Anzeige

Neue (oder alte) Spiele von Queen Games

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Lars Friese

Neue (oder alte) Spiele von Queen Games

Beitragvon Lars Friese » 25. Mai 2001, 11:53

Ich habe vor ein zwei Tagen die Spiele:
- Im Zeichen des Kreuzes
- Venezia
- Die Magier von Pangea (oder so ähnlich)
gesehen. Habe ich hier was verpaßt, oder sind das olle Kamellen.
Lars
(der gar nicht mehr richtig Schritt halten kann)

Benutzeravatar
Carsten Wesel

re: Neue (oder alte) Spiele von Queen Games

Beitragvon Carsten Wesel » 25. Mai 2001, 12:11

Neu: Siehe Tabelle der neuen Nürnberger Spiele hier auf der Seite (-> URL).
Gruß Carsten (verhällt sich die Größe des Spielkartons reziprok proportional zum Spielwert des Spieles?)

Benutzeravatar
Lars Friese

re: Neue (oder alte) Spiele von Queen Games

Beitragvon Lars Friese » 25. Mai 2001, 12:18

Na gut, vorgestellt in Esssen.
Wer weiß schon mehr als ich nun? Kann man von den Spielen etwas kaufen, oder sollte man, ähnlich wie bei den letzten Queen-Erscheinungen, die Finger davon lassen?
Lars
(der von der Größe der Schachtel und den hohen Preisen fasziniert ist)

Benutzeravatar
"JOBO" Joachim Bonitz

re: Neue (oder alte) Spiele von Queen Games

Beitragvon "JOBO" Joachim Bonitz » 25. Mai 2001, 12:20

Moin Lars,
scheinbar hast Du wirklich etwas verpasst. Alle drei Spiele sind Neuheiten aus 2001, Nürnberg. Nähere Einzelheiten z.B. Luding oder andere Rezensionen. Meine persönliche Meinung zu zwei von den drei Spielen:
1.Im Zeichen des ... dickes Minus, zwar erst einmal gespielt aber es ist keine Freude aufgekommen. Zu wenig Interaktion (keine Kämpfe zwischen den Spielern möglich), es kommt keine richtige Spannung auf , da sich alles um die heilige Stadt knubbelt. Für den Preis ein lahmes Spiel.
2.Venezia, noch nicht gespielt
3.Pangea, Schönes Spiel, erinnert an Kings&Things.
Tschoe und viel Spass
JOBO

Benutzeravatar
Carsten Wesel

re: Neue (oder alte) Spiele von Queen Games

Beitragvon Carsten Wesel » 25. Mai 2001, 12:22

> Im Zeichen des Kreuzes
Mehr Verpackung als Spiel fürs Geld.
> Venezia
Lange Spielzeit für wenig Spielinhalt. Allerdings gefällt mir der Marcusplatz (das Spiel im Spiel).
> Die Magier von Pangea (oder so ähnlich)
Bestes Preis-Leistungs-Verpackungs-Verhältnis.
Gruß Carsten (dessen Favorit Pangea von diesen 3en ist)

Benutzeravatar
Steffen

re: Neue (oder alte) Spiele von Queen Games

Beitragvon Steffen » 25. Mai 2001, 16:00

Hiho,
ich kann Carsten´s Einschätzung nur unterstützen: "Die Magier von Pangea" sind ganz gut, vom Rest würde ich tatsächlich die Finger lassen.

Benutzeravatar
Insider

re: Neue (oder alte) Spiele von Queen Games

Beitragvon Insider » 25. Mai 2001, 16:10

Die Pelek'sche Umfrage sagt dazu
Platz 20: Pangea
Platz 34: Venezia
Platz 55: Im Zeichen des Kreuzes
Und jetzt sollte alles klar sein.
Der Insider

