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Warum Spiele untergehen - war: untergegangene Spieleschätzchen

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Poque

Warum Spiele untergehen - war: untergegangene Spieleschätzchen

Beitragvon Poque » 14. Februar 2002, 13:54

Weiter unten wurden bereits viele Titel untergegangener Schätzchen genannt. Bei vielen habe auch ich gedacht, dass man sie ruhig wieder hervorkramen müsste. Einige habe ich damals gerne gespielt.

Vielleicht sollte man mal beleuchten, warum viele Spiele gerade auch bei Vielspielern untergehen. Habt ihr eine Idee?

Habt ihr einfach zu viele Spiele?
Spielt ihr am liebsten doch Neuheiten?
Sind die Regeln zu kompliziert als dass man sofort einen Einstieg ins Spiel schafft?
Fehlen die passenden Mitspieler?
Sind Spiele wie Bücher - ein Mal gespielt, für gut (oder schlecht) befunden und dann zum Verstauben ins Regal?

Noch ein anderer Aspekt: Werden Spiele nicht über die Jahre verklärt?

Ich habe irgendwann Mal (mag jetzt auch schon Jahre her sein ;-) Victory von Alex Randolph gespielt und war maßlos enttäuscht, obwohl ich das Spie in guter Erinnerung hatte. Dieses alte Schätzchen kann gar nicht mehr mit "neuen" Spielen mithalten. Mit Ogallala von Pelikan hatte ich übrigens dasselbe Problem, jetzt kommt das Ding sogar wieder neu auf den Markt.

Gruß

Poque

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peer

Re: Warum Spiele untergehen - war: untergegangene Spieleschätzchen

Beitragvon peer » 14. Februar 2002, 14:07

Hi,
ein Grund fürs untergehen von eigentlich guten Spielen sind sicherlich Designmängel. Viele Spieler haben einfach viele Spiele und da man nicht alles haben kann (es sei denn man heisst Porter :-) ) muss man Entscheidungskriterien haben. Und ein Kriterium ist für viele nunmal die Aufmachung. Und ein Spiel wie Anno 4000 mit wirklich haarsträubender Optik hat da nunmal keine Chance.
ciao,
Peer

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: Warum Spiele untergehen - war: untergegangene Spieleschätzchen

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 14. Februar 2002, 14:22

Ein Grund ist sicherlich die Anzahl der neuen Spiele. Ich habe schon Mühe, die neuen Spiele alle zu spielen ... Als ein Mensch, der seinen Unterhalt durch 40 Stunden Arbeit die Woche verdienen muß, bleibt eben nicht unendlich Zeit für Spielen ...

Ein anderes: Ein Verlag kann natürlich nicht unendlich viele Produkte gleichzeitig im Angebot haben, also wird er hin und wieder sein Sortiment bereinigen und die Titel, die sich weniger gut als andere verkaufen herausnehmen. Auf diese Weise findet dann auch manche Perle ihr feuchtes Grab. Aus den Augen aus dem Sinn.

Gruß
Roland (alles ist endlich)

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Michael Andersch

Re: Warum Spiele untergehen - war: untergegangene Spieleschätzchen

Beitragvon Michael Andersch » 14. Februar 2002, 14:22

Poque schrieb:
>
> Vielleicht sollte man mal beleuchten, warum viele Spiele
> gerade auch bei Vielspielern untergehen. Habt ihr eine Idee?
>
> Habt ihr einfach zu viele Spiele?

Man hat NIE zuviele Spiele!!!!

> Spielt ihr am liebsten doch Neuheiten?

Eigentlich nicht, denn es gibt ja genügend alte gute Spiele (wobei alt hier als älter als ein halbes Jahr zu verstehen ist). Aber irgendwie zwingt einen die neugier doch immer dazu, die älteren Spiele zu vernachlässigen.

> Sind die Regeln zu kompliziert als dass man sofort einen
> Einstieg ins Spiel schafft?
> Fehlen die passenden Mitspieler?

Nö. Das denke ich nicht. Ich denke ganz im Gegenteil, dass Spiele "früher" vergleichsweise eher einfacher waren.

