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Warum gegen den Uhrzeigersinn

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Bernd Mann

Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Bernd Mann » 7. Oktober 2001, 15:41

Warum wird bei manchen Spielen Wert darauf gelegt, das gegen den Uhrzeigersinn gespielt wird.
Ob links oder rechtsrum ist doch eigentlich egal.

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Erhard Portner

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Erhard Portner » 7. Oktober 2001, 16:51

Bernd Mann schrieb:
>
> Warum wird bei manchen Spielen Wert darauf gelegt, das gegen
> den Uhrzeigersinn gespielt wird.
> Ob links oder rechtsrum ist doch eigentlich egal.


Das kann u.U. darauf ankommen, wie die übrigen Mechanismen des Spieles angelegt sind.

Welche Spiele meinst Du denn konkret?

Erhard

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Bernd Mann

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Bernd Mann » 7. Oktober 2001, 17:00

Spielen die übrigen Mechanismen überhaupt eine Rolle?
Es ist doch nur eine Umkehrung des normalen (linksrum) Spielablaufes.
Welches Spiel ergibt denn einen anderen Sinn, wenn ich es rechts herum spiele?
Bei Space Beans gebe ich nach rechts meine Karten ab, aber nach links wird gespielt - das macht Sinn.
Warum aber soll ich z.B. bei Tichu rechtsrum spielen.?

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Roland G. Hülsmann
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Beiträge: 2598

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 7. Oktober 2001, 17:02

Bernd Mann schrieb:

> Warum aber soll ich z.B. bei Tichu rechtsrum spielen.?

Warum nicht?

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hannes

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon hannes » 7. Oktober 2001, 17:21

Hi

Warum du im Tichu rechtsrumspielen sollst ?
Vielleicht, damit du flexibel bleibst.
Vielleicht, damit du andere Spielkulturen beachtest.

Also im Ernst :
In der Schweiz spielt man rechtsrum. Und bei "schweizerischen" Spielen wie Tichu oder Cosmic Eidex oder andern FataMorgana-Spielen eben auch. Ebenso beim Dog, das zwar aus Nordamerika stammen soll, aber über die Schweiz in die anderen europäischen Länder gelangt.
In unserem Spieltreff in Luzern spielen wir eigentlich alle Spiele rechtsrum. Macht der Gewohnheit. Wenn nötig, müssen dabei natürlich die Mechanismen umgedacht werden : "gib dem linken Nachbar .." wird dann halt zu "gib dem rechten Nachbar ..". Dieses Umdenken erhält mindestens den Geist ein bisschen wach.
Selbstverständlich können auf diese Weise alle Spiele wahlweise rinks- oder lechtsrum ;-) gespielt werden.

Ciao
hannes (der annimmt, dass die SchweizerInnen nur deshalb nicht in die EU wollen, weil sie befürchten, alles linksrum spielen zu müssen :-D )

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Erhard Portner

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Erhard Portner » 7. Oktober 2001, 17:30

Richtig, Hannes.

Bei dem von Bernd erwähnten "Tichu" ist es z.B. auch so, dass Urs Hostettler die Herkunft dieses Kartenspieles nach China verlegt. Und dort wird rechtsrum gespielt. Siehe auch "Mah-Jongg".

Erhard

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Wolfgang Ditt

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Wolfgang Ditt » 7. Oktober 2001, 17:32

Hallo Bernd,

die Richtung ist spieltechnisch egal. Ob ich links oder rechts herum spiele, macht für das Spiel keinen Unterschied, wenn ich alle Mechanismen mitspiegele.

Es ist kulturell bedingt, so spielen wir im Uhrzeigersinn, Chinesen anscheinend gegen ihn (war noch nie da, weiß es also nicht genau)

Wolfgang

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hannes

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon hannes » 7. Oktober 2001, 20:27

Hallo Erhard

> Urs Hostettler die Herkunft dieses Kartenspieles nach China
> verlegt. Und dort wird rechtsrum gespielt. Siehe auch
> "Mah-Jongg".

Ich kannte Mah-Jongg bis jetzt nur als Solitärspiel und habe laut aufgeheult :lol: beim Gedanken, dass Mah-Jongg links- oder rechtsrum gespielt werden könne. Ich wollte darauf in einem Posting vorschlagen, dass man ja auch Schach ausnahmsweise mal gegen den Uhrzeiger spielen könne :-D .

Dann habe ich mich aber im Web kundig gemacht, und erstaunt festgestellt, dass Mah-Jongg eingentlich ein Mehrpersonenspiel ist und dass man es tatsächlich im Gegenuhrzeigersinn spielt.

