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Regelfrage: Vom Kap bis Kairo

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Falko

Regelfrage: Vom Kap bis Kairo

Beitragvon Falko » 22. Oktober 2001, 09:24

Hallo!

Eine Frage zum SPiel zu zweit:

wenn beide Spieler in der Gleisbauphase gepasst haben, darf dann Spieler 1 wieder eine Gleiskarte aufdecken und mit den nun insgesamt 3 offen liegenden Karten bauen, oder wird jedesmal wenn alle SPieler gepasst haben die Auslage entfernt?

Gruss
Falko

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Volker K.
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Beiträge: 123

Re: Regelfrage: Vom Kap bis Kairo

Beitragvon Volker K. » 22. Oktober 2001, 09:32

Hallo,
genau diese Frage haben wir uns auch gestellt. Ich glaube, dass man eine dritte und weitere Karten aufdecken kann. Andernfalls reicht das Geld wohl nicht aus, weil ja fehlende Gleise jeweils 10 Pfund kosten. Ich glaube, dass dieses Spiel gerade zu zweit sehr gut spielbar ist. Bei mehreren Spielern ist die Glückskomponente wohl wesentlich größer. Bei zwei Spielern steht man häufig vor der Entscheidung: zahle ich 10 oder 20 Pfund drauf oder warte ich noch eine Karte ab. Dann kann es aber auch schon zu spät sein.

Gruß
Volker

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Hanno Schwede
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Beiträge: 392

Re: Regelfrage: Vom Kap bis Kairo

Beitragvon Hanno Schwede » 22. Oktober 2001, 09:33

Hallo Falko

also wenn die Spieleerklärer am Adlung Stand nicht gepatzt haben, bleiben die Karten liegen. Aber da ich weder die Regeln noch das Spiel hier habe kann ich dies nur so antworten.

sigdmwwt Regeln schreiben

Hanno, der damit schneller als die beiden Regelfüchse Carsten und Roman ist *gg*

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Adam

Re: Regelfrage: Vom Kap bis Kairo

Beitragvon Adam » 22. Oktober 2001, 09:38

Hallo Falko,

immer wenn gepasst wurde, geht das Gleisbaurecht an den nächsten Spieler weiter. Unabhängig davon ob er vielleicht vorher schon mal gepasst hat in dieser Phase. Es können also auch weit mehr Gleisbaukarten aufgedeckt werden als Mitspieler da sind.

Bei zwei Spielern werden also solange weitere Gleisbaukarten aufgedeckt, bis einer eben NICHT mehr passt. Schließlich ist es unvermeidlich (vermute ich, ich habe es nicht nachgeprüft), daß durch fortgesetztes Aufdecken die maximal notwendigen 10 Gleissymbole zum Überbauen eines Flusses zusammenkommen.

Gruß
Adam

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Jost Schwider

Re: Regelfrage: Vom Kap bis Kairo

Beitragvon Jost Schwider » 22. Oktober 2001, 09:39

die Auslage wird komplett entfernt

Jost aus Soest

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Hanno Schwede
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Beiträge: 392

Re: Regelfrage: Vom Kap bis Kairo

Beitragvon Hanno Schwede » 22. Oktober 2001, 10:34

Hallo Jost

aber doch erst nach dem Bauen, somnst wäre das Spiel nicht spielbar.

sigdmwwt Proto basteln

Hanno

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Adam

Re: Regelfrage: Vom Kap bis Kairo

Beitragvon Adam » 22. Oktober 2001, 11:26

Richtig.

Sind immer höchstens soviele Gleisbaukarten aufgedeckt wie es Mitspieler gibt, so können bei zwei Spielern höchstens sechs Gleisbaupunkte zusammenkommen. Stehen beiden vor einem Fluß ohne eigene Gleispunkte, und sind keine Bonusgleiskarten ausgegeben, so kostet das Überbauen des Flusses 40 Pfund (in Namibia: Reichsmark ;-) ). Passiert das kurz vor Schluß, nach einigen heißen Bietgefechten und Gleisbauten aus dem Kapital, so kann keiner mehr diese 40 Pfund bezahlen, das Spiel läßt sich nicht mehr zu Ende spielen. Das kann nicht Sinn der Regel sein.

