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Java

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Gary Larson

Java

Beitragvon Gary Larson » 29. Januar 2002, 10:39

Bin Fan von Tikal und überlege, ob ich mir Java hole. Kann man das miteinander vergleichen? Auf der Messe-Übersicht steht, dass Ravensburger ein neues Spiel herausbringt, dass zur Trilogie gehört.

Lohnt sich das Spiel?

Gary

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Roman Pelek

Re: Java

Beitragvon Roman Pelek » 29. Januar 2002, 10:51

Hi Gary,

Gary Larson schrieb:
>
> Bin Fan von Tikal und überlege, ob ich mir Java hole. Kann
> man das miteinander vergleichen? Auf der Messe-Übersicht

Nicht direkt. "Java" setzt auch das Aktionspunktekonzept ein und hat auch sonst spielmechanische Ähnlichkeiten mit "Tikal", ist aber ein sehr eigenständiges Spiel. Die dreidimensionale Bauweise und der geringere Glücksfaktor machen das Spiel deutlich anspruchsvoller als "Tikal". Wenn Dir so etwas in dieser Richtung liegt, dann ist m.E. "Java" das beste der Trilogie, wenn Du es etwas "lockerer" magst, bist Du mit "Tikal" oder...

> steht, dass Ravensburger ein neues Spiel herausbringt, dass
> zur Trilogie gehört.

..."Mexica" besser bedient. "Mexica" ist m.E. das Einfachste der Trilogie, leicht unterhalb von "Tikal" angesiedelt vom Anspruch her und bietet einen unkomplizierten Einstieg.

> Lohnt sich das Spiel?

Das hängt stark davon ab, welche Art von Spiel Du suchst. Empfehlenswert sind m.E. sowohl "Java" als auch "Mexica", wobei "Java" mein persönlicher Favorit ist, aber eben nicht jedermanns Sache...

> Gary

Ciao,
Roman

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Gary Larson

Re: Java

Beitragvon Gary Larson » 29. Januar 2002, 12:10

Hallo Roman,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Du schreibst so, als wenn es Mexica schon gibt? Ich dachte, das kommt erst zur Nürnberger Messe heraus?

Gary

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Topolino

Re: Java

Beitragvon Topolino » 29. Januar 2002, 12:24

Ich kann mich Roman's Aussagen nur anschließen.
Und das Spiel ist sogar schon in Österreich im Handel erhältlich ...

Ciao
Topolino

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Marten Holst

Tikal, Java, Mexica... und Torres?!

Beitragvon Marten Holst » 29. Januar 2002, 12:25

Moinle Gary,

> vielen Dank für die schnelle Antwort. Du schreibst so, als
> wenn es Mexica schon gibt? Ich dachte, das kommt erst zur
> Nürnberger Messe heraus?

bin zwar nicht Roman, aber es gibt eine Seite im Netz, auf der mein Konterfei neben seinem hängt, also habe ich keine Skrupel, an seiner Statt zu antworten. Es gibt, wie ich es sehe, schon durchaus die Möglichkeit, Mexica zu kaufen?! Ist nur keine Essen-Neuheit, und gilt deswegen als Nürnbergneuheit.

Ansonsten kann ich mich Roman teilweise anschließen: Java ist in jedem Falle das optisch ansprechendste, aber auch das, bei dem der einzelne Spieler stundenlang an einem Zug grübelt (trotzdem: spielt scharf, das schachliche "berührt - geführt" tut hier unbedingt not, sonst kann man nichts mehr rekonstruieren), Tikal ist ein nettes Bindeglied, Mexica ein guter Einstieg, obwohl es mich nicht so sehr überzeugt hat, es kam mir unausgewogen vor (trotz eines Endstandes von 87-86-86-85 Punkten).

Aber früher war doch mal Java das dritte Spiel aus der Trilogie Tikal-Torres-Tava, oder? Warum zählt man das SdJ 2000 nicht mehr dazu? Das übrigens auch recht viel Spaß macht, wenn man es denn spielt, aber den Nachteil hat, dass es nicht so recht zum Spielen auffordert.

Tschüß
Marten (war bislang weder in Tikal noch auf Java noch in Tenochtitlan, aber wo liegt bitte Torres?)

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Carsten Wesel

Marten <> Roman <> Torres (Tikal, Java, Mexica... und Torres?!)

