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Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

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Markus Barnick

Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon Markus Barnick » 8. Dezember 2001, 00:09

schaut euch mal bitte die Situation auf obigen Link an und sagt mir euere Kommentare. Die Grafik braucht etwas Ladezeit (117 KB).
Ich konnte es kaum fassen :-(

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HBS

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon HBS » 8. Dezember 2001, 00:31

Markus Barnick schrieb:
>
> schaut euch mal bitte die Situation auf obigen Link an und
> sagt mir euere Kommentare.

Hallo Markus,

nur so auf den ersten Blick (für mehr habe ich gerade keine Zeit) würde ich vorschlagen: abreißen! Platz zum (aus)bauen schaffen. Darf man, meiner Erinnerung nach, im "normalen" Kartenspiel - wie's elektronisch ist, weiß ich nicht.

Ansonsten: ich persönlich bin nicht von Häfen überzeugt... aber das ist eben von Spieler zu Spieler und Taktik zu Taktik verschieden... Deine "Rohstoffdopplungsausbauten" dagegen kann ich nur unterstützen.

Wie gesagt, nur ein erster Blick...

Gruß,
Hanna
(wird Weihnachten wieder siedeln)

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Sylvia Berger

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon Sylvia Berger » 8. Dezember 2001, 08:50

Die vielen Flotten nehmen zuviel Platz weg. Dadurch fehlt dann der Platz für punktbringende Stadtausbauten.
Rohstoffmäßig ist es ganz ok, ein bißchen wenig Erz vielleicht.

Sylvia

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Gustav der Bär

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon Gustav der Bär » 8. Dezember 2001, 09:20

Um es einmal ganz knapp zusammenzufassen, lieber Markus - und wirklich GANZ knapp! - gibt es einige grundsätzliche Strategien im Kartenspiel, die darauf zielen, den Gegner "auszubremsen", in dem man alle Siedlungen oder alle Städte selbst baut, ehe der andere dazu kommt.

Andere lassen den Gegner 11 oder 12 Siegpunkte bauen - und bauen dann in einem einzigen Zug selbst 11 Punkte, mit denen sie (zusammen mit den beiden Start-Punkten) dann gesiegt haben.

Der Screenshot allein sagt nicht besonders viel über den Grund deiner Niederlage - abgesehen davon, dass ich sebst kein besonderer Freund von Verdopplern bin: Es ist effektiver, den Gegner Verdoppler bauen zu lassen und ihm dann mit Aktionskarten, Handelsvorteil und Bankhaus die Rohstoffe abzunehmen. Hier nur zwei kurze Anmerkungen (ohne Anspruch auf wirklichen strategischen Tiefgang):

I. Ich vermute, die Siedlung ganz links war deine 3 Siedlung (also die erste, die du nach der Grundaufstellung gebaut hast). Wenn das stimmt, dann hast du dir wahrscheinlich mit dem Kundschafter einen Wald und ein Lehmfeld ausgesucht, damit deine Verdoppler wirken. Wenn man schon einen Kundschafter einsetzt, ist es oft besser, sich zwei Karten von ein und der selben Landschaft zu holen. Holst du dir zum Beispiel zwei Lehmfelder, hast du deinen Gegner von Anfang an in seiner Expansion gebremst, weil ja nur zwei im Stapel liegen.

II. Durch deinen Kommentar zum Screenshot vermute ich, dass du versucht hast, Handelsvorteil und Größte Rittermacht gleichzeitig zu besitzen. Das klingt zwar recht verlockend, ist aber gleichzeitig auch eine Schwäche. Wenn du dir die beiden Besitzsteine einmal als die "Flanken" deiner Aufstellung vorstellst, dann sind beide Flanken notwendiger Weise nur schwach gedeckt: Ein Gegner, der sich auf eine von beiden Möglichkeiten spezialisiert, wird nur eine deiner Flanken angreifen (und besiegen, da er in diesem Bereich mehr Karten hat) und die andere ignorieren. Damit ist dann deine gesamte Flankendeckung vergeblich gewesen: Bei der einen Flanke ist der Gegner stärker, die andere wird überhaupt nicht ins Gefecht geführt.
Besser konzentriert man sich nur auf eins von beiden und unterstützt diesen Weg dann durch entsprechende Aktionskarten.
Zum Beispiel: Den Handelsvorteil unbedingt durch ein früh gebautes Handelskontor stärken, unterstützt Gewürzkarawanen, Handelsmonopol, Anton den Bankier und natürlich das Bankhaus.
Oder: Die stärkste Rittermacht durch die Ordensburg sichern, durch die Schmiede stärken, dann durch die Aktionskarte Grenzkonflikt und Ereigniskarten wie Überfall und Konflikt ausnützen.