Tatsächlich implementiert das Spiel das Bieten nach der sogenannten holländischen Versteigerung: für Tulpenzwiebeln oder Schnittrosen wird bei einem (zu) hohen Gebot angefangen und dann mit einem Uhrwerk rückwärts gezählt. Die Ware wird also laufend billiger. Die Bieter haben die Möglichkeit per Knopfdruck die Uhr anzuhalten. Der dann angezeigte Preis muß bezahlt werden.

So ähnlich läuft es auch in Kap bis Kairo: Im günstigen Fall führt jedes Aufdecken einer Gleisbaukarte zur Verminderung des Preises (daß es nicht ganz so einfach ist, dafür sorgen die Null-Karten). Und jetzt heißt es für den aktiven Spieler: Zugreifen oder auf eine noch günstigere Gelegenheit warten. Wartet man, kann der Zuschlag natürlich auch an einen anderen Mitspieler gehen.

Mir jedenfalls gefällt es, den Freunden, mit denen ich es am Wochenende gespielt habe, ebenfalls. Gut, es hat nicht die Tiefe von Meuterer oder Verräter, es braucht zusätzlich Papier und Schreiber, es ist sicherlich kein Überflieger (ist auch unwahrscheinlich für ein Kartenspiel). Dafür ist es billig, man kann es überall mit hinnehmen, die Regeln sind schnell erklärt und also auch für Neulinge und Wenigspieler geeignet. Es bietet eine Menge Spielspaß und - was für mich zunehmend wichtig wird - nimmt kaum Lagerplatz in Anspruch. Fazit: Die 10 DM waren gut angelegt.

Gruß
Adam

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Gerd Hebbinghaus

Re: Regelfrage: Vom Kap bis Kairo

Beitragvon Gerd Hebbinghaus » 22. Oktober 2001, 12:32

Wir hatten im 2 er Spiel Gestern das gleiche Problem.
Laut Regel werden "alle in der Schienenbauphase aufgedeckten Karten auf den Ablagestapel gelegt".
Dadurch kann es vorkommen das keiner mehr bauen kann, denn es können ja bei 2 Karten max. 6 Gleise aufgedeckt werden.
Wir haben dann so weitergespielt das die Karten doch liegen blieben.
Hatten aber den Eindruck das es so nicht gedacht ist.

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Lars Faulenbach

Re: Regelfrage: Vom Kap bis Kairo

Beitragvon Lars Faulenbach » 22. Oktober 2001, 17:58

Genau das ist aber richtig. egal ob beim Spiel zu zweit oder mit mehr Spielern. Es werden immer so lange neue Karten aufgedeckt, bis einer fährt. Das kann auch mehrere Runden dauern. Wir hatten die Situation, daß merere Personen vor einem Fluß standen und schon hätten fahren können, aber lieber eine Bonuskarte haben wollten und deshalb gepasst haben, bis der letzte Spieler umsonst fahren konnte.

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Michael Andersch

Regelantwort: Vom Kap bis Kairo

Beitragvon Michael Andersch » 24. Oktober 2001, 08:11

Sorry, dass ich mich jetzt erst melde. Hatte diesen Thread doch glatt übersehen :oops:

Also:
Die Karten werden erst abgeräumt, wenn einer der Spieler gebaut hat. Wie schon richtig geschrieben wurde heisst das, es können durchaus auch mehr Karten ausliegen als Spieler teilnehmen. Mit jeder neu hinzugekommenen Karte verbilligen sich die Fahrtkosten, so dass irgendwann jemand zuschlägt (spätestens dann, wenn das Fahren für ihn umsonst ist).

Sorry für die späte Antwort,
Micha


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