Benutzeravatar
Michael Andersch

re: Neue (oder alte) Spiele von Queen Games

Beitragvon Michael Andersch » 25. Mai 2001, 17:24

Hallo Lars,
ich kann mich Carsten nicht unbedingt anschließen. Pangea habe ich bis jetzt in drei verschiedenen Spielrunden gespielt, und es floppte jedesmal.
Im Zeichen... finde ich als lockeren Dreiviertelstünder ganz ok, wenngleich ich noch nicht weiss, wie lange der Gimmick mit dem Würfelturm was hergibt.
Am Besten gefiel mir Venezia. Witziges Thema, gutes Spiel!
Viele Grüße,
Micha

Benutzeravatar
Helmut

re: Neue (oder alte) Spiele von Queen Games

Beitragvon Helmut » 25. Mai 2001, 17:31

Ah, wieder ein neuer Anonymer!
Nichts ist natürlich "klar"! Nicht jeder Forum-Leser oder Schreiber hat den hohen Spiel-Anspruch wie einge vielspielende Freaks. Am besten ist noch: Erst mal ein Spiel probespielen. Dann hat man schnell den richtigen Eindruck, ob einem das Spiel gefällt oder nicht.
Ich kann's nicht verknutzen, dass manche Verlage wie z.B. Queen-Games von vorneherein herunter geputzt werden. Wenn solche Verlage kaputt gehen durch eine unsachliche Negativ-Stimmung, da haben wir alle nichts davon.
In diesem Sinne
Tschüß
Helmut

Benutzeravatar
Roman Pelek

Das "Dilemma" Queen Games :-(

Beitragvon Roman Pelek » 26. Mai 2001, 01:27

Hi Helmut,
>Nichts ist natürlich "klar"! Nicht jeder Forum-Leser oder Schreiber hat den hohen Spiel-Anspruch wie einge vielspielende Freaks. Am besten ist noch: Erst mal ein Spiel probespielen. Dann hat man schnell den richtigen Eindruck, ob einem das Spiel gefällt oder nicht.<
Das ist der Optimalfall. Aber auch da muss man eine Vorauswahl treffen, denn man kann nicht alles probespielen, geschweige denn hat man eine Gelegenheit dazu. Ich habe auch noch ca. 20 aktuelle Spiele auf meiner Liste, die ich gerne spielen würde, aber mir nicht alle kaufen kann bzw. will... Man muss also selektieren, wohl oder übel.
>Ich kann's nicht verknutzen, dass manche Verlage wie z.B. Queen-Games von vorneherein herunter geputzt werden. Wenn solche Verlage kaputt gehen durch eine unsachliche Negativ-Stimmung, da haben wir alle nichts davon.<
Queen Games sind ein Extremfall. Ich weiss nicht, woran das liegt und mag da auch gar nicht mutmassen, aber es scheint so, als ob da tiefergehende Ursachen weite Kreise ziehen. Es gibt da nämlich ganz klar zwei Fronten: diejenigen, die Queen-Games zum Teufel wünschen und jene, die ihre Spiele in den Himmel loben. Und die Wahrheit liegt, wie so oft, zumindest spielerisch wohl mittendrin.
Ich will hier nicht verschweigen, dass ein "Hexenrennen" mit leider nur 18 Notenabgaben knapp aus der Umfrage herausfiel. Bis dato hatte es einen Notenschnitt von 7,5 - sehr respektabel. Es wäre auf Platz 15 gelandet, wenn man alle Spiele ab 18 Noten gewertet hätte (das andere wäre Inkognito auf Platz 10 gewesen mit 19 Stimmen). Insofern das wohl herausragendste Spiel der neuen Queens-Reihe nach Meinung vieler.
Persönlich erscheint mir "Don" das am meisten unterbewertete Spiel der neuen Queens. Für mich ein exzellents kleines Bietspiel mit einem originellen Mechanismus.
Und jetzt kommt das große "Aber": die anderen, großen Queen-Games haben alle Macken. "Venezia" mit der Abrechnung und der Spieldauer, zudem ist es ein El Grande-Klon mit Venedig-Thema - problematisch. "Pangea" ist reichlich konstruiert und funktioniert nur zu dritt wirklich gut (und das ist jetzt nicht nur meine Meinung). "Im Zeichen des Kreuzes" ist hervorragend gestaltet und thematisch schön, hat die nette Idee des Würfelturms - bietet spielerisch leider dennoch nur unterdurchschnittliche Kost. Aber immerhin: bei Queens stimmt jetzt das Preis-/Leistungsverhältnis bzgl. des Materials auf jeden Fall.
Somit mein persönliches Fazit: die Umfrage spiegelt an sich schon die Qualität der Queen-Games respektabel wider, schade ist es nur um "Hexenrennen" - und "Don" hätte ein paar Pluspunkte mehr verdient aus meiner Sicht.
Der ganze Rest der Diskussionen um Queen-Games hat sicher vielfältige Ursachen - spielerisch können sie jedoch nicht begründet sein, weder im einen noch im anderen Extrem.
Ciao,
Roman

