Beitragvon Arno C. Hofer » 14. Dezember 2001, 09:14
Hallo Ralphii,
es gehört zur (für LeserInnen und SeherInnen) unbeschriebenen aber doch Konsumenten täuschenden Praxis von Magazinen, Gratiszeitungen, Privat-Sendern, etc., dass zumindest ein "Druckkostenanteil" zu bezahlen ist - sei dies jetzt ein als solches erkennbares Inserat (zu dem man als Auftraggeber einen "redaktionellen Beitrag" [b]dazugeschenkt[/b] bekommt, oder die Übernahme der Kosten von 1 - 2 Seiten, was "offiziell" nur in den zwei Buchhaltungen der beiden "Medienpartner" aufscheint. Diese Praxis trägt zurzeit rund 70% der Gestehungskosten einer Zeitschrift, einer Gratiszeitung bzw. auch eines Radio- oder TV-Berichtes zumindest der privaten Medien.
Ob das bei der SpielBox auch der Fall ist, ist natürlich nur dannn feststellbar, wenn man selbst etwas platzieren will ...
Oft weiß man nicht einmal, wer diese nicht "gekennzeichneten Inserate" bezahlt. Insofern sind auch "kritische Artikel" schon mit Vorsicht zu genießen, wenn man den/die SchreiberIn nicht gut kennt bzw. auch für unbestechlich [i]hält[/i] ... "Hofberichterstattung" erkennt man in der Regel leichter - und nun: versuch' Dir bitte selbst ein Bild zu machen! Vorallem, wenn bei einem anscheinend "redaktionellen Beitrag" kein Autor dabeisteht ...
Arno (der weiß, wie "abhängig" man von der Gunst der Medien ist, vorallem wenn man viel investiert hat und sein Geld gern wiedersehen würde ...)