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PEEP: Magellan, Trans America, Pueblo

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Bernd Eisen

PEEP: Magellan, Trans America, Pueblo

Beitragvon Bernd Eisen » 1. Mai 2002, 21:49

Hallo zusammen!

Nachdem wir während der letzten Woche diese 3 Spiele spielen konnten möchte ich mal meine Eindrücke kund tun:
Magellan:
Sehr gutes Biet- und Steigerungsspiel. Die Idee, daß immer ein Schiff auf der Strecke bleibt hat mir gut gefallen. Die an einen Entdecker gekoppelten Sonderaktionen und die Handkarten mit den 2 Bedeutungen (Viel Geld, dafür wenig Siegpunkte und wenig Geld dafür viele Siegpunkte lassen den Spieler ständig im Zweifel, ob eine bestimmte Aktion auch ihren Preis wert ist. Auch ein auf den ersten Blick hoher Preis kann eigentlich ein Schnäppchen sein. Man muß sich wohl auf ein paar Entdecker konzentrieren und die gewählte Richtung konsequent beibehalten, sonst wird man gnadenlos untergehen. Selten hat uns ein Spiel so Spaß gemacht, daß wir gleich hinterher eine zweite Partie spielen wollten. Ein weiterer Höhepunkt des aktuell starken Spielejahrgangs, der auch mit relativ wenig Material und Regeln auskommen kann.

Trans America:
Sehr einfach von den Regeln und sehr flott zu spielendes Legespiel mit einer großen Portion Glück. Das Prinzip, bestimmte Städte anzfahren und als erster alle abgefahren zu sein, ist ziemlich identisch mit Ulysses, wenn auch der Motor des Spiels ein anderer ist. Jeder Spieler bekommt 5 Orte aus verschiedenen Ecken Nordamerikas ausgeteilt und versucht durch auslegen von Gleisen diese möglichst schnell miteinander zu verbinden. Dabei können bereits ausliegende Gleise anderer Spieler durch Anschließen mitbenutzt werden. Mir persönlich hat das Spiel nicht besonders gefallen, (auch wenn da viele anderer Meinung sind) da der Einfluß fast gegen Null geht. Man baut so vor sich hin, kann eigentlich nicht wirklich irgendetwas verhindern und hofft, daß das Ende nicht allzu früh kommt. Dazu ist man mitunter extrem schlecht dran wenn man die am weitesten entfernten Orte zugelost bekommt.

Pueblo:
Pueblo kam in unseren Runden nicht einheitlich gut an. Mir persönlich hat es Spaß gemacht und schon in der Grundvariante sehr gut gefallen. Man braucht schon etwas räumliches Vorstellungsvermögen, um seine Teile gut einzusetzen, aber es ist doch nicht so schlimm, wie ich es erwartet habe. Man ist stets im Zweifel, wo man sein farbiges Teil unterbringen soll: entweder dort, wo der Häuptling gerade vorbeigekommen ist (aber die nächste Runde kommt bestimmt!), oder doch ein paar Minuspunkte kassieren und dafür später beim großen Rundgang weitgehend verschont zu werden?
Mal sehen, wie sich das Spiel mit der Abbauvariante, oder den Heiligen Kultstätten anläßt.

OK, soweit meine ersten Eindrücke, wenn es jemanden interessiert.

Viel Spaß noch beim Spielen.

Grüsse
Bernd

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Jürgen Simon

Re: PEEP: Magellan, Trans America, Pueblo

Beitragvon Jürgen Simon » 2. Mai 2002, 09:06

Bernd Eisen schrieb:

> Trans America:
> Sehr einfach von den Regeln und sehr flott zu spielendes
> Legespiel mit einer großen Portion Glück. Das Prinzip,
> bestimmte Städte anzfahren und als erster alle abgefahren zu
> sein, ist ziemlich identisch mit Ulysses, wenn auch der Motor
> des Spiels ein anderer ist. Jeder Spieler bekommt 5 Orte aus
> verschiedenen Ecken Nordamerikas ausgeteilt und versucht
> durch auslegen von Gleisen diese möglichst schnell
> miteinander zu verbinden. Dabei können bereits ausliegende
> Gleise anderer Spieler durch Anschließen mitbenutzt werden.
> Mir persönlich hat das Spiel nicht besonders gefallen, (auch
> wenn da viele anderer Meinung sind) da der Einfluß fast gegen
> Null geht. Man baut so vor sich hin, kann eigentlich nicht
> wirklich irgendetwas verhindern und hofft, daß das Ende nicht
> allzu früh kommt. Dazu ist man mitunter extrem schlecht dran

Hallo Bernd!
Bei Trans America muss ich dir widersprechen!
Der Einfluss beim Spiel ist meiner Meinung nach viel grösser als von vielen erkannt wird.
Durch taktisches Setzen des Startsteins und vor allem eben der Richtung in die man baut,bekommt das Spiel eine schöne taktische Komponente!
Klar gibt es leichtere und schwerere Kartenkombinationen,aber man kann mit jeder Kombination als Sieger aus der Runde hervorgehen...
Spiel Trans America einmal zu zweit,und du wirst bemerken,wieviel drin steckt!
Das Gelernte dann bei einem Viererspiel umzusetzen wird dich sicher anderer meinung stimmen...

