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Lost Cities vs. Babylon/Caesar&Cleopatra

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Stefan-spielbox

Lost Cities vs. Babylon/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Stefan-spielbox » 26. Februar 2002, 07:54

hallo zusammen!

ich besitze das Kosmos Spiel "Lost Cities" und möchte meine Kosmos-Reihe mit "Babylon" und/oder "Caesar&Cleopatra" ergänzen.
Irgendwie habe ich den Eindruck, daß sich LostCities und Babylon ziemlich ähnlich sind. Caesar&Cleopatra ist wohl in den Grundzügen ziemlich identischt, aber noch etwas abwechslungsreicher.
Könnt ihr das Bestätigen, oder hat mich der erste Eindruck getäuscht??
(Habe die Spiele noch nicht gekauft.....)

schon mal danke für die Tipps!!!

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Michael Andersch

Re: Lost Cities vs. Babylon/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Michael Andersch » 26. Februar 2002, 08:11

stefan schrieb:

> ich besitze das Kosmos Spiel "Lost Cities" und möchte meine
> Kosmos-Reihe mit "Babylon" und/oder "Caesar&Cleopatra" ergänzen.

Das ist löblich ;-) ! Ich vermute allerdings, Du meinst "Babel" (und nicht "Babylon")?

> Irgendwie habe ich den Eindruck, daß sich LostCities und
> Babylon ziemlich ähnlich sind.

Nein, eigentlich gar nicht. Die einzige Gemeinamkeit ist die, dass bei beiden Spielen die Mitspieler an Ihrer Seite des Spielplans Karten anlegen.
Wie und wozu das allerdings gemacht wird ist bei beiden Spielen aber grundverschieden, ebenso die Wertung.


> Caesar&Cleopatra ist wohl in
> den Grundzügen ziemlich identischt, aber noch etwas
> abwechslungsreicher.

Wenn Du mit "Grundzüge" meinst, dass auch hier beide Spieler an "ihrer" Seite Karten anlegen liegst Du richtig. Ansonsten gilt auch hier, dass es sich um ein völlig eigenständiges Spiel handelt.

Fazit: Wenn Du eines dieser 3 Spiele hast ist das kein Grund, die anderen nicht auch zu haben. Alle 3 haben ihren Reiz und sind genügend verschieden voneinander, wobei Babel am "verschiedensten", aber auch am komplexesten (allerdings nur im Vergleich zu den beiden anderen, absolut gesehen ist es nicht besonders schwierig) ist.

Verschieden komplexe Grüße,
Micha
> Könnt ihr das Bestätigen, oder hat mich der erste Eindruck
> getäuscht??
> (Habe die Spiele noch nicht gekauft.....)
>
> schon mal danke für die Tipps!!!

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Michael Andersch

Re: Lost Cities vs. Babylon/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Michael Andersch » 26. Februar 2002, 08:14

Kleine Ergänzung noch:
Eine Zusammenstellung aller Kosmos-Zweier findest auf den Seiten der Pöppelkiste (http://www.poeppelkiste.de/artikel/spielefuer2/spielefuer2.htm)

Zwei Grüße,
Micha

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frucade

Re: Lost Cities vs. Babylon/Caesar&Cleopatra

Beitragvon frucade » 26. Februar 2002, 08:34

upps...morgens bin ich wohl noch nicht so wach.
ich meinte natürlich "babel".

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Roland G. Hülsmann
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Beiträge: 2598

Re: Lost Cities vs. Babylon/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 26. Februar 2002, 08:44

stefan schrieb:

> Irgendwie habe ich den Eindruck, daß sich LostCities und
> Babylon ziemlich ähnlich sind.

:grin: Ja, sie sind sich ähnlich: In beiden Fällen liegt in der Mitte ein "Spielplan" und es werden Karten von den Spielern drangelegt. Das war es dann aber auch!

Das Spielprinzip ist aber grundverschieden.

