Anzeige

Definitionen von Begriffe

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Don Alonso

Definitionen von Begriffe

Beitragvon Don Alonso » 31. Mai 2001, 11:43

Durch Sdj etc. sind schon oft diese Begriffe gefallen.
Bitte sagt mir, was ihr euch denkt, wenn ihr diese Begriffe hört oder besser noch, was ihr euch darunter vorstellt:
Gelegenheitsspieler
Vielspieler
Freak
Sammler (Besonders, was sammelt jetzt genau ein Sammler ? Autor,Spieleschachtel,Verlag,etc.)
Vielleicht fallen euch noch andere Begriffe ein .
Don Alonso (Vielspieler der gelegentlich ein Freak und Sammler ist)

Benutzeravatar
"JOBO" Joachim Bonitz

re: Definitionen von Begriffe

Beitragvon "JOBO" Joachim Bonitz » 31. Mai 2001, 12:52

Hallo Don,
hier ein Versuch, die genannten Begriffe zu definieren
Gelegenheitsspieler: Jemand der nicht regelmäßig und in größeren Zeitabständen (Wochen, Monate)spielt, sozusagen ein Amateur (Regeln und Spielmechanismen sind nicht oder nur peripher geläufig).
Vielspieler: Durch aus als Profi anzusehen, was Regelwerk und Spielabläufe anbetrifft. Spielt regelmäßig (1-2 mal die Woche). Nimmt jede Möglichkeit zum Spielen war, ist jedoch noch nicht 100%ig nur auf das Spielen fixiert.
Freak: Exzentrischer, fanatischer Mensch, der ausschließlich in diesem Falle auf das Spielen jeglicher Art fixiert ist. Es geht nur um das Thema spielen und alles was unmittelbar damit zusammenhängt. Positiv ausgedrückt, ein extrem Begeisterter (Spieler).
Sammler (Besonders, was sammelt jetzt genau ein Sammler ? Autor,Spieleschachtel,Verlag,etc.)
Jemand, der sich mit dem Sammeln von bestimmten Dingen beschäftigt. Das können spezielle Dinge wie Briefmarken, Spiele, Ansichtskarten o.ä. sein. Der "normale" Sammler beschränkt sich meines Erachtens nach auf ein bestimmtes Gebiet, bei Spielen z.B. auf Gesellschaftsspiele oder Kartenspiele. Es ist zum einen die Lust und Freude am Tausch/Erwerb von Dingen und zum anderen das Vergnügen am Besitz dieser "gleichartigen" Dinge in den verschiedensten Variationen. Gleichermaßen versucht man verteilte/verstreute Dinge an einem Ort zusammenzubringen, es zu ordnen, eventuell zu katalogisieren und im Idealfall mit anderen diese Freuden zu teilen (z.B. Bilderausstellung, Dokumentationen oder in unserem Falle Spieleabende!!)
Ob ich mit meinen Beschreibungen richtig liege, vermag ich nicht zu sagen, aber es meinem Verständnis heraus könnte es so sein.
Tschoe
"JOBO" (Freue mich jedesmal auf's Neue, auf meine kleine Spielesammlung und den "Einsatz" der selbigen).
:-)

Benutzeravatar
Frank "Riemi" Riemenschneid

re: Definitionen von Begriffe

Beitragvon Frank "Riemi" Riemenschneid » 31. Mai 2001, 13:12

Tja, ich denke jeder (je nachdem wieviel er spielt) hat eine andere Definition.
Meine zu
Gelegenheitsspieler:
Spielen ein mal im Monat und dann nur Risiko bis zum abwinken.Hassen sich am nächsten Tag selber, sind aber in vier Wochen wieder geheilt.
Vielspieler:
Spielen mindestens 4-5 mal im Monat und haben einen Spielerkreis.Sind über die Szene informiert.Können schon über andere Spiele/er ablästern. Schätzen (soweit männlich)Rollenspielerinnen.
Freak:
Kann nicht mehr anders als spielen, spielen und spielen. Beschäftigt sich jeden Tag in irgendeiner Form mit spielen. In der Regel Solo und im öffentlichen Dienst :o)Ernährt sich von Cola und Chips.
Gönnen sich auch mal eine Runde Solitärkniffel.
Sammler (Besonders, was sammelt jetzt genau ein Sammler ? Autor,Spieleschachtel,Verlag,etc.):
Jenseits vom Freak gibt es den Sammler. Der ist aber mittlerweile verheiratet und der Partner ist nicht gut auf das Hobby zu sprechen weil ein großer Teil des Verdienstes in so einen sinnlosen Scheiß wie "spielen"(spuck,spuck) investiert wird.
Ach so, gesammelt wird alles was irgendwann (evt. 150-300 Jahre später)mal von Wert sein könnte. Natürlich alles doppelt, so das man bei einem bekannten Internetveramschhaus noch einen Fitsch machen könnte.
Die Kinder wird es freuen.
So, jetzt seid Ihr dran. :o))))))))))
Gruß
Riemi (Ich kann jederzeit mit dem spielen aufhören);o)

