Beitragvon Bastl » 15. November 2001, 14:34
Ralf Arnemann schrieb:
> Die herrschende Meinung ist eher, daß Britannia tendenziell
> eher ein nettes Würfelspiel für den Normalspieler ist, mit
> einfachen Grundregeln.
Wo "herrscht" denn diese Meinung vor? Also mit Normalspielern möchte ich Britannia nicht spielen, so schlecht kann ich ja gar nicht würfeln, dass ich gegen schlechte oder nicht vorhandene Taktik verlieren könnte.
Also für Normalspieler ist Britannia sicher völlig ungeeignet. (Civi auch.)
Die diversen Sonderpunkte für die
> Felder schaut man sich halt an, bevor es spannend dort wird
> bzw. das lernt man bei den ersten Spielen so nebenbei.
Das nenne ich 0-Taktik und macht manche Nation völlig unspielbar. (Und nachher heißt es wieder, Lila könne nicht gewinnen.)
> Während ich Civi für viel komplexer und nur für Freaks
> geeignet halte. Was ich da beim Ausbau verbasele merke ich
> vielleicht erst Runden (und Stunden) später - und dann ist
> der Käse gegessen.
Aber was die meisten nicht wissen, ist, dass man bei Britannia mit Lila den kompletten Verlauf des Spiels bestimmt und mit dieser Farbe die Weichen stellt, ob das Spiel tendenziell in den langweiligen Kampf zwischen Rot und Blau ausartet, bei dem einer gewinnt und Grün dann Zweiter wird - oder ob man selbst um den Sieg spielt.
Meiner Ansicht nach sogar etwas, das Civi und Britannia gemein haben: Jedes Volk benötigt seine eigene Spielweise. Bei Civi kann ich einen Anfänger nicht guten Gewissens Afrika oder Kreta spielen lassen, bei Britannia nicht Lila.
Bastl (spielt am liebsten Kreta und Lila)