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Wie ist Dschunke?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Michael Rücker

Wie ist Dschunke?

Beitragvon Michael Rücker » 28. Februar 2002, 13:25

Hi Leute!

Hat schon jemand Dschunke von Michael Schacht gespielt?
Bin leider auf der Messe in Essen nicht soweit durchgedrungen!

Was für ein Spiel ist es (Spielspaß, Glücksfaktor, Strategie?, Dauer, Regel)
und vor allem wie ist es!

DANKE für alle Hinweise!

MfG

Michael Rücker

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Michael Andersch

Re: Wie ist Dschunke?

Beitragvon Michael Andersch » 28. Februar 2002, 15:47

Michael Rücker schrieb:

> Hat schon jemand Dschunke von Michael Schacht gespielt?

Ja, 3x.


> Was für ein Spiel ist es (Spielspaß

Durchaus vorhanden!


> Glücksfaktor, Strategie

Relativ gering. Die Warenkarten, die man auf der Hand hat sind zwar von Runde zu Runde unterschiedlich wertvoll, aber wenn man sie in einer Runde nicht verbrauchen kann, dann kann man sie in der nächsten Runde immer noch zu Punkten machen (ausser natürlich in der letzten von 12 Runden).


> Dauer

Zu viert < 45 Minuten. In anderer Besetzung habe ich keine Erfahrung. Und wenn man's vorher durchgelesen hat reichen 5-10 Minuten zum Erklären, da die Spielgrafik das Spiel auch gut unterstützt.


> Regel

Fehler- und lückenlos, soweit es unsere Runden betraf.


> und vor allem wie ist es!

Uns hat's allen gut bis sehr gut gefallen.


> DANKE für alle Hinweise!

Bitte, bitte, immer wieder gerne!


> MfG

Nanana, wer wird denn gleich so förmlich sein ;-) ?

Unförmige Grüße,
Micha

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Hanno Schwede
Kennerspieler
Beiträge: 392

Re: Wie ist Dschunke?

Beitragvon Hanno Schwede » 28. Februar 2002, 16:22

Hy

konnte es bisher 2x spielen, in beiden Fällen mit unterschiedlichen Forumsteilnehmern, die sich extra auf den weiten Weg nach Lübeck gemacht haben........ outen sollen sie sich dann doch selbst.

Aber wenn man 2x gespielt hat kann man noch kein Urteil über ein Spiel abgeben. Schreibe ich also über meinen ersten Eindruck:

NETT im positiven Sinne...

Also ich glaube nicht das es auf Dauer mein Spiel sein wird, aber es hat was. Die Aktionen sind relativ ausgewogen und oft lohnt es sich einige Züge in die Zukunft zu planen, denn zum Glück ist alles ausser der Reaktion der Gegner und der Werttafeln vorhersehbar.....

Ich kann auch schon einen Strategietip geben: es lohnt sich nicht 6 Extra Warenkarten + Tiebreaker zu besitzen......

Ich möchte hier doch mal Bernd Dietrich für die gute Arbeit bei Queen Games loben, ich denke der Verlag wandelt sich mit seinem Program deutlich sichtbar zum positiven, wenn es auch Ausrutscher wie Pangea, iZdK oder Laguna gibt, kann man bei den anderen aktuellen Queen Produkten doch von durchaus gelungenen Spielen reden... (ach ja natürlich darf hier jeder eine andere Meinung vertreten *gg*)


sigdmwwt SPIELEN

der

Hanno

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Björn Maassen

RE: Wie ist Dschunke?

Beitragvon Björn Maassen » 28. Februar 2002, 16:29

Hi Michael!!

Wir haben Dschunke jetzt schon dreimal gespielt und ich hatte jedes Mal ein ziemliches Kribbeln während des Spielens => Spielspaß: hoch!

Der Glücksfaktor ist meiner Meinung nach sehr gering, es gibt nur folgende Faktoren: Wer am Anfang Startspieler ist, d. h. in welchen der 10 Runden Du Startspieler bist; außerdem in welchem der 4 Optionskartenstapel, die man ja durchsuchen darf, welche Karten drin sind( aber eigentlich kann man jeden Stapel einmal sehen).

Ich denke man kann einige verschiedene Strategien fahren, daß ist aber noch auszuprobieren. Die richtige Taktik hängt sicher mal wieder davon ab, was die geliebten Mitspieler machen.

Das Spiel läßt sich erstaunlich schnell spielen, die Angabe von 1 Stunde auf der Packung ist gut einzuhalten. Die Regel ist sehr gut geschrieben. Bei uns sind bis jetzt keine Fragen aufgetaucht, die anhand der Regel nicht zu klären waren.

