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Lohnt sich Mexica ???

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Volker Kalthaus

Lohnt sich Mexica ???

Beitragvon Volker Kalthaus » 1. März 2002, 08:54

Hallo,

kann einer von Euch Mexica schon sein Eigen nennen bzw. hat es schon auf ner Messe gespielt.

Bin am überlegen ob ichs mir holen soll. Immerhin habe ich schon Tikal und Java... und finde beide auch sehr gut !!...

Die Frage ist nur ob Mexcia wirklich was neues zu bieten hat ??

Wäre für Eure Eindrücke sehr dankbar.

Gruss,

Volker Kalthaus

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Holger Janssen

Re: Lohnt sich Mexica ???

Beitragvon Holger Janssen » 1. März 2002, 09:14

Hallo Volker,

wenn du denkst, dass nach Tikal Java eine sinnvolle Anschaffung war, dann ist Mexica sicher auch was für dich.

Mal auf Rechtecken zu spielen ist eine interessante Abwechslung. Außerdem haben es die mit Schwierigkeiten der 3D-Sicht ( Höhe bei Tikal und Java) bei Mexica einfacher.

Ich persönlich würde die drei Spiele in folgender Reihenfolge bevorzugen:
Java, Mexica, Tikal

Gruß,

Holger

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Sylvia Berger

Re: Lohnt sich Mexica ???

Beitragvon Sylvia Berger » 1. März 2002, 09:15

Bitte unter obigem Link schauen.

Sylvia

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HBS

Re: Lohnt sich Mexica ???

Beitragvon HBS » 1. März 2002, 09:52

Hallo Volker K.,


Volker Kalthaus schrieb:

> kann einer von Euch Mexica schon sein Eigen nennen bzw. hat
> es schon auf ner Messe gespielt.

Ja, seit eben gerade und jein, nicht auf 'ner Messe, sondern privat.


> Bin am überlegen ob ichs mir holen soll. Immerhin habe ich
> schon Tikal und Java... und finde beide auch sehr gut !!...

Dann denke ich, Mexica lohnt sich für Dich auch...


> Die Frage ist nur ob Mexcia wirklich was neues zu bieten hat ??

Also, zu Java kann ich nicht wirklich viel sagen, habe es bisher nur einmal angespielt. Trotzdem denke ich, daß Mexica etwas neues zu bieten hat, weil das Grundprinzip die "Verkleinerung" der Gebiete ist, nicht die Vergrößerung, wie bei den beiden anderen. Zwar immer noch kein "Spiel mit Mangel" aber durchaus ein Spiel mit "Einschränkung". Ähnlichkeiten: Das Aktionspunktsystem ist zwar bei allen dreien das gleiche, allerdings meiner Meinung nach bei Mexica übersichtlicher gelöst, genauso, wie das "Flächenspielsystem" jetzt eben auf Vierecken stattfindet..


> Wäre für Eure Eindrücke sehr dankbar.

Also, für 45 € (dafür hab' ich's schon in einem Laden gesehen) würde ich's nicht kaufen... aber... (auch wenn ich jetzt hier gleich gelyncht werde, weil ich Spieleschnäppchen kaufe und somit zum Untergang des Spielefachhandels beitrage ;-) )

Gruß,
Hanna
(wird heute Abend wieder Mexica spielen *freu*)

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Torben Schiller

Re: Lohnt sich Mexica ???

Beitragvon Torben Schiller » 2. März 2002, 01:55

Hallo Zusammen,

habe gerade eines das erbitterste "Mexica"-Match meines Lebens hinter mir. Wir haben zu dritt gespielt, und das fast 180 Minuten lang. Und ich kann nur sagen, "Mexica" ist wirklch genial, wenn auch anstrengend. Vor allem, wenn man einen Strategen unter den Mitspielern hat, der für jeden Zug mindestens fünf minuten Bedenkzeit braucht. Aber in Richtiger Besetzung ist "Mexica" echt der Hammer. In der Trilogie ist es das strategischte Spiel, was eigentlich komplett ohne Glücksmomente auskommt. Unaufmerksamkeit wird sofort abgestraft, und deswegen muss man einfach immer am Ball bleiben.
In meinen Augen ist "Mexica" ein klarer Kauf, auch wenn man "Tikal" und "Java" schon in der Sammlung hat.