> Sind Spiele wie Bücher - ein Mal gespielt, für gut (oder
> schlecht) befunden und dann zum Verstauben ins Regal?

In diesem Fall verstaubt es sicher nicht im Regal, sondern wird verhökert. Wertvollen Regalplatz belege ich nicht mit irgendwelchen Spielen, die die Welt nicht braucht.

> Noch ein anderer Aspekt: Werden Spiele nicht über die Jahre
> verklärt?

Aber sicherlich. Zuletzt erging es mir so mit Schoko&Co.


Verklärte und untergegangene Grüße,
Micha

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Carsten Wesel

RE: Warum Spiele untergehen - war: untergegangene Spieleschät...

Beitragvon Carsten Wesel » 14. Februar 2002, 14:31

"Poque" hat am 14.02.2002 geschrieben:

> Habt ihr einfach zu viele Spiele?

Viele: Ja.
Zu viele: Nein.
Zu viele, um alle gebührend oft zu spielen: Ja.


> Spielt ihr am liebsten doch Neuheiten?

Nein, aber gerne - man muß doch informiert sein.
(gestern gab es 1xMexica und 1xKaufleute von Amsterdam)


> Sind die Regeln zu kompliziert als dass man sofort einen
> Einstieg ins Spiel schafft?

Nur wenn man das Spiel zu selten spielt. Bei KvA musste ich gestern teilweise nachlesen, habe die Regel aber doch eher erklärt, als vorgelesen.


> Fehlen die passenden Mitspieler?

Nein.


> Sind Spiele wie Bücher - ein Mal gespielt, für gut (oder
> schlecht) befunden und dann zum Verstauben ins Regal?

Gute Spiele: Um Himmelswillen (oder wie auch immer): Nein.
Schlechte Spiele: Kommt vor.


> Noch ein anderer Aspekt: Werden Spiele nicht über die Jahre
> verklärt?

Wer nicht?

Gruß Carsten (der sich auf seinen morgigen Raritäten-Spiele-Abend freut)

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Carsten Wesel

RE: Warum Spiele untergehen - war: untergegangene Spieleschät...

Beitragvon Carsten Wesel » 14. Februar 2002, 14:33

"Michael Andersch" hat am 14.02.2002 geschrieben:

>> Spielt ihr am liebsten doch Neuheiten?
>
> Eigentlich nicht, denn es gibt ja genügend alte gute Spiele
> (wobei alt hier als älter als ein halbes Jahr zu verstehen
> ist). Aber irgendwie zwingt einen die neugier doch immer
> dazu, die älteren Spiele zu vernachlässigen.

Das war genau der Punkt - schön, daß jemand die richtigen Worte dazu findet.

Gruß Carsten (der Neugier bisher hauptsächlich bei Frauen bemerkt hat - AUA, nicht hauen :)) )

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Bettina

Re: Nie zuviel

Beitragvon Bettina » 14. Februar 2002, 14:52

Michael Andersch schrieb:
> Man hat NIE zuviele Spiele!!!!

HA!!!
Das drucke ich mit Deiner werten Erlaubnis aus, und lege es meiner lieben Verwandtschaft vor. Da heisst es nämlich meist nach einem Blick auf meine Wunschliste zu Geburtstag oder Weihnachten :"Sag mal, hast Du nicht langsam genug Spiele?" :-|

Und im nächsten Satz dann "Wann spielen wir mal wieder?" :lol:

Gruss
Bettina (verteidigt sich nicht mehr ;-) )

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Michael Andersch

Re: Nie zuviel

Beitragvon Michael Andersch » 14. Februar 2002, 14:55

Bettina schrieb:
>
> Michael Andersch schrieb:
> > Man hat NIE zuviele Spiele!!!!
>
> HA!!!
> Das drucke ich mit Deiner werten Erlaubnis aus, und lege es
> meiner lieben Verwandtschaft vor. Da heisst es nämlich meist
> nach einem Blick auf meine Wunschliste zu Geburtstag oder
> Weihnachten :"Sag mal, hast Du nicht langsam genug Spiele?" :-|

Oh, in dem Stadium bist Du noch ;-) ?
Bei mir hat man's aufgegeben :-) und sich damit abgefunden, dass ich ein ewiger Kindskopf bleiben werde.