Das ganze Feld der Strategiemöglichkeiten ist wirklich komplex.

Falls du dich da ein bisschen einlesen möchtest, dann schau doch mal beim Forum von www.siedeln.de in den Unterbereich "Decks für das Kartenspiel". Allerdings verstehe zumindest ich inzwischen manchmal nicht mehr, wovon die da eigentlich reden - ich glaube, das ist im Laufe des Jahres eher etwas für Mathematiker geworden.

Da gibts jetzt sogar ein Simulationsprogramm, mit dem du bei einem neu zusammengestellten Kartendeck die Rohstoffausbeute und die Geschwindigkeit, mit der du Siegpunkte baust, überprüfen kannst.

Ich finde das alles ganz schön faszinierend - aber am besten finde ich eigentlich, dass man alle diese Überlegungen auch komplett ignorieren kann und einfach aus dem Bauch heraus spielt - wenn man dann eben auch akzeptieren muss, dass man keine Chance auf eine Spitzenposition in der Catan-Weltrangliste hat. Egal: Hauptsache, der "Bärwurz" geht nicht aus.

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär

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Markus Barnick

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon Markus Barnick » 8. Dezember 2001, 13:12

das Abreißen geht im Computerspiel glaub ich nicht - sonst hätte ichs längst getan. Auch im Kartenspiel geht das glaub ich ja auch erst ab den Erweiterungen.

Den Hafen hab ich nur gebaut, damit ich mehr Handelspunkte als mein Gegner habe (die Flotten!). Die Goldflotte war leider überflüssig.

Leider konnte ihc keinen Screenshot vom Brett meines Gegners machen. Mit der Druck-Taste geht halt nur eines und umschalten in eine Grafikprogramm zum Zwischenspeichern geht vom Spiel aus schlecht.

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Markus Barnick

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon Markus Barnick » 8. Dezember 2001, 13:13

Das Erz hat mir leider mein Gegenspieler weggeschnappt. ich hatte rechts wo das viele Korn ist, auch keinen Kundschafter mehr. Dadurch hat sich das Korn ergeben. War einfach zufällig

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Markus Barnick

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon Markus Barnick » 8. Dezember 2001, 13:21

Gustav der Bär schrieb:
>
> "auszubremsen", in dem man alle Siedlungen oder alle Städte
> selbst baut, ehe der andere dazu kommt.
und ich hab immer schauen müssen, daß ich überhaupt was bauen kann, - > der andere hatte einfach immer schneller die Siedlungen und Städte. Keine Ahnung warum.
>
> Andere lassen den Gegner 11 oder 12 Siegpunkte bauen - und
> bauen dann in einem einzigen Zug selbst 11 Punkte, mit denen
> sie (zusammen mit den beiden Start-Punkten) dann gesiegt haben.
hä? Deren Felder können doch auch nur 3 Rohstoffe fassen und dann gibt es ja noch den Räuber und dergleichen
>
> I. Ich vermute, die Siedlung ganz links war deine 3 Siedlung
> (also die erste, die du nach der Grundaufstellung gebaut
> hast). Wenn das stimmt, dann hast du dir wahrscheinlich mit
> dem Kundschafter einen Wald und ein Lehmfeld ausgesucht,
richtig.

> damit deine Verdoppler wirken. Wenn man schon einen
> Kundschafter einsetzt, ist es oft besser, sich zwei Karten
> von ein und der selben Landschaft zu holen. Holst du dir zum
> Beispiel zwei Lehmfelder, hast du deinen Gegner von Anfang an
> in seiner Expansion gebremst, weil ja nur zwei im Stapel
> liegen.
hab ich noch gar nicht so gesehen. Ich tendiere rein gefühlsmäßig immer zu Wald und Erz.