Benutzeravatar
Andrea Magiera

re: Neue (oder alte) Spiele von Queen Games

Beitragvon Andrea Magiera » 26. Mai 2001, 11:23

Hallo JOBO,
> 1.Im Zeichen des ... dickes Minus, zwar erst einmal
> gespielt aber es ist keine Freude aufgekommen. Zu
> wenig Interaktion (keine Kämpfe zwischen den Spielern > möglich), es kommt keine richtige Spannung auf , da
> sich alles um die heilige Stadt knubbelt.
das habe ich jetzt schon öfter gelesen und muß da mal widersprechen. Es sind zwar keine direkten Kämpfe zwischen den Spielern möglich, aber mit den Ereigniskarten und den Piraten/Heeren kann (und muß!) man den Gegenspieler ganz schön beharken, sodaß es garnicht erst zu einem schnellen Durchmarsch auf Jerusalem kommt.
Unsere Spielerunde hatte jedenfalls nach dem Spiel Lust auf mehr...
Gruß,
Andrea

Benutzeravatar
Carsten Wesel

re: Neue (oder alte) Spiele von Queen Games

Beitragvon Carsten Wesel » 26. Mai 2001, 14:21

Was spricht gegen den Durchmarsch nach Jerusalem? So habe ich meine letzte Partie gewonnen.
Spieler 1 macht den Durchmarsch und Jerusalem platt und ich kam hinterher und rückte 1x nach und gewann.
Aber befriedigend war es wirklich nicht, sondern nur irgendwie 'komisch'.
Gruß Carsten (der viel lieber Pangea spielt)

Benutzeravatar
Andrea Magiera

re: Neue (oder alte) Spiele von Queen Games

Beitragvon Andrea Magiera » 26. Mai 2001, 16:26

Hallo Carsten !
>Was spricht gegen den Durchmarsch nach Jerusalem? So >habe ich meine letzte Partie gewonnen.
>Spieler 1 macht den Durchmarsch und Jerusalem platt >und ich kam hinterher und rückte 1x nach und gewann.
Das lag aber dann an Spieler 1, der nicht verhindert hat, daß Du ihm so dicht auf die Pelle rücken kannst bevor er sich auf einen Angriff auf Jerusalem einläßt.
Uns ist es auch passiert, daß wir beim ersten Mal irgendwie zu "brav" gespielt haben. Zu sehr auf das eigene Fortkommen fixiert, zu wenig auf die anderen und ihre Möglichkeiten geachtet.
Z.B. hat eine Freundin einen Piraten, der ihr im Weg war, einfach irgendwohin geschoben anstatt damit einem anderen Spieler den Weg zu erschweren.
Dieser hat später auch gewonnen. Aber dieser "leichte" Sieg hat bei uns eher dazu geführt, es beim nächsten Mal anders zu probieren und von vorneherein aggressiver zu spielen. Also noch hat "IZdK" bei uns Chancen. (:
Gruß,
Andrea

Benutzeravatar
Christian Schnabel
Kennerspieler
Beiträge: 642

Kein mit "Dilemma" Queen Games :-)

