Beitragvon Michael Blumoehr » 10. April 2002, 16:15
Jost Schwider schrieb:
> Aber ich wollte dies ja nur als Beispiel/Gegenargument
> gegenüber Michael verstanden wissen, welcher ja behauptet
> hat: "Autor ist von seinem Spiel überzeugt" und damit
> impliziert, das andere nichts vom Spiel halten würden... ;-)
Sorry, da habe ich mich anscheinend nicht verständlich genug ausgedrückt. Ich meinte eigentlich, es ist ein Beispiel dafür, daß ein Autor so von seinem Spiel überzeugt ist, daß er es unbedingt selbst verlegt. Daß anderen das dann durchaus gefallen kann, sei unbestritten.
Es gibt (leider) noch viel mehr Beispiele, in denen solcherart wenig selbstkritische Autoren, Spiele im Eigenverlag rausgebracht haben, obwohl etwas Feinschliff den Spielen durchaus gut getan hätte. Natürlich gibt es auch Eigenproduktionen, die rund sind und es gibt auch einige dieser Eigenproduktionen, die dann später von Verlagen überarbeitet wurden.
Bevor mir jetzt unterstellt wird, ich hätte was gegen selbstverlegende Autoren, das habe ich gar nicht, im Gegenteil, nur so sind uns einige Spieleperlen nicht entgangen.
> Jetzt müßte man die Begründung/Motivation für die
> Preisverleihung kennen... :-? Irgendwer?
Der Preis wurde vom Games Magazine vergeben. So wie ich das verstehe, urteilt da die Redaktions oder das Rezensionsteam.
Den Hauptpreis "Game of the year" bekam 2001 übrigens "Aladdin's Dragons" das ist Morgenland (HiG)
HellRail wurde Sieger in der Kategorie "Family Card Games" vor den Spielen Tabula Rasa, Das Kollier, Drahtseilakt, Frank's Zoo (=Zoff im Zoo), Pisa, Vampire, Fluxx, etc.
Die vollständige Liste siehe unter
http://kumquat.com/cgi-kumquat/funagain/2001games100?MvUbBppn;;65
- Michael