Beitragvon Marten Holst » 17. September 2001, 16:12
Moinle,
meine erste große Liebe hieß Claudia, aber das gehört nicht hierher :-))
Das erste Spiel, das ich ewig und leidenschaftlich spielte, war dann das Spiel des Lebens - aber das war eher eine Kindergartenliebe - man hat zwar geheiratet, aber was Liebe wirklich ist, erfährt man erst später.
In der sechsten Klasse brachten uns dann eine Referendarin auf einer Klassenreise Doko bei, das war dann das erste Händchenhalten von Teenagern (und wie so oft bei Beziehungen kleiner Jungs zu reifen Damen hat auch diese ein Trauma hinterlassen: Jahrelang dachte ich, Doko ohne Neunen sei besser... aber jetzt bin ich selber reif und erfahren, und weiß es besser ;-)[i][/i])
Später war ich dann enttäuscht von den Frauen, äh, Spielen, und habe mich vom Markt zurückgezogen, bis dann - wie schon bei jemandem oben - das "erste Mal" in Form von Talisman kam. Ich hatte es geschonken gekrochen, und eine Freundin war im Krankenhaus. Die ganze Clique hat sie besucht, wir haben Talisman gespielt, immer und immer wieder (später dann außerhalb des Krankenhauses).
Aber unanständiger Weise zur Polygamie verführt haben mich dann letzten Endes wohl Diplomacy und König Artus - zwei etwas schwerere Damen, deren Typ mir heute nicht mehr zusagt (aber denen persönlich ich immer noch für jedes Schäferstündchen dankbar bin). Eventuell auch "Shark", das mir einen erhellenden One-Evening-Sit bescherte.
Und die ganze Zeit war ich noch mit dem Schachspiel verheiratet, das mir meine ganzen Eskapaden - so glaube ich - nie übel genommen hat.
Tschüß
Marten (momentan nicht verliebt - aber nur was Damen betrifft ;)[i][/i])