Beitragvon Ulrich Roth » 19. Januar 2002, 21:13
Hallo Erhard,
dacht' ich mir's doch, dass du deinen (Fast-)Preisträger in Schutz nehmen würdest! :))
> Leider fällt "Jockey" in der aktuellen bei Berliner
> Spielkarten erschienenen Ausgabe im Vergleich zu der alten
> bereits 1973 in der legendären Ravensburger Casino Serie
> erschienenen Ausgabe stark ab, wenn man das Spielmaterial
> betrachtet. In der Casino Ausgabe war die zu bewältigende
> Rennstrecke auf grünem Filz aufgedruckt, die Rennpferde lagen
> als Metallfiguren dem Spiel bei und Markierungssteine aus
> Holz informierten alle Spieler ständig über die vorhandene
> Barschaft.
Kann jetzt leider nicht nachschauen (das Spiel ist in Deutschland), bin aber sicher, dass unsere Ausgabe zwar Metallpferdchen, aber einen Spielplan aus Karton hat. Da muss es also zwischendurch noch eine weitere Version gegeben haben.
> Wem das Glücksmoment bei "Jockey" stört, sollte das Spiel
> vielleicht mit weniger Mitspielern spielen. Denn je weniger
> Spieler teilnehmen, desto minimaler wirkt sich das
> Glücksmoment im Spielverlauf aus.
Ist logisch, aber zum anspruchsvollen Strategiespiel wird es sowieso nicht, also sollte man Jockey vielleicht einfach als spannende Unterhaltung genießen.
> So lässt sich "Jockey" zum
> Beispiel wunderbar auch schon zu zweit spielen.
Also das würde mich eher weniger reizen. Angesichts der immer noch wachsenden Unmengen hervorragender (reiner) Zweierspiele in meinen Schränken spiele ich praktisch nie Spiele für >2 Personen zu zweit.
> > Ich hätte nämlich durchaus Lust, die
> > Metallpferdchen :razz: mal wieder auszupacken!
> Ich kann das nur sehr empfehlen! :-)
An Ostern kommt es auf jeden Fall auf den Tisch, am besten zusammen mit "Royal Turf" (haben wir an Weihnachten gespielt, und hat durchaus Spaß gemacht, obwohl bzw. weil es auch nur "leichte Kost" ist).
Grüße nach Berlin,
Ulrich