Beitragvon Christian Schnabel » 27. Mai 2001, 18:56

Hallo Roman,
>Queen Games sind ein Extremfall. Ich weiss nicht, woran das liegt und mag da auch garnicht mutmassen, aber es scheint so, als ob da tiefergehende Ursachen weite Kreise ziehen.<
Zustimmung; im Thread "Queens-manipulierte Verrisse?" habe ich zu den "tiefergehenden Ursachen" ja auch schon ein paar Möglichkeiten "angedacht".
>Es gibt da nämlich ganz klar zwei Fronten: diejenigen, die Queen-Games zum Teufel wünschen und jene, die ihre Spiele in den Himmel loben...<
Auch wenn ich mich jetzt wiederhole; aber bei den hier im Forum permanent sich wiederholenden Negativkritiken über eigentlich jedes neue Queens-Spiel stellt sich mir eine Frage:
Wie kann ich von einem Verlag immer wieder neue Spiele erwerben, wenn ich weiß, daß ich anschließend ohnehin mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder enttäuscht werde?
Ich gebe jedenfalls kein Geld aus nur um schreiben zu können: die Spiele "A", "B" und "C" vom Verlag "xyz" sind wieder einmal mißlungen, langweilig und öde. Stattdessen kaufe ich Spiele anderer Firmen. Aber, bei einigen Forumsteilnehmern scheint Geld ja "keine Rolle" zu spielen (auch wenn sie noch studieren :-)) .
>Und jetzt kommt das große "Aber": die anderen, großen Queen-Games haben alle Macken. "Venezia" mit der Abrechnung und der Spieldauer, zudem ist es ein El Grande-Klon mit Venedig-Thema - problematisch.<
Ich halte 2 Stunden Spieldauer für ziemlich unproblematisch. Und wenn "Venezia" ein El Grande-Klon ist, als was muß man dann das von dir so hoch gelobte "San Marco" erst bezeichnen? Wirklich sehr problematisch, zumal Kramer/Ulrich noch nicht einmal als Co-Autoren angegeben sind.
>"Pangea" ist reichlich konstruiert und funktioniert nur zu dritt wirklich gut (und das ist jetzt nicht nur meine Meinung).<
Totaler Widerspruch: Pangea ist stimmig und macht zu Viert am meisten Spaß. Gegenüber dem 3-Personen-Spiel wird es dann allerdings deutlich anspruchsvoller (und das ist jetzt nicht nur meine Meinung, sondern die des gesamten Spielekreises in Neuenwalde). Außerdem ist es unsere Nr.1 für den DSP (!) und bisher immer noch das SDJ für mich.
>"Im Zeichen des Kreuzes" ist hervorragend gestaltet und thematisch schön, hat die nette Idee des Würfelturms - bietet spielerisch leider dennoch nur unterdurchschnittliche Kost.<
Widerspruch: Natürlich ist "Im Zeichen des Kreuzes" kein Strategiehammer, aber wir spielen es trotzdem sehr gern. Vielleicht auch weil jeder Mitspieler (auch die Nicht-Jerusalem-Eroberer)ihre kleinen Erfolgserlebnisse bekommen.
>Aber immerhin: bei Queens stimmt jetzt das Preis-/Leistungsverhältnis bzgl. des Materials auf jeden Fall.<
Nicht nur bzgl. des Materials stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis, sondern auch in Bezug auf den Spielspaß.
>Der ganze Rest der Diskussionen um Queen-Games hat sicher vielfältige Ursachen - <
Zum Beispiel???
Viele Grüße
Christian Schnabel

Benutzeravatar
Roman Pelek

re: Kein mit "Dilemma" Queen Games :-)