>
> II. Durch deinen Kommentar zum Screenshot vermute ich, dass
> du versucht hast, Handelsvorteil und Größte Rittermacht
> gleichzeitig zu besitzen. Das klingt zwar recht verlockend,
ich hab mich erste auf den Handelsvorteil konzentriert, da ich Ritter als Platzverschwender ansehe. Dann hab ich aber gemerkt, daß mein Gegner durhc die Ritter mehr Rohstoffe rausholt, als ich mit meinem Handelsvorteil. Teilweise ist es mir auch gelungen, ihn zu übertrumpfen oder einen Ritter zu verjagen. Doch ach, das Glück war nur von kurzer Dauer...

> Zum Beispiel: Den Handelsvorteil unbedingt durch ein früh
> gebautes Handelskontor stärken, unterstützt Gewürzkarawanen,
> Handelsmonopol, Anton den Bankier und natürlich das Bankhaus.
alles nicht im Grundspiel vorhanden

> Da gibts jetzt sogar ein Simulationsprogramm, mit dem du bei
> einem neu zusammengestellten Kartendeck die Rohstoffausbeute
> und die Geschwindigkeit, mit der du Siegpunkte baust,
> überprüfen kannst.
sieh an..

> komplett ignorieren kann und einfach aus dem Bauch heraus
> spielt - wenn man dann eben auch akzeptieren muss, dass man
> keine Chance auf eine Spitzenposition in der

ich hab zwar eine bestimmte Strategie, seh aber immer mehr, daß die offenbar nicht ganz ideal ist.

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Jost Schwider

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon Jost Schwider » 8. Dezember 2001, 13:36

> schaut euch mal bitte die Situation auf obigen Link an und
> sagt mir euere Kommentare.

Gustav hat ja schon bärenhaft die wichtigsten Punkte genannt.
Dein Problem ist die Mißachtung folgender goldener Regel gewesen:
[b]Erst horizontal expandieren (neue Siedlungen!), dann vertikal (Ausbauten)![/b]

Jost aus Soest (mag das SvC-Kartenspiel sowohl in der Grundversion, als auch mit Erweiterungen)

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Gustav der Bär

Wie man in einem Zug 11 Siegpunkte macht

Beitragvon Gustav der Bär » 8. Dezember 2001, 13:47

Gustav der Bär schrieb:
> > Andere lassen den Gegner 11 oder 12 Siegpunkte bauen - und
> > bauen dann in einem einzigen Zug selbst 11 Punkte, mit denen
> > sie (zusammen mit den beiden Start-Punkten) dann gesiegt
> > haben.

Markus Barnick schrieb:
> hä? Deren Felder können doch auch nur 3 Rohstoffe fassen und
> dann gibt es ja noch den Räuber und dergleichen

Schau dir doch zum Beispiel mal dieses Deck an, lieber Markus:

http://www.siedeln.de/phpBB/viewtopic.php?topic=483&forum=22

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär

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HBS

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon HBS » 8. Dezember 2001, 16:18

Markus Barnick schrieb:
>
> das Abreißen geht im Computerspiel glaub ich nicht - sonst
> hätte ichs längst getan. Auch im Kartenspiel geht das glaub
> ich ja auch erst ab den Erweiterungen.

Das mag sein, habe ewig nicht mehr ohne Erweiterungen gespielt...


> Den Hafen hab ich nur gebaut, damit ich mehr Handelspunkte
> als mein Gegner habe (die Flotten!). Die Goldflotte war
> leider überflüssig.

Es war mir schon klar, warum Du die Flotten gebaut hast, normalerweise nutzen sie zum Tauschen alleine (zumindest meiner Erfahrung nach) wenig... außer in Deinem Fall vielleicht die Getreideflotte. Bei den Handelspunkten: klotzen, nicht kleckern! Die einzelnen Flotten birngen einfach zuwenig im Vergleich zu den diversen "Handelsgebäuden" (welche davon im Grundspiel sind weiß ich jetzt allerdings nicht...)


> Leider konnte ihc keinen Screenshot vom Brett meines Gegners
> machen. Mit der Druck-Taste geht halt nur eines und
> umschalten in eine Grafikprogramm zum Zwischenspeichern geht
> vom Spiel aus schlecht.

Schade, das wäre wirklich interessant gewesen.