Benutzeravatar
Wolfgang Ditt

re: Definitionen von Begriffe

Beitragvon Wolfgang Ditt » 31. Mai 2001, 13:15

Hallo Robert,
vielleicht hilft diese etwas humorvolle Definition:
Gelegenheitsspieler: hat ein geöffnetes Monopoly und ein eingeschweißtes Siedler im Schrank.
Vielspieler: hat ein geöffnetes Monopoly im Keller, ein geöffnetes Siedler im Schrank und nimmt den Trend zum Drittspiel ernst
Freak: hat das geöffnete Monopoly und Siedler verkauft, weil sie nicht 8 oder mehr Stunden dauern. Kennt Geschichtszahlen nur, wenn sie mit "18" beginnen und weiß, das Civilization kein Computerspiel ist.
Sammler: besitzt eine Unzahl von geöffneten und eingeschweißten Spielen und hat sich scheiden lassen, damit im Kleiderschrank des Ehepartners Platz für Spiele ist.
Wolfgang

Benutzeravatar
Ralf Arnemann

re: Definitionen von Begriffe

Beitragvon Ralf Arnemann » 31. Mai 2001, 13:34

Gelegenheits- und Viel-Spieler sind ja schon schön formuliert worden.
Bei "Freak" denke ich aber weniger daran, daß er noch mehr spielen würde als ein Viel-Spieler oder daß hier Suchtsymptome zu beobachten wären.
Für mich sind das eher Leute, die sich stark auf bestimmte komplexe Spielvarianten spezialisiert haben.
Der Viel-Spieler vergnügt sich vielleicht 2-3mal die Woche mit Siedlern oder anderen normalgängigen Hits der Bestenliste.
Ein Freak macht eine Nacht durch für ein "Titan" oder "Krone von Alba" oder reserviert einmal im Quartal ein komplettes Wochenende für ein komplexes Cosim.

Benutzeravatar
Don Alonso

re: Definitionen von Begriffe

Beitragvon Don Alonso » 31. Mai 2001, 13:50

Hallo Don !
Hier meine Definitionen:
Gelegenheitsspieler: Spielt 1 - 2 x im Monat. Die Spieldauer der Spiele dürfen nicht länger als 1H sein.
Vielspieler: Spielt 1-2 x in der Woche. Die Spieldauer der Spiele dürfen nicht länder als 3 Stunden sein
Freak: Hat sowieso alles zuhause. Wenn ein neues Spiel kommt, hat er es sicher schon gespielt oder zuhause.
Die Klopausen dürfen nicht länger als 3 Minuten sein.
Meistens haben sie noch komische Pseudos (Don Alonso z.b)
Sammler: Kauft sich von Alea " Adel verpflichtet" wegen der Schachtel.Obwohl er das Spiel schon hat.
Bei Siedler von Catan wartet er noch auf die Unterwäsche.
Das wärs einmal !
Übrigens muß ein Vielspieler kein Profi sein, obwohl er schon viele Spiele gespielt hat. Auch ein Gelegenheitsspieler kann ein Profi sein
Don Alonso (Heute einmal doppelt !)

Benutzeravatar
"JOBO" Joachim Bonitz

re: Definitionen von Begriffe

Beitragvon "JOBO" Joachim Bonitz » 31. Mai 2001, 14:30

Hallo Don und Don!
Schizophren ?? oder Spielentzug?? ;-)
"JOBO"

Benutzeravatar
Volker L.