Beitragvon Roman Pelek » 27. Mai 2001, 20:26

Hallo Roman,
>Ich halte 2 Stunden Spieldauer für ziemlich unproblematisch. Und wenn "Venezia" ein El Grande-Klon ist, als was muß man dann das von dir so hoch gelobte "San Marco" erst bezeichnen?<
Hoch gelobt? Ich habe nur gesagt, dass ich es für ein gutes Familienspiel halte - halt was leichteres als El Grande. Wenn bei Venezia aber mathematische Unsinnigkeiten in der Abrechnung sind und Pattsituationen bei vier Spielern zu einer Spieldauer von 4h führen können, dann ist das eine Macke. Ich denke, darüber läßt sich auch wenig streiten. Die Abrechnung der Gebiete ist imho einfach unausgereift. Da geht San Marco den altbekannten El Grande-Weg - aber der funktioniert wenigstens.
Ansonsten spreche ich Venezia gar nicht ab, dass es spielerisch schön ist - wenn eben o.g. Abrechnungsprobleme nicht wären.
>Wirklich sehr problematisch, zumal Kramer/Ulrich noch nicht einmal als Co-Autoren angegeben sind.<
Tja, das gibt's oft. Nicht viel Neues an Spielmechanismen unter der Sonne kann ich da nur sagen...
>>"Pangea" ist reichlich konstruiert und funktioniert nur zu dritt wirklich gut (und das ist jetzt nicht nur meine Meinung).<<
>Totaler Widerspruch: Pangea ist stimmig und macht zu Viert am meisten Spaß. Gegenüber dem 3-Personen-Spiel wird es dann allerdings deutlich anspruchsvoller (und das ist jetzt nicht nur meine Meinung, sondern die des gesamten Spielekreises in Neuenwalde). Außerdem ist es unsere Nr.1 für den DSP (!) und bisher immer noch das SDJ für mich.<
Hm, für mich ist Pangea zu viert Chaos, da ist mir zu wenig planbar. Zudem hatten wir das Thema schonmal, auch Pangea ist nur eine Wiederverwertung bekannter Spielideen zu einem Ganzen. Und das, für mich gesehen, ist bei Pangea nicht so harmonisch gelungen wie bei anderen Spielen. Da seid Ihr etwas alleine mit Eurer Meinung aus Eurem Spielekreis. Aber das ist ja auch Geschmackssache.
Ich jedenfalls habe mir Pangea z.B. auf Deine Meinung hin zugelegt und war etwas enttäuscht. Ich hatte mir mehr versprochen, auch vom Studium der Regeln. Aber, s.o., ich find's halt auch nur zu dritt wirklich interessant und halbwegs planbar.
>>"Im Zeichen des Kreuzes" ist hervorragend gestaltet und thematisch schön, hat die nette Idee des Würfelturms - bietet spielerisch leider dennoch nur unterdurchschnittliche Kost.<<
>Widerspruch: Natürlich ist "Im Zeichen des Kreuzes" kein Strategiehammer, aber wir spielen es trotzdem sehr gern. Vielleicht auch weil jeder Mitspieler (auch die Nicht-Jerusalem-Eroberer)ihre kleinen Erfolgserlebnisse bekommen.<
Wiederum Geschmackssache. Mir ist nach wie vor zu wenig Konkurrenz da, und auch die Sache, dass man "im richtigen Moment" auf Jerusalem eindreschen muss, finde ich nicht so gelungen.
>>Aber immerhin: bei Queens stimmt jetzt das Preis-/Leistungsverhältnis bzgl. des Materials auf jeden Fall.<<
>Nicht nur bzgl. des Materials stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis, sondern auch in Bezug auf den Spielspaß.<
Das ist halt Ansichtssache. Sagen wir's mal sorum: ich kann nicht erkennen, dass Queen-Games irgendwie manipuliert verrissen werden. Ich kann die Kritiken nachvollziehen.
>>Der ganze Rest der Diskussionen um Queen-Games hat sicher vielfältige Ursachen - <<
>Zum Beispiel???<
Da sind sicherlich auch ein paar "Altlasten" mit im Spiel - z.B. frühere Erfahrungen mit Queen-Games.
>Viele Grüße
Christian Schnabel<
Ciao,
Roman

Benutzeravatar
Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

KEIN "Dilemma" Queen Games!