Gruß,
Hanna
(mag nicht "Hand auf's Erz" schreiben...)

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Petra Schmidt
Kennerspieler
Beiträge: 231

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon Petra Schmidt » 8. Dezember 2001, 19:45

Hallo lieber Prof. Dr. Dr. Gustav,

> Falls du dich da ein bisschen einlesen möchtest, dann schau
> doch mal beim Forum von www.siedeln.de in den Unterbereich
> "Decks für das Kartenspiel".

Die Decks habe ich zwar noch nicht entdeckt (ich suche weiter), aber dafür habe ich einen ganz anderen, netten Link, von oben angegebener Seite gefunden:
http://www.siedeln.de/special/psychotest.php
da heißt es:

Sind Sie ein "Catan"-Spieler?
Der große Psychotest
Entwickelt von dem populären Catanwissenschaftler Prof. Dr. Dr. Gustav Bärenwurz am Psychologischen Institut der Bärenuniversität in Gustavsruhe.

:lol: Petra :lol:

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Jost Schwider

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon Jost Schwider » 8. Dezember 2001, 23:52

> http://www.siedeln.de/special/psychotest.php

Da bin ich auch drüber gestolpert... :-))

> Sind Sie ein "Catan"-Spieler?
> Der große Psychotest

Ich habe da 70 Punkte erreicht. Ist das jetzt ein gutes oder schlechtes Zeichen? :-? :-O :-D

Jost aus Soest (mag SvC)

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Petra Schmidt
Kennerspieler
Beiträge: 231

Psychotest

Beitragvon Petra Schmidt » 9. Dezember 2001, 03:10

Hi Jost

> Ich habe da 70 Punkte erreicht. Ist das jetzt ein gutes oder
> schlechtes Zeichen? :-? :-O :-D
>
> Jost aus Soest (mag SvC)

Ich habe (nur) 35 Punkte erreicht :-? :roll:
aber es gibt ja auch noch was anderes als Catan :-))

Petra (mag auch SvC)

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Carsten Wesel

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon Carsten Wesel » 9. Dezember 2001, 10:44

Jost Schwider schrieb:
>
> > http://www.siedeln.de/special/psychotest.php
>
> Ich habe da 70 Punkte erreicht. Ist das jetzt ein gutes oder
> schlechtes Zeichen? :-? :-O :-D

0 Punkte - Seite nicht erreichbar.

Gruß Carsten (der auch mal 'n paar Punkte gutmachen wollte)

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Gustav der Bär

Der genaue Link zu den Catan-Decks

Beitragvon Gustav der Bär » 9. Dezember 2001, 13:01

Hallo, liebe Petra,

schön das dir mein kleiner Test gefallen hat.

Hier ist der Link, der direkt in den Bereich des dortigen Forums führt, in dem die Power-Decks vorgestellt und diskutiert werden (nicht, dass ich selbst das immer verstehen würde) :

http://www.siedeln.de/phpBB/viewforum.php?forum=22&1092

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär

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Jost Schwider

Re: Psychotest

Beitragvon Jost Schwider » 9. Dezember 2001, 14:55

> Ich habe (nur) 35 Punkte erreicht :-? :roll:

Ich glaube, solche SvC-Spieler nennt man "Opfer"... :-D hähähä
*SCNR*

> aber es gibt ja auch noch was anderes als Catan :-))

Hier ein unbedingtes dito! :-))

Jost aus Soest (mag aber auch SvC)

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Jost Schwider

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon Jost Schwider » 9. Dezember 2001, 14:55

> 0 Punkte - Seite nicht erreichbar.

Sowas nenne ich dann schon nicht mehr "Opfer", sondern "Knabberzeugs-oder-sonstwas-Holer-weil-nicht-mitspielend"... :-D

Jost aus Soest (mag SvC und schokoladenüberzogenes "Knabberzeugs", aber bitte nicht-schmelzende Schokolade!)

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Ralf Arnemann
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Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon Ralf Arnemann » 10. Dezember 2001, 14:46

> Erst horizontal expandieren (neue Siedlungen!), dann vertikal
> (Ausbauten)!
Das kann man nur unterstreichen.
Das Rennen um die fünfte Siedlung ist nun mal die halbe Miete zum Sieg.
Wenn man das verliert, muß man sich mit so niedlichen Platzverschwendern wie Kloster und Lager etwas zurückhalten.
Von den Verdopplern ganz zu schweigen.
Ich spiele die ja auch ganz gerne, aber sie kosten halt schon einiges in Platz und Rohstoffen.