Ciao
hannes (der die Idee, ein Solitärspiel mal andersrum zu spielen, trotzdem für genial hält)

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Erhard Portner

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Erhard Portner » 7. Oktober 2001, 20:53

hannes schrieb:
>
> Dann habe ich mich aber im Web kundig gemacht, und erstaunt
> festgestellt, dass Mah-Jongg eingentlich ein
> Mehrpersonenspiel ist und dass man es tatsächlich im
> Gegenuhrzeigersinn spielt.
>

Hurra, und wieder konnte eine Bildungslücke geschlossen werden! :-)

Gruß
Erhard (immer bestrebt, seine Spielekenntnisse an Frau und Mann zu bringen :-) )

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Stephan Zimmermann

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Stephan Zimmermann » 7. Oktober 2001, 21:32

Bernd Mann schrieb:
> Warum wird bei manchen Spielen Wert darauf gelegt, das gegen
> den Uhrzeigersinn gespielt wird.

Vieleicht weil es aus England kommt? Linksverkeht - in Sportstadien wird deswegen auch gegen den Urzeigersinn gelaufen!


Andere Antwormöglichkeit:

Damit möglichst alles von den Regel abgedeckt wird und sich die Spieler nicht darum streiten müssen ;-)

Ähnliche Regel: Der älteste/Jüngste Spieler fängt an

Stephan

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Bernd Mann

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Bernd Mann » 8. Oktober 2001, 00:16

Schon klar!

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HBS

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon HBS » 8. Oktober 2001, 00:29

Stephan Zimmermann schrieb:

> Damit möglichst alles von den Regel abgedeckt wird und sich
> die Spieler nicht darum streiten müssen ;-)
>
> Ähnliche Regel: Der älteste/Jüngste Spieler fängt an

Die ärgert mich immer! Ich bin nämlich nie das eine oder andere!

Aber das sind doch sowieso so Regeln, über die man sich sehr schnell hinweg setzt! Regeln, die eben einfach so da stehen um etwas zu regeln, das Gewohnheitsspielern nicht mehr einleuchtet aber bei Gelegenheitsspielern sonst Diskussionen auslösen würde... - ohne jetzt den einen oder anderen zu nahe treten zu wollen ;-)

Gruß,

Hanna
(hatte am letzten Wochenende mit einem "Neu-" bzw. eigentlich "Nicht-"Spieler eine längere Diskussion über eine seit längerer Zeit gespielte Regelvariante zu den Siedlern)

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Helmut
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Beiträge: 1529

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Helmut » 8. Oktober 2001, 07:46

Manchmal macht die Abwechslung auf die Gegenrichtung durchaus Sinn. Wenn man z.B. bei "Anno Domini" rechts von sich einen "Dauerzweifler" hat, kann man schnell einen Haufen Karten vor sich auftürmen. Bei einem "Selten-Zweifler" rechts neben sich passiert das nicht so schnell! Bei einem solchen Spiel sollte man schon mal die Richtungen wechseln!
MfG
Helmut

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Jost Schwider

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Jost Schwider » 8. Oktober 2001, 10:12

Bei den allermeisten Spielen ist es tatsächlich wirklich egal.
Aber der Mensch ist nun mal ein "Gewohnheits-Tier"! ;-)

Jost aus Soest (dem es beim Spielen noch nicht schwindelig wurde)

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Arno C. Hofer
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Beiträge: 421

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Arno C. Hofer » 8. Oktober 2001, 10:22

In der Psychologie kennen wir "rechtshemisphärische" und "linkshemisphärische" Bedingungen: als "ganzheitliche" und "analytische" - schaut vielleicht einaml die Spiele, die amn gegen den Uhrzeigersinn spielt an, sind die eher gesellig, glücksbedingt, kommunikativ oder hoch-strategisch ... und dann ordnet sie bitte den Hemisphären zu ... vielleicht ergibt sich da eine Erklärung (oder inder rechts/Links hemisphäritet des Autors/der Autorin).

Eine weitere "kulturhistorische" Deutung wäre auch folgende: Unser gewohnter Zeitablauf ist rechtsdrehend: die Sternbilder Widder, Stier, Zwillinge folgen in dieser Reihenfolge aufeinander (übrigens beginnend im März) - doch die "Zeitalter" (Aeren) laufen andersherum Zwillinge, Stier, Widder, Fisch und jetzt Wassermann - vielleicht wollen die Autoren (bewußt oder unbewußt) mit dem rechts- und linksdrehen ausdrücken, dass ihr Spiel "zeitgemäß" oder "ewig" ist. Nachdem Spiel immer, ob bewußt oder unbewußt, in einer kulturhistorischen Tradition steht, halte ich das für ein achaisches Sysmbol ... wie viele andere Dinge, mit denen wir in Spielen so spielen, die vorallem auf unser Un(ter)bewußtes wirken ... - rechts- oder linkshemisphärisch - womit sich die Spirale wieder dreht.