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Gabi Goldschmidt

Re: Lohnt sich Mexica ???

Beitragvon Gabi Goldschmidt » 2. März 2002, 14:44

Hallo Volker,

zum Kauf von Mexica kann ich Dir nur raten - es ist ein tolles taktisches Spiel.
Warum hier im Forum der Hinweis kam, es sei das familientauglichste Spiel
aus der Dreierreihe, kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt so viele Dinge zu bedenken , dass ich das Spiel eher mit geübten Strategen, denn im Familienkreis spielen würde.

Im Schnäppchenforum kannst Du auch einen Hinweis finden, wo dieses Spiel im Moment besonders günstig zu bekommen ist.

Cia Gabi

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Roman Pelek

Mexica - Familientauglichkeit

Beitragvon Roman Pelek » 2. März 2002, 16:05

Hi Gabi,

Gabi Goldschmidt schrieb:

> Es gibt
> so viele Dinge zu bedenken , dass ich das Spiel eher mit
> geübten Strategen, denn im Familienkreis spielen würde.

Da gehen die Meinungen auseinander, gerade auch wegen der Möglichkeit, strategische Überlegungen anzustellen und aufgrund des fehlenden Glücksfaktors.

Ich persönlich denke, dass "Mexica" einen leichten Einstieg und überschaubare Regeln bietet und dass man es auch aus dem Bauch heraus gut spielen kann. Das würde ich z. B. bei "Java" anders sehen, da es von den Möglichkeiten m. E. komplexer ist und räumliche Vorstellungskraft erfordert.

Für mich lässt sich die Familientauglichkeit nicht allein am Glücksfaktor oder der Möglichkeit, Sachen zu durchdenken, festmachen, sondern auch daran, ob ein Spiel einen leichten Einstieg bietet und auch locker gespielt werden kann. Und das kann "Mexica" nach meinem Dafürhalten.

Allerdings, und da stimme ich zu, gibt es hier keinen nivellierenden Glücksfaktor, der Ungeübten auch mal einen Vorteil bescheren könnte. Womit's im Familienkreis vermutlich am meisten Spass bereitet, wenn nicht absolute Strategen dabei sind und die anderen "abziehen" bzw. das Spiel durch Denkpausen unnötig in die Länge ziehen.

Kurzum: ich finde, man kann Mexica auch einfach "spielerisch" angehen und muss es nicht in Denksport ausarten lassen, wie wir das häufig gerne tun. Mit vielen anderen Spielen, die Raum für strategische Überlegungen bieten, kann man das m. E. nicht so tun, weil man sonst überhaupt nicht ins Spiel findet. Bei Mexica kann man quasi immer was Sinnvolles machen, auch wenn man nicht der Überstratege ist, d. h. man blockiert das Spiel nicht mit notwendigerweise mit mangelnder Zielgerichtetheit des eigenen Tuns... (vielleicht von ganz, ganz extremen Spielverläufen mal abgesehen, natürlich kann man auch aus den Kanälen einen "See" bauen, ob's dann noch Spaß macht, weiß ich nicht...)

Ciao,
Roman

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Christian Hildenbrand

Re: Lohnt sich Mexica ???

Beitragvon Christian Hildenbrand » 2. März 2002, 16:31

Ciao !

Das kann ich so eigentlich nur bestätigen: KAUFEN ! Es ist meiner Ansicht nach deutlich besser als Tikal (Java habe ich leider selbst nicht ...).

