch ein paar Langdenker dabei (na gut, z. T. gehöre ich selbst dazu), aber das sind gute Spieler, die auch blicken, wann es sich lohnt, zu denken, und wann nicht (meistens zumindest).

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Ralf Arnemann
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re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Ralf Arnemann » 25. Mai 2001, 16:24

> Die Idee mit der Uhr und den Chips finde ich gar
> nicht so schlecht.
Das ist mir zu schematisch.
Denn wenn man das vereinbart, muß man es auch konsequent durchführen. D.h. bei z. B. 3 Minuten pro Zug darf man die auch ausnutzen, wenn eigentlich nichts zu entscheiden ist.
Und umgekehrt darf man auch in spannenden Situationen nicht länger brauchen - das könnte das Spiel ernsthaft kaputt machen, wenn in einer wichtigen Phase unter Zeitdruck Fehler gemacht werden.
Es kommt halt immer auf die Angemessenheit in einer speziellen Situation an.
Wenn einer bei Siedler zwei Rohstoffkarten auf der Hand hat, und die eine sinnvolle Tauschanfrage (um eine Straße oder ein Schiff zu erhalten) klappt nicht - dann sind alle weiteren Handelsversuche oder großes Nachdenken fast schon destruktiv.
Wenn aber einer 20 Karten auf der Hand hat, dann verstehe ich schon, daß er viele Kombinationen durchprobiert.
Und wenn bei einem Mitspieler das Gefühl für die Angemessenheit seiner Zuglänge nicht da ist, läßt sich das kaum per Stoppuhr ersetzen.

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Ralf Arnemann
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re: [OT] An Ralf

Beitragvon Ralf Arnemann » 25. Mai 2001, 16:28

> Er hat immer mitgerechnet!
Das ist ja schrecklich.
Ich kann mich an einen ähnlichen Fall erinnern. In einer Zeit, als wir 18xx noch nicht mit Computerhilfe gespielt haben (d.h. jeder hatte seine Geldscheine verdeckt vor sich), gab es einen in der Szene prominenten Mitspieler, der seine Mitspieler erpresste: "Entweder Du sagst mir, wieviel Geld Du hast, oder ich rechne nach".
Um im Falle einer Weigerung tatsächlich den Spielverlauf komplett im Geiste durchzugehen und die Salden zu ermitteln.
Einmal und nie wieder, kann ich dazu sagen.

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Helmut

re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Helmut » 25. Mai 2001, 17:41

Ich weiß gar nicht, ob man das überhaupt noch "Spielen" nennen kann!!
Da bin ich ja genau das Gegenteil: Für mich ist Spielen eine lockere Unterhaltung, bei der ich gewinnen will. Schaff' ich's mit einem raschen Zug, ist es schön. Schaff' ich's nicht, schade!
Meine Tochter (16) braucht immer sehr lange, weil sie natürlich bei einem neuen Spiel noch nicht jede Feinheit kennt. Wir muntern sie immer auf, dass wir nur mal spielen, um das Spiel kennen zu lernen. Si könne sich ruhig beeilen. Wir wüssten auch nicht alles.
Mit einem Langsamspieler macht es keinen Spaß!
Gruß
Helmut ( der zum Glück nur Schnellspieler in seiner Runde hat- außer der Tochter!)

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Stephan v.L.

Carcassonne (war: re: Passiert bei euch das auch meistens ?)