Alberne Grüße,
Micha (fährt auch mit ferngelenkten Modellautos in der Gegend rum...)

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Bettina

Re: Warum Spiele untergehen - war: untergegangene Spieleschätzchen

Beitragvon Bettina » 14. Februar 2002, 14:59

Poque schrieb:
> Habt ihr einfach zu viele Spiele?

Im Prinzip nein, nur ist leider der Platz begrenzt, also muss ab und an eben jener durch "Ausmusterung" geschaffen werden :´-(

> Spielt ihr am liebsten doch Neuheiten?

Kann ich so nicht sagen. Klar gibt es Neuheiten, die begeistern, aber bei uns kommen manche "alten" Spiele immer wieder auf den Tisch. Gerade zur Zeit.

> Sind die Regeln zu kompliziert als dass man sofort einen
> Einstieg ins Spiel schafft?
> Fehlen die passenden Mitspieler?
> Sind Spiele wie Bücher - ein Mal gespielt, für gut (oder
> schlecht) befunden und dann zum Verstauben ins Regal?

All das kann passieren. Manche Spiele "scheitern" bei uns an den verschiedenen Geschmäckern. Da stehen Spiele in meinem Regal, die keiner mit mir spielen mag :´-( :´-( :´-( und die ich [b]niemals[/b] hergebe.

> Noch ein anderer Aspekt: Werden Spiele nicht über die Jahre
> verklärt?

Passiert auch schon mal.
Ausserdem entwickelt sich auch der eigene Geschmack, sodass es vorkommt, dass mir ein früher geliebtes Spiel nicht mehr so gut gefällt.

Gruss
Bettina (hat heute wieder Spieleabend :-)) )

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Bettina

Re: Nie zuviel

Beitragvon Bettina » 14. Februar 2002, 15:02

Michael Andersch schrieb:
> Oh, in dem Stadium bist Du noch ;-) ?
> Bei mir hat man's aufgegeben :-) und sich damit abgefunden,
> dass ich ein ewiger Kindskopf bleiben werde.

Meine Familie ist hartnäckig und gibt auch nach gut 10 Jahren Spielehobby nicht auf ;-)
Habe aber zum Umzug eine Regalerweiterung durchsetzen können, das muss auch mal lobend erwähnt werden :lol:

Zufriedene Grüsse
Bettina (die sich nicht wirklich über ihre Familie beschweren kann ;-) )

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Topolino

Re: Nie zuviel - wie und wo lagern ...

Beitragvon Topolino » 14. Februar 2002, 15:12

Ich bin auch der Meinung das man nie genug Spiele haben kann, aber ...

... irgendwann muss ja ein Platzproblem auftauchen ;-) !!!
(Hab' ich NOCH nicht, aber ...):
Jetzt schon vorab meine Frage:

Wie und wo lagert Ihr Eure Spiele ...
Gibt es Tipps und Anregungen um auf wenig Platz viel zu lagern ...
Wie handhabt Ihr das, das die Spiele, die man [b]gerade braucht[/b] auch immer [b]griffbereit[/b] sind ...

Ciao
Topolino

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Michael Andersch

Re: Nie zuviel - wie und wo lagern ...

Beitragvon Michael Andersch » 14. Februar 2002, 15:25

Siehe hierzu neues Thema unter

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=37023&t=37023

Viele Grüße,
Micha

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Poque

Re: Nie zuviel - wie und wo lagern ...

Beitragvon Poque » 14. Februar 2002, 15:30

Topolino schrieb:
>
> Ich bin auch der Meinung das man nie genug Spiele haben kann,
> aber ...
> ... irgendwann muss ja ein Platzproblem auftauchen ;-) !!!
> (Hab' ich NOCH nicht, aber ...):

Du glücklicher, bei mir stapeln sich die Spiele inzwischen vor den Regalen, die selbstverständlich deckenhoch an allen Wänden stehen. Ein Zimmer ist schon voll, ein zweites halb und ein Keller auch!