Bei [b]Lost Cities[/b] ist das Anlegen quasi Selbstzweck. Es geht auch nicht um Mehrheiten an einem Ausgrabungsort, sondern die Punkte zählen so oder so: Es zählen am Ende die Punkte der angelegten Karten. Ein tolles Spiel für Zwischendurch, daß bei uns nicht selten in ein kleines Turnierer ausartet. [i]Eigentlich[/i] ein abstraktes Kartenspiel, das man sich auch mit anderen Themen vorstellen kann (und zu dem ich auf meinem Palm eine Variante habe bei der es um das Ausplündern von Goldminen geht.)

[b]Babylon[/b] ist da deutlich anspruchsvoller und auch länger. Auch ein tolles Spiel. Hier sind die Aktionen, die man aufgrund der Karten ausführen kann das Ziel des Handelns.

Und [b]Caesar & Cleopatra[/b] ist wieder ganz anders. Es werden Einflußkarten an Patrizier angelegt und die Mehrheit entscheidet. Jeder hat ein (wertemäßig gleiches) Set Einflußkarten, der eine die Ägypter und der andere die Römer. Zusätzlich hat jeder Spieler die gleichen Aktionskarten zur Verfügung. Der Zufall spielt somit eine geringere Rolle ist aber durch zufällig auftretende Vertrauensfragen gegeben.ist wohl in

> (Habe die Spiele noch nicht gekauft.....)

Das fällt in die Rubrik "Unterlassungssünde"!

Gruß Roland

(Weiterführende Infos findest Du sicher auch bei Luding!)

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Roland G. Hülsmann
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Beiträge: 2598

Re: Lost Cities vs. Babylon/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 26. Februar 2002, 08:50

Oops, das kommt davon, wenn man die Fehler der anderen kopiert:

Streiche "Babylon", setze "Babel".

Roland

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peer

Re: Lost Cities vs. Babylon/Caesar&Cleopatra

Beitragvon peer » 26. Februar 2002, 11:42

Hi,
zu den Unterschieden - siehe voriege Postings
Zur Qualität:
Babel ist ein sehr gemeines, taktisches Ärgerspiel. Sehr gut, aber man muss halt einstecken können.
Cäsar & Cleopatra finde ich persöhnlich nicht so gut, was daran liegt, dass die Bluffkomponente relativ hoch ist und ich Bluffspiele nicht so mag. Zudem ist der Glücksfaktor höher als bei Babel.
Generell ist Babel anspruchsvoller und dauert auch (meine ich) länger als C&C, dass mehr was für zwischendurch ist
ciao,
Peer (ob jemand denkt ich rede über Command & Conwuer?)

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

Bleib' bei "Lost Cities"

Beitragvon Ralf Arnemann » 26. Februar 2002, 12:11

Mein persönlicher Eindruck ist: "Lost Cities" ist deutlich das beste Spiel dieser Reihe, und die anderen weniger empfehlenswert.

Wobei ich das bei "Cäsar & Cleopatra" nicht weiter begründen kann. Es ist schon eine Weile her, daß wir das ausprobiert haben, es war uns aber damals sehr schnell klar, daß es uns nicht zusagt.

Bei "Babel" haben wir lange ausprobiert, mindestens 6-7 Spiele.
Immer in der Hoffnung, die hohen Erwartungen (auch durch die Rezensionen geweckt) würden am Ende doch noch erfüllt, sobald wir alle Feinheiten verstanden hätten.

Aber am Ende blieb doch nur Frust.
Man lernt die ungewöhnlichen, aber originellen Aktionsmöglichkeiten kennen. Und versucht sie zielgenau einzusetzen. Um dann festzustellen, daß letztlich nichts über den aktuellen Zug hinaus planbar ist und das Glücksmoment alles plattmacht.

