Beitragvon Roman Pelek » 15. November 2001, 03:57
Hi Brigitta,
Lindemann Brigitta schrieb:
[Gute Beratung im Kaufhaus]
> > Meiner Erfahrung nach leider meistens nicht, da es sich eher
> > um Glücksfälle beim Personal handelt denn um gezielte
> > kundenorientierte Verkaufspolitik :(
> bei uns - Gott sei Dank - schon. Da darf das Personal sogar
> Schulungen mitmachen, so dass ich mir wirklich einen
> Überblick verschaffen kann. Allerdings ist die Auswahl
Schulungen sind zum Teil bekannt, allerdings in meinen Augen im Ergebnis und in der Anlage sehr zwiespältig. Zum einen muss die Aufnahmebereitschaft beim Personal gegeben sein, zum anderen kenne ich einige der "Weihnachtsschulungserfahrungen", die sich auf SdJ, Marketing-Selbstläufer und Puzzles beschränken *seufz* Das ist nicht die Art und Weise, wie man langfristig neue Leute für das Brettspiel begeistert und somit an Marktvolumen gewinnt. Es mangelt für mich an einigen Ecken und Enden: 1. Bezahlung des Personals, damit man Fachpersonal erwirbt. Damit verwoben ist 2. Der Verkaufspreis eines Brettspiels. Er ist prinzipiell zu niedrig, um solche Maßnahmen zu finanzieren. 3. Das mangelnde Interesse, Bewerber für einen Verkaufsposten im Spielsektor zu selektieren. Da beisst sich die Katze zigmal in den Schwanz, und ein Ausweg ist extrem schwierig. Erhöht man die Verkaufspreise, um Personal zu finanzieren, senkt man erstmal auf jeden Fall den Ertrag mit ungewissem Ausgang. Hält man die Preise niedrig, zieht man vielleicht Kunden, die nach einem Fehlkauf nie wieder kommen. Das ist eine extrem heikle Angelegenheit, an der sich einige Marketingexperten schon den Kopf zerbrochen haben dürften. Ich glaube nicht, dass wir hier zu einer befriedigenden Lösung kommen dürften.
> begrenzt - das heißt, es gibt nur Spiele aus den wirklich
> gängigen Verlagen, allerdings alle SdJ der letzten ca 6 Jahre
> und auch andere preisgekrönte Spiele. Für mich ist dieses
Immerhin, das ist die Basis auf der aufzubauen ist, denke ich.
> Geschäft sehr wichtig, denn ich kaufe auch für unsere
> Spieleabteilung in der Bücherei ein, gebe dann pro Jahr ca
> 2000 DM aus und soll im örtlichen Handel einkaufen
Diese Zielsetzung klingt doch vernünftig. Dann geht's doch - nur noch - darum, möglichst die fachkundigste Beratung und die besten Spiele mit der verfügbaren finanziellen Kapazität zu würdigen, oder? Und vermittels des Internets und der Kenntnis der lokalen Händler müsste das zu schaffen sein.
Ciao,
Roman