Beitragvon Jost Schwider » 30. März 2002, 08:20
"Roman Pelek" hat am 30.03.2002 geschrieben:
> ich denke, dass wir hier so langsam aber sicher eine Grenze
> überschreiten, die einer vehementen Grundsatzdiskussion
> bedarf:
Ich sehe dagegen gar kein Problem mit der bisherigen Diskussion. :-))
> Moment - Ralf hat auch m. E. verbal etwas daneben gelangt,
> okay. Aber auch Gerd hat sich durchaus - objektiv
> betrachtet - vergriffen.
:-O Geschmackssache sowie "in den falschen Hals kriegen" sind [i]mmer[/i] subjektiv!
>> Es tut mir leid, ich kann die allgemeine "Hysterie" um dieses Spiel
>> nicht verstehen.
>
> Kurzum ist dies schonmal eine Anschuldigung per se.
Da das Wort in Anführungszeichen steht, hat dies der Autor offensichtlich nur in Ermangelung eines besseren Ausdrucks benutzt. Klar ist doch, was gesagt werden sollte: PR ist z.Zt. [i]das[/i] absolute (positive) Thema im Forum.
>> Die ersten Spielrunden verlaufen viel zu zäh und langwierig,
>> der Aufbau kommt nicht wirklich ins Laufen.
>
> Dies ist eine allgemeingültig formulierte Aussage, die
> darauf schließen lässt, dass der Verfasser sich eingehend
> damit auseinandergesetzt hat und mehrere solcher "erster
> Runden" erlebt hat. Dies ist nachweislich nicht der Fall.
:-? Wo ist dein Argument?
Tatsächlich hat der Autor das Spiel lange genug gespielt, um mehrere Spielrunden mitzumachen.
Oder missverstehst du hier den Begriff "erste Spielrunden"? Damit sind etwa die Runden 1, 2 und 3 gemeint, und nicht nur ausschließlich die erste.
>> Die Rollen Aufseher, Händler und Kapitän machen lange
>> Zeit überhaupt keinen Sinn (höchstens mit ein paar Münzen
>> drauf, wegen der Münzen!)
>
> Dito - allgemeingültige Aussagen, die einer notwendigen
> Grundlage entbehren.
Der Autor hat doch gesagt, dass es seine subjektiven Erfahrungen sind. Die Aussagen sind also nicht allgemeingültig, sondern real so empfunden.
> "Auf lange Sicht gesehen" und "auf Dauer langweilig"? Diese
> Wortwahl aufgrund einer noch nicht einmal fertig gespielten
> ersten Partie halte ich für deutlich überzogen.
Der Autor hat (vielleicht!) voreilig geurteilt, aber hat er sich deswegen im Wort vergriffen? Sicher nicht!
> Jemand teilt eine "anfängliche Euphorie" aufgrund einer
> angefangenen, aber nicht zu Ende gespielten Partie nicht?
Die Diskussion hatten wir ja schon: [i]Manchmal[/i] kann es Sinn machen, etwas nicht bis zum bitteren Ende durchzuziehen... :-D
Außerdem: Es ist ja wohl normal, dass man nicht euphorisch für ein noch unbekanntes Spiel ist. Und noch verständlicher wird die nicht-Euphorie, wenn sogar eine Partie abgebrochen werden mußte!
Auch hier sehe ich absolut keinen falschen Ton.
> Eine Alternativempfehlung für ein Computerspiel in einem
> Brettspielforum?
Warum nicht? Das machte vielleicht 2% seines Posting aus!
> Zudem: ein absolutes Fazit, dass Liebhaber
> komplexer Spieler mit anderen Titeln besser bedient werden
> nach 0,5 Partien eines komplexen Spiels? Das halte ich für
> - sehr - fragwürdig.
Vielleicht, aber auf keinen Fall verwerflich oder aggressiv!
> Vielleicht sollte es, darüber hinaus, dem Forum einmal zu
> denken geben, dass sich einige, früher gegenwärtige, Leute
> in letzter Zeit nicht mehr zu Wort melden - dies schließt
> sowohl versierte Spieler als auch unter anderem einige
> Autoren, Kritiker und Verlagsmitarbeiter mit ein.
:-O Hier wird versucht etwas zu konstruieren, was keinen nachweisbaren kausalen Zusammenhang hat. :-/
Alles ändert sich: Die Lebensumstände, die Interessen, die freie Zeit, etc. pp., also auch, wer, wie oft, wann ins Forum schaut.
> Teilweise absurde Diskussionen wie diese mögen ein
> (verständlicher) Grund sein...
Reine Spekulation. Wo sind die Argumente? ;-)
OK, sicherheitshalber hast du ja konjunktiv formuliert... :-)
Österliche Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")