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 28. Mai 2001, 13:11

Hallo Leute,
ich versdtehe diese Diskussion um Queen-Games nicht. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und über Luding den größten Teil der Queen-Games-Spiele angeschaut und hier nur mal die Bewertungen von DA aufgeführt (Würfelaugen 1 - 6, wobei 6 ein Spitzenspiel und 1 Geldvernichtung ist:
Note 6: Showmanager
Note 5: Die Händler, Silberzwerg, Res Publika, Putsch, Carat, Metro, Expedition, Der 13. Holzwurm
Note 4: Totem, Port Royal, Mückenstich, Laguna, Kette von Saba
Note 3: War auch eins (Titel leider wieder vergessen)
Noten 2 und 1: Auf Anhieb nicht gefunden.
Ich finde SOOO schlecht ist das Ergebnis nicht. Nahezu alle Spiele in der oberen Hälfte der Skala und davon noch einmal mehr als die Hälfte im Bereich 5 + 6.
... und sechs TZitel davon stehen in meinem Spieleregal :-)
Roland

Benutzeravatar
Roman Pelek

re: KEIN "Dilemma" Queen Games!

Beitragvon Roman Pelek » 28. Mai 2001, 15:08

Hi Roland,
das "Dilemma" (bewusst in Anführungszeichen ;-) mit den Queen-Games ist ja das folgende:
schreibt mal jemand eine nicht so herausragende Kritik zu einem Queen-Spiel heisst's gleich wieder: aha, der hat was gegen den Verlag. Und dann gibt's wieder Diskussionen, die sich hochschaukeln und damit enden, dass auf der einen Seite die Spiele über die Maßen hochgelobt und auf der anderen Seite überhart zerpflückt werden. Frag' nicht, wo das seinen Ursprung hat - ich weiss es auch nicht. Es ist mir nur - leider - auch aufgefallen.
Wenn Du mich fragst, liegt hier irgendwie eine Überempfindlichkeit vor. Manchmal habe ich das Gefühl, dass man keine Kritik äussern darf, ohne gleich vorgeworfen zu bekommen, einem kleineren Verlag namens Queen schaden zu wollen. Komischerweise ist das nur bei Queen so, schreibt man mal über andere kleinere Verlage was negatives aufgrund eines Spiels, sitzt da keiner, der wie von der Tarantel gestochen aufheult.
Auch ich denke, dass Queen im Schnitt gerecht beurteilt werden, wenn man sich ihre Spiele näher ansieht. Ich kann auch die Platzierungen in der Umfrage nachempfinden bzw. finde manche der letztjährigen Queen-Spiele in der Kritik z.T. sogar überbewertet. Dass es _immer_ Meinungsverschiedenheiten gibt und Spiele eh eine Geschmacksfrage sind, wird davon m.E. ja nicht tangiert.
Jedoch gibt's anscheinend auch genügend Geschmäcker, die meinen, gegen andere "vorgehen" zu müssen unter dem Vorwand, hier würde negativ manipuliert oder übel mitgespielt. Das halte ich für unsinnig und unangemessen. Entweder einem gefällt ein "Pangea" oder eben nicht. Manche mögen "Venezia", andere finden's langatmig. "Don" wird von einigen geschätzt, anderen isses zu banal. Und ein "Hexenrennen" kommt generell ziemlich gut weg. Aber ein "Medina", "Carcassonne" oder "Roads&Boats" kam eben dieses Jahr _nicht_ von Queen Games. Aber auch nicht von vielen anderen Verlagen.
Und bei anderen Sachen meckert keiner. Man könnte ja auch auf die Idee kommen, dass z.B. die neuen Zweierspiele von Kosmos nach unten manipuliert werden, weil sie so schlecht dastehen. Da akzeptiert aber jeder, dass es nunmal so ist, dass sie bei Spielern hier im Forum nicht so gut weg kommen. Und, ehrlich gesagt, so sollte es sein. Man muss halt auch damit leben, dass manche Spiele nicht so gut wegkommen wie andere - man selbst kann die ja gut finden oder eine positive Kritik schreiben, wenn man meint, dass Aspekte in dem Spiel nicht richtig gewürdigt werden. Aber immer diese "Manipulationsdiskussionen" bei Queen - also ich bin sie leid.
Ciao,
Roman (spielt auch gerne "Die Händler" oder "Don")

Benutzeravatar
Stefanie

Zwickern, war: re: KEIN "Dilemma" Queen Games!

Beitragvon Stefanie » 30. Mai 2001, 10:24

>Note 3: War auch eins (Titel leider wieder vergessen)
Zwickern
Cheers,
Stefanie


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 54 Gäste