Beitragvon Carsten Wesel » 29. Januar 2002, 12:41

"Marten Holst" hat am 29.01.2002 geschrieben:

> bin zwar nicht Roman, aber es gibt eine Seite im Netz, auf
> der mein Konterfei neben seinem hängt,

Neben? Auf dieser Seite etwa?
http://www.fairspielt.de/Root/impress.html


> Tschüß
> Marten (war bislang weder in Tikal noch auf Java noch in
> Tenochtitlan, aber wo liegt bitte Torres?)

http://www.torresuiza.com/
http://www.torres.com.br/
http://www.torres-spain.com/

Gruß Carsten (der sich bei Yahoo und Altavista für diese Infos bedankt)

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hannes

Re: Mexica... und Torres?!

Beitragvon hannes » 29. Januar 2002, 12:56

Hallo Marten

> Marten (war bislang weder in Tikal noch auf Java noch in
> Tenochtitlan, aber wo liegt bitte Torres?)

Hier eine ernste Antwort auf ein wohl nicht [b] so [/b] gemeinte Frage :

torres (spanisch) = Türme

@ Gary : Mexica ist sogar auch schon in der Schweiz käuflich.

Ciao
hannes

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Roman Pelek

Re: Tikal, Java, Mexica... und Torres?!

Beitragvon Roman Pelek » 29. Januar 2002, 14:06

Moin Marten,

Marten Holst schrieb:

> bin zwar nicht Roman, aber es gibt eine Seite im Netz, auf
> der mein Konterfei neben seinem hängt, also habe ich keine
> Skrupel, an seiner Statt zu antworten. Es gibt, wie ich es

Eine interessante These, dass man für Leute antworten darf, neben denen man mal irgendwo abgebildet ist :-D Ach ja, die Leute haben heute einfach keine Skrupel mehr... :)

> in jedem Falle das optisch ansprechendste, aber auch das, bei
> dem der einzelne Spieler stundenlang an einem Zug grübelt
> (trotzdem: spielt scharf, das schachliche "berührt - geführt"
> tut hier unbedingt not, sonst kann man nichts mehr
> rekonstruieren), Tikal ist ein nettes Bindeglied, Mexica ein

"Java" muss man "scharf" spielen, da kann ich mich Marten nur anschließen. Es erfordert schon eine disziplinierte Mitspielerschaft mit halbwegs gutem räumlichen Vorstellungsvermögen - aber dann ist es richtig gut und macht Spass. Insofern kreide ich's persönlich dem Spiel nicht an, denn die Ansprüche, die es stellt, belohnt es m.E. dann aber auch mit einem sehr schönen Spielerlebnis. Schach ist schließlich auch keine Kommunikations- oder Spontaneitätsspiel ;-) Aber deswegen muss ja jeder für sich selbst entscheiden, ob "Java" ihm/ihr liegt oder nicht...

> guter Einstieg, obwohl es mich nicht so sehr überzeugt hat,
> es kam mir unausgewogen vor (trotz eines Endstandes von
> 87-86-86-85 Punkten).

Was genau kam Dir unausgewogen vor? Wir hatten in unseren Runden, zumindest zu dritt und zu viert, nicht das Gefühl, dass etwas unausgewogen wäre, nur zu zweit war es uns zu leer auf dem Spielplan, so dass es sich für mich zu sehr auf die Frage "wer ist wann schneller wo" reduzierte.

> Aber früher war doch mal Java das dritte Spiel aus der
> Trilogie Tikal-Torres-Tava, oder? Warum zählt man das SdJ

Nö, das war's noch nie. Die Trilogie war "schon immer" Tikal-Java-Mexica, obwohl ich's im Nachhinein eher in der Rangfolge "Mexica-Tikal-Java" sehen würde... Torres kann man m.E. eher in die Reihe "Terra Turrium-Burgenland-Torres" stellen, auch wenn's APs verwendet wie die Spiele der Trilogie. Leider ist das mit dem Trilogie-Konzept nie so richtig nach außen vermittelt worden, was für diese Verwirrung sorgt (ich entsinne mich da an die "Tikal 2.0/Tuzza"-Diskussionen u.ä. ;-) )

[OT-Blödelei] Was auch immer vergessen wird ist die Tatsache, dass "Gnadenlos" als "Tuzza"-Spiel eigentlich auch in die Reihe gehört :-D [/OT-Blödelei]

> 2000 nicht mehr dazu? Das übrigens auch recht viel Spaß
> macht, wenn man es denn spielt, aber den Nachteil hat, dass
> es nicht so recht zum Spielen auffordert.