Manchmal kann man nichts bauen, weil die falschen Karten gezogen wurden.
Dann plötzlich kommen ganz schnelle Fortschritte, und ebenso schnell sind die Türme wieder abgerissen oder geklaut.
Und plötzlich hat dann jemand gewonnen. Sehr unbefriedigend.

Ich empfehle da lieber "Schottentotten", auch wenn es nicht vom selben Verlag ist.

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Matthias Streicher

Re: Lost Cities vs. Babylon/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Matthias Streicher » 26. Februar 2002, 13:33

Hallo Stefan,

Ich oder Wir (Meine Freundin und Ich) besitzen alle drei Spiele.

Am meisten auf den Tisch kommt Lost Cities.
Das Spielprinzip ist zwar schlicht und der Glücksfaktor ist enorm hoch ABER...
es macht uns am meisten Spass. Ich möchte Spass nicht begründen,
da er rein subjektiv ist, allerdings möchte ich betonen, dass wir nicht
nur Hallenhalma und Monopoly spielen, sondern uns auch schon mal mit
Civilization, 1830 oder den Machern abgeben; trotzdem liegt uns Lost Cities
irgendwie.

Babel war der totale Fehlgriff für uns. Wir haben es uns gegenseitig zu
Weihnachten geschenkt (hatten also zwei Expemplare und konnten Gottlob
eins wieder umtauschen) und sind nie richtig Spiel warm geworden mit diesem Spiel.
Wir haben es bisher sechsmal gespielt. Die Frustrationstoleranz von meiner
Freundin ist nicht sehr hoch oder besser gesagt Sie mag keine destruktiven
Spiele und Babel kann richtig gemein sein.

Caesar und Cleopatra ist für mich eines der besten Spiele aus der Kosmos
2er-Reihe. Wird von uns nicht so oft gespielt wie Lost Cities (da länger);
hinterläßt aber jedes Mal einen befriedigenden Eindruck. Den hohen Glücksfaktor
einige Vorredner geschildert haben kann ich überhaupt nicht bestätigen.

Über die Mechanismen der Spiele erfährst Du etwas im Spielarchiv.


Ich hoffe ich konnte zur Verwirrung beitragen
Matthias

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Chregi Hansen

Re: Lost Cities vs. Babylon/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Chregi Hansen » 26. Februar 2002, 13:41

meine persönliche rangliste

1. lost cities: dank der einfachheit der regeln und des spielverlaufs ein dauerbrenner, denn der spieler ist zu jeder zeit gefordert.

2. babel: lässt viele unterschiedliche taktiken zu, die karten lassen sich sehr unterschiedlich gebrauchen. zudem lässt sich durch kombinationen von spielzügen in einem zug viel erreichen. das ist aber auch ein schwachpunkt. hat einer plözlich die nrichtigen karten auf der hand, kann das spiel sehr schnell fertig sein.

3. cäsar und cleopatra: nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. jeder legt halt seine karten ab, aber die spannung hält sich im rahmen. meine frau hingegen mag das spiel sehr gerne.

gruss
chregi

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Jost Schwider

RE: Lost Cities vs. Babel/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Jost Schwider » 26. Februar 2002, 15:22

"stefan" hat am 26.02.2002 geschrieben:

> ich besitze das Kosmos Spiel "Lost Cities" und möchte meine
> Kosmos-Reihe mit "Babylon" und/oder "Caesar&Cleopatra"
> ergänzen.

Alles klar: Kauf dir Babel und werde glücklich! :-))

> Irgendwie habe ich den Eindruck, daß sich LostCities und
> Babylon ziemlich ähnlich sind.

:-O Nein, gar nicht, niemals, nööö!

Babel ist ein echter Gehirn-Verdreher!

> hat mich der erste Eindruck getäuscht??

100% Zustimmung: Dein erster Eindruck hat dich voll getäuscht! :-D

> (Habe die Spiele noch nicht gekauft.....)

