Beitragvon Arne Hoffmann » 17. August 2001, 14:39
Markus schrieb:
"Allerdings stelle ich immer wieder fest, daß man
a) beim Niedergang der Zivi schnell den Anschluß verliert, besonders, wenn man das zu häufig tut
b) wenn man keine gelben Plättchen bekommt, man keine Chance hat - auch nicht mit Heerführern, Spionen und Festungen, da man nur mit gelb Punkte macht."
Diese Erfahrung kann ich nicht teilen. Man muss allerdings beim Untergehen des Reiches sehr auf den Zeitpunkt achten, zu dem man dies tun moechte. Eine Runde zu frueh oder zu spaet kann einen wirklich aus der Bahn werfen.
Wenn ich keine gelben Eigenschaften habe, muss ich mein Spiel darauf einstellen. Das ist doch das schoene an Vinci, dass ich mit jeder Kombo andere Taktiken fahren muss. Wenn ich keine gelben habe, muss ich halt dafuer sorgen, dass die anderen ihre gelben nicht gut zum Einsatz bringen koennen - i.a. also etwas aggressiver spielen. Oder ich muss meine Eigenschaften nutzen um mich so auf dem Brett zu plazieren, dass ich regelmaessig meine Punkte ohne Schwankungen einfahre und mein Reich nach einem Untergang auch noch laengere Zeit Punkte bringt.
Noch ein wenig zu der Ursprungsfrage mit dem Koenigsmacher: Ja, auch bei uns ist es schon vorgekommen, dass ein hinten liegender Spieler ueber den Sieg oder die Plazierung entscheiden konnte, ohne dass fuer ihn ein Vorteil herausgekommen waere (auf die Plazierung gesehen). Wenn er aber so spielt, dass er fuer sich noch die meisten Punkte herausholt, kann ich es ihm nicht uebelnehmen. Auch wenn sich im Spiel vielleicht Animositaeten aufgebaut haben, weil er vielleicht vermehrt immer von einem der Mitspieler angegriffen worden war, kann ich es ihm am Spielende nicht uebelnehmen, wenn er sich dann gegen diesen Spieler entscheidet.
Bei allen Spielen, wo Spieler gegeneinander vorgehen koennen, kann der Koenigsmacher auftreten. Ich finde, dass er bei Vinci nur in Ausnahmefaellen hervorkommt.
Tschoe,
- Arne -