Beitragvon Lindemann Brigitta » 24. November 2001, 08:02
Jost Schwider schrieb:
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> > Hm, also alles, was man nicht kontrollieren kann, ist
> > Glücksspiel oder nutzlose Freizeitbeschäftigung? ;-)
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> Das habe ich nun wirklich nicht gesagt! :-O
nicht gesagt, oder besser nicht sagen wollen, aber so war es zu verstehen
>
> > Lesen, Musik hören, Kino - da kann man überall nichts
> > kontrollieren, alles passiv.
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> Das macht man alles hauptsächlich alleine (sozusagen
> egoistisch ;-) )...
Schmarrn!!!!!! Wenn ich nicht ganz bewusst etwas für mich tue, kann ich in der Gemeinschaft nicht existieren, dann werde ich von den anderen gelebt, ohne, dass ich das überhaupt bemerke, weil ich mir ja die Zeit nicht nehme meinen ureigensten Gedanken, Ideen, Vorstellungen ans Licht kommen zu lassen. Und nur wenn ich solche in eine Gemeinschaft einbringen kann, bin ich auch Teil dieser Gemeinschaft, nicht, wenn ich mich selber zum Kopfnicker degradiere, bloß um nicht anzuecken. Aufs Spielen umgesetzt: Sicher ein anderer war kreativ, als er das Spiel entwickelte - aber wir als Spieler sind kreativ, weil wir versuchen, die (oft nicht leicht verständlichen) Spielregeln umzusetzen. Wobei ich mich anlässlich der ganzen Diskussionen in diesem Forum manchmal frage, ob es eigentlich so wesentlich ist, ob man eine Spielregel wirklich so genau umsetzt wie sie gemeint ist. Können Unklarheiten nicht auch in der jeweiligen Spielrunde geklärt werden. Abgesehen davon: Wenn ich an die altbewährten Kartenspiele wie Rommé und Canasta (die ich eigentlich eher langweilig finde und doch öfter spiele, weil es sich eben ergibt, dass die anderen nur das spielen wollen) denke, dann habe ich im Laufe der Zeit mindestens 4 verschiedene Regeln bei Rommè kennen gelernt, so dass ich mir längst abgewöhnt habe, die Punkte, die immer wieder unterschiedlich sein können, vor Beginn des Spiels zu klären.
> Ich weiss, ich weiss, ins Kino geht man in oft Gruppen. Aber:
> Den Film selbst schaue ich mir "alleine" an.
Aber wenn du in der Gruppe hingehst, ergibt sich anschließend ein Gespräch
> Jost aus Soest (hofft, dass er jetzt verstanden wurde)
ich glaube immer noch nicht ganz
Brigitta