Dann wird es aber Zeit: [b]Kaufe Babel jetzt![/b] ;-)

Viele Grüße
Jost aus Soest (mag Babel)

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ahs

Re: Bleib' bei "Lost Cities"

Beitragvon ahs » 26. Februar 2002, 16:02

man kann auch eine runde gin rummy spielen. ich halte LC fuer eine leicht aufgebohrte aegerpatience im spite und malice gewand.

andreas

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

RE: Lost Cities vs. Babel/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Ralf Arnemann » 26. Februar 2002, 17:56

> Babel ist ein echter Gehirn-Verdreher!
Ja, schon klar.
Du hast die Sondereigenschaften, kannst die raffiniert mehrstufig kombinieren, zwischendurch eine Völkerwanderung, und mach und tu.

Da sind manchmal wirklich tolle und komplexe Einzelzüge möglich.
Manchmal.

Aber das Ganze auf der Basis eines Glücksfaktors, der einem alles um die Ohren hauen kann.

Ich sehe schon, daß Babel innovativ ist und wirklich interessante Spielmechanismen hat - aber es funktioniert nicht!

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peer

RE: Lost Cities vs. Babel/Caesar&Cleopatra

Beitragvon peer » 26. Februar 2002, 19:20

Hi,
Ralf Arnemann schrieb:
> Ich sehe schon, daß Babel innovativ ist und wirklich
> interessante Spielmechanismen hat - aber es funktioniert nicht!

Dann spiel das mal mit einem Magic-Spieler! Nach fünf velorenen Partien gegen den Hamburger Magicmeister frage ich mich, wie man SO gut Babel spielen kann.
ciao,
Peer

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Jost Schwider

RE: Lost Cities vs. Babel/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Jost Schwider » 26. Februar 2002, 22:30

"peer" hat am 26.02.2002 geschrieben:

>> Ich sehe schon, daß Babel innovativ ist und wirklich
>> interessante Spielmechanismen hat - aber es funktioniert nicht!
>
> Dann spiel das mal mit einem Magic-Spieler! Nach fünf
> velorenen Partien gegen den Hamburger Magicmeister frage
> ich mich, wie man SO gut Babel spielen kann.

Offensichtlich ist es kein Glücksspiel! ;-)

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")

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Jost Schwider

RE: Lost Cities vs. Babel/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Jost Schwider » 26. Februar 2002, 22:30

"Ralf Arnemann" hat am 26.02.2002 geschrieben:

>> Babel ist ein echter Gehirn-Verdreher!
>
> Da sind manchmal wirklich tolle und komplexe Einzelzüge
> möglich. Manchmal.

Da must du eben vorausschauend drauf hinarbeiten. ;-)

> Aber das Ganze auf der Basis eines Glücksfaktors, der einem
> alles um die Ohren hauen kann.

Was meinst du damit? Was genau soll deiner Meinung nach den Glücksfaktor so immens hoch machen? :-?

> es funktioniert nicht!

Ich finde, dass es sehr gut funktioniert!

Viele Grüße
Jost aus Soest (mag Babel, nicht nur wegen des Erfolgs: 5 Spiele, 5 Siege)

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Roland G. Hülsmann
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Beiträge: 2598

RE: Lost Cities vs. Babel/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 26. Februar 2002, 23:03

Jost Schwider schrieb:

> Jost aus Soest (mag Babel, nicht nur wegen des Erfolgs: 5
> Spiele, 5 Siege)

Findest Du nicht, daß es etwas unfair ist, Babel ständig gegen den 5-jährigen Sohn Deiner Nachbarin zu spielen? :grin:

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Ulrich Roth

RE: Lost Cities vs. Babel/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Ulrich Roth » 27. Februar 2002, 01:26

Hallo Ralf,

> > Babel ist ein echter Gehirn-Verdreher!
> Ja, schon klar.

In der Tat...

