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Ranglisten

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Marten Holst

Skat (war: re: Allianzen)

Beitragvon Marten Holst » 5. Juli 2001, 16:17

> Skat - Himmel, nein! Die Skatspieler, die ich kenne, nehmen das Spiel derart bierernst <
Genau mein Problem. Spiele, die lange Zeit im Rennen sind und die fast jeder kann, werden für meinen Geschmack immer zu ernst genommen (außer Schach in meinem Verein ;-) ), weswegen ich Skat und teilweise auch Doko (die ich als Spiele beide sehr gerne mag) eben nicht gerne mit Leuten spiele, die ich nicht sehr gut kenne. Meist wird das dann ein Gegrimme sondergleichen... :-(
Tschüß
Marten

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Marten Holst

re: Ranglisten

Beitragvon Marten Holst » 5. Juli 2001, 16:22

Moin,
ich sollte lernen, mich etwas besser auszudrücken: "Luete, die damit rumtrompeten" sind die, die einen immer ernsthaft (=nicht nett, spaßig, ironisch) auf Ranglisten verweisen. Wenn Leute aus Ranglisten ihre eigene Superiorität schließen wollen (auch außerhalb dieses Spiels) und dann denken, sie seien der "Weltbeste", dann mag ich das halt nicht und wünschte mir, die Rangliste würde es nicht geben. Wenn Du wüsstest, wie viele Ranglisten ich schon geführt habe... und wie wenig angeführt ;-)
Tschüß
Marten
PS: Nein Carsten, mit "Weltbester" meine ich jetzt nicht, was Du meinst, was ich meinen könnte... das Wort passte nur gerade.

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Marten Holst

re: [OT] So viele Mathematiker hier?

Beitragvon Marten Holst » 5. Juli 2001, 16:26

dabei könnte man so schön über Anzahl der Theaterbesuche in verschiedenen Theatern, Beliebtheit von Autoren nach Mitkommüberredungserfolgen und so weiter sortieren
Tschüß
Marten (Mathematiker, spielt grün wenn's geht, und ist weder mit dem Dortmunder Stadtteil noch mit sonst irgend etwas zu verwechseln)

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Marten Holst

Verliebt,l verlobt und rausgeworfen

Beitragvon Marten Holst » 5. Juli 2001, 16:42

Moin,
ich hatte es mal in einer Spielerunde, dass ein Verliebter in jedem Spiel nur darauf geachtet hatte, dass sein (nicht einmal an ihm interessiertes) Honighäschen alle Punkte bekam, ohne Rücksicht auf eigene Verluste. Auch hier die Reaktion: "Es gibt halt wichtigere Dinge im Leben, als Spiele". Dass er damit weder seiner Herz-Dame imponierte noch anderen Restspielspaß ließ, hat er nie bemerkt. Bis wir ihn dann nicht mehr "eingeladen" hatten.
Tschüß
Marten (der "Verlobt" nur deshalb in der Titelzeile hat, weil es besser klingt)

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Carsten Wesel

re: [OT] So viele Mathematiker hier?

Beitragvon Carsten Wesel » 5. Juli 2001, 17:24

> Marten (ist weder mit dem Dortmunder Stadtteil noch
> mit sonst irgend etwas zu verwechseln)
Hab' ich dir schon erzählt, daß bei mir ein weiterer Marten angefragt hat, ob Mittwochs bei uns nicht noch Platz ist?
Gruß Carsten (das schreibe ich jetzt nicht, denn das ist völlig OT)
ICQ 11 848 23 24

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Roman Pelek

Skat (war: re: Allianzen)

Beitragvon Roman Pelek » 6. Juli 2001, 00:41

Hi Marten,
Skat ist bei uns hier nicht so das Problem, da wird eher für die Bierkasse gespielt als dass man es so gerstensafternst nimmt. Aber Doko grassiert hier bei den Mathematikern so sehr, dass mir jede Lust fehlt, das Spiel zu spielen, auch wenn ich die Regeln kenne ;-) Da gibt's Naturen, die ihren gesamten Uni-Tag mit bierernstem Doko verbringen, aber bei einem Carcassonne intellektuell die Segel streichen. Dito mit Magic und jetzt auch mit Robo Rally, seit dieses Software-Engineering-Semester das als Projekt hatte - es wird zur Krankheit. Jeden Tag mehrere Stunden dasselbe Spiel.
Sprich: ich könnte den ganzen Tag Magic, Robo Rally oder DoKo spielen, aber bei so manchem Spieleabend rennen mir die Leute bei der ersten Regelerklärung weg *seufz* So lernt man auch gute Spiele hassen, nur weil andere sie einem bis zum Erbrechen vorexerzieren und nicht links, nicht rechts schauen. Oder es kommen die klugen Kommentare a la "Das ist doch so wie Siedler".
Ciao,
Roman (liebt die Vielfalt an Spielen, auch wenn er dafür häufig verliert, weil er eben nur 10 und nicht 1000 Partien hinter sich hat).

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Roman Pelek

Frisch verliebt...

Beitragvon Roman Pelek » 6. Juli 2001, 02:08

Hi Angela,
>also "frisch" verliebt sind mein Mann und ich eigentlich nicht mehr. Aber auch damals und heute noch immer gilt bei uns der Spruch: "Beim Spielen kenne ich keine(n) Ehefrau(mann)!". Diesen Spruch kann man natürlich natürlich auch auf jede andere Zweierbeziehung anwenden. Vielleicht triffst Du ja auch einmal ein solches Pärchen.<
Was wäre auch das Spielen, wenn man nicht mal Konkurrenzgelüste ausleben könnte, die man im realen Leben wohlbegründet hinten anstellt? Nix ist erholsamer, als mal befreit vom Ballast der Verantwortung und Konsequenz intellektuelle, kommunikative, kreative oder sonstwie geartete Gelüste ausleben zu können. Solang's nach dem Spiel wieder in die Realität zurückgeht und keine allzu großen Überschneidungen festzustellen sind, ist das okay ;-) Spielen ist schliesslich auch befreiendes Austesten von Möglichkeiten ohne Schaden.
Wer so frisch verliebt ist, dass sie oder er das nicht austesten mag oder kann, sollte sich vielleicht lieber gemeinsam einem 8000-Teile-Puzzle widmen. Oder gleich andere Kennenlernspielchen im Bett spielen *g*
>Angela<
Ciao,
Roman

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Ralf Arnemann

re: Wozu Ranglisten

Beitragvon Ralf Arnemann » 10. Juli 2001, 12:25

> ... und wozu soll das Ganze gut sein, bitte sehr?
> Damit nun auch das Spielen ernsthaft wird und jedes
> spielerische Element verliert?
Das wäre die eine Möglichkeit - und die finde ich auch nicht sehr anregend.
Aber es gibt auch eine andere Dimension: Man kann damit (zumindestens bei manchen Spielen) faire und interessante Partien bekommen - wenn die unterschiedlichen Spielstärken beim Ergebnis einbezogen werden (geht nicht bei jeder Spielregel).
Das würde dann dem Handicap beim Golf entsprechen, das ermöglicht, daß auch verschieden starke Spieler spannend gegeneinander antreten können.

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Carsten Wesel

re: Wozu Ranglisten - Handycap

Beitragvon Carsten Wesel » 10. Juli 2001, 12:59

Das mit dem Handycap wäre eine interessante Sache. Dann könnte man für ein Spiel (nicht für alle, wie ich es derzeit mache), die Ergebnisse sammeln und eines für jeden Spieler errechnen.
Gruß Carsten (der sich das mal durch seinen Kopf gehen läßt)


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