Alles in allem ein tolles Schacht-Spiel, bei dem ich mich schon auf die nächsten Partien freue. Es macht Spaß, beim Warenpoker jedes mal wieder seine Gegner neu einschätzen zu müssen: wollen sie lieber das dicke Geld absahnen oder vielleicht eine Sonderkarte erwerben. Brauche ich unbedingt eine Sonderkarte und muß ich dafür jetzt den ganzen Reis opfern, wodurch ich dann ziemlich blank bin.

Also, auf jeden Fall mal antesten, für mich ist es dieses Jahr ein heißer Kandidat...

Schöne Grüße, Björn :-)

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fraweb

In der Tat...

Beitragvon fraweb » 28. Februar 2002, 17:14

>... wenn es auch
> Ausrutscher wie Pangea, iZdK oder Laguna gibt, kann man bei
> den anderen aktuellen Queen Produkten doch von durchaus
> gelungenen Spielen reden... (ach ja natürlich darf hier jeder
> eine andere Meinung vertreten *gg*)

Stimmt , denn ich finde genau diese drei Spiele (auch das viel gescholtene IZdK) durchaus spielenswert. So ist es eben mit den "Geschmäckern" ;-) Und heute abend werde ich noch Venezia testen, wenn mir das auch so gut gefällt bin ich zufrieden.
Gruss

Frank

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Hanno Schwede
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Beiträge: 392

Re: In der Tat...

Beitragvon Hanno Schwede » 1. März 2002, 08:10

Hy Frank

nun ja auch Venezia halte ich für einen der Ausrutscher.... und wie steht es bei Dir???

sigdemwwt Frühstücken.

der

Hanno

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toasti

Re: Wie ist Dschunke?

Beitragvon toasti » 2. März 2002, 11:46

hallo forumsmitglieder,

wir haben gestern dschunke zu dritt gespielt - die Tage zuvor insgesamt 2x zu viert!
wir empfanden das spiel als nicht so dolle!
gründe:
abstraktes spiel mit aufgesetztem thema
graphik spricht nicht an
startspielerrecht sowohl zu dritt als auch zu viert unausgewogen (10 runden!) - warum nicht 12 runden bei 3-4 spielern, oder 8 bei 4 bzw. 9 bei 3 spielern!
so manch eine sonderkarte (tiebreaker) ist eine ziemliche lusche, andere karten sind in jedem fall besser (ausschüttungen, planke legen)
handlung "karten ziehen" ist doch ziemlich schwach im gegensatz zu "planken setzen" und "ausschüttung"!
überhaupt empfanden wir den warenpoker im gegensatz zur aktion "ausschüttung" (minestens 3 yuän) als zu schwach, vor allem weil der (die) unterlegenen alle ihre karten verlieren.
fazit: das spiel funktioniert - aber mehr???
nach den vorlorbeeren (2.platz in der fairplay-umfrage "essen 2001) ist dieses spiel für mich eine herbe enttäuschung

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Roman Pelek

Dschunke - Balance

Beitragvon Roman Pelek » 3. März 2002, 02:46

Hi Toasti,

toasti schrieb:

> wir haben gestern dschunke zu dritt gespielt - die Tage zuvor
> insgesamt 2x zu viert!
> wir empfanden das spiel als nicht so dolle!
> gründe:
> abstraktes spiel mit aufgesetztem thema

Störte uns bislang nicht, ich finde es persönlich auch nicht sonderlich abstrakt, was empfandet ihr denn als Bruch zwischen Thema und Mechanismus?

> graphik spricht nicht an

Warum? Ich fand die Grafik an sich stimmig, nur die Zuordnung der Farben zu den Dschunken (gerade was die Aufträge betrifft) erfordert etwas Konzentration trotz der zu 4/5 darauf liegenden Karten.

> startspielerrecht sowohl zu dritt als auch zu viert
> unausgewogen (10 runden!) - warum nicht 12 runden bei 3-4
> spielern, oder 8 bei 4 bzw. 9 bei 3 spielern!

Dafür gibt's eine einfache Begründung: Du hast 3 oder 4 Mitspieler, was für Ausgewogenheit in der Regel 12 Runden bedeutet (zumindest für ein Spiel in dieser Art). Dem gegenüber stehen 5 Dschunken, die mit 10 Runden ihren Tribut fordern bzgl. der Balance. Würdest Du 12 Runden ansetzen, hättest Du die Diskussion bzgl. der Balance der Dschunken, würdest Du 6 Dschunken anberaumen, würde sich das Geschehen vermutlich zu sehr verlaufen (Sonderkarten, Siegpunkte für Kisten, Gehilfenaktionen etc. etc.).