> Du hast die Sondereigenschaften, kannst die raffiniert
> mehrstufig kombinieren, zwischendurch eine Völkerwanderung,
> und mach und tu.
> Da sind manchmal wirklich tolle und komplexe Einzelzüge
> möglich.

Genau - aber die sind ja wohl nicht jedermann unmittelbar zugänglich, d.h. ein erfahrener Babylonier wird aufgrund dieser ihm leichter fallenden Powerzüge
a) einen Heidenspaß haben, und
b) den weniger erfahrenen (oder weniger taktisch begabten) Spieler mittelfristig - wenn z.B. eine Serie gespielt wird - unweigerlich über den Tisch ziehen.

> Aber das Ganze auf der Basis eines Glücksfaktors, der einem
> alles um die Ohren hauen kann.

Das stimmt schon (wenn du mit "alles" die Einzelpartie meinst), aber ich betrachte gerade dies als eine einzigartige Stärke dieses Spiels. Es bietet einerseits immer wieder taktische Delikatessen vom Feinsten, lässt aber dabei dem schwächeren Spieler eine reelle, zu weiteren Partien animierende Erfolgschance. In dieser extremen Form kenne ich das von keinem anderen Spiel (würde mir allerdings gern ein solches empfehlen lassen!).

> Ich sehe schon, daß Babel innovativ ist und wirklich
> interessante Spielmechanismen hat - aber es funktioniert nicht!

Bzw. es funktioniert wunderbar, wenn die Prämisse (wie in meinem Fall) so ist, dass ich ein möglichst anspruchsvolles Spiel (Stichwort *Hirnmassage*) spielen will, ohne für brilliantes Spiel meinerseits :wink: immer und automatisch den Preis des - nur manchmal erwünschten - trostlosen Niedermachens des Mitspielers (den ich hier bewusst nicht Gegner nenne) zahlen muss.

Grüße,
Ulrich

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Ralf Arnemann
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RE: Lost Cities vs. Babel/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Ralf Arnemann » 27. Februar 2002, 10:41

> Was meinst du damit? Was genau soll deiner Meinung nach den
> Glücksfaktor so immens hoch machen?
In erster Linie das Nachziehen der Baukarten. Wenn die richtigen Stufen parat liegen, kannst Du voll loszaubern. Wenn es da blockiert, hilft Dir die größte Raffinesse nicht.

Das Nachziehen der Völkerkarten ist natürlich auch ein Glücksfaktor, aber das hält sich im üblichen Rahmen.

Roland liegt mit seinem Ulk über den 5-Jährigen ganz gut.
Wer die komplexen Zugmöglichkeiten drauf hat, kann unbedarftere Gegner ziemlich abledern. Die haben (auch wenn sie sonst gut sind in Spielen) kaum kapiert was abgeht, und schon verloren.
Ulrich Roth hat das gut beschrieben.


Aber die Qualität eines Spiels beweist sich m. E. erst dann richtig, wenn zwei Profis miteinander spielen.
Und da kann man bei Babel wohl genausogut würfeln.

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Jost Schwider

RE: Lost Cities vs. Babel/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Jost Schwider » 27. Februar 2002, 10:41

"Roland G. Hülsmann" hat am 26.02.2002 geschrieben:

>> Jost aus Soest (mag Babel, nicht nur wegen des Erfolgs: 5
>> Spiele, 5 Siege)
>
> Findest Du nicht, daß es etwas unfair ist, Babel ständig
> gegen den 5-jährigen Sohn Deiner Nachbarin zu spielen?
> :grin:

Dafür gewinnt der immer bei Memory und co.! :-( ;-)

Viele Grüße
Jost aus Soest (hat wohl eine Nachbarin, aber ohne 5-jährigem Sohn)

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peer

RE: Lost Cities vs. Babel/Caesar&Cleopatra

Beitragvon peer » 27. Februar 2002, 13:20

Hi,
Ralf Arnemann schrieb:
>
> > Was meinst du damit? Was genau soll deiner Meinung nach den
> > Glücksfaktor so immens hoch machen?
> In erster Linie das Nachziehen der Baukarten. Wenn die
> richtigen Stufen parat liegen, kannst Du voll loszaubern.
> Wenn es da blockiert, hilft Dir die größte Raffinesse nicht.