Beitragvon Stephan v.L. » 25. Mai 2001, 18:00

Hi Christine,
eigentlich hast du recht damit, dass Carcassonne kein Denkspiel ist, aber es gibt genug Leute, die sehr lange brauchen, bis sie DEN OPTIMALEN Zug für ihr Plättchen gefunden haben. Und wenn das in jeder Runde passiert, wird einem der Spaß daran schon mal verleidet. Ich spiele Carcassonne viel lieber ein wenig aus dem Bauch raus. Aber es gibt halt immer solche und solche.
Schönen Gruß aus München
Stephan (der sich jetzt ins Wochenende stürzt)

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Attila
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re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Attila » 25. Mai 2001, 20:27

Das ist ja bloede.
Aber wenn du Regelmaessig mit denen spielst, wieso fuehrt ihr fuer solche Faelle nicht wirklich mal eine Uhr ein. Ich glaube mir wuerde der Spielspass (unabhaenig vom Spiel) dann vergehen.
Gruss
Atti

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Attila
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re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Attila » 25. Mai 2001, 20:29

Naja, aber 30 min. fuer EINEN Zug ? Nee, das hat nix mit Langdenkern zu tun. Sowas macht das Spiel fuer die Mitspieler doch total langweilig und verdirbt denen den Spass.
Gruss
Atti

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Attila
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re: [OT] An Ralf

Beitragvon Attila » 25. Mai 2001, 20:34

Man, das hoert sich ja nach Spielern an mit denen man richtigen Spass am Brett haben kann ... Naja ... lustig ist es ja schon irgendwie, aber ich spiele dann doch Spiele, weil ich spass am spielen habe und nicht am langweilen.
Gruss
Atti

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Dietmar

re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Dietmar » 25. Mai 2001, 22:30

Eine Zeitbegrenzung halte ich nur für sinnvoll, wenn sich zum einen alle Mitspieler einig sind, dass ein zügiges Durchspielen im Vordergrund steht (damit man auch einige Spiele am Abend ausprobieren kann) und zum anderen, wenn es sich um Denkspiele handelt, bei denen jeder für sich überlegt.
Bei Spielen mit einem kommunikativen Teil sind sowieso alle Mitspieler ständig am Spielgeschehen beteiligt und eine Uhr sehr störend.
Die Idee mit den Chips finde ich z. B. bei Labyrinth der Meister nicht schlecht. Hier hat die Zeitbegrenzung einen zusätzlichen Anreiz, da man nach längerem Nachdenken fast jede Lösung sieht. Durch die reduzierte Zeit werden nicht alle Chancen wahrgenommen und man hat evtl. doch noch die Möglichkeit seine Bonuspunkte zu ergattern (oder auch zu verspielen).

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Ernst-Jürgen Ridder

PC-Hilfe für 18xx; war : re: [OT] An Ralf

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 26. Mai 2001, 11:36

Wo kann man denn Informationen zu PC-Hilfe-Programmen für 18xx-Spiele bekommen ?

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Ralph Hänsel

LiftOff spielen!!!

Beitragvon Ralph Hänsel » 26. Mai 2001, 15:05

Hi,
spiel doch einfach LiftOff mit denen und freu ich über deinen Sieg! :o)
(Weil alle gleichzeitig spielen, hat man da keine Zeit zum langen nachdenken...)
Ist vielleicht ein gutes Training für Langdenker?! :o)
Ralph

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Carsten Wesel

re: Laguna spielen!!!

Beitragvon Carsten Wesel » 27. Mai 2001, 12:31

Die letzte Partie Laguna hat bei uns unser Langüberleger gewonnen - ich hab' echt bass gestaunt.
Gruß Carsten (noch immer verblüfft)

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Michael Schmidt

PC-Hilfe für 18xx; war : re: [OT] An Ralf

Beitragvon Michael Schmidt » 27. Mai 2001, 18:19

Ich denke Ralf spricht von dem Bankprogramm von Dirk Clemens. Das Prograemmchen ist wirklich sehr zu empfehlen, da es die Spielzeit eines 18xx erheblich verkuerzt...
http://www.fernuni-hagen.de/FTB/dc/progs/18xx.htm

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Ernst-Jürgen Ridder

PC-Hilfe für 18xx; war : re: [OT] An Ralf

Beitragvon Ernst-Jürgen Ridder » 27. Mai 2001, 18:46

danke

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Hans-Georg Rausch (G´Ork)

re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Hans-Georg Rausch (G´Ork) » 28. Mai 2001, 13:48

