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Spielregel nicht kapiert (Bsp. Mamma Mia)

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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hannes

RE: Zutaten und Pizza???

Beitragvon hannes » 8. Februar 2002, 16:13

Jost Schwider schrieb:
>
> Also, schauen wir mal in die Regel... Und siehe da: Statt
> (sinngemäß) "führen Sie eine der folgenden Aktionen aus"
> steht da doch tatsächlich (sinngemäß) "führen Sie die
> folgenden Aktionen in dieser Reihenfolge aus"!
> Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt! (Ist ihm wohl
> zu heiß...)
>
> Hey, das muss ich doch gleich mal ausprobieren - wir haben es
> [i]immer[/i] anders gespielt, und trotzdem Mamma Mia für gut
> befunden! Jetzt ist es ja noch viel "planbarer"!!! :-))

Hallo Jost

Schau dann auch noch das [i][b]Beispiel für einen Spielzug[/b][/i] in der Spielregel an. Daraus ist noch klarer ersichtlich, dass die Sache mit Zutaten und/oder Bestellung eindeutig beschrieben ist und dass du wohl zu hastig gelesen hast ;-)

Ciao
hannes (der somit auch mal was Positives zur MM-Spielregel geschrieben hat)

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Hobbes

Re: Spielregel nicht kapiert (Bsp. Mamma Mia)

Beitragvon Hobbes » 8. Februar 2002, 16:16

Incognito hab ich 1988 das letzte Mal gespielt, weil sich danach nie vier Mitspieler fanden. Damals fand ich es relativ leicht zu verstehen, allerdings kann ich mich nicht mehr genau an die Regeln erinnern. Wenn man das Cluedo-Ausschlußprinzip verstanden hat, dann sollte es bei Cluedo nicht viele Probleme geben. Aus irgendeinem Grund meine ich mich auch an Parallelen zu Doppelkopf erinnern zu können. Vielleicht lag das daran, daß meine Mitspielerin (Hallo Mutti), einfach nichts geschnallt hat. Das Spiel liegt auch irgendwo bei ihr, daher kann ich leider nicht eben reinschauen.

Hobbes (der am liebsten mit Schweinerei spielt, aber Hyper und Hydro übertrieben findet und sich mit Delmenhorster Regeln überhaupt nicht anfreunden kann)

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Marten Holst

Dokoregeln

Beitragvon Marten Holst » 8. Februar 2002, 16:25

Moinle,

jaja, Doppelkopf, das Spiel bei dem man sich nie auf Regeln einigen kann...

> Hobbes (der am liebsten mit Schweinerei spielt, aber Hyper
> und Hydro übertrieben findet und sich mit Delmenhorster
> Regeln überhaupt nicht anfreunden kann)

Schwein: OK, Hyper (bei uns Super, ist wohl das selbe) auch gerne, Hydro: ???? Wasn Dasn ????

Ansonsten gibt es von mir noch ein Veto auf den Genscher, dafür finde ich die Variante mit "echtem Doppelkopf" witzig.

Tschüß
Marten (hat nur einen Kopf und auch bei dem ist nicht immer klar, wo der grade steht)

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Marten Holst

RE: Wieder: Regeln erklärt bekommen vs. lesen

Beitragvon Marten Holst » 8. Februar 2002, 16:30

Moinle Jost,

> > Das ist übrigens der Grund, warum ich Regeln lieber lese,
> > als sie erklärt zu bekommen (sorry Jost, nichts gegen
> > Dich).
>
> Wieso, habe ich irgendetwas anderes gesagt?

Nein, aber ich griff Dein Unverständnis der MM-Regel beispielhaft heraus...

> > Ich will dem Spiel, so wie es vom Autor
> > gemeint ist, zumindest mal eine Chance geben... :-)
>
> 100% ACK!
> Sonst weiß man ja gar nicht, ob überhaupt eine (welche?)
> Variante nötig ist... ;-)

Und da ich mir hier ja eh schon öfters zu Varianten geäußert habe (insbesondere die Varianten von Leuten, die schon beim Regellesen/-erklären genau wissen, dass es anders angeblich besser ist...)

> > Marten (der an Spieleabenden meist der Regelvorleser ist,
>
> :-O "Regelvorleser"? :-O
> Dann lieber selber lesen.