> so manch eine sonderkarte (tiebreaker) ist eine ziemliche

Der Tiebreaker wurde bei uns des öfteren gewinnbringend eingesetzt - so "luschig" finde ich den nicht, obwohl ich persönlich lieber andere Karten nehme bzw. andere Strategien fahre ;-)

> lusche, andere karten sind in jedem fall besser
> (ausschüttungen, planke legen)

Diese Karten setzen aber entsprechende Vorarbeit voraus...

> handlung "karten ziehen" ist doch ziemlich schwach im
> gegensatz zu "planken setzen" und "ausschüttung"!

Hm, wenn man mit seinen Karten gut haushaltet, kann man damit gut Sonderkarten und 4er abgreifen... Man muss aber dann auch explizit darauf achten, welche Warenpokerstreifen schon kamen und welche nicht.

> überhaupt empfanden wir den warenpoker im gegensatz zur
> aktion "ausschüttung" (minestens 3 yuän) als zu schwach, vor
> allem weil der (die) unterlegenen alle ihre karten verlieren.

Je öfter ich Dschunke gespielt habe, desto besser konnte ich die Kartenverteilung einschätzen und dementsprechend taktieren. Wen dieses Element stört, dem würde ich empfehlen, die noch liegenden Karten im Einzelfall nachzuzählen, es hilft ungemein, die Situation einzuschätzen, zumal es die Regel nicht verbietet.

> fazit: das spiel funktioniert - aber mehr???
> nach den vorlorbeeren (2.platz in der fairplay-umfrage "essen
> 2001) ist dieses spiel für mich eine herbe enttäuschung

Hm, nach 12 Partien würde ich das so nicht unterschreiben. Bei uns kamen obige Diskussionen auch auf, aber ich habe bislang nichts entdeckt, was auf eine wirkliche Unausgewogenheit hindeutet, zu vieles relativiert sich im Spielverlauf und bzgl. des Mitspielerverhaltens. Zumal man, wenn man obige Punkte diskutiert, eigentlich auch noch auf andere Aspekte wie die Verteilung der Gehilfenaktionen eingehen müsste, um z. B. die Startspielersache durchzuexerzieren...

Kurzum: ich habe nach wie vor sehr viel Spaß an Dschunke, obwohl oder gerade weil solche Diskussionen entstehen und man sie doch nicht festnageln kann. Erinnert mich ein wenig an die "Fürsten von Florenz"-Geschichten :)

Ciao,
Roman

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Bernd Dietrich

Re: Dschunke - Balance

Beitragvon Bernd Dietrich » 3. März 2002, 10:22

Roman Pelek schrieb:
>
> Warum? Ich fand die Grafik an sich stimmig, nur die Zuordnung
> der Farben zu den Dschunken (gerade was die Aufträge
> betrifft) erfordert etwas Konzentration trotz der zu 4/5
> darauf liegenden Karten.
>


Hallo Roman,
aufmerksamen Betrachtern/Spielern wird sicherlich auch schnell auffallen, dass die Farbe der Warenkarten auch die der jeweiligen Dschunke determiniert. Einzige Ausnahme ist die graue Dschunke, bei der man sich eine beliebige Sorte aller Waren aussuchen darf. Hier steht Grau für eine beliebige Farbe.
Und es ist uns nun wirklich in all den Partien in der Entwicklungsphase nicht vorgekommen, dass es bei den von uns gewählten Farben zu Zuordnungsproblemen kam.

Viele Grüße
Bernd

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toasti

Re: Dschunke - Balance

Beitragvon toasti » 3. März 2002, 13:34

hallo roman,

da sieht man mal wie unterschiedlich spielgeschmäcker sein können.
mit der begründung machst du es dir zu einfach! dein erster gedanke stimmt - trotzdem finde ich es fatal, dass ein (zu dritt) bzw. zwei spieler (zu viert) 1x öfters startspieler sind! dieser spieler hat die freie auswahl auf alle zur verfügung stehenden aktionen - und dass ist ein ungleichgewicht, das die spieler betrifft ohne dass spielerische fähigkeiten eine rolle spielen!! einfach so!
dass sich dieses ungleichgewicht von spiel zu spiel (durch spezifische spielereignisse) relativieren kann, mag sein - ist aber keine hinreichende begründung auf diesen fauxpas!!
lieber hätten die dschunken nicht gleichmäßig besucht werden können - es gibt ja sonderkarten mit extra-planken-legen und die joker-dschunke!