Arno

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Jost Schwider

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Jost Schwider » 8. Oktober 2001, 10:37

Ich hab's gewußt: Die Schweizer sind eben doch anders! :LOL:

Aber ist ja auch logisch: Soweit im Süden (aka südlich des Äquators) fließt das Wasser ja auch andersrum ab (Strudel-Technisch). ;-)

Jost aus Soest (hat sonst keine Vorurteile)

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Jost Schwider

Startspieler

Beitragvon Jost Schwider » 8. Oktober 2001, 10:46

> Der älteste/Jüngste Spieler fängt an

Ja genau, das ist [i]wirklich[/i] nervig: Wenn man sich daran halten würde, darf/muss immer der gleiche Spieler eine Spielrunde beginnen - den ganzen Spielabend lang.

Ich überspringe einen solchen Regel-Passus gleich und lasse (beim ersten Spiel) [b]immer[/b] auswürfeln. Bei weiteren Spielen hängt es dann vom Spiel ab, ob z.B. der "Verlierer" eines Spiels den Startspieler des nächsten Spiels wählen darf...

Jost aus Soest

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Rainer Wagner

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Rainer Wagner » 8. Oktober 2001, 15:12

Es gibt auch Spiele mit wechselnder Spielrichtung wie zum Beispiel das MAD Kartenspiel:).
Zugegeben das ist nicht unbedingt der Olymp der Spiele aber ein gutes Beispiel.
Vielleich einfach um tolerant gegenüber Spielrichtung zu werden ;-)

Gruß Rainer B-]

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Benjamin Spicher

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Benjamin Spicher » 8. Oktober 2001, 15:43

... und Drogen sind illegal... ;)

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Arno C. Hofer
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Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Arno C. Hofer » 8. Oktober 2001, 16:18

...aberin vielen Pflanzen alltäglich und ganz natürlich - und außerdem: immer am Markt.

Nur weil Du keine nimmst (suchst, konsumierst) heißt das noch lange nicht, dass sie nicht da sind. Und manche verstehen mit diesen sogar umzugehen ... (ich nicht, falls Du das annehmen solltest).

Nein, Deine Spiele sind so harmlos "nur unterhaltend" nicht, wenn Du sie spielst. Immerhin waren sie immer ein "Spiegel der gesellschaftlichen Strukturen" bzw. ein "Lehrstück der gesellschaftlichen Regeln". Darum kommen wir nicht herum. Niemand. Schau' nur einmal genauer hin ... wieviele Traditionen in Deinen Spielen stecken.

Arno

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Benjamin Spicher

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Benjamin Spicher » 8. Oktober 2001, 16:38

hmmm.. du scheinst das tatsächlich ernstzunehmen.. nun denn:

>In der Psychologie kennen wir "rechtshemisphärische" und "linkshemisphärische" Bedingungen: als "ganzheitliche" und "analytische" - schaut vielleicht einaml die Spiele, die amn gegen den Uhrzeigersinn spielt an, sind die eher gesellig, glücksbedingt, kommunikativ oder hoch-strategisch ... und dann ordnet sie bitte den Hemisphären zu ... vielleicht ergibt sich da eine Erklärung (oder inder rechts/Links hemisphäritet des Autors/der Autorin).<

Da "rechs- oder linksrum" weniger vom Autor oder vom Spiel, sondern von den Spielern (also kultur-) abhängig ist erübrigt sich hier wohl das Nachdenken in dieser Richtung (eine Begründnug warum man in der Schweiz rechtsrum spielt ist übrigens, weil das auch die Richtung ist in der man Ohrfeigen austeilt - etwas weniger tiefschürfend als du gehofft hast, oder? sorry...).

>Eine weitere "kulturhistorische" Deutung wäre auch folgende: Unser gewohnter Zeitablauf ist rechtsdrehend: die Sternbilder Widder, Stier, Zwillinge folgen in dieser Reihenfolge aufeinander (übrigens beginnend im März) - doch die "Zeitalter" (Aeren) laufen andersherum Zwillinge, Stier, Widder, Fisch und jetzt Wassermann - vielleicht wollen die Autoren (bewußt oder unbewußt) mit dem rechts- und linksdrehen ausdrücken, dass ihr Spiel "zeitgemäß" oder "ewig" ist.

Also gäb's sowohl für's rechts- wie auch für's linksdrehen eine Erklärungsmöglichkeit in dieser Richtung. Über nicht-falsifizierbare Hypothesen haben wir uns in diesem Forum glaube ich schon mal unterhalten.