> Jetzt schon vorab meine Frage:
>
> Wie und wo lagert Ihr Eure Spiele ...
> Gibt es Tipps und Anregungen um auf wenig Platz viel zu
> lagern ...
> Wie handhabt Ihr das, das die Spiele, die man [b]gerade
> braucht[/b] auch immer [b]griffbereit[/b] sind ...

Also ein Freund von mir hat da eine patente Möglichkeit seine vielen überzähligen Spiele zu verstauen. Er nimmt einen großen Müllbeutel, steckt seine Spiele hinein und schmeißt den Beutel samt Inhalt ... natürlich nicht in die Mülltonne. Nein. Die Tüte kommt samt der Spiele in einen Umzugskarton, der dann auf dem Dachboden eingelagert wird. Da stehen dann die Kisten in Zweier-, Dreier- und Viererreihen. Weil er eine Liste über die Kisteninhalte führt, kann er jederzeit nach einer Partie Sokoban - dem lustigen Kistenschieben - auf jedes seiner Spiel zugreifen, so es denn sein muss. Kommt allerdings selten vor ;-)

Es soll ja auch Sammler geben, die haben in einer großen Spieleschachtel auch noch ein paar Kartenspiele untergebracht.

Poque

> Ciao
> Topolino

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Carsten Wesel

RE: Nie zuviel

Beitragvon Carsten Wesel » 14. Februar 2002, 16:12

"Michael Andersch" hat am 14.02.2002 geschrieben:

> Bei mir hat man's aufgegeben :-) und sich damit abgefunden,
> dass ich ein ewiger Kindskopf bleiben werde.

Dann müsstest du mit deinem Nachwuchs ungefähr auf der selben Wellenlänge sein, oder?


> Micha (fährt auch mit ferngelenkten Modellautos in der
> Gegend rum...)

[b]mit[/b]? Zu meiner Zeit konnte man die nur [b]fahren lassen[/b] :))

Gruß Carsten (der - im Verhältnis - relativ wenig Modellaustos hat fahren lassen)

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Jost Schwider

RE: Nie zuviel

Beitragvon Jost Schwider » 14. Februar 2002, 20:21

"Bettina" hat am 14.02.2002 geschrieben:

> Das drucke ich mit Deiner werten Erlaubnis aus, und lege es
> meiner lieben Verwandtschaft vor. Da heisst es nämlich
> meist nach einem Blick auf meine Wunschliste zu Geburtstag
> oder Weihnachten :"Sag mal, hast Du nicht langsam genug
> Spiele?" :-|

Och, sooo viele Spiele sind es doch gar nicht...
(Oder hast du einen riiieeesigen Keller?) ;-)
(Oder habe ich ein Zimmer nicht gesehen?) :LOL:

> Bettina (verteidigt sich nicht mehr ;-) )

Viele Grüße
Jost aus Soest (dito, es sei denn et mut)

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Jost Schwider

RE: Nie zuviel

Beitragvon Jost Schwider » 14. Februar 2002, 20:21

"Michael Andersch" hat am 14.02.2002 geschrieben:

> Alberne Grüße,
> Micha (fährt auch mit ferngelenkten Modellautos in der
> Gegend rum...)

Ähem, wie war nochmal deine Schuhgröße? :LOL:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=36970&t=36965

Viele Grüße
Jost aus Soest (möchte kein Testfahrer bei Matchbox sein - zu stressig!)

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Jost Schwider

RE: Nie zuviel

Beitragvon Jost Schwider » 14. Februar 2002, 20:21

"Carsten Wesel" hat am 14.02.2002 geschrieben:

> Dann müsstest du mit deinem Nachwuchs ungefähr auf der
> selben Wellenlänge sein, oder?

