Beitragvon sonne » 13. Juli 2001, 13:52
Hallo Herr Lewe,
zunächst mal Gratulation zu diesem interessanten Spiel. Zu Ihrem obigen Punkt kann ich leider nicht Stellung nehmen, weil ich weder die fragliche Spielbox Ausgabe besitze noch die Spielanleitung vor mir liegt. Es wäre aber für die Diskussion sicherlich am besten, wenn der Angesprochene antworten könnte.
Ich will nun die Gelegenheit ergreifen und meine schon mal früher hier gestellte und nur von Carsten erwiderte Frage direkt an Sie zu richten. Zu diesem Zweck habe ich der Einfachheit halber, die damaligen vier Postings von Carsten und mir hier reinkopiert. Ich hoffe wir haben nicht auch etwas in der Anleitung übersehen, wie auch immer bin ich für Ihre Beantwortung sehr dankbar.
Gruß sonne
Ab hier reinkopiert:
Liebe MitspielerInnen:
nun habe ich mich schon öfter über eine Partie von Galileo zu zweit gefreut.
Das Spiel ist m.E. ein wirklich recht nettes zu Legespiel, das nicht
schwierig, aber auch nicht zu leicht zu spielen geht (man muß zumindest
genau aufpassen was der andere nun gerade macht).
Leider gab`s zum Spielende hin meist ein Problem. Unter Spielphase
(obiger link) ist das auch in einer jüngeren Kritik adressiert worden: "Das
Endspiel ist dagegen frustrierend, da der Spieler, der es auslöst, meistens
keinerlei Einfluß mehr in die Punktwertung am Ende einbringen kann", heißt
es da m.E. ganz zutreffend. In der Praxis bedeutete das, das für die
Schlußwertungen offenbar die anderen Spieler insoweit bevorteilt sind, da
es ihnen noch möglich ist die Setzsteine entsprechend zu platzieren.
Nun meine Frage: Spiele ich da etwas falsch oder hat jemand einen
Vorschlag für eine Regeländerung mit der das Problem behoben werden
kann (Schlußwertung wegfallen lassen?).
Gruß sonne
Stimmt!
Der letzte Spieler sitzt einfach nur noch rum und schaut, wo die anderen ihre
Chips einsetzen. In meinem letzten Spiel hatte ich vor der Schlußwertung 3
Punkte Vorsprung vorm zweiten, der als letzter am Zug war und keine Chips
mehr auf dem Plan hatte. Mir war klar, daß ich nur maximal 2 Chips
einsetzen darf, um auf jeden Fall vor ihm zu bleiben (die anderen Spieler
waren keine Gefahr mehr). Das hab' ich dann auch gemacht.
Wenn du da etwas ändern willst, dann kannst du ja einfach 'ne Runde früher
aufhören, wenn noch nicht alle Plättchen umgedreht sind und alle Spieler
gleich oft die Möglichkeit hatten aktiv zu werden.
Gruß Carsten (dem das gar nicht so schlimm vorgekommen ist)
"Wenn du da etwas ändern willst, dann kannst du ja einfach 'ne Runde früher
aufhören, wenn noch nicht alle Plättchen umgedreht sind und alle Spieler
gleich oft die Möglichkeit hatten aktiv zu werden."
OK, Carsten, ich denke den Aspekt, das jeder gleich oft dran war, den kann
man nur schwer kontrollieren, - ich halte ihn auch nicht für so wichtig, weil
man durch seine Option eine der Karten aus dem Säckchen zu ziehen, das
Spiel auch schon recht anders beeinflußt als bei normalem Umdrehen nur
eines Plättchens. Vielleicht sollte man sich einfach darauf vorher einigen,
aufzuhören (ggf ohne Schlußwertung), sobald nur noch zwei verdeckte
Plättchen liegen.
Übrigens hatten wir das Gefühl, das die zweite Option, bei der man zwei
statt einem Plättchen umdrehen darf und zuvor ein offenes gegen eines aus
dem Sack austauscht immer die vorteilhaftere ist, gings Euch da auch so?
Gruß sonne
> Übrigens hatten wir das Gefühl, das die zweite
> Option, [...] immer die vorteilhaftere ist, gings
> Euch da auch so?
Jo - man kann damit einfach zu viel Unheil anrichten, so daß wir diese
Option quasi durchgehend gewählt haben.
Gruß Carsten (der gern mal die Wahl hat)
Bin sehr dankbar für weitere Anregungen zu den oben diskutierten Punkten:
1. Benachteiligung des letzten Spielers?
2. Wie lösbar?
3. Spieloption des Aufdeckens von 2 Kärtchen und Umtauschens von einem
Offenen durch Sackinhalt immer attraktiver?
Gruß sonne