Strategisch sehr wertvoll, man muß ständig aufpassen, daß man keinen Fehler macht. Aber ich denke auch, daß es "normal" gespielt werden kann ohne verbitterten Kampf untereinander, da die Regeln doch recht einfach verständlich sind (m.E. !).

Grüße aus dem verregneten Süden :-( !!!

Ciao, Christian (... hat gestern Abend bei HBS (Gruß !) haushoch verloren bei Mexica ...)

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HBS

Re: Lohnt sich Mexica ???

Beitragvon HBS » 2. März 2002, 19:28

Christian Hildenbrand schrieb:

> Ciao, Christian (... hat gestern Abend bei HBS (Gruß !)
> haushoch verloren bei Mexica ...)

Und nach gestern Abend bin ich auch deutlich begeisterter von Mexica als gestern früh bei meinem letzten Posting! Also auch von mir inzwischen ein deutlicheres: Kaufen!

...und das liegt nicht dran, das Christian verloren hat... wir haben nämlich eigentlich alle drei haushoch gegen Petra verloren, für die die Wertungsleiste nicht ausreichte...

Gruß,
Hanna
(hat zumindest die "Startspielerausrede" für ihr schlechtes Abschneiden ;-) )

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Spielmaus

Re: Lohnt sich Mexica ???

Beitragvon Spielmaus » 3. März 2002, 21:24

Hallo Volker,

kaum im Laden, habe ich mich schon auf Mexica gestürzt, auch wenn ich dafür 44,-- Euro berappen musste.

Nach der ersten Euphorie habe ich mich nach ca. 10 Partien Mexica leider etwas abgespielt. Das Problem bei mir war, dass sich nach den ersten paar Partien eine gewisse Tatik durchgesetzt hat und dann ging immer alles nach dem gleichen Schema. Ich habe das Spiel immer in der gleichen Besetzung gespielt (3er-Team).

Hauptsächlich ging es darum, viele Aktions-Chips zu besorgen, die großen Gebiete zu gründen - vor allem zu Beginn der 2. Runde - und dann so gut es geht zu sichern, den Gegner blockieren (Steine auf strategischen Brücken stehen lassen), mit dem Wasserplättchen gegen Ende die letzte große Landfläche so "zersiedeln", dass es nicht mehr so lohnend ist, da noch hineinzufahren und ein Häuschen reinzubauen.
Was ich persönlich noch etwas störend finde, ist der manchmal recht plötzliche Schluss. In meinen gespielten Partien hat es fast immer der Startspieler geschafft, das Spiel zu beenden und dann steht der Rest da und schaut blöd (wenn ich der Startspieler war, habe ich mich natürliche gefreut ;-). Zwar sollte man aufpassen, dass so etwas nicht passiert, aber leider ist dies nicht immer möglich.

Ich stimme Roman zu, dass der Einstieg in dieses Spiel am einfachsten ist gegenüber Java und Tikal, die Regeln sind klar und deutlich.

Ich bereue den Kauf von Mexica nicht, kann aber das große Lob von Vielen nicht vorbehaltlos teilen. Von der Trilogie ist meine persönliche Rangfolge: Java, Tikal, Mexica.

Ich persönlich spiele Mexica am liebsten zu Zweit oder zu Dritt. 1 x haben wir es zu Viert ausprobiert und haben über 2 1/2 Stunden gespielt (etwas lang!).

Im großen Ganzen ist das Spiel zu empfehlen, auch wenn ich ein bißchen "gemosert" habe.

Mit verspielten Grüßen
Spielmaus
Silke

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Peter Steinert

Re: Lohnt sich Mexica ???

Beitragvon Peter Steinert » 3. März 2002, 23:41

Hallo Spielmaus,

habt ihr wirklich alles richtig gemacht? Der Startspieler kann das Spiel nicht wirklich beenden. Zwar kann er möglicherweise als Erster alle Gebäude verbaut haben, aber die anderen Spieler kommen dann noch mal zum Zug.
Danach hatten dann alle Spieler die gleichen Ressourcen (Aktionspunkte) zur Verfügung.