Unterhalten sich zwei Frauen: "Und wer von den beiden ist denn nun der glückliche Vater?" :LOL:

>> Micha (fährt auch mit ferngelenkten Modellautos in der
>> Gegend rum...)
>
> [b]mit[/b]? Zu meiner Zeit konnte man die nur [b]fahren
> lassen[/b] :))

Ich weiß ja nicht, bei kommt immer nur Gas! :-O :LOL:

> Gruß Carsten (der - im Verhältnis - relativ wenig
> Modellaustos hat fahren lassen)

Aha, da kommt ja schon ein erster Rückzieher!
Hätte mich aber auch echt verwundert!

Viele Grüße
Jost aus Soest (fragt sich: Tut sowas weh? Und: Macht es auf dem Topf dann "Plonk" oder "Brummbrumm"?)

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Gerhard Passler
Kennerspieler
Beiträge: 554

Re: Warum Spiele untergehen - war: untergegangene Spieleschätzchen

Beitragvon Gerhard Passler » 14. Februar 2002, 20:53

Hallo!

> Vielleicht sollte man mal beleuchten, warum viele Spiele gerade auch
> bei Vielspielern untergehen. Habt ihr eine Idee?

Die Ansprüche werden mit der langjährigen Spielerfahrung höher und höher. Irgendwann schafft man es zeitlich einfach nicht mehr, alle Spiele regelmäßig zu spielen und so kommen eben von den älteren Spielen nur mehr die absoluten Highlights auch nach Jahren noch auf den Spieltisch.

> Habt ihr einfach zu viele Spiele?

Ich habe zwar nicht zu viele Spiele, denn zu viele Spiele hat man NIE NIE NIE, aber ich habe sehr wohl viel zu wenig Zeit, um alle Spiele immer und immer wieder zu spielen.

> Spielt ihr am liebsten doch Neuheiten?

Nicht unbedingt.

> Sind die Regeln zu kompliziert als dass man sofort einen
> Einstieg ins Spiel schafft?

Das passiert eigentlich nur bei komplexen Spielen und wenn man diese dann auch noch sehr selten spielt.

> Fehlen die passenden Mitspieler?

Seit ca. zwei Jahren nicht mehr. :-)

> Sind Spiele wie Bücher - ein Mal gespielt, für gut (oder
> schlecht) befunden und dann zum Verstauben ins Regal?

Kann schon mal vorkommen, passiert aber wirklich nur bei sehr schlechten Spielen.

> Noch ein anderer Aspekt: Werden Spiele nicht über die Jahre
> verklärt?

Aber mit Sicherheit. Das geschieht doch auch mit ganz anderen Sachen und in allen Lebenslagen.

Gruß

Gerhard (der sich schon immer einen 26-Stunden-Tag gewünscht hat, um jeden Tag mindestens zwei Stunden spielen zu können) :-P

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Michael Werner

Re: 100+ Spiele / Sind wir nicht alle ein bischen Bluna ?

Beitragvon Michael Werner » 14. Februar 2002, 21:29

Abend Leute,

Jetzt mal ehrlich, braucht man den wirklich so viele Spiele?

Ist es oft nicht so (wie bei vielen Sammlern): Kaufen, stolz drauf sein, weglegen, mal wieder rausholen, sich freuen, stolz drauf sein, weglegen.

Muss ich den für jeden Anlass, Stimmung, Zeit und Wetter das richtige Spiel haben?

Kann ich den bei so vielen Spielen mich überhaupt an einem Spiel erfreuen und es auch lernen und zu schätzen wissen, wenn es nur ein- oder zweimal im Jahr gespielt wird?

Meine bescheidene Sammlung umfasst ca. 40 Spiele und das reicht eigentlich. Wir kommen oft nicht dazu ein Spiel auch mal 4 oder 5 mal hintereinander zu spielen (natürlich an unterschiedlichen Tagen ;-) ), weil wir haben ja X und Y noch gar nicht gespielt. Man spielt es und sagt gut oder schlecht. O.K. nächstes Spiel. Das Problem ist natürlich auch, das ich zuhause keine schlechten Spiele habe (im Sinne unserer Spielegruppe).

