Beitragvon Bastl » 14. August 2001, 13:14
Hallo!
Ich werde jetzt bestimmt keine Diskussion vom Zaun brechen, warum ich AoE mag - und sehr oft gespielt habe. Wahr ist, dass man von den gezogenen Karten abhängig ist. Unwahr ist, dass gewürfelt wird, wie weit man kommt. Wahr ist, dass man nicht Herr über sein Schicksal ist (das bin ich zum Glück nur bei Schach & Konsorten). Unwahr ist, dass ich keine Entscheidungen treffen könnte. Wahr ist, dass die Regel sehr detailreich ist, ob man das als Überfrachtung ansieht, ist Geschmackssache. Noch nicht erwähnt wurde, ist, dass die Regeln GRAUSAM strukturiert sind. Ebenfalls nicht erwähnt wurde bislang, dass es fast keine Interaktion zwischen den Spielern gibt, da man sich nur in Ausnahmesitutationen begegnet (dann aber heftig!)
Aber was wichtig ist: New World (mag ich auch) ist nur bedingt mit AoE zu vergleichen. AoE ist ein Erkundungsspiel, in dem man zwar auch das Inka- und/oder Atztekenreich besiegen kann, der Hauptaspekt aber auf dem Entdecken und Berichten in Europa liegt. New World ist ein reines Kampf-/Besiedelungsspiel. Eingeborene plätten und hoffen, dass die eigenen Siedler überleben. Macht Spaß, ist aber nicht mit AoE zu vergleichen.
Beiden Spielen ist ein immens hohes Glücksmoment zu eigen. Bei New World noch weitaus mehr als bei AoE. Ich habe mich bei beiden Spielen noch nie gelangweilt, aber beide gelegentlich schon ob des Pechs verflucht. (Wer wie ich einmal ein Feld vor Beendigung der Nordwest-Passage umdrehen musste, wird wissen, was ich meine.
Bastl