Von allem etwas

Beitragvon Volker L. » 31. Mai 2001, 16:43

Wenn ich mir die Antworten der verschiedenen Leute
so angucke, entdecke ich (mit Ausnahme vom "Sammler",
das ist - abgesehen von der zornigen/scheidungswilligen
Ehefrau - Erhard) an mir die Merkmale aller drei
Kategorien.
Ich fahre seit 1998 jedes Jahr nach Essen, treffe mich
darueber hinaus ca. 8-12 mal im Jahr mit Freunden zum
Spielen (davon 0-2 Termine Rollenspiel), habe eher
eine Abneigung gegen Spiele <1h als gegen >3h, das
letzte mehrtaegige Cosim liegt 3 1/2 Jahre zurueck.
Wenn ich allein bin, spiele ich auch mal Brettspiele
gegen mich selbst, haeufiger aber Computerspiele
(Amiga, kein PC). Ich habe z.Z. etwa 150 Spiele, von
denen ca. 3% noch ungespielt sind.
Also, was bin ich nun Eurer Meinung nach?
Verhinderter Vielspieler? Gelegenheitsfreak?
Gruebelnd, Volker
P.S.
Civilization IST ein Computerspiel, und zwar ein SEHR gutes!!!

Benutzeravatar
Volker K.
Kennerspieler
Beiträge: 123

re: Definitionen von Begriffe

Beitragvon Volker K. » 31. Mai 2001, 17:38

Hallo,
ich würde versuchen, eine Clusteranalyse in einem dreidimensionalem Koordinatensystem durchzuführen:
x-Achse: Zahl der gespielten Spiele im Jahr,
y-Achse: Zahl der Spiele in Regalen und Schränken,
z-Achse: Durchschnittliche Spieldauer pro Spiel.
Als vierte Dimension könnte man noch das Alter der Spieler hinzunehmen. So würden sich sofort die 18jährigen mit einer hohen Anzahl von Spielen im Schrank als Sammler klassifizieren lassen. 65jährige Vielspieler sind dann wahrscheinlich Skatspieler am Stammtisch in einer Wirtschaft.
Viel Spaß beim Analysieren
Volker K.

Benutzeravatar
Frank "Riemi" Riemenschneid

re: Definitionen von Begriffe

Beitragvon Frank "Riemi" Riemenschneid » 1. Juni 2001, 12:52

Es gibt noch
die Nichtspieler:
Humorlose Typen die in Spieler gefährliche Anarchos sehen. Gespielt haben sie das letzte mal als Kinder und Spiele kaufen ist sowieso rausgeschmissenes Geld.
Wenn sie alerdings gezwungen werden Spiele zu kaufen, sind Spiele wie der Lückkasten oder Zahlen- und Buchstabenspiele Trumpf. Solch beschenkte Kinder werden dann automatisch wieder Nichtspieler der nächsten Generation.
Gruß
Riemi (Der die Beiträge zu diesem Thema einfach Toll findet)

Benutzeravatar
Jochen Krumpe

re: Von allem etwas

Beitragvon Jochen Krumpe » 1. Juni 2001, 14:56

Hallo Volker L.
Ich kann dir nur zustimmen. Ich dachte nämlich ich bin ein Vielspieler. Den Meinungen hier nach bin ich aber nur ein Gelegenheitsspieler. Die unregelm. Spieleabende ligen aber weniger am nicht spielen wollen als am keine Zeit haben (wie macht ihr das denn, habt ihr keine Arbeit ;-)).
Also durfte bei mir die Bezeichnung Verhinderter Vielspieler passen. Wenn ich dann durch eine Spielemasse laufe passt der Gelegenheitsfreak besser.
In diesem Sinne
Jochen (der sich auf den Spieleabend heute freut)

Benutzeravatar
Volker L.

Verstaendnisfrage :-)

Beitragvon Volker L. » 1. Juni 2001, 15:41

> Wenn ich dann durch eine Spielemasse laufe
Ich nehme an, Du meinst "Spielem_e_sse"?
Oder hast Du zuhause sowiele Regale mit Spielen
(an beiden Seiten des Zimmers/Korridors), das Du
dazwischen hindurch und dann wirklich durch eine
Spielem_a_sse gehen kannst? :-)))
Gruss, Volker

Benutzeravatar
Berit Kamb

re: Verstaendnisfrage :-)zur Verständnisfrage:-))

Beitragvon Berit Kamb » 1. Juni 2001, 23:56

Lieber Volker,
wolltest Du nicht vielleicht die Spielemasse der Spielegasse wissen?
Liebe Grüße,
Berit(maßlos von Zeit zu Zeit)


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 22 Gäste