Beitragvon hajo » 25. Januar 2002, 10:49
> aber das ist doch keine Strafe! Regeln lesen und ein Spiel
> "erarbeiten" macht doch riesig Spaß, oder nicht?
>
> Geregelte Grüße,
> Micha (liest sehr gerne Regeln und erklärt auch gern)
Das geht mir genauso, ich finde es immer wieder absolut spannend, bei einem neuen Spiel die Packung aufzumachen, kurz das Spielmaterial auszubreiten (und gegebenenfalls ausreichend zu würdigen!), und mir dann in aller Ruhe die Regeln vorzunehmen. Ich bin jedesmal neugierig darauf zu erfahren, welche Spielmechanismen hier wirken und wie sie ineinandergreifen. Und natürlich fängt man schon beim Lesen an sich zu überlegen, welche Aktionen wohl von strategischem Wert sind.
Dementsprechend bin dann meistens ich auch derjenige, der das Spiel in der Runde erklären darf/muss, was in unserer Runde ganz andere Probleme mit sich bringt (womit wir wieder beim Thema "Sieger & Verlierer" sind): wenn ich die Partie dann nämlich gewinnen sollte, heisst es nur noch: "Ja ja, der Hajo hat mal wieder gewonnen, weil der immer die Regeln erklärt und sich das alles schön so hingedreht hat, wie er's braucht!" :seufz:
Was natürlich völligst abwegig, unfair und unrealistisch ist. :-P
Ich meine, nur weil man beim ersten Spielen hin und wieder mal eine wichtige Regel am Anfang vergisst (gerade bei komplexeren Spielen schnell passiert) und dann im Laufe des Spiels "nachreichen" muss (was mir in der Partie meist noch nicht mal zum Vorteil gereicht! Aber das sieht mal wieder keiner!).
Ansonsten hat in unseren Runden übrigens niemals der Verlierer/Letztplatzierte das Problem, sondern es ist immer der Sieger, der sich rechtfertigen muss und der dann "geächtet" wird! Weiss nicht, ob dieses Phänomen noch irgendwoanders bekannt ist, oder ob das nur in unseren (misgünstigen, neidverblassten ;-) ) Reihen
der Fall ist.
???
Hajo