Annahme: wir haben 5 Leute, ein Spiel, was keiner der 5 Leute kennt und es steht rum und interessiert. Was nun? [i]Alle[/i] sollen die Regeln selber lesen? Oder soll nicht lieber ein Marten vorlesen, der schon mal den Satz "Keine Ahnung, aber das wird bestimmt später in der Regel noch erwähnt" 500 Mal auf Cassette gesprochen hat. Oder von mir aus auch der Joe aus Soe.

Tschüß
Marten (liest sowieso gerne)

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Markus Barnick

RE: Spielregel nicht kapiert (Bsp. Mamma Mia)

Beitragvon Markus Barnick » 9. Februar 2002, 01:00


> Das Lesen scheint sowieso keine Stärke vieler unserer
> Mitbürger zu sein, ansonsten würde ich auch nicht
> tagtäglich z.B. mit VB-Fragen (sprich: Programmierung)
> zugeschüttet werden, die sich auch mit einem kleinen Blick
> in die Online-Hilfe (nur ein Klick entfernt!) lösen liessen.
>

da muß ich deutlich widersprechen.
VB bietet so viele optionen und Möglichkeiten, daß nur ein geübter immer weiß, was er wo warum tun muß. In PowerBasic war das anders. Da genügte tatsächlich die Anleitung.
In VB ist es so, daß man die Hilfe für einen Punkt aufruft und sich dann in einem Menü befindet, daß a) meist englisch ist, b) nicht immer hilfreich und c) Java, C++, XYZ und Tausend Unterpunkte bietet - nur nicht den Punkt, den man gerade sucht.


Markus Barnick
http://www.Barnick.de/spieler.htm

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Markus Barnick

RE: Spielregel nicht kapiert Positives Beispiel

Beitragvon Markus Barnick » 9. Februar 2002, 01:00

Postitives Beispiel:
Groo - the Game.
Die Anleitung dieses Würfel-Kartenspieles ist auf englisch, da ja auch das Spiel englisch ist. Bis auf 2-3 Kleinigkeiten ist die Regel gut zu verstehen und gibt auch einen Kurzen Überblick, wie eine Spielrunde abläuft und erklärt dann erst die Details - mit Beispielen. Wir habens sofort kapiert, wenn auch die Texte auf den Karten sich nicht immer gleich erschlossen - so doch dann später.

Markus Barnick
http://www.Barnick.de/spieler.htm

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Markus Barnick

RE: Spielregel nicht kapiert (Bsp. Mamma Mia)

Beitragvon Markus Barnick » 9. Februar 2002, 01:00

> Hallo Christian,
>
> wo genau? Würde mich sehr interessieren, damit's beim
> nächsten Mal besser werden kann...

dazu kann ich was sagen:
auch mir hat die Regel am Anfang Probleme bereitet, weil ich nicht gleich geblickt habe, was jetzt die "Gleise" sind und daß ich "Gleise" und nicht Anzahl der Karten brauche, um z.B. einen Berg zu überfahren.
Man macht eine Schachtel auf, sieht ein ungewohntes neues Material und ist erstmal verwirrt. Da tut eine Zeichnung gut, was denn jetzt genau was ist - auch wenn es noch so klar scheint.

Gleisteile, Geländekarte, Landschaftskarte ... das sind alles neue Begriffe, die man erstmal fehlerfrei richtig zuordnen muß. Wenn man genau weiß, was was ist, ist es nicht mehr schwer. Aber am Anfang, wo man dauernd überlegen muß, ob jetzt die Karte oder das Gleis drauf oder die Landschaft drauf gemeint ist oder wo die was und warum zählt und was nicht - das verursacht am Anfang Probleme.


Markus Barnick
(fährt gern vom Kap nach Kairo)
http://www.Barnick.de/spieler.htm

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Jost Schwider

OT: Visual Basic

Beitragvon Jost Schwider » 9. Februar 2002, 09:48

"Markus Barnick" hat am 09.02.2002 geschrieben:

> VB bietet so viele optionen und Möglichkeiten, daß nur ein
> geübter immer weiß, was er wo warum tun muß.

[i][b]Markus![/b] Das hatten wir doch schon des öftern telefonisch diskutiert![/i]

Ein Blick ins Handbuch genügt i.A.! Einmal muss man allerdings in den sauren Apfel beissen, und zumindest das Programmierer-Handbuch von vorne bis hinten durchlesen. Nur so können die notwendigen Grundlagen geschaffen werden!