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Marten Holst

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon Marten Holst » 10. Dezember 2001, 15:05

Moinle,

> Ich habe da 70 Punkte erreicht. Ist das jetzt ein gutes oder
> schlechtes Zeichen? :-? :-O :-D

Hmm, gute Frage. Der Idealwert ist jedenfalls 54... :))

Tschüß
Marten (lange nicht mehr gesiedelt)

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Marten Holst

Re: Der genaue Link zu den Catan-Decks

Beitragvon Marten Holst » 10. Dezember 2001, 15:13

Moinle,

> http://www.siedeln.de/phpBB/viewforum.php?forum=22&1092

Ist ja interessant - aber ich stelle doch fest, dass ich diverse Spiele noch nicht mit dem nötigen Ehrgeiz verfolge... außer beim Schach ist ein Übermaß an strategischen Überlegungen zwar spannend, aber auch anstrengend.

Tschüß
Marten (wird wohl bei SvC immer öfter verlieren :))[i][/i])

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Volker L.

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Stdte mehr da waren....

Beitragvon Volker L. » 10. Dezember 2001, 15:55

Marten Holst schrieb:
>
> Moinle,
>
> > Ich habe da 70 Punkte erreicht. Ist das jetzt ein gutes oder
> > schlechtes Zeichen? :-? :-O :-D
>
> Hmm, gute Frage. Der Idealwert ist jedenfalls 54... :))

So'n Mist - dann habe ich einen zuviel :-( :evil: :'-( :mad:

Gruss, Volker (hat seit ca. 2 Jahren nur noch solitaer gesiedelt)

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Jost Schwider

Re: Beim Siedler-Kartenspiel verloren, weil keine Städte mehr da waren....

Beitragvon Jost Schwider » 10. Dezember 2001, 18:24

> > Ich habe da 70 Punkte erreicht. Ist das jetzt ein gutes oder
> > schlechtes Zeichen? :-? :-O :-D
>
> Hmm, gute Frage. Der Idealwert ist jedenfalls 54... :))

Wo hast du [b]den[/b] denn her? :-? :-/ ;-)

Offensichtlich ist alles unter 70 in die Spieler-Kategorie "Opfer" einzuteilen! :-D

Jost aus Soest (Master of Catan :-P )

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Gustav der Bär

Siedler-Kartenspiel: Das Rennen um die 5. Siedlung

Beitragvon Gustav der Bär » 11. Dezember 2001, 07:07

Ralf Arnemann schrieb:
> Das Rennen um die fünfte Siedlung ist nun mal die halbe Miete
> zum Sieg.

Nach meiner Erfahrung lohnt sich ein Expansions-Rennen lediglich dann, wenn man gezielt auch die 6. und 7. Siedlung haben will, um dem Gegner dadurch die Ausdehnung ganz unmöglich zu machen.

Ansonsten ist es ziemlich schnurz, ob man vier oder fünf Siedlungen hat.

Sogar mit nur drei Siedlungen kann man - und das sogar ziemlich flink - gewinnen, da man mit der Handelsmacht dem Gegner die von ihm produzierten Rohstoffe hervorragend abknöpfen kann, letztlich sogar billiger an Rohstoffe kommt, als wenn man sie über territoriale Ausdehnung selbst produziert hätte.

So was wie ein Patentrezept, also den [i]einen[/i] Aspekt, auf den man von Anfang an achten müsste, um zu gewinnen, gibt´s aber nicht; dazu ist das Spiel viel zu komplex.

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär

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Ralf Arnemann
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Re: Siedler-Kartenspiel: Das Rennen um die 5. Siedlung

Beitragvon Ralf Arnemann » 11. Dezember 2001, 11:32

> Nach meiner Erfahrung lohnt sich ein Expansions-Rennen
> lediglich dann, ... um dem Gegner dadurch die Ausdehnung ganz
> unmöglich zu machen.
Das halte ich aber für einen Nebenaspekt. Denn wenn der Gegner ein bißchen aufpaßt (d.h. nicht trotz fehlender 5. Siedlung nicht Bauplätze wild zuschaufelt), wird er auch mit 4 Siedlungen genug Ausdehnung für den Sieg haben.

