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Konradin oder Interregnum

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Arne Hoffmann

Konradin oder Interregnum

Beitragvon Arne Hoffmann » 10. Januar 2002, 13:39

Moin moin!

Ich ueberlege schon seit laengerem, ob ich die Anschaffung von Konradin oder Interregnum von Kuhlmann taetigen soll (da er momentan wohl noch welche auf Lager hat). Das Spielthema sowie die Umsetzung der Geschichte haben mein Interesse geweckt, auch da ich Welfen und Staufer besitze und sehr gerne spiele.

Jetzt interessiert mich, ob jemand hier schon Spielerfahrung mit Konradin hat und mir ein wenig darueber berichten kann. Ist es von gewissen Grundregeln her mit Welfen und Staufer vergleichbar (Bewegung ueber die Landschaft, Pulksteine, die ganzen Kleriker und Adligen usw..)? Wie verhaelt es sich so mit der Spieldauer? Spielt es sich in verschiedenen Besetzungen gleich gut?

Fragen ueber Fragen....

Tschoe,

- Arne -

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Conny

Re: Konradin oder Interregnum

Beitragvon Conny » 10. Januar 2002, 21:32

Hi Arne

ich habe Konradin um Sylvester herum angetestet. Mit fünf Leuten, ich denke, dass das optimal ist, da es fünf Völker gibt. Wir haben nur ein Jahr (von sechs) gespielt, da es insgesamt sehr umfangreich ist, allein für das Regelstudium haben wir ein paar Stunden gebraucht.
Was man machen kann, ist Kleriker ausbilden, Töchter verheiraten und Feldzüge durchführen, ausserdem Fehden beenden und Städte belagern.

Welfen und Stauffer kenne ich nicht.


Ich kann gerne Deine Fragen an den Besitzer des Spiels weitergeben, denn er spielt sehr gerne die Kuhlmann-Spiele.


Gestern hätte ich Dir life antworten können :)

Viele Grüsse
Conny

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Arne Hoffmann

Re: Konradin oder Interregnum

Beitragvon Arne Hoffmann » 11. Januar 2002, 11:52

Hallo Conny!

Tja - da haettest Du wohl nur mal erwaehnen muessen, dass ihr das gespielt habt :-)) Danke Dir fuer die Infos hier - kann Dich ja beim naechsten mal live noch befragen (vieles laesst sich ja besser sagen als schreiben).

Schoenen Gruss und schoenes Wochenende,

- Arne -

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Gorodin

Re: Konradin oder Interregnum

Beitragvon Gorodin » 13. Januar 2002, 11:45

Hallo Arne,

auch aus dem geschichtlichen Interesse heraus habe ich mir Konradin vor zwei oder drei Jahren gekauft. Ich habe es jetzt so 5 oder 6 Mal gespielt, jeweils 4 oder 5 Stunden lang.

Das Spiel ist hervorragend ausgetüftelt und hat, wie ich finde, auch recht schönes Material, das den Zeitgeist des Mittelalters versucht einzufangen. Bei meinen Mitspielern, die nicht solche Geschichts-Freaks sind, ist das aber eher schlecht angekommen, obwohl die auch alle begeisterte Spieler von Renaissance oder Civilization sind.

Das Spiel bietet viele Möglichkeiten, und die Zusatzregeln von A bis Z durchnummeriert machen es zu einer wirklichen herausforderung. Dabei läuft das Spiel dann aber eher zäh, und ein Spiel bis zum bitteren Ende (was einen halben Tag kosten kann) haben wir noch nie fertiggespielt. Auch der Spielplan ist verwinkelt und nicht wirklich übersichtlich, so dass es manchmal schwierig wird, den Überblick zu behalten.

Was ich wirklich sehr originell finde, sind die Möglichkeiten der Ämtervergabe, des Heiratens und im Prinzip auch das Kampfsystem.
Zusätzliche Reiz hat das ganze, da man, ähnlich wie bei Risiko, verschiedene Auftragkärtchen zieht, die jedem der Fürsten ein individuelles Ziel vor historischem Hintergrund geben.

Ich finde Konradin insgesamt wirklich sehr gut, aber es ist ein Spiel für Vielspieler, die viel Zeit mitbringen und auf Geschichtsspiele stehen. Man muß die Regeln mehrfach durchlesen, sich am besten selbst eine Kurzübersicht schreiben, und den Mitspielern die Angst vor hunderten von Plättchen, Kärtchen und Markern nehmen, dann macht es viel Spass und reizt immer mal wieder zu einer Runde.

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Arne Hoffmann

RE: Konradin oder Interregnum

Beitragvon Arne Hoffmann » 13. Januar 2002, 12:31

Hallo Gorodin!

Danke für die Infos.

"Gorodin" hat am 13.01.2002 geschrieben:
> Hallo Arne,

> Das Spiel ist hervorragend ausgetüftelt und hat, wie ich
> finde, auch recht schönes Material, das den Zeitgeist des
> Mittelalters versucht einzufangen. Bei meinen Mitspielern,
> die nicht solche Geschichts-Freaks sind, ist das aber eher
> schlecht angekommen, obwohl die auch alle begeisterte
> Spieler von Renaissance oder Civilization sind.

Das hatte mich auch schon bei Welfen&Staufer fasziniert.Das Spiel hat es dann auch direkt geschafft, mein Geschichtsinteresse zu wecken (das hat vorher tief in mir geschlummert). Ob ich genügend Mitspieler finde, wüßt ich auch noch nicht - einer wäre auf jeden Fall da :-)) (Moin Achim!) Das Spiel sollte dafür natürlich schon etwas vom Spielsystem her bieten und nicht einfach nur auf Geschichte abzielen.


> Was ich wirklich sehr originell finde, sind die
> Möglichkeiten der Ämtervergabe, des Heiratens und im
> Prinzip auch das Kampfsystem.
> Zusätzliche Reiz hat das ganze, da man, ähnlich wie bei
> Risiko, verschiedene Auftragkärtchen zieht, die jedem der
> Fürsten ein individuelles Ziel vor historischem Hintergrund
> geben.

Ist denn einiges an Interaktion zwischen den Spielern? Du schreibst ja von dem Kampfsystem.

> Ich finde Konradin insgesamt wirklich sehr gut, aber es ist
> ein Spiel für Vielspieler, die viel Zeit mitbringen und auf
> Geschichtsspiele stehen. Man muß die Regeln mehrfach
> durchlesen, sich am besten selbst eine Kurzübersicht
> schreiben, und den Mitspielern die Angst vor hunderten von
> Plättchen, Kärtchen und Markern nehmen, dann macht es viel
> Spass und reizt immer mal wieder zu einer Runde.

So ist das ja häufig bei Spielen dieser Art :-))

Schöne Grüße,

- Arne -


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