Beitragvon Ralf Arnemann » 2. November 2001, 16:05
> das Glückselement nimmt eher noch zu!
Also nun wirklich nicht - da stellst Du alles auf den Kopf.
> Nun ja, der Spieler mit dem höchsten Würfelwurf und den
> stärksten Antrieben kann sich dann den (z.B.) neu eingemischten
> Kolonie-Planeten mal eben abholen.
Wenn er die Antriebe und die Schiffe und die unterstützenden Zentren hat - vielleicht.
Und wer genug Astro oder die fetten Kanonen hat kann den Piraten angehen.
Oder anders gesagt: Wer bei Schiffsausbauten und Ressourcen optimal versorgt ist, dem ist natürlich egal, welche Karten eingemischt wurden.
Aber Taktik läuft darauf hinaus, mit begrenzten Ressourcen die geeignetste Alternative auszuwählen.
Hohes Risiko im interessanten Stapel, aber mit Piraten? Oder lieber weniger beim Handel verdienen im ungefährlichen Stapel?
Das sind doch interessante Entscheidungen!
Mal blind ein Kolonie- und ein Handelsschiff auf Halde legen und hoffen, daß das Glück eine neue Planetenkarte bereithält - das ist doch keine Taktik, da kann man auch gleich Roulette spielen.
> 2. Was sind denn das für Entdeckungen, wenn ich die neuen
> Karten schon kenne? Das nimmt ja fast jedes Risiko, viel
> Spannung und die Ungewißheit aus dem Spiel.
Jaja, die Ungewißheit - das ist halt das Glückselement.
Am Anfang haben beide Spieler identische Schiffe und kennen das Weltall nicht.
Dann lernen sie die Sektoren allmählich kennen und gleichzeitig treffen sie ihre unterschiedlichen Spezialisierungsentscheidungen: Mehr Antriebe oder mehr Kanonen, Zentren oder Geld.
Und versuchen ihre Planung dem immer besser bekannt werdenden Kosmos anzupassen und es gewinnt, wer dabei besser geplant hat.
Wer mehr Glück mag, ok, der kann die Karten verdeckt reinmischen und die Unplanbarkeit im Kosmos wieder erhöhen.
Aber wer lieber taktisch spielt, muß bei der Originalvariante bleiben.