Es ist vermutlich zu abstrakt, gerade als SdJ. Zumindest hat das wohl viele abgeschreckt... Was nix dran ändert, dass es auch an sich ein sehr feines Spiel ist ;-)

Ciao,
Roman

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Marten Holst

Mexica... und ausgewogen?!

Beitragvon Marten Holst » 29. Januar 2002, 14:22

Moinle Roman,

> > bin zwar nicht Roman, aber es gibt eine Seite im Netz, auf
> > der mein Konterfei neben seinem hängt, also habe ich keine
> > Skrupel, an seiner Statt zu antworten. Es gibt, wie ich es
>
> Eine interessante These, dass man für Leute antworten darf,
> neben denen man mal irgendwo abgebildet ist :-D Ach ja, die
> Leute haben heute einfach keine Skrupel mehr... :)

Ich habe die brutalstmöglichen Skrupel, wieso?

> > [Java]

Ich vergaß zu erwähnen, dass mir Java vom Spielprinzip her ja auch eine Menge Spaß macht...

> > guter Einstieg, obwohl es mich nicht so sehr überzeugt hat,
> > es kam mir unausgewogen vor (trotz eines Endstandes von
> > 87-86-86-85 Punkten).
>
> Was genau kam Dir unausgewogen vor? Wir hatten in unseren
> Runden, zumindest zu dritt und zu viert, nicht das Gefühl,
> dass etwas unausgewogen wäre, nur zu zweit war es uns zu leer
> auf dem Spielplan, so dass es sich für mich zu sehr auf die
> Frage "wer ist wann schneller wo" reduzierte.

"Unausgewogen" ist nicht das richtige Spiel, ich hatte nur das Gefühl, dass Anfang und Ende der Wertungsrunden ziemlich weitgehend determiniert sind, und in diesen die vorderen (am Anfang) bzw. hinteren (am Ende) Spieler klar bevorteilt sind, sodass es "Zufall" ist, wie sich das Gegenseitig aufhebt - und ich nicht das Gefühl hatte, wirklich der Herr meines Schicksals zu sein. (Obwohl meine These, dass Mexica, da nach offenlegung der Wertungsplättchen vollständig zufallsfrei, nur eine simple Brute-Force-Optimierungsaufgabe ist, zu viel Ärger führte ;-)[i][/i]).

Tschüß
Marten (spielt die simple Brute-Force-Optimierungsaufgabe "Schach" auch sehr gerne)

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Peter Steinert

Re: Tikal, Java, Mexica... und Torres?!

Beitragvon Peter Steinert » 29. Januar 2002, 19:32

Hallo "Timexiva" - Fans,

selbst auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, kann ich nur allen, denen Mexica zu Zweit etwas zu wenig "Pepp" hat, meine neulich gepostete Variante ans Herz legen. Dadurch wird's dann doch etwas enger auf dem Plan.

Ansonsten sehe ich in jedem der drei Spiele absolute Qualitäten, die eine intensive Auseinandersetzung mit den Mechanismen rechtfertigen.
Welches der Drei vielleicht das Beste ist, vermag ich nicht zu sagen, hab sie alle lieb ;-)

Mexica Unausgewogen? kann ich nicht finden. Bei geübten Spielern war der Ausgang fast aller unserer Partien recht knapp. Aber es gibt herrliche Stolperfallen. Man muß schon sehr aufmerksam sein, besonders was eventuelle neutrale Gebiete zum Spielende angeht. Auch läßt sich ein großes Gebiet um die Startfelder herum schnell und günstig "nach Hause" bringen, da kaum Bauplätze zur Verfügung stehen.

Huch, ich schweife ab....

Gruß

Peter

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Udo

Re: Tikal, Java, Mexica... und Torres?!

Beitragvon Udo » 30. Januar 2002, 13:16

Ich halte Mexica nicht unbedingt für einfacher als Tikla oder Java. Durch die vielen Möglichkeiten, AP einzusetzen und die für einen Beginner nur schwer zu lösende "Brute Force-Optimierung", ist es nicht gerade einfach. Unsere erste Partie dauerte fast zwei Stunden, und das, obwohl nur erfahrene Spieler am Tisch saßen, die alle scho mal Tikal und/oder Java gespielt hatten. Wir waren uns zwar einig, dass es bei den nächsten Partien schneller gehen würde, aber als einfacher als Tikal empfanden wir es nicht. Java ist allerdings wohl wirklich das anspruchsvollste der drei Spiele - auf jeden Falle einen Tip wert.

LUdo ergo sum

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Michael Andersch

Re: Tikal, Java, Mexica... und Torres?!