> In PowerBasic war das anders.
> Da genügte tatsächlich die Anleitung.

Warum benutzt du dann überhaupt VB?

> In VB ist es so, daß man die Hilfe für einen Punkt aufruft
> und sich dann in einem Menü befindet, daß a) meist englisch
> ist,

Nur, wenn du die englische Version hast. Dann ist es ja auch logisch!
Die deutsche VB-Version hat definitiv deutsche Hilfetexte. Punkt.

> b) nicht immer hilfreich

Wenn man einmal die Grundlagen geschaffen hat (s.a. oben genannten "Biss in den Apfel"), ist die VB-Hilfe sehr gut zu gebrauchen.

> und c) Java, C++, XYZ und Tausend Unterpunkte bietet

:-? Häää? :-?
Also, in meinen VB-Hilfen (egal ob VB3,VB4,VB5,VB6 oder deutsch/englisch) wird ausschließlich Hilfe zu VB selbst geboten.

> - nur nicht den Punkt, den man gerade sucht.

Ich habe das Gefühl, du sprichst nicht über VB selbst, sondern über eine (oder mehrere) der zahlreichen externen Zusatzkomponenten. Deren Qualität (auch der Doku) steht und fällt (natürlich!) mit dem jeweiligen Hersteller.

Viele Grüße
Jost aus Soest (VB-Kenner in jeder Beziehung)

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HBS

Re: Spielregeln lesen vs. erklärt bekommen

Beitragvon HBS » 9. Februar 2002, 11:50

Stefanie schrieb:
>
> HBS schrieb:
> [...]
> > Das wiederum kann ich gut nachvollziehen, denn obwohl ich
> > freiwillig gerne viel lese, lasse ich mir, wenn's möglich
> > ist, Spiele lieber von jemandem erklären, der's schonmal
> > gespielt hat, als es mir selbst beizubringen. [b]Nach[/b] dem
> > ersten Spielen lese ich dann gerne nochmal die Regel... damit
> > ich's dann wirklich "kann".
> >
[...]
> Und ich lese wesentlich lieber selber
> die Regeln als sie mir von jemandem erklaeren zu lassen. Selber
> lesen kann ich einfach schneller, und oftmals sind die
> geschriebenen
> Regeln deutlich besser strukturiert als die erklaerten ;-)

Hallo Stefanie,

das sehe ich wiederum genau andersrum, aber ich denke, das kommt sowohl auf die jeweiligen Regeln, als auch auf die Erklärer an...

Ich habe da Glück und oft sehr gute Erklärer, die längere, unübersichtliche Regeln einfach auf den Punkt bringen können - was das Spiel für mich gleich deutlich "plastischer" (oben hatte ich "dreidimensionaler" geschrieben) macht, als eine Regel das kann.

Gruß,
Hanna
(kennt eine Augsburgerin, von der sie sich sehr gerne Spiele erklären läßt - "lernen sie La Citta in 10 Minuten" - :-)) )

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HBS

Re: Spielregeln lesen vs. erklrt bekommen

Beitragvon HBS » 9. Februar 2002, 11:54

Volker L. schrieb:
>
> Ich habe zwar in Essen schon gelegentlich erlebt, dass Spiele
> sehr gut erklaert wurden (und nicht nur vom Autor, sondern auch
> von angeheuerten - meist jungen - Standmitarbeitern).
> Ich habe aber auch schon sehr schlechte Erklaerungen erleben
> muessen und kann daher aus Erfahrung sagen:
> [b]gut[/b] erklaert ist [i]besser[/i] als selbst gelesen,
> aber selbst
> gelesen ist [i]sehr viel besser[/i] als [b]schlecht[/b]
> erklaert.

Sorum gesagt sicher!

Aber gut erklärt (gerne auch vom Autor/Herausgeber... vor allem wenn man dabei dann gleich noch nette Leute in orangenen Hemden kennenlernt ;-) ) würde ich immer vorziehen... und das obwohl ich wirklich gerne lese!

