Beitragvon Roman Pelek » 19. August 2001, 01:56
Hi Marten,
>ich denke mal nicht, dass das "hausverbot" so gemeint war, ich kann mir nicht vorstellen, dass da jetzt mein Photo hängt... wenn die noch was verkaufen wollen, dann bestimmt nicht... allerdings ist meine Lust auf den Laden seitdem auch dahin.<
Klar, muss ja auch nicht sein. Ein dezenter Hinweis genügt auch; zudem ist etwas unverständlich, warum Spielen nicht gestattet ist bzw. sein soll. Ein allzu großer Störfaktor oder Umsatzminderung können es m.E. nicht sein...
>Aber es stimmt: weniger und weniger Kneipen sind spielgeeignet. Aus den drei klassischen Spielkneipen hier in Harburg ist eine geworden (die beiden anderen tolerieren nur noch).<
Es fragt sich: warum? Es wäre wirklich mal interessant, herauszuarbeiten, worin die Ursachen liegen. Ist Spielen per se "verpöhnt"? Fühlen sich Gäste durch spielende Personen belästigt? Nehmen Spieler wirklich weder Nahrung noch Getränke zu sich beim Spielen? Ist es vielleicht nur einfach nicht "schicklich"?
Dass man im Nobelrestaurant vielleicht nicht grade anfängt, sich bei einem "Kuhhandel" gegenseitig anzublöken oder vermittels "Formula Dé" 3 Stunden lang mehrere Tischgruppen zu belagern ist ja okay. Aber was spricht gegen kleine feine, nicht allzu laute Spiele in der Eckkneipe nebenan?
>Heutzutage verbindet das Publikum mit "Spiel" halt Ego-Shooter...<
"Wie, Ihr wollt spielen? Nee, für'n PC-Netzwerk haben wir hier keinen Platz..." Hm, das kann's aber doch auch nicht sein. Zumindest ist sowas doch keine Motivation für ein Brett-/Kartenspiele-Verbot in der etwas legereren Gastronomie.
>Tschüß
Marten (spielt auch am Computer lieber bedächtig)<
Das merkt man, wenn man auf Deine Cartagena-Züge wartet *g*
Ciao,
Roman (spielen eigentlich alle Cartagena-Online nur während der Arbeitszeit unter der Woche?)