Beitragvon Matthias Staber » 14. März 2002, 15:23
Frank Jaeger (AMIGO) schrieb:
>
> Hallo Matthias,
>
> dein Vorschlag koennte bedeuten, dass einige Inseln von
> Blackbeard waehrend des ganzen Spiels verschont bleiben, oder
> aber man rundenlang eine Insel nicht anlaufen kann. Ich
> glaube, das wuerde das Spiel stark verzerren. Dann nimm doch
> lieber die Variante aus der Spielregel, entweder so wie
> abgedruckt (erst setzen die Spieler, dann wird Blackbeard auf
> eine Insel gewuerfelt) oder in einer kleinen Abaenderung, die
> deiner Idee sehr nahe kommt: Anstatt Blackbeard weiter zu
> ziehen, wuerfelt man mit dem W6 einfach aus, auf welche Insel
> er gestellt wird.
>
> Vorteil: Die Wahrscheinlichkeit ist fuer jede Insel gleich
> hoch, es ist weniger wahrscheinlich, dass Blackbeard immer
> hin- und herfaehrt. Das kann bei der obigen 1-3 = zurueck, 4
> = stehenbleiben und 5-6 = vorwaerts-Version leicht passieren.
>
> Nur so eine Idee, sagt doch mal, ob das geklappt hat.
>
> Frank Jaeger
Meine Hausregel sollte eine Zwischenversion zwischen den beiden gedruckten Regeln sein: Die gedruckte Variante "Blackbeards Rache" halte ich für nicht gut. Mit ihr ist es purer Zufall, ob man auf Blackbeard trifft oder nicht. Da er bereits im ersten Zug ausgewürfelt wird, kann es sein, dass man schon zu Beginn auf ihn trifft, so geschehen mir. Und in den drei darauffolgenden Runden. Folge: Von den 12 Runden verbrachte ich 6 in der Piratenbucht (danach haben die Mitspieler dann mein lädiertes Schiff versenkt)... not good. Deshalb die Hausregel: Wenn man will, kann man Blackbeard mit Sicherheit oder mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeiden und er ist dennoch nicht völlig berechenbar.
Man kann die Hausregel ja auch mit einer anderen Wahrscheinlichkeitsverteilung abschwächen:
1, 2, 3, 4: vorwärts
5: bleibt stehen
6: rückwärts
Damit wäre nach Statistik eine ausreichende Kreiselbewegung von Blackbeard gewährleistet und es bliebe dennoch ein kleiner unkalkulierbarer Rest.
Matthias