Beitragvon Michael Andersch » 30. Januar 2002, 14:13

Udo schrieb:
>
> Unsere erste
> Partie dauerte fast zwei Stunden, und das, obwohl nur
> erfahrene Spieler am Tisch saßen...

Obwohl? Oder weil?
Ich habe (nicht nur bezogen auf die genannten 3 Spiele) schon öfter die Erfahrung gemacht, dass mit weniger erfahrenen Spielernzwar die Erklärung länger dauert, das Spiel selbst dann oft aber schneller geht als mit erfahrenen Spielern, weil diese leider zu oft aus jedem Zug eine Wissenschaft machen zu müssen glauben.

Viele Grüße,
Micha (spielt lieber aus dem Bauch heraus)

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Marten Holst

Brutale Kraft Optimierung

Beitragvon Marten Holst » 30. Januar 2002, 14:15

Moinle Udo,

jaja, die APs und die unendlich vielen Möglichkeiten, das dann auch noch ganz ohne Zufall... leider ein Abschrecker erster Sahne. Die meisten Leute wollen (ich eigentlich auch eher) gerne bei einer ersten Partie an die Hand genommen werden, in dem man eben eher weniger "echte" Möglichkeiten hat (klassisch: ein Würfelwurf, und man entscheidet sich für eine Richtung; bei Siedler: so lange Rohstoffe sammeln, bis man feststellt, dass man etwas bauen kann, u.s.w.). Völlig freie Wahl wie gerade bei Java und Mexica (Tikal einen Hauch weniger, da man als Neuling schon größere Unterschiede auf dem Brett sieht) lässt oft befürchten, im ersten Zug schon alles falsch zu machen und dann keine Chance mehr zu haben.

Ich will damit jetzt [i]nicht[/i] sagen, dass das so besser oder schlechter sei, es ist bloß meine Befürchtung, dass derartige Spiele eher abschreckend wirken, und in "Normalhaushalten" eher nach Regelstudium in der Ecke landen?! (Man macht halt so ein paar Züge, und weiß nie, was die bewirken können).

Tschüß
Marten (hatte gestern einen der fürchterlichsten Tichuabende seiner "Karriere")

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hannes

Re: Tichuabend

Beitragvon hannes » 30. Januar 2002, 16:09

> Tschüß
> Marten (hatte gestern einen der fürchterlichsten Tichuabende
> seiner "Karriere")

Lass mich mal raten :

Du wurdest beinahe von einem Hund zerfleischt und konntest ihn noch in letzter Sekunde mit einer Bombe unschädlich machen ?
:lol: :lol: :lol:

Ciao
hannes

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Thomas Rosanski

Re: Tichuabend

Beitragvon Thomas Rosanski » 31. Januar 2002, 08:16

hannes schrieb:
> Du wurdest beinahe von einem Hund zerfleischt und konntest
> ihn noch in letzter Sekunde mit einer Bombe unschädlich
> machen ?

Ich dachte immer ein Hund wäre unkaputtbar - ähm ich meine nicht zu bomben.

Fröhlichen Gruß,

Thomas. (der vermutet, dass Marten's Mitspieler eine Bombenstimmung hatten :[b][/b]-)

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hannes

Re: Tichuabend

Beitragvon hannes » 31. Januar 2002, 09:52

Thomas Rosanski schrieb:
>
> hannes schrieb:
> > Du wurdest beinahe von einem Hund zerfleischt und konntest
> > ihn noch in letzter Sekunde mit einer Bombe unschädlich
> > machen ?
>
> Ich dachte immer ein Hund wäre unkaputtbar - ähm ich meine
> nicht zu bomben.

Das weiss ich natürlich auch : Einen Hund, bzw. das Ausspielrecht darf man nicht abbomben.

Bei [b]meinem[/b] letzten Tichuabend hatta ich allerdings die grösste Mühe, dies meinen Mitspielern klar zu machen.
Letzte Klarheit verschafft der obige Link.

Ciao
hannes

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Carsten Wesel

[OT] RE: Tichuabend

Beitragvon Carsten Wesel » 31. Januar 2002, 10:01

"Thomas Rosanski" hat am 31.01.2002 geschrieben:

>> Du wurdest beinahe von einem Hund zerfleischt und konntest
>> ihn noch in letzter Sekunde mit einer Bombe unschädlich
>> machen ?

> Thomas. (der vermutet, dass Marten's Mitspieler eine
> Bombenstimmung hatten :[b][/b]-)

Ich vermute mal, daß Marten über das [b]'s[/b] nicht sehr erfreut sein wird.

