Beitragvon Robert Wieser » 13. November 2001, 12:12
Hallo Helmut,
auch mir war Elfenland zu langweilig und es wäre ohne Elfengold über kurz oder lang in die hinterste Schrankecke gewandert.
Aus dem relativ statischen Familienspiel Elfenland wird durch Elfengold ein viel taktischeres Spiel mit wesentlich mehr Interaktion, bedingt durch den Versteigerungsmechanismus.
Bernds Aussage:
"So oder so bekommt man meist die Transportmittel, die man möchte bzw. braucht"
kann ich nicht bestätigen. Es läuft eher nach dem Angebot- und Nachfrageprinzip. Mitunter wird oft nur mitgeboten, um den Preis hochzutreiben...
Die Spieldauer wird gegenüber Elfenland auf alle Fälle steigen.
Ich empfehle möglichst große Spielrunden, denn:
1. die Versteigerungphase wird vielschichtiger
2. es liegen in jeder Runde mehr Plättchen auf dem Brett, was wiederum mehr Möglichkeiten eröffnet.
Übrigens: Elfenland/-gold bietet eine Menge Raum für optionale Regeln, die das Spiel weiter aufpeppen bzw. dem eigenen Geschmack entsprechend angepaßt werden können, z.B.:
*ohne Karawanenregel spielen
*Gewinner ist derjenige der als Erstes alle Städte erreicht
*'Teleporterkarte' weglassen
*Plättchen paarweise versteigern
Wir spielen meist mit o.g. Modifikationen.
Die Ditts haben auf ihrer www.poeppelkiste.de einige weitere Varianten gelistet.
Mein Tipp: besorg' Dir die Erweiterung, sie kostet ja nicht so viel, da kannst du nicht viel falsch machen.
Gruß
Robert