Spielende Grüsse
Jürgen.

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Bernd Eisen

Re: PEEP: Magellan, Trans America, Pueblo

Beitragvon Bernd Eisen » 2. Mai 2002, 09:57

Hallo Jürgen!

Klar, zu zweit kann ich mir vorstellen, daß es taktischer wird. Wir werden es sicher noch testen.

Gruß
Bernd

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Johannes Halbig

Re: PEEP: Magellan, Trans America, Pueblo

Beitragvon Johannes Halbig » 2. Mai 2002, 10:34

ich habe Tans America mehrmals zu zweit gespielt und konnte dem Spiel in der Zweierversion nichts abgewinnen. Es war jedesmal eine simple Legerei, die dann jedesmal einer von uns beiden mit einem Zug Unterschied beendet hat.

Gruß
Johannes

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Sylvia Berger

Re: PEEP: Magellan, Trans America, Pueblo

Beitragvon Sylvia Berger » 2. Mai 2002, 11:05

Hallo Jürgen
ich habe Transamerica bisher nicht zu zweit gespielt, stelle es mir aber ebenso wie von Johannes beschrieben als ziemlich öde vor. Kannst Du da vielleicht mal ein paar Tips geben, was zu beachten ist, worin Deine Taktik besteht etc.?

In der großen Runde (5 oder 6 Spieler) ist Transamerica für mich das "Royal Turf des Jahres 2002". Ruckzuck erklärt, schnell durchgespielt und jede Menge Spass gehabt. Sehr schön für den Anfang oder Abschluss eines Spieleabends oder das Spiel mit Wenigspielern. Dazu eine einigermaßen kleine Schachtel, so daß man es auch mal mit auf Reisen nehmen kann.

Sylvia

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hannes

Re: TransAmerica

Beitragvon hannes » 2. Mai 2002, 11:07

Johannes Halbig schrieb:
>
> ich habe Tans America mehrmals zu zweit gespielt und konnte
> dem Spiel in der Zweierversion nichts abgewinnen. Es war
> jedesmal eine simple Legerei, die dann jedesmal einer von uns
> beiden mit einem Zug Unterschied beendet hat.

Hi

Mir gehts genau so. Mit jeder anderen Spielerzahl spiele ich TransAmerica lieber als zu zweit.
Wenn die Unterschiede immer knapp sind, kann dann eine Partie deutlich über eine Stunde dauern.

Um die taktischen Feinheiten am besten ausloten zu können, schlage ich eine Partie zu dritt vor.

Ciao
hannes

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Frank Biesgen

Re: TransAmerica

Beitragvon Frank Biesgen » 2. Mai 2002, 11:45

hannes schrieb:

> Mir gehts genau so. Mit jeder anderen Spielerzahl spiele ich
> TransAmerica lieber als zu zweit.
> Wenn die Unterschiede immer knapp sind, kann dann eine Partie
> deutlich über eine Stunde dauern.

Hallo Hannes,

um genau das zu verhindern, gibt es ja die Sonderregel mit der Schiene, die nach der 2. Runde versetzt wird. Dadurch sollte gerade eine Zweier-Partie nach vier oder fünf Runden beendet sein. Ab drei Spielern aufwärts bin ich mittlerweile dazu übergegangen, daß jeder einmal Startspieler wird und die Minuspunkte notiert werden.

Gruß FBI

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Stephan Zimmermann

Re: PEEP: Magellan, Trans America, Pueblo

Beitragvon Stephan Zimmermann » 2. Mai 2002, 15:23

> Spiel Trans America einmal zu zweit,und du wirst bemerken,wieviel drin steckt!

Genau - nämlich gar nix :-)

TA zu zweit zu spielen macht man nur wenn das ganze Haus aufgeräumt ist,
kein Bekannter Zeit hat was zu machen und es einem fürchterlich
langweilig ist.

Zu zweit baut keiner was was dem anderen was bringen kann (oder an versucht dies so weit es geht zu vermeiden).
Wenn dies doch passiert, dann nur weil man halt irgendwo seine Schienen hinlegen musste.

Es gewinnt der mit der besseren Kartenkombination.

Stephan


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