Michael (der mit Sicherheit weiss, das er in ein paar Jahren auch zum Club der 100+ Spieler gehören wird, da Ihm seine 10.000 Comics im Keller ja schon zum Sammler abstempeln)

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erik

Re: 100+ Spiele / Sind wir nicht alle ein bischen Bluna ?

Beitragvon erik » 14. Februar 2002, 22:28

Hallo Michael,

viel Zustimmung zu dem von Dir gesagten, es ist schade, Spiele zu haben,
die bisher nie oder nur einmalig oder allgemein zu wenig gespielt werden.

Aber Spass macht das Rausnehmen und Durchwühlen also auch schon,
also bekenne ich mich schuldig :-)

Und: vor noch gar nicht all zu langer Zeit ging es mir wie Dir: Spiele ca.
um die 50 rum und die Vorstellung: mit 100 ist dann das ganze Spieler-
Leben gefüllt, das reicht.

Tja, was soll ich sagen: irgendwann kriegen wir euch alle:

auch Dich :-P

Viele Grüsse,

Erik

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Michael Andersch

RE: Nie zuviel

Beitragvon Michael Andersch » 15. Februar 2002, 07:12

Jost Schwider schrieb:
>
> Ähem, wie war nochmal deine Schuhgröße? :LOL:

Hab ich's tatsächlich nicht dazugeschrieben? Tsss, tsss, tssss....
Also, für alle die's interessiert: Durchschnittlich 43, mit gelegentlichen Abweichungen nach oben und unten ;-)

Käsige Grüße,
Micha

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peer

Re: 100+ Spiele / Sind wir nicht alle ein bischen Bluna ?

Beitragvon peer » 15. Februar 2002, 10:39

Hi,
Michael Werner schrieb:

> Jetzt mal ehrlich, braucht man den wirklich so viele Spiele?
Man kann, glaub ich, nicht unbedingt objektive Massstäbe anlegen, wenn es um so was geht, hier spielen Neugierund Sammeltrieb eine grosse Rolle!

> Ist es oft nicht so (wie bei vielen Sammlern): Kaufen,
> stolz drauf sein, weglegen, mal wieder rausholen, sich
> freuen, stolz drauf sein, weglegen.

Ja! Es geht nicht nur ums brauchen, sonden auch ums haben. Ist aber imho nicht schlimm ;-)

> Muss ich den für jeden Anlass, Stimmung, Zeit und Wetter das
> richtige Spiel haben?
Kommt drauf an... Ich spiele mit Vielspielern, mit Wenigspielern und mit Praktisch-Nie-Spielern. Da schaets nicht, Auswahl zu haben, besonders wenn man nicht immer dasselbe spielen will (oder die Spieler so exotische Wünsche haben wie "Nicht schon wieder ein Spiel mit einer Siegpunktlesite drumrum!")


> Kann ich den bei so vielen Spielen mich überhaupt an einem
> Spiel erfreuen und es auch lernen und zu schätzen wissen,
> wenn es nur ein- oder zweimal im Jahr gespielt wird?

2x im Jahre währe schön. Ich müsste theoretisch 10 Spiele die Woche spielen, um jedes Spiel einmal im Jahr zu spielen. Wenn ich mir nix dazukaufe, heisst dass...

< Das Problem ist natürlich auch, das ich
> zuhause keine schlechten Spiele habe (im Sinne unserer
> Spielegruppe).

Das ist ein Problem? :-) Ist es so schwer bekloppte Spiele zu bekommen? :-))

> Michael (der mit Sicherheit weiss, das er in ein paar Jahren
> auch zum Club der 100+ Spieler gehören wird, da Ihm seine
> 10.000 Comics im Keller ja schon zum Sammler abstempeln)
Siehste!

ciao,
Peer

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Carsten Wesel

RE: 100+ Spiele / Filme

Beitragvon Carsten Wesel » 15. Februar 2002, 11:23

"Michael Werner" hat am 14.02.2002 geschrieben:

> Jetzt mal ehrlich, braucht man den wirklich so viele Spiele?

