Beitragvon Arne Hoffman » 4. September 2001, 18:48
Hallo Ronald!
Die Einteilung von Hanno finde ich schon gar nicht schlecht - der kann ich mich so anschliessen (sogar den gewerteten Spielen :o)) ). Was ist mir aber wichtig. Hui, das ist schwierig. Generell muss mir das Spiel Spass machen, so wie es ist. D.h., der Mechanismus muss funktionieren, oder das Thema muss mich ansprechen. Ich spiele ein Spiel nicht mehr als einmal, nur weil es ein ansprechendes Material hat. Genauso spiele ich ein Spiel auch meist nur einmal, wenn mir der Mechanismus oder der Gesamtaufbau nicht zusagt oder mir keinen Reiz fuer eine weitere Partie bietet.
Ein Aussagekraeftiger Counter ist auch fuer mich ausreichend und schlaegt so manches Figuerchen(z.B. die Counter bei Junta, Pangea, Renaissance, Civi, Fief2,...). Allerdings gibt es natuerlich Spiele, die mit der Aufmachung zusaetzliche Stimmung verbreiten (Medina, La Citta, Jean D'Arc, ...).
Generell muss man da, in meinen Augen, abwaegen zwischen Funktionalitaet und Schoenheit. Bei Medina z.B. sind die Steine funktional und schoen. Bei La Citta sind die Figuren schoen, aber Counter waeren ebenso funktional. Die groesste Diskrepanz liegt bei mir momentan bei den Cosmic Encounter Ausgaben. Bei den alten waren die Counter funktional aber nicht schoen. Bei der Hasbro Ausgabe sind die Raumschiffe schoen aber nicht so funktional (und erst recht nicht bei dem Preis).
Wenn die Austattung eines Spiels mich nicht anspricht, so kommt es bei mir dann auf das Preis/Spass-Verhaeltnis an. In meinem Regal finden sich etliche Cheapass-Spiele, die ja von der Ausstattung nun minimalst sind, vom Spielspass zum Teil originelle Mechanismen bieten, aber vom Thema her so wunderbar skurril sind. Ferner sind sie mit 12,- DM (bei einem vernuenftigen Dollarkurs) guenstig genug, um sich mal eins zu leisten, auch wenn es nicht das Ueberspiel ist.
Tschoe,
- Arne -