Noch eine Anmerkung zu Eurer "festgefahrenen" Strategie:
Bei uns hat sich eine ganz andere Überlegung als recht Erfolg versprechend herausgestellt:
Möglichst früh schon in der ersten Runde die KLEINEN Gebiete gründen und mit den kleinen Gebäuden quasi "zubauen". Dies bringt dann über beide Wertungen hinweg satte Punkte. Das Gründen der großen Gebiete war bei uns nicht unbedingt ein Garant zum Sieg.

Viele Grüße

Peter (findet Mexica besser als Tikal, Tikal besser als Java, aber Java immer noch besser als Mexica und Tikal) (hmmm?)

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Ulrich Roth

Re: Lohnt sich Mexica ??? -> Zusatzfrage

Beitragvon Ulrich Roth » 4. März 2002, 00:53

Hallo Volker,

kann zwar mit keinerlei Antwort dienen (da ich mir genau wie du diesen Kauf noch überlege), hätte aber eine kleine Zusatzfrage:

Wie schaut's aus, wenn in einer Strategen-Runde ein - sagen wir es ohne Umschweife - *Nullschnaller* mitspielt?
Hat dann der Stratege, der immer nach diesem am Zug ist, einen entscheidenden Vorteil (wie es in manchen Spielen der Fall ist)?

Grüße,
Ulrich (bekennender Tikal-Fan)

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HBS

RE: Lohnt sich Mexica ??? -> Zusatzfrage

Beitragvon HBS » 4. März 2002, 12:28

"Ulrich Roth" hat am 04.03.2002 geschrieben:

> hätte aber eine kleine Zusatzfrage:
>
> Wie schaut's aus, wenn in einer Strategen-Runde ein - sagen
> wir es ohne Umschweife - *Nullschnaller* mitspielt?
> Hat dann der Stratege, der immer nach diesem am Zug ist,
> einen entscheidenden Vorteil (wie es in manchen Spielen der
> Fall ist)?

Moin Ulrich,

ohne Mexica schon in solch einer Konstellation gespielt zu haben: ich denke nicht, daß man als "Nach-einem-'Nulschnaller'-spielender-Stratege" bei Mexica immer entscheidende Vorteile hätte.

Die eigenen Handlungsmöglichkeiten hängen doch immer sehr vom eigenen Standort ab, denn nur in Gebieten, in denen man sich gerade befindet, kann man auch handeln. Natürlich gibt es Möglichkeiten, den folgenden Spielern das Leben schwer zu machen, aber das gilt nicht unbedingt immer nur für den direkt folgenden Spieler (andersherum gesagt: auch der Spieler vor dem "Nullschnaller" kann dem danach in die Gebietsgründung oder den Pyramidenbau pfuschen). Auch die jeweils ausliegenden Calpulli-Plättchen, die die Größe der zu gründenden Gebiete angeben, sind nicht für jeden Spieler gleich wertvoll - es kommt wieder sehr drauf an, wo man ist, was schon für Wasser-Begrenzungen liegen und wieviele Aktionspunkte man gerade übrig hat...

Also: ein klares "Jein" - es kann durchaus manchmal ein Vorteil sein, hinter jemandem zu spielen, der nicht richtig begreift, worum es geht, es kann aber genauso ein Vorteil sein, hinter jemandem zu spielen, der sich auf grundsätzlich andere Gegenden des Spielplans konzentriert. Außerdem glaube ich (entgegen der hier schonmal geäußerten Meinungen) daß der Startspieler einen Nachteil hat - vielleicht könnte man also Euren fiktiven "Nach-einem-'Nulschnaller'-spielenden-Strategen" zum präventiven Ausgleich zum Startspieler machen?

Gruß,
Hanna
(die erstens bei ihrer nächsten Mexica-Partie nicht Startspielerin sein möchte und zweitens darauf achten will, daß sich nicht drei bekriegen, während eine vierte macht, was sie will ;-) )


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