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Age of Exploration

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Olaf Leonhardt

Age of Exploration

Beitragvon Olaf Leonhardt » 7. August 2001, 18:40

Wer kennt das Cosims-Spiel Age of Exploration und
wo bekommt man dieses Spiel?
Mich würde noch interessieren wie das >Spielprinzip
ist und wie lange eine Partie geht!
MfG!
Leonhardt

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Hermann Huth

re: Age of Exploration

Beitragvon Hermann Huth » 7. August 2001, 21:33

Hallo Olaf,
Age of Exploration ist beileibe kein Cosim, sondern ein völlig mit Regeln überfrachtetes Ereigniskarten- und Würfelspiel mit einer Spieldauer von gut 3-4 Stunden.
Jeder Spieler betreut eine Expedition in das Amerika des 16. Jahrhunderts. Erst wird aufgerüstet (Anführer, Schiff(e), Ausrüstung, pipapo), dann wird irgendwann auf vorgefertigten Pfaden in See gestochen. Von da an bestimmt ein Ereigniskartenregen die Partie. Die Anführer - Columbus, Sebastian Cabot oder Magellan z. B. - haben fünf Attribute, welche quasi den Wert der Expedition ausmachen.
Es führt wohl zu weit, das Spiel hier in all seinen Regeln erklären zu wollen, denn es ist vor allem eins: stinklangweilig! Entschieden das schlechteste Spiel von TimJim.
Gruß,
Hermann

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S.Gienke

re: Age of Exploration

Beitragvon S.Gienke » 7. August 2001, 21:56

Hermann hat recht !
Es ist ein absolut grausames Spiel. Man sticht in See. Wie weit ? Bitte würfeln! Bekomme ich bzw. die Besatzung Skorbut ? Bitte würfeln ! Finde ich Gold ? Bitte würfeln ! Passiert dies ? Bitte würfeln ! Passiert das ? Bitte würfeln !

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Hermann Huth

re: Age of Exploration

Beitragvon Hermann Huth » 7. August 2001, 22:01

Danke!!

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Sönke Weidemann
Kennerspieler
Beiträge: 531

re: Age of Exploration

Beitragvon Sönke Weidemann » 7. August 2001, 22:54

Hi!
Age of Exploration kenne ich zwar auch nicht (und nachdem, was ich hier gelesen habe, muß ich das wohl auch nicht), aber wenn Du etwas Spielbares zum gleichen Thema suchst, schau doch mal, ob Du noch an New World (AH) oder an Spanish Main herankommst.
Gruß Sönke

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Michael Blumoehr

re: Age of Exploration

Beitragvon Michael Blumoehr » 8. August 2001, 08:43

Hallo,
auch wenn ich den anderen zustimmen muss, es taugt nicht besonders viel, ich wuerde mich von meinem Exemplar (noch nicht gespielt, noch keine Plättchen aus den Stanzboegen gebrochen) trennen. Wenn man am Thema interessiert ist, ist die Umsetzung gar nicht mal so schlecht, aber man wird schon arg gespielt.
Gruesse,
Michael

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Chris

re: Age of Exploration

Beitragvon Chris » 8. August 2001, 09:24

Hallole,
Also nach diesen Verrissen möchte ich ein Veto einlegen.
Man kann schon einiges beeinflussen, denn die Ausrüstung hat Auswirkungen auf die Ereignisse. Und ein vernünftiges Planen der Reiseroute ist essentiell.
Es stimmt auch, dass der Unwägbarkeitsfaktor hoch ist. Aber zum einen erscheint mir das ob des Themas nur korrekt, zum zweiten macht das Spiel trotzdem (gerade deswegen) sehr viel Spaß.
Das Spiel lebt (wieviele Spiele dieser Art) von seiner Atmosphäre. (Es wird ja auch niemand ernsthaft behaupten wollen, dass z. B. Civilization ein durch und durch strategisches Spiel sei, bei den üblen Katastrophen. Trotzdem sind gerade die das Salz in der Suppe.)
(Für die Einordnung meines Geschmacks: Meine Lieblingsspiele sind Civi, Titan, Bali, Die Händler von Genua...)
Ciao Chris

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Stefan-spielbox

re: Age of Exploration

Beitragvon Stefan-spielbox » 8. August 2001, 16:08

Hallo!
Da hast Du vollkommen recht. Dennoch finde ich AoE als Mehrpersonenspiel nicht gerade besonders wertvoll. Aber als Solitärspiel ist es durchaus eine anständige Simulation über die Entdeckung der Neuen Welt.
Stefan

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Bastl

re: Age of Exploration

Beitragvon Bastl » 14. August 2001, 13:14

Hallo!
Ich werde jetzt bestimmt keine Diskussion vom Zaun brechen, warum ich AoE mag - und sehr oft gespielt habe. Wahr ist, dass man von den gezogenen Karten abhängig ist. Unwahr ist, dass gewürfelt wird, wie weit man kommt. Wahr ist, dass man nicht Herr über sein Schicksal ist (das bin ich zum Glück nur bei Schach & Konsorten). Unwahr ist, dass ich keine Entscheidungen treffen könnte. Wahr ist, dass die Regel sehr detailreich ist, ob man das als Überfrachtung ansieht, ist Geschmackssache. Noch nicht erwähnt wurde, ist, dass die Regeln GRAUSAM strukturiert sind. Ebenfalls nicht erwähnt wurde bislang, dass es fast keine Interaktion zwischen den Spielern gibt, da man sich nur in Ausnahmesitutationen begegnet (dann aber heftig!)
Aber was wichtig ist: New World (mag ich auch) ist nur bedingt mit AoE zu vergleichen. AoE ist ein Erkundungsspiel, in dem man zwar auch das Inka- und/oder Atztekenreich besiegen kann, der Hauptaspekt aber auf dem Entdecken und Berichten in Europa liegt. New World ist ein reines Kampf-/Besiedelungsspiel. Eingeborene plätten und hoffen, dass die eigenen Siedler überleben. Macht Spaß, ist aber nicht mit AoE zu vergleichen.
Beiden Spielen ist ein immens hohes Glücksmoment zu eigen. Bei New World noch weitaus mehr als bei AoE. Ich habe mich bei beiden Spielen noch nie gelangweilt, aber beide gelegentlich schon ob des Pechs verflucht. (Wer wie ich einmal ein Feld vor Beendigung der Nordwest-Passage umdrehen musste, wird wissen, was ich meine.
Bastl


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