Beitragvon Roman Pelek » 17. März 2002, 19:27
Hi Markus,
Markus Barnick schrieb:
>
> Wir haben jetzt 2 mal Clippers gespielt und schon in der
> ersten Partie fiel folgenes auf:
> Während sich alle Spieler um die Inseln Solomon Islands und
> New Guinea raufen, bleiben die Inseln Marshall Islands und
> Australia weitestgehend fernab der Route, wenn es der
> Besitzer nicht schafft, seine Handelslinien dorthin zu
> lenken. An NG und die SI schließen auch viel mehr
> Handelsrouten an. D.h. die Besitzer haben dort Vorteile.
Nicht unbedingt - heute, in einem 4er-Spiel ohne USA wurde die Mitte vollkommen ausgespart, die Routen verliefen nur entlang des oberen und unteren Randes... Die Mitte mit American Samoa ist sowieso meist zu Beginn des Spiels uninteressant und wird gemieden. Zudem sind Australien und den Marshall Islands einige lukrative Inseln der anderen Spieler vorgelagert...
Es wird sehr schwer, diese Balance hieb- und stichfest zu überprüfen, dazu müsste man die Minimallänge einer Linie zu einer Insel in Betracht ziehen, die Anzahl der Stäbchen dieser Linie, die Anzahl der Anschlüsse sowie die vorgelagerten Inseln der anderen und die Wertigkeit der Niederlassungen darauf...
Gerade was die vorgelagerten Inseln angeht, fällt mir ad hoc kein Kriterium zur Bewertung ein, den Rest würde ich vermutlich mit Niederlassungen x Grundwert x Anzahl Anschlüsse x (Anzahl der Stäbchen der Linie mit der kürzesten Verbindung : Länge der Verbindung)^2 pro Insel berechnen und aufsummieren und mal schauen, was 'rauskommt. Hab' ich aber grade keine Zeit 'für, wäre aber mal ein interessantes Rechenexempel zur Überprüfung der Balance. Aber nuja, außer dem rein mathematischen Interesse, damit mal herumzuspielen, habe ich in unseren Runden noch nichts entdeckt, was mich definitiv gegen Japan oder Frankreich einnimmt...
Ciao,
Roman