Ich würde auch immer noch ein nachlesen, nach dem ersten SPiel empfehlen... weil man dann oft die Regel besser versteht :D

Gruß,
Hanna
(die vermutet, daß Volker eigentlich "junge Standmitarbeiterinnen" schreiben wollte *grins* )

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Jost Schwider

RE: Spielregeln lesen vs. erklärt bekommen

Beitragvon Jost Schwider » 9. Februar 2002, 12:17

"HBS" hat am 09.02.2002 geschrieben:

> Aber gut erklärt (gerne auch vom Autor/Herausgeber... vor
> allem wenn man dabei dann gleich noch nette Leute in
> orangenen Hemden kennenlernt ;-) ) würde ich immer
> vorziehen...

Ich weiß gar nicht, wen du hier meinst! ;-)
Dummdiddeldumm...

> Ich würde auch immer noch ein nachlesen, nach dem
> ersten SPiel empfehlen... weil man dann oft die Regel
> besser versteht :D

Unterschreib. Abseg. Amtlicher Stempel: Bamm!

Viele Grüße
Jost aus Soest (besitzt ein orangenes Kurzärmelhemd)

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HBS

Re: Spielregeln lesen vs. erklärt bekommen

Beitragvon HBS » 9. Februar 2002, 17:31

Dirk Piesker schrieb:
>
> Kennt wohl jeder:
> "Lass uns doch einfach mal anfangen"
>
> ... nach 10 Minuten..
>
> "Rabähhh, das hast Du NIE erklärt...."
>
> Seufz...
>
> Dirk (Der gerne erklärt, aber schnell sauer wird, wenn dann
> keiner zuhört und sich hinterher beschwert)

Moin Dirk,

da seufze ich doch gleich mal mit: *symphatieseufz* :-/

aber auch das wäre wohl einen eigenen Thread wert...

Gruß,
Hanna
("hey, wenn ihr nicht spielen wollt, müßt ihr nicht!" ;-) )

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Michael Andersch

RE: Spielregel nicht kapiert (Bsp. Mamma Mia)

Beitragvon Michael Andersch » 9. Februar 2002, 18:16

Markus Barnick schrieb:
>
> auch mir hat die Regel am Anfang Probleme bereitet, weil ich
> nicht gleich geblickt habe, was jetzt die "Gleise" sind und
> daß ich "Gleise" und nicht Anzahl der Karten brauche, um z.B.
> einen Berg zu überfahren.

Hmm, da interpretierst Du was in eine Regel, was da nicht steht. Es heisst nämlich: "Zum Überbauen benötigt er so viele Gleisteile, wie laut Geländekarte für die vor seiner Lokomotive liegende Landschaft gefordert werden."
Von Karten ist nirgends die Rede.

> Man macht eine Schachtel auf, sieht ein ungewohntes neues
> Material und ist erstmal verwirrt. Da tut eine Zeichnung gut,
> was denn jetzt genau was ist - auch wenn es noch so klar
> scheint.

Da hast Du völlig recht. Dies schätze ich auch sehr an Spielregeln, beispielsweise bei Amigo. Leider lässt sich das bei den Adlung-Regeln meist nicht machen.

>
> Gleisteile, Geländekarte, Landschaftskarte ... das sind alles
> neue Begriffe, die man erstmal fehlerfrei richtig zuordnen
> muß. Wenn man genau weiß, was was ist, ist es nicht mehr
> schwer. Aber am Anfang, wo man dauernd überlegen muß, ob
> jetzt die Karte oder das Gleis drauf oder die Landschaft
> drauf gemeint ist oder wo die was und warum zählt und was
> nicht - das verursacht am Anfang Probleme.

Klar. Aber ist das nicht der gleiche Gewöhnungseffekt den man bei jedem Spiel am Anfang hat?
Nach dem Durchlesen der Regel ist das Spiel zwar prinzipiell klar, aber wenn man den ersten Zug macht steht man doch wieder vor einigen Fragezeichen und muss nochmal in der Regel nachschlagen, bis man's richtig verinnerlicht hat.

Viele Grüße,
Micha

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Michael Andersch

Re: OT: Visual Basic

Beitragvon Michael Andersch » 9. Februar 2002, 18:41

100% ACK, wie Du immer so schön zu sagen pflegst.

Einmal muss man sich durchkämpfen, der Rest ist dann die Übertragung des Wissens aus anderen Programmiersprachen, gezieltes Ausquetschen der Hilfefunktion und natürlich immer auch Try&Error (zumindest bei mir).