roman schrieb: ""Hm, wenn man mit seinen Karten gut haushaltet, kann man damit gut Sonderkarten und 4er abgreifen... Man muss aber dann auch explizit darauf achten, welche Warenpokerstreifen schon kamen und welche nicht.""

versteh´ ich nicht, roman. es geht um die aktion des händlers (karten ziehen) - was hat dass mit haushalten zu tun? bzw. mit abgreifen von sonderkarten? - du ziehst mit der aktion "karten ziehen" 3 oder mehr waren - aber wofür? um möglichst den warenpoker um max. 4 yuän zu gewinnen! naja....
nachzählen hin oder her - meine frau hat´s versucht und wurde von den mitspielern ausgebuht.... - zu viel strategie sollte wir bei diesem sammel- und bluffspielchen auch nicht hineininterpretieren.

die diskussion mit den fürsten finde ich überhaupt nicht angebracht, da die fürsten eindeutig in einer anderen liga spielen.... .

toasti (der dschunke zu viert "besser" findet als zu dritt)

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toasti

Re: Dschunke - Balance

Beitragvon toasti » 3. März 2002, 13:58

hallo roman,

jetzt ist mir klar, was du mit "sonderkarten abgreifen" gemeint hast. viele warenkarten sammeln, um im warenpoker (hoffentlich in der farbe) sonderkarten zu suchen .... ok! für das unverständnis entschuldige ich mich!
trotzdem zu schwach - ich habe zwei von drei partien gewonnen und bei der dritten bin ich zweiter geworden!
meine devise - alles zu geld machen und zwar sofort (ausschüttungen, sonderkarten ausschüttung und im warenpoker die 1-3-er möglichst billig zu erwerben).
planken so postieren, dass ich auf drei von fünf dschunken vertreten bin - machen maximal 13 miese gegenüber denjenigen der mühsam versucht auf allen fünf dschunken vertreten zu sein (was sehr, sehr schwer ist), während ich weiter "kohle" mache.

toasti

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Roman Pelek

Re: Dschunke

Beitragvon Roman Pelek » 4. März 2002, 10:37

Hi Toasti,

toasti schrieb:

> mit der begründung machst du es dir zu einfach! dein erster
> gedanke stimmt - trotzdem finde ich es fatal, dass ein (zu
> dritt) bzw. zwei spieler (zu viert) 1x öfters startspieler
> sind! dieser spieler hat die freie auswahl auf alle zur
> verfügung stehenden aktionen - und dass ist ein
> ungleichgewicht, das die spieler betrifft ohne dass
> spielerische fähigkeiten eine rolle spielen!! einfach so!

Das ist richtig, dennoch für mich nicht notwendigerweise dazu angetan, ein Urteil über die Spielbalance zu fällen. Wenn man gleiche Startspielerverteilung hat, ist man argumentativ auf der sicheren Seite, aber selbst da gibt es Belange, die oft übersehen werden. Z. B. ist es nicht nur von Relevanz, wer wie häufig Startspieler ist, sondern auch wann und welche Optionen zur Verfügung stehen, denke ich. Häufig kommt es in Spielen vor, dass beispielsweise der erste oder letzte Startspieler spezifische Vor- oder Nachteile im Spiel haben. Es gibt auch viele Spiele, bei denen die Startspielerverteilung ungleichmäßig ist, wo diese Diskussionen nicht auftauchen, ich nehme jetzt mal wiederum als Beispiel die "Fürsten" (ohne dass jetzt in dieses Beispiel irgendwas hinein interpretiert werden sollte, es fällt mir nur grade ein, zumal ich's zuvor schon angesprochen hatte). Oder ein "Puerto Rico", bei dem das Spielende variabel ist. Ein Spiel, wo ich sowas z. B. für kritischer halte, ist ein "Hyano", wo manche Spieler nur 2x Punkte machen können, andere 3x.

> dass sich dieses ungleichgewicht von spiel zu spiel (durch
> spezifische spielereignisse) relativieren kann, mag sein -
> ist aber keine hinreichende begründung auf diesen fauxpas!!
> lieber hätten die dschunken nicht gleichmäßig besucht werden
> können - es gibt ja sonderkarten mit extra-planken-legen und
> die joker-dschunke!

