Beitragvon Erhard Portner » 22. Oktober 2001, 17:01
christian = kox schrieb:
>
> aber in der regel von schmidt steht:
>
> eine verbindung besteht nicht, wenn sie hätte gelegt werden
> können, dies aber nicht geschehen ist und der spieler seine
> chance verpaßt hat.
>
> das bezieht sich doch auf den aktuellen zug, denn daß ich
> meine chance verpaßt habe, wenn die andere farbe meinen weg
> kreuzt, ist sowieso klar.
> daraus folgt also, daß der stift des aktuellen zuges
> involviert sein muß, denn bei anderen hat man ja schon "seine
> chance verpaßt".
>
> christian
"TwixT" ist im Laufe der Jahre bei unterschiedlichen Verlagen mit unterschiedlichen Regelfassungen, die im Einzelfall auch noch unterschiedliche Interpretation erlaubten, erschienen. Gegen die von Dir angeführte Regel von Schmidt-Spiele ist m.E. ja auch gar nichts einzuwenden. Sie entspricht der Regelinterpretation vieler "TwixT"-Spieler, wie ich dies in meinem vorangegangenen Posting bereits erwähnt habe.
Alex Randolph hat speziell zu dieser Frage jedoch in der Pöppel-Revue 5/88, Seite 66, folgendes ausgeführt:
"...man kann immer, wenn man am Zug ist, und wenn keine gegnerische Verbindungen es verhindern, eigene Stecker, die in Rösselsprung-Abständen stehen, verbinden; und zwar auch nachträglich und auch, wenn sie vorher wegen eines Versäumnisses nicht verbunden wurden."
Mir ist nicht bekannt, dass Alex seine Auffassung später geändert hat. Mir ist auch nicht bekannt, wie der Regelwortlaut bei der zuletzt bei Kosmos erschienenen "TwixT"-Ausgabe ist, da ich diese Ausgabe nicht besitze.
Mit verspielten Grüßen
Erhard