Viele Grüße,
Micha (der VB-Probleme oft schon etwas umständlich gelöst hat, nur um kurze Zeit später zu entdecken dass es dafür eigentlich eine genau passende Routine gegeben hätte :lol: )

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Christian Spohr

RE: Spielregel nicht kapiert (Bsp. Mamma Mia)

Beitragvon Christian Spohr » 9. Februar 2002, 20:46

Hallo Micha,

ich habe jetzt noch einmal die Regel durchgelesen und jetzt ist eigentlich auch alles klar, aber jetzt kenn ich auch das Spiel. Die Spielregel muß man sehr konzentriert lesen, dann wird es auch klar. Probleme hatten wir, soweit ich mich erinnere, damit, daß die Karten verschiedene Funktionen haben, daß vom gleichen Stapel Karten versteigert und danach so aufgedeckt werden. Ist alles ein bißchen viel, und das Format der Spielanleitung fordert natürlich, daß alles in wenigen Sätzen erklärt sein muß, und wenig überschaulich ist sie auch. Natürlich gibt es bei einem großen Spiel mehr Spielraum (oh, welch Wortspiel) für übersichtliche Spielregeln (und schon wieder, 4 Spiel in einem Satz ;-) ).

Nichtsdestotrotz, Vom Kap bis Kairo, ist ein kleines, ganz großes Spiel.

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Michael Andersch

RE: Spielregel nicht kapiert (Bsp. Mamma Mia)

Beitragvon Michael Andersch » 10. Februar 2002, 18:01

Christian Spohr schrieb:
>
> Probleme hatten wir, soweit ich mich
> erinnere, damit, daß die Karten verschiedene Funktionen
> haben, daß vom gleichen Stapel Karten versteigert und danach
> so aufgedeckt werden.

Also im Prinzip das, was Markus auch erwähnt hat...

> Ist alles ein bißchen viel, und das Format der Spielanleitung fordert natürlich,
> daß alles in wenigen Sätzen erklärt sein muß

Da waren sie wieder, meine drei Probleme ;-) !

> und wenig überschaulich ist sie auch.

Ist halt ein bisschen "Bleiwüste", was zusammen mit kleiner Schriftgröße und ausschließlich Schwarz/Weiß die Übersicht nicht gerade fördert. Das stimmt schon.

> Nichtsdestotrotz, Vom Kap bis Kairo, ist ein kleines, ganz großes Spiel.

Sehe ich auch so. Und lieber ein solches Spiel, und ich muss die Regeln etwas konzentrierter lesen (oder ggf. manche Abschnitte zweimal - wobei das zumindest in meinem Fall bei fast jedem Spiel der Fall ist, dass ich irgendeinen Absatz nochmal lesen muss) als irgendeine gut erklärte Gurke ;-) !

Viele Grüße,
Micha

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Roman Pelek

Autoren <=> Regelschreiber & Probleme

Beitragvon Roman Pelek » 10. Februar 2002, 23:52

Hi Roland,

Roland G. Hülsmann schrieb:

> Noch etwas: es ist bei Spielen wohl so wie mit Software: Wenn
> der Programmierer die Anleitung selbst schreibt, ist sie in
> aller Regelfür den Anwender unbrauchbar, da allzuselten gute
> Programmierer auch gute Schriftsteller sind!

Du hast einen wichtigen Punkt angesprochen, aber, wie ich denke, unvollständig. Es ist nicht notwendigerweise nur so, dass Autoren schlechte Regelschreiber wären (es gibt da m.E. solche und solche), aber als Autor oder selbst als Redakteur eines Spiels hat man ein erhebliches Manko: man kennt ein Spiel so gut, dass man dazu tendiert, Details, die für einen selbst klar sind zu vergessen oder den Draht dazu zu verlieren, was Einsteiger für Probleme mit einem Spiel haben können.

Und das ist das Dilemma: man muss ein Spiel gut kennen, um eine Regel schreiben zu können, kennt man es aber gut, vergisst man häufig Details oder formuliert für andere unverständlich. Wobei das immer ein allgemeines Problem bei "Fachkundigen" ist, wenn sie Inhalte ihrer eigenen Arbeit "Unkundigen" vermitteln sollen - es ist einfach verdammt schwer, weil man sich auch in die Rolle eines Ungeübten hineinversetzen muss, wo einem selbst alles klar ist....