Vergleiche ich das doch mal mit Kinofilmen...
Braucht man wirklich immer wieder neue Kinofilme?

> Ist es oft nicht so (wie bei vielen Sammlern): Kaufen,
> stolz drauf sein, weglegen, mal wieder rausholen, sich
> freuen, stolz drauf sein, weglegen.

Hat nicht jeder ein Sortiment von guten Filmen auf Video oder schaut sich im Fernsehen oftmals die alten Schinken an?


> Muss ich den für jeden Anlass, Stimmung, Zeit und Wetter
> das richtige Spiel haben?

Muß es mehrere Filme zu einer Stimmung geben?


> Kann ich den bei so vielen Spielen mich überhaupt an einem
> Spiel erfreuen und es auch lernen und zu schätzen wissen,
> wenn es nur ein- oder zweimal im Jahr gespielt wird?

Kann ich bei so vielen Filmen denn überhaupt noch Freude an einem Film haben, den ich nur 1 oder 2x im Jahr sehe?

Gruß Carsten (der weiß, daß dieser - wie jeder - Vergleich hinkt)

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hajo

Re: 100+ Spiele / Sind wir nicht alle ein bischen Bluna ?

Beitragvon hajo » 15. Februar 2002, 11:49

Tach auch,

Michael Werner schrieb:
>
> Abend Leute,
>
> Jetzt mal ehrlich, braucht man den wirklich so viele Spiele?
>

Bei wem hab ich vor 'ner Weile noch irgendwo den Nachsatz gelesen:

"He who has the most games ... wins!"

Ein klasse Spruch. Gewinnen tut doch jeder gern :-)
Ich kenne aber auch ein paar Spiele, bei denen ich auch mal gerne dem olympischen Prinzip folge...

Keep up the good work!

Hajo (hab meine Sammlung noch nicht durchgezählt, sieht aber vermutlich noch vergleichsweise übersichtlich aus, wenn ich so die anderen Postings ansehe :-D )

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Gerhard Passler
Kennerspieler
Beiträge: 554

Re: 100+ Spiele / Sind wir nicht alle ein bischen Bluna ?

Beitragvon Gerhard Passler » 15. Februar 2002, 13:10

Hallo!

> Jetzt mal ehrlich, braucht man den wirklich so viele Spiele?

:-?
Eigentlich nicht. Aber was braucht man denn im Leben überhaupt ...

> Ist es oft nicht so (wie bei vielen Sammlern): Kaufen,
> stolz drauf sein, weglegen, mal wieder rausholen, sich
> freuen, stolz drauf sein, weglegen.

Genau so ist es. Ich habe aber deshalb keineswegs ein schlechtes Gewissen. :-D

> Muss ich den für jeden Anlass, Stimmung, Zeit und Wetter das
> richtige Spiel haben?

Im Grunde genommen nicht. Aber bei der ganzen Auswahl an Spielen, die ich besitze, habe ich wirklich für fast jeden Anlass, ... ... das richtige Spiel.

> Kann ich den bei so vielen Spielen mich überhaupt an einem
> Spiel erfreuen und es auch lernen und zu schätzen wissen,
> wenn es nur ein- oder zweimal im Jahr gespielt wird?

:-|
Ja sehr wohl. Ich denke mal, da kennst Du die ganzen Spielefreaks, die sich hier tummeln, aber schlecht.

> Meine bescheidene Sammlung umfasst ca. 40 Spiele und das
> reicht eigentlich. Wir kommen oft nicht dazu ein Spiel auch
> mal 4 oder 5 mal hintereinander zu spielen (natürlich an
> unterschiedlichen Tagen ;-) ), weil wir haben ja X und Y noch
> gar nicht gespielt.

Da kann ich Dir vollkommen zustimmen. Trotzdem freue ich mich immer wieder über neue - und natürlich gute - Spiele. Da geht wohl regelmäßig meine Sammelleidenschaft etwas mit mir durch.

Gruß

Gerhard (der sich jetzt schon höllisch auf Puerto Rico freut :-)) )


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