Gruß Carsten (der erst 3x Tichu gespielt hat)

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Marten Holst

[OT] Der Apostroph und sein Verehrer

Beitragvon Marten Holst » 31. Januar 2002, 15:32

Moinle Carsten,

> "Thomas Rosanski" hat am 31.01.2002 geschrieben:
>
> >> Du wurdest beinahe von einem Hund zerfleischt und konntest
> >> ihn noch in letzter Sekunde mit einer Bombe unschädlich
> >> machen ?
>
> > Thomas. (der vermutet, dass Marten's Mitspieler eine
> > Bombenstimmung hatten :[b][/b]-)
>
> Ich vermute mal, daß Marten über das [b]'s[/b] nicht sehr
> erfreut sein wird.

Hmmm, irgendwie scheinst Du mich da ja zu kennen. Gut, das ist mein "eigentlich", aber seit einiger Zeit ist der Apostroph zum anzeigen de's Namensstamme's bei Genitiven ja "gestattet". Mittwoch's geschlossen, besuchen sie un's trotzdem und kaufen 'Sie Matratze'n und Jean's für Ladie's. ;-)

Tschüß
Marten

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Marten Holst

Re: Tichuabend

Beitragvon Marten Holst » 31. Januar 2002, 15:37

Moinle,

> Das weiss ich natürlich auch : Einen Hund, bzw. das
> Ausspielrecht darf man nicht abbomben.
>
> Bei [b]meinem[/b] letzten Tichuabend hatta ich allerdings die
> grösste Mühe, dies meinen Mitspielern klar zu machen.
> Letzte Klarheit verschafft der obige Link.

Hat bei uns auch gedauert, bis das geklärt war, genau wie einige andere Sachen haben wir das dann aber hausgeregelt, weil sie nicht offenkundig waren.

Zu meinem glücklichen Abend: meine erste Aktion war ein Patzer, zwar klein aber hat zur Doppelniederlage geführt, danach hatte ich diverseste Variationen zum Thema "Schotterblatt", dann stellte sich die Frage: was schupft man, wenn man 1-As vorm Schupfen hat, dann noch ein eigener Simpelstfehler, der mir ein Tichu zerstörte, zwei weitere Tichus wurden mehreren Bomben geopfert, jaja, es addierte sich, und am Ende standen 0:3 Sätze zu Protokoll, durch schlechtes Spiel und schlechte Karten, und mein Partner saß rum und wunderte sich nur noch...

Tschüß
Marten (hatte gestern einen mäßig erfolgreichen Spieleabend, zu dem Carsten W. noch ein paar Fragen postieren wollte?!)

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Markus Barnick

RE: Tikal, Java, Mexica... und Torres?!

Beitragvon Markus Barnick » 31. Januar 2002, 20:29

"Roman Pelek" hat am 29.01.2002 geschrieben:
> Moin Marten,
>
> Marten Holst schrieb:
>
> > bin zwar nicht Roman, aber es gibt eine Seite im Netz, auf
> > der mein Konterfei neben seinem hängt, also habe ich keine
> > Skrupel, an seiner Statt zu antworten. Es gibt, wie ich es
>
> Eine interessante These, dass man für Leute antworten darf,
> neben denen man mal irgendwo abgebildet ist :-D Ach ja, die
> Leute haben heute einfach keine Skrupel mehr... :)

was soll ich erst dazu sagen? Siehe Link unten ;-)

Markus Barnick
http://www.Barnick.de/spieler.htm

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Markus Barnick

RE: Java

Beitragvon Markus Barnick » 31. Januar 2002, 20:29

>
> Nicht direkt. "Java" setzt auch das Aktionspunktekonzept
> ein und hat auch sonst spielmechanische Ähnlichkeiten mit
> "Tikal", ist aber ein sehr eigenständiges Spiel. Die
> dreidimensionale Bauweise und der geringere Glücksfaktor
> machen das Spiel deutlich anspruchsvoller als "Tikal". Wenn
> Dir so etwas in dieser Richtung liegt, dann ist m.E. "Java"
> das beste der Trilogie, wenn Du es etwas "lockerer" magst,
> bist Du mit "Tikal" oder...
>

mir gefällt Tikal besser. Java ist irgenwie verworrener, verkrampfter, komplizierter.
Bei Tikal kommt das Dschungelfeeling gut rüber. Kann nicht behaupten, daß es einfacher wäre.