Deshalb braucht's bei Regeln ja auch immer relativ unverbrauchte Testleser, die erstmal ein Spiel anhand einer Rohfassung erlernen und spielen - die geben dann meist die wertvollsten Tipps, wo was unvollständig oder unverständlich ist. Manchmal ist man erstaunt, wieviel Mist in einem Text zutage kommt, den man schon zigmal überarbeitet hat und eigentlich für gut hielt, sobald ein Außenstehender ihn liest...

Ciao,
Roman (Textüberarbeitungsfanatiker... :) )

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Volker L.

Re: Spielregeln lesen vs. erklrt bekommen

Beitragvon Volker L. » 11. Februar 2002, 16:27

HBS schrieb:
>
> Volker L. schrieb:
> >
> > Ich habe zwar in Essen schon gelegentlich erlebt, dass Spiele
> > sehr gut erklaert wurden (und nicht nur vom Autor, sondern
> auch
> > von angeheuerten - meist jungen - Standmitarbeitern). (...)

> Hanna
> (die vermutet, daß Volker eigentlich "junge
> Standmitarbeiterinnen" schreiben wollte *grins* )

Ich meinte das absolut geschlechtsneutral.

Gruss, Volker (der [b]niemals[/b] Formulierungen wie
"Standmitarbeiter/innen", "StandmitarbeiterInnen" oder
"Standmitarbeiter(innen)" in seinen Texten benutzt, sofern es
[b]nicht[/b] aus political-correctnes-Gruenden [b]zwingend
erforderlich[/b] ist)

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Bettina

Re: /innen

Beitragvon Bettina » 11. Februar 2002, 19:58

Volker L. schrieb:
> Gruss, Volker (der [b]niemals[/b] Formulierungen wie
> "Standmitarbeiter/innen", "StandmitarbeiterInnen" oder
> "Standmitarbeiter(innen)" in seinen Texten benutzt, sofern es
> [b]nicht[/b] aus political-correctnes-Gruenden [b]zwingend
> erforderlich[/b] ist)


Sehr sympathisch :-))
Ich halte das nämlich auch für übertrieben und unnötig -
(liebe Gäste und Gästinnen :lol: )

Gruss
Bettina

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HBS

Re: -innen

Beitragvon HBS » 11. Februar 2002, 20:19

Volker L. schrieb:
>
> HBS schrieb:
> > Hanna
> > (die vermutet, daß Volker eigentlich "junge
> > Standmitarbeiterinnen" schreiben wollte *grins* )
>
> Ich meinte das absolut geschlechtsneutral.
>
> Gruss, Volker (der [b]niemals[/b] Formulierungen wie
> "Standmitarbeiter/innen", "StandmitarbeiterInnen" oder
> "Standmitarbeiter(innen)" in seinen Texten benutzt, sofern es
> [b]nicht[/b] aus political-correctnes-Gruenden [b]zwingend
> erforderlich[/b] ist)

Hmmm...

war das jetzt eines von Deinen allgemein heißgeliebten absichtlichen Mißverständnissen meines Nachsatzes, oder ein unabsichtliches? :-?

Jedenfalls wollte ich Dir im Klammersatz auf keinen Fall "political incorrectness" unterstellen ;-)

Gruß,
Hanna
(findet, daß sehr selten der Zweck die Mittel heiligt, obwohl sie dieses Ziel unterschreiben würde)

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Volker L.

Re: -innen

Beitragvon Volker L. » 12. Februar 2002, 13:22

HBS schrieb:
>
> Hmmm...
>
> war das jetzt eines von Deinen allgemein heißgeliebten
> absichtlichen Mißverständnissen meines Nachsatzes, oder ein
> unabsichtliches? :-?

Es war mehr so "vorsichtshalber".
Ausserdem hatte Brigitta vor einigen Tagen mal irgendwas von
Macho-Spruechen geschrieben und dazu geschrieben "Jost, Volker
oder wer sich sonst angesprochen fuehlt".
Jost macht ja oefters derartige Sprueche (auch wenn man denen
IMHO anmerkt, dass sie nicht ernst gemeint sind), aber mir ist
schleierhaft, wieso sie meinte, mich dabei erwaehnen zu muessen.

Ich hatte fuer einen Augenblick sogar erwogen, ein Antwortposting
zu schreiben, in dem ich energisch betone, hier im Forum niemals
[i]weiberfeindliche[/i] Bemerkungen zu machen, es mir dann aber
doch lieber verkniffen ;-)
Dann kam mir der Gedanke, ob sie meine Art, diese gekuenstelten
doppelgeschlechtlichen Formulierungen nicht zu verwenden,
vielleicht als frauenfeindlich/machohaft empfindet, und habe
bei Deiner Bemerkung die Gelegenheit ergriffen, dies mal
klarzustellen.