Hallo!
Zunächst einmal: Ich gehöre zu den Denkern, die auch gern mal über einen Spielzug sinnieren. Aber nur, wenn es sinnvoll ist. In allen anderen Fällen hilft eine Sanduhr und kollektiver Druck.
Das genannte Beispiel aus 18xx hat mich fast die Hände über den Kopf zusammenschlagen lassen. Erstens, wir spielen 1830 OHNE Rechnerunterstützung (weil wir es blöde finden, wenn sechs Leute einen Bildschirm angaffen, statt sich zu unterhalten; aber das wäre dann ein anderes Thema). Zweitens, wir nehmen uns Zeit: Wenn man für ein Plättchen mal etwas länger braucht, was solls. Wenn aber bei uns einer daher käme nach dem Motto: "Entweder, du sagst mir jetzt, wieviel Geld du hast, oder ich rechne nach", dann gibt es dazu die passende Antwort: "Okay, du hast zehn Sekunden". Fertig ist die Laube.
Ansonsten gilt bei fast allen Spielen: Es kommt drauf an. Manche Spiele erfordern eben eine gewisse Disziplin der Mitspieler. Andere lassen sich eher aus dem Bauch heraus spielen. Es gibt Spiele, die spielt man, um zu gewinnen (und möchte dann natürlich auch über seine Züge mal länger nachdenken) und es gibt welche, die Spielt man einfach so, aus Spaß, und wenn man dann noch gewinnt, ist das toll. Bei den letzteren müssen solche notorischen Grübler eben von vornherein diszipliniert werden (Sanduhr und kollektiver Druck), will man sie nicht ausgrenzen (was bei einer begrenzten Anzahl an Mitspielern natürlich schwierig ist, die Probleme kennen wir hier halt nicht).
Mit solch lethargischen Spielern Spiele wie LiftOff oder Laguna spielen, die die Komponente "Zeit" bereits in der Spielmechanik verankert haben, halte ich für sehr bedenklich - das macht doch keinen Spaß! Denn dann sind die Grübler doch nur Opfer, aber keine Gegner.
Die genannten Titel gehören deshalb wohl auch nicht zu meinen persönlichen Spielefavoriten, obwohl ich sie beide objektiv gesehen für gute Spiele halte.
Solange das Verstreichen von Zeit nur Auswirkungen auf das Spielergebnis des Grüblers hat, ist das aber alles nicht so schlimm. Problematisch wird es, wenn die verstreichende Zeit auch die anderen Nerven oder Punkte kostet (oder beides). Ich kenne auch Leute, die bei der letzten Outpost-Runde noch bis auf die letzte Ore-Fabrik ausrechenen wollen, ob sie nun mit 58 oder 59 Punkten verloren haben... ;-) - aber wenn sie das für sich tun, während die anderen ihre Züge machen, ist das alles halb so wild.
Deshalb: Jede Spielrunde soll doch so spielen, wie sie mag. Und wenn es in einer Runde einen einzelnen gibt, der Langeweile durch unnötiges Grübeln oder Verzögerungstaktik verursacht, dann sollte derjenige sich vielleicht fragen, ob er in der richtigen Runde spielt. Ich würde eine Ligretto-Runde schließlich auch nicht durch mein Mitspielen einschläfern wollen.
Mit spielerischen Grüßen
G´Ork
(der heute abend wieder einen Spielekreis unsicher machen wird...)

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Don Alonso

re: Passiert bei euch das auch meistens ?

Beitragvon Don Alonso » 28. Mai 2001, 15:34

Hallo G´Ork !
Ich und meine Frau spielen gerne "aus dem Bauch" heraus. Meine Freunde müssen bei jeden Spiel unbedingt gewinnen.
Da du mehr der Grübler bist, wollte ich fragen, welche Spiele du bervorzugst und ob du alleine bist(als Grübler) oder die ganze Gruppe Grübler sind.
Vielen Dank
Don Alonso


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