>Nachdem Spiel immer, ob bewußt oder unbewußt, in einer kulturhistorischen Tradition steht, halte ich das für ein achaisches Sysmbol ... wie viele andere Dinge, mit denen wir in Spielen so spielen, die vorallem auf unser Un(ter)bewußtes wirken ... - rechts- oder linkshemisphärisch - womit sich die Spirale wieder dreht.

Mit der kulturhistorischen Tradition hast du natürlich recht. Andererseits: Irgendwierum muss man ja spielen, und da's keine logische Erklärung für oder gegen das eine oder andere geht würde ich nicht zu weit suchen.
Was das "Unterbewusste" angeht: scheinst mir da doch schon sehr in der Tradition der Psychoanalyse verwurzelt, und da kann ich nur noch mal auf das Stichwort "nicht-falsifizierbar" zurückkommen.

Ich hoffe du hast bemerkt, dass mein "Drogen-Kommentar" nicht ganz ernst gemeint war; falls nicht: "Mein Drogen Kommentar war nicht ganz ernst gemeint!"

Viel Spass am Spielen

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Ulrich Roth

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Ulrich Roth » 9. Oktober 2001, 02:32

Hier in Spanien wird in der Regel auch gegen den Uhrzeigersinn gespielt. Wenn ich Spaniern erkläre, dass die Deutschen anders herum spielen, sind sie oft bass erstaunt...

Grüße aus Barcelona
Ulrich

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Arno C. Hofer
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Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Arno C. Hofer » 9. Oktober 2001, 09:16

Hi Benjy,

woran hätte ich denn erkennen sollen, dass Dein "Drogenkommentar" ernst gemeint war? Selbstverständlich habe ich ihn als ironischen Beitrag eingestuft. Nur manch andere Zeitgenossen - so unterstelle ich mal - nehmen das nicht so wahr.
Müssen wir uns eigentlich hier unterhalten, warum es in der Schweiz immer anders ist? Uderzo hätte sein Kleinbonum natürlich auch in der Schweiz ansiedeln können ... aber dieser Kelch ist noch einmal an Euch vorübergegangen (aber wenn ich mir das mit der Ohrfeige so anhöre, warum eigentlich? Ach ja, die Schweizer waren damals ja auch keine Gallier ...).

Meine Frage nun an Dich: warum sind Deiner Meinung nach Schweizer andere Menschen und warum spielen sie doch (auch) mit den sg. "german games"? Und vielleicht noch: erfinden sie oft eigene Varianten?

Arno

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Benjamin Spicher

Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Benjamin Spicher » 9. Oktober 2001, 09:59


> Hi Benjy,

Hi auch

> Müssen wir uns eigentlich hier unterhalten, warum es in der
> Schweiz immer anders ist? Uderzo hätte sein Kleinbonum
> natürlich auch in der Schweiz ansiedeln können ... aber
> dieser Kelch ist noch einmal an Euch vorübergegangen (aber
> wenn ich mir das mit der Ohrfeige so anhöre, warum
> eigentlich? Ach ja, die Schweizer waren damals ja auch keine
> Gallier ...).

Falsch, ganz falsch.. hast du denn nicht "Asterix bei den Schweizern" gelesen??? Der Mann wusste schon was er tat..

>
> Meine Frage nun an Dich: warum sind Deiner Meinung nach
> Schweizer andere Menschen und warum spielen sie doch (auch)
> mit den sg. "german games"? Und vielleicht noch: erfinden sie
> oft eigene Varianten?

Was heisst "die Schweizer sind anders"? Wir sind es nicht, die anders sind - IHR seid anders..

Ünd ehrlich gesagt hab' ich's nicht so mit den Varianten - aber ich beanspruche auch keine Repräsentativität. Das mit der Repräsentativität in der Schweiz ist sowieso so eine sache. Es ist ja nicht nur, dass wir nicht zum rest der Welt gehören, nein, ein berner ist auch kein Zürcher - ein Genfer kein Neuenburger, und, unglaublich aber wahr: Ein Baselländer kein Baselstädter... eigentlich ist der einzige Konsens bei nus, dass es überall anders ist.

Viel Glück ;o)

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Arno C. Hofer
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Re: Warum gegen den Uhrzeigersinn

Beitragvon Arno C. Hofer » 9. Oktober 2001, 10:41

Verzeih' diese rassistischen Äußerungen und Verallgemeinerungen: auch bei uns ist jede/r anders, wie überall auf der Welt: wäre ja schade, wenn's nur diesen Einheitsbrei gäbe. Apropos: Mischwälder sind meistens gesünder als (z.B. Fichten-)Monokulturen, solls bei den Menschen da anders sein? Insofern wünsche ich mir gerade "andere Menschen, die sich äußern".

Bist Du in Essen? Vielleicht treffen wir uns da, z.B.: am Spielboxforen-autoren/leser-Abend am 20.10. abends ...

Arno


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