Gruss, Volker (guckt sich auch die Fussballspiele der
Frauen-Nationalmannschaft an, sofern sie mal im Fernsehen gezeigt
werden und hat sich heute extra den Videorekorder programmiert,
um die olympische Premiere von Frauen-Eishockey zu sehen)

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Marten Holst

Re: /innen

Beitragvon Marten Holst » 12. Februar 2002, 14:19

Moinle,

mich mal kurz einschaltend:

> (liebe Gäste und Gästinnen :lol: )

Real begegnet (meist aber indirekt, zum Beispiel durch Hohlspiegel) sind mir:

Mitgliederinnen
Leutinnen
Menschinnen
Krankenschwesterinnen (sic!) "Wir stellen ab Mai ein: zwei ausgebildete Krankenschwester/-innen"

Tschüß
Marten (Ich liebe Gewe und Gewinnen)

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Jost Schwider

RE: -innen

Beitragvon Jost Schwider » 12. Februar 2002, 15:47

"Volker L." hat am 12.02.2002 geschrieben:

> Jost macht ja oefters derartige Sprueche (auch wenn man
> denen IMHO anmerkt, dass sie nicht ernst gemeint sind)

Das meine ich aber auch! (Das ausgerechnet Volker mich versteht... ;-) )

> Gruss, Volker (guckt sich auch die Fussballspiele der
> Frauen-Nationalmannschaft an, sofern sie mal im Fernsehen
> gezeigt werden und hat sich heute extra den Videorekorder
> programmiert, um die olympische Premiere von Frauen-
> Eishockey zu sehen)

Erhoffst du dir dabei die gleichen ästhetischen Bilder wie beim Frauen-Schlamm-Catchen? :LOL:

Viele Grüße
Jost aus Soest (Für alle SpielerInnen, die keinen Spaß verstehen: Dies war nicht ernst gemeint!)

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Volker L.

RE: -innen

Beitragvon Volker L. » 12. Februar 2002, 16:32

Jost Schwider schrieb:
>
> "Volker L." hat am 12.02.2002 geschrieben:
>
> > Jost macht ja oefters derartige Sprueche (auch wenn man
> > denen IMHO anmerkt, dass sie nicht ernst gemeint sind)
>
> Das meine ich aber auch! (Das ausgerechnet Volker mich
> versteht... ;-) )

nur widerwillig, Jost, nur widerwillig :lol:

> > Gruss, Volker (guckt sich auch die Fussballspiele der
> > Frauen-Nationalmannschaft an, sofern sie mal im Fernsehen
> > gezeigt werden und hat sich heute extra den Videorekorder
> > programmiert, um die olympische Premiere von Frauen-
> > Eishockey zu sehen)
>
> Erhoffst du dir dabei die gleichen ästhetischen Bilder wie
> beim Frauen-Schlamm-Catchen? :LOL:

Wohl kaum, es sei denn, es findet sich jemand, der die Hallenheizung
kurz nach Anpfiff auf 35 Grad Celsius hochdreht... :-D

> Viele Grüße
> Jost aus Soest (Für alle SpielerInnen, die keinen Spaß
> verstehen: Dies war nicht ernst gemeint!)

Dann will ich mal fuer alle, die sich gerade vor Lachen auf dem
Boden kringeln, betonen, dass ich meinen oben zitierten
Klammersatz wirklich ernst meine und generell auch gerne zugucke,
wenn Frauen (angebliche) Maennersportarten betreiben.

Gruss, Volker

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Frank Biesgen

Re: /innen

Beitragvon Frank Biesgen » 12. Februar 2002, 18:11

Marten Holst schrieb:

> Mitgliederinnen
> Leutinnen
> Menschinnen
> Krankenschwesterinnen (sic!) "Wir stellen ab Mai ein: zwei
> ausgebildete Krankenschwester/-innen"

:lol: :lol: :lol:

Und nicht zu vergessen, der Klassiker vom Kirchentag in Hamburg:

"Als Sitzgelegenheit stehen ausreichend Papphocker/-innen zur Verfügung..." :D :P

Gruß FBI


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