Ja, aber dennoch kann man dann auch dort argumentieren, dass man dann als Startspieler in bestimmten Runden einen Vorteil hat, z. B. weil häufiger besuchte Dschunken häufiger Geld bringen können oder öfter überbaut werden. Es ist schwer einzuschätzen, ob das besser wäre, ich möchte es auch gar nicht ausprobieren müssen. Ich denke halt nur, dass man's aus dem Stehgreif so leicht nicht sagen kann, dass es besser wäre.

> versteh´ ich nicht, roman. es geht um die aktion des händlers
> (karten ziehen) - was hat dass mit haushalten zu tun? bzw.
> mit abgreifen von sonderkarten? - du ziehst mit der aktion
> "karten ziehen" 3 oder mehr waren - aber wofür? um möglichst
> den warenpoker um max. 4 yuän zu gewinnen! naja....

Bei uns in den Spielen kam's durchaus vor, dass man mit vielen Karten einer Sorte sich über mehrere Runden ein "Monopol" in einer Ware sichern konnte und damit Sonderkarten und 2,3,4 Yüan je Runde abgreifen. Gerade Sonderkarten finde ich teilweise sehr gewinnbringend...

> nachzählen hin oder her - meine frau hat´s versucht und wurde
> von den mitspielern ausgebuht.... - zu viel strategie sollte
> wir bei diesem sammel- und bluffspielchen auch nicht
> hineininterpretieren.

Ich sehe in Dschunke mehr als ein Sammel- und Bluffspielchen - die Verteilung der Aktionen, Karten und die Aufträge in den Sonderkarten/Dschunkenabrechnung am Ende erfordern durchaus Planung, will man im Spiel gut abschneiden. Wie ernsthaft oder locker man "Dschunke" spielen will, bleibt ja jeder Runde selbst überlassen, ich denke man kann es sowohl lockerer als auch strategischer spielen, ich würde aber von lockeren Runden nicht notwendigerweise darauf schließen, dass man strategisch nix machen könnte... Das haben wir in unseren Runden anders erlebt.

> die diskussion mit den fürsten finde ich überhaupt nicht
> angebracht, da die fürsten eindeutig in einer anderen liga
> spielen.... .

Der Vergleich war nicht unbedingt dazu angetan, die Qualität/Komplexität zu messen, sondern im Hinblick auf Aufträge in Sonderkarten mal eine Parallele zu ziehen - ich wollte das nicht überinterpretiert oder auf die Goldwaage gelegt haben ;-)

Ciao,
Roman

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Roman Pelek

Re: Dschunke

Beitragvon Roman Pelek » 4. März 2002, 10:44

Hi Toasti,

toasti schrieb:

> jetzt ist mir klar, was du mit "sonderkarten abgreifen"
> gemeint hast. viele warenkarten sammeln, um im warenpoker
> (hoffentlich in der farbe) sonderkarten zu suchen .... ok!
> für das unverständnis entschuldige ich mich!

Hm, vielleicht habe ich mich einfach nicht klar genug ausgedrückt, manchmal weiß man ja, was man sagen will, sagt's aber nicht explizit so :)

> trotzdem zu schwach - ich habe zwei von drei partien gewonnen
> und bei der dritten bin ich zweiter geworden!
> meine devise - alles zu geld machen und zwar sofort
> (ausschüttungen, sonderkarten ausschüttung und im warenpoker
> die 1-3-er möglichst billig zu erwerben).
> planken so postieren, dass ich auf drei von fünf dschunken
> vertreten bin - machen maximal 13 miese gegenüber denjenigen
> der mühsam versucht auf allen fünf dschunken vertreten zu
> sein (was sehr, sehr schwer ist), während ich weiter "kohle"
> mache.

Wie viele Punkte erreichst Du denn so ca. bei Dschunke mit dieser Art, zu spielen? Ich versuche häufig auch diese Viel-Geld-auf-wenig-Dschunken-Variante, bin aber auch schon etliche Male gegen Leute untergegangen, die dann doch alle 5 Dschunken hatten oder einen Auftrag mehr erfüllt, weil man beim "zu Geld machen" ja auch weniger bebaut oder teilweise gezielt überbaut wird. Auch wenn Mitspieler gezielt Geldaktionen abgreifen, um höhere Ausschüttungen zu verhindern, kann das schiefgehen... Wenige Dschunken finde ich sehr anfällig, wenn Mitspieler einem das blockieren wollen - und das geht m. E. durchaus gut. Aber da wären wir wieder beim Thema, dass doch vieles vom Mitspielerverhalten abhängen kann...

Ciao,
Roman


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