Beitragvon Uli Schumacher » 23. Oktober 2001, 21:26
Roland G. Hülsmann schrieb:
> Und daß man im Alter wieder zu
> "anspruchslos" tendiert, halte ich für ausgemachten Blödsinn.
> Ich kenne sehr viel ältere (bis hochbetagte) Menschen, die
> geistig noch voll auf der Höhe sind! Und ich kann mir nicht
> vorstellen, im Alter andere Spiele zu spielen als jetzt ...
> natürlich noch einige neue dazu ... und ich werde im Alter
> auch nicvht von Rockmusik auf James Last umschwenken, um ein
> anderes dämliches Vorurteile in dieser Richtung zu nennen.
Um Himmels willen, so war das gewiss nicht gemeint! Gerade ältere spielen häufig gerne gehaltvolle, fordernde Spiele, das bestreite ich nicht. Was ich meinte, war, dass das erlernen neuer, komplexer Regeln älteren Menschen häufig schwerer fällt, sie also vielleicht lieber ein Zerz als ein Kings and Things spielen. deshalb auch der Nachsatz mit den komplexen Anleitungen.
Wer allerdings heute mit derartigen Spielen aufgewachsen und dann später damit altgeworden ist, wird weniger Probleme haben. Nur, das sind aus der Generation meiner Großeltern die wenigsten - die hatten anderes im Kopf, als sie jung waren. Sie sind selten Vielspieler und wollen eher an das Spielen herangeführt werden, weil sie mit anderen zusammen sein möchten (Familie, Bekannte). Außnahmen sind da die Schachler, Skatler usw., Leute die schon länger immer wieder mal spielen.
Und es gilt genau das übliche: bei Jung u n d Alt sind Vielspieler nicht der Normalfall. Aber jung etwas Neues (Spielen) beginnen fällt nun einmal leichter als es im Alter zu tun. Ist schlicht und einfach so, bestätigt Dir jeder Arzt oder Psychologe. Du selbst kannst Dir nicht vorstellen, im Alter andere Spiele zu spielen - eben.
Uli (die schon so manche Oma von Cartagena überzeugt hat, aber noch keine von Carolus Magnus)