> Ansonsten ist es ziemlich schnurz, ob man vier oder fünf
> Siedlungen hat.
Vielleicht habe ich mit "halber Miete" etwas übertrieben, aber ich halte die fünfte Siedlung schon für einen wichtigen Faktor.
Als reiner Siegpunkt wäre das mit sieben Rohstoffen zwar zu teuer, aber die erweiterte Produktion macht das locker wett. und die zusätzlichen Ausbauplätze gibt es als Bonus.

> Sogar mit nur drei Siedlungen kann man - und das sogar ziemlich
> flink - gewinnen, ...
Ui. Da muß aber sonst alles optimal laufen.
3 Siedlungen bzw. 3 Städte sind gerade mal 6 Siegpunkte. Da muß man bei relativ dünner Produktionsbasis verdammt gut ausbauen, um auf einen Sieg zu kommen.

> da man mit der Handelsmacht dem Gegner die von ihm produzierten
> Rohstoffe hervorragend abknöpfen kann, ...
Na ja. Die Mühle ist doch nur einmal auf dem Würfel, oder?
Das gibt dann soviel "Abknöpf"-Chance nicht.
Vor allem aber hat man mit wenigen Produktionsfeldern auch wenig Speichermöglichkeiten und ist sehr auf günstige Würfelzahlen angewiesen, um auch passende Rohstoffe zu bekommen.
Alleine das Bauen von Städten wird doch mit einem Steinfeld zur Qual.

> So was wie ein Patentrezept, ... gibt´s aber nicht; dazu ist
> das Spiel viel zu komplex.
Völlig richtig.
Aber einige Rezepte tragen doch einige Prozent mehr zum Sieg bei als andere.
Und da gehören zusätzliche Siedlungen schon zu den wichtigeren Faktoren, deutlich wichtiger zum Beispiel als viele Siedlungsausbauten.

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Gustav der Bär

Re: Siedler-Kartenspiel: Gewinnen mit drei Siedlungen

Beitragvon Gustav der Bär » 11. Dezember 2001, 14:22

Gustav der Bär schrieb
>> Sogar mit nur drei Siedlungen kann man - und das sogar
>> ziemlich flink - gewinnen, ...

Ralf Arnemann schrieb:
> Ui. Da muß aber sonst alles optimal laufen.
> 3 Siedlungen bzw. 3 Städte sind gerade mal 6 Siegpunkte. Da
> muß man bei relativ dünner Produktionsbasis verdammt gut
> ausbauen, um auf einen Sieg zu kommen.

Eine - von mehreren (alle auzuzählen, würde den hiesigen Rahmen bei weitem sprengen) - Möglichkeiten ist, mit Kloster, Uni und Baukran als Handkarten zu starten. Du expandierst nur zur 3. Siedlung, verwandelst eine Siedlung in eine Stadt und baust schnellstmöglich Uni und Baukran.

Natürlich hast du alle Uni-basierten Aktionskarten auf der Hand. Von da an baust du halt nur noch Stadtausbauten; auf dem Weg: "Kirche -> Metropole -> zwei Kanonen" hast du gute Chancen, noch die "Stärkste Rittermacht" zu bekommen, ohne für die Kanonen Gebäude-Ausbauplätze hergeben zu müssen.

Der Vorteil dabei ist die Konzentration auf den direkten Bau von Siegpunkten; das macht viel Platz für Aktionskarten in deinem Deck, der sonst durch Landschaftsausbauten blockiert würden, die ja nur indirekt Siegpunkte bringen.

Zweifel? Einwände? Gegenbeispiele? Lass es doch mal auf einen Versuch ankommen!

> Na ja. Die Mühle ist doch nur einmal auf dem Würfel, oder?
> Das gibt dann soviel "Abknöpf"-Chance nicht.

Zum einen bist du mit Aktionskarten wie "Gewürzkarawane" und "Handelmonopol" nicht auf den Würfel angewiesen, zum anderen kannst du ja auch das Ergebnis des Würfels über "Zeitrad" beeinflussen.

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär


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