Mir fehlt immer genau 1 Aktionspunkt. Ich wette, das haben die Autoren absichtlich so gemacht.

aber es schadet nicht, wenn man alle 3 Spiele hat. Jedes ist irgendwie anders.

Markus Barnick
http://www.Barnick.de/spieler.htm

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Jost Schwider

RE: Java

Beitragvon Jost Schwider » 31. Januar 2002, 21:12

"Markus Barnick" hat am 31.01.2002 geschrieben:

> mir gefällt Tikal besser. Java ist irgenwie verworrener,
> verkrampfter, komplizierter.

Mir persönlich gefällt sogar die 2-Personen-Kellogs-Variante am Besten, da diese das Spielprinzip gut erhalten hat, aber viiieeel schneller zu spielen ist!
--> Kein langes Grübel-Warten!

> Mir fehlt immer genau 1 Aktionspunkt. Ich wette, das haben
> die Autoren absichtlich so gemacht.

> aber es schadet nicht, wenn man alle 3 Spiele hat.

Nun ja, ich habe noch keins davon (außer die oben erwähnte Kellogs-Version). Eigentlich komisch, aber der Funke der Begeisterung konnte bei mir (ausgerechnet!) nicht so recht rüberspringen.

Mal sehen, vielleicht ist es bei Mexica ja etwas anderes...

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")

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Markus Barnick

RE: Java

Beitragvon Markus Barnick » 31. Januar 2002, 23:26

>
> Nun ja, ich habe noch keins davon (außer die oben erwähnte
> Kellogs-Version). Eigentlich komisch, aber der Funke der
> Begeisterung konnte bei mir (ausgerechnet!) nicht so recht
> rüberspringen.
>
vielleicht liegts ja an der Kellogs-Variante ...


Markus Barnick
http://www.Barnick.de/spieler.htm

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Roman Pelek

"Effizientes" Spielen

Beitragvon Roman Pelek » 1. Februar 2002, 00:36

Hi Micha,

[Es wurde über die lange Spieldauer von Tikal/Java/Mexica mit Vielspielern philosophiert]
> Ich habe (nicht nur bezogen auf die genannten 3 Spiele) schon
> öfter die Erfahrung gemacht, dass mit weniger erfahrenen
> Spielernzwar die Erklärung länger dauert, das Spiel selbst
> dann oft aber schneller geht als mit erfahrenen Spielern,
> weil diese leider zu oft aus jedem Zug eine Wissenschaft
> machen zu müssen glauben.

Ja, das kann auch passieren. Lange Spieldauern "passieren" bei Leuten, die entweder Probleme bei der Vorstellung haben oder bis ins Detail planen wollen. Dazwischen gibt's eigentlich wenig Probleme...

> Micha (spielt lieber aus dem Bauch heraus)

Ja, mir geht's genauso. Für mich stellt spielerisches "Können" auch eher "Erfolg pro Zeit" dar denn Grübeln bis zum Umfallen. Außerdem mag ich's, wenn Spiele flüssig laufen ;-)

Ich find's auch reizvoll, in einer den anderen Spielern zumutbaren Zeitspanne die bestmögliche Lösung zu finden - oder zumindest eine bessere als die anderen... Nichts ist anödender als ein 3h-Spiel mit 3,4,5 Personen, bei dem eine Person gewinnt, die 3/4 der Zeit zum Denken in Anspruch genommen. Vielleicht hat die dann ihre dringend benötigte Selbstbestätigung - aber den anderen hat's dann keinen Spass gemacht... Das heisst aber halt auch, dass man gewisse komplexe Spiele nicht mit bestimmten Personen spielen darf, wenn man nicht gewillt ist, Grübelei hinzunehmen :)

Ciao,
Roman (grübelt auch mal gerne, aber nicht am Spieltisch mit 2,3,4 anderen Personen, die dann warten müssen)

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Topolino

RE: Tikal, Java und Mexica !!!

Beitragvon Topolino » 1. Februar 2002, 06:58

Also ich kenne alle 3 Spiele, und finde alle 3 interessant und vor allem "spielenswert".

Mexica finde ich am "einfachsten" ...
Tikal würde ich an Mexica direkt anschließen ...
Java ist sicher das "komplexeste" von den Dreien ...

ABER:

Jedes hat für sich etwas Eigenes ...
und jedes ist anders ...

Meiner Meinung nach zahlt es sich schon aus alle 3 zu haben ...

Ciao
Topolino
(der 2 von den 3 sein eigen nennen darf, Tikal zwar NOCH NICHT besitzt, aber auch schon öfters gespielt hat !!!)


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