EINSPRUCH! 1. hast du ja immer zwei Baukarten zur Auswahl, wenn nicht alle deine Pyramiden gleichzeitig dieselbe Stufe haben, müsste da normalerweise was liegen, sonst
2.) gibt es ja noch den Bausprung und den Baustufenraub mit dem man was reißen kann.
Falls dies alles nicht fruchtet probier mal folgende Variante:
Jeder Spieler darf für einen Drilling (gleich welches Volk) sich die nächsten beiden Stufen des eigenen Stapels ansehen. Dadurch ist ein bisschen mehr Vorhergesehe möglich.
ciao,
Peer

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Ralf Arnemann
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RE: Lost Cities vs. Babel/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Ralf Arnemann » 27. Februar 2002, 17:03

> EINSPRUCH!
ABGELEHNT!

> 1. hast du ja immer zwei Baukarten zur Auswahl, ...
Schon klar. Ich habe ja auch nicht behauptet, daß man nie bauen kann ;-)
Aber mal blockts komplett (kommt schon signifikant häufig vor), mal gehts wie beim Brezelbacken munter empor.
Und das hat fast nichts mit Vorausplanung oder schlauem Spiel zu tun, sondern fast nur mit den beiden ausliegenden Baukartenreihen.

Das Problem dabei ist, daß die Situation so schnell so komplett umschlagen kann. Gebaut, geklaut, flusch ist man von 8 auf 15 Punkten und hat den anderen von 12 auf 9 reduziert. Vorsprung, Vorplanung? Kann man sich oft in die Haare schmieren.
Und die von Dir vorgeschlagene Variante wird m. E. fast nichts daran ändern.

Vor allem ist es doch so, daß wenn man das Spiel mal kapiert hat, die Zahl der möglichen Manöver doch schnell überschaubar ist. Maximal eine Völkerwanderung, eine Auswahl von denkbaren Schweinereien davor oder danach sortiert, das hat man schnell optimiert. Für diesen Zug - Vorplanung ist angesichts der heftigen Änderungsmöglichkeiten Banane.
Deswegen glaube ich, daß man zwischen zwei guten Spielern das Spielergebnis fast auswürfeln kann.

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Carsten Wesel

RE: Lost Cities vs. Babel/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Carsten Wesel » 27. Februar 2002, 17:05

"Jost Schwider" hat am 27.02.2002 geschrieben:

> Dafür gewinnt der immer bei Memory und co.! :-( ;-)
>
> Viele Grüße
> Jost aus Soest (hat wohl eine Nachbarin, aber ohne
> 5-jährigem Sohn)

Daraus schließe ich, daß ihr dann kein Memory spielt, oder?

Gruß Carsten (hat gerade eine freie 1-Zimmer-Wohnung in seiner Etage - ob ich die Wohnung als Spielzimmer nehme?)

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Jost Schwider

RE: Lost Cities vs. Babel/Caesar&Cleopatra

Beitragvon Jost Schwider » 27. Februar 2002, 20:16

"Carsten Wesel" hat am 27.02.2002 geschrieben:

>> Jost aus Soest (hat wohl eine Nachbarin
>
> Daraus schließe ich, daß ihr dann kein Memory spielt, oder?

:-O Woher weißt du? ;-)

> Gruß Carsten (hat gerade eine freie 1-Zimmer-Wohnung in
> seiner Etage - ob ich die Wohnung als Spielzimmer nehme?)

Ach [i]so[/i] nennt man das heute! :-D

Viele Grüße
Jost aus Soest (spielt im Spielzimmer, dass bei Simone Speisezimmer heißt)


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