Beitragvon michael weber » 11. Mai 2002, 16:57
> Es gab eine ganz klare Siegerin. Wir mussten nicht
> mal auszählen, so offensichtlich war es.
ähm, wie denn das? immerhin bekommen die anderen ja auch gold vom tempel und die siegerin wird ja wohl nciht alle abenteuerpunkte und schätze bekommen haben?
> Und ich selber hatte
> nach ca. zwei Drittel des Spiels überhaupt keine relle
> Siegeschance mehr, biss mich einfach noch durch, schaffte es
> aber nicht mal mehr bis zum Tempel und wurde klar Letzter von
> vier Spielern.
man muss nicht zum tempel gehen, um das spiel zu gewinnen. es erleichtert die sache zwar, aber schätze heben und abenteuerpunkte erhalten, können völlig ausreichend sein...
> In meinen Augen funktioniert das Spiel nicht richtig.
wir hatten bisher keine probleme mit dem mechanismus. es funktioniert tadellos.
> Eine
> Siegeschance hat an nur wenn man in der Gruppe der ersten
> Tempeleroberer dabei ist.
es ist dann prinzipiell einfacher, aber... (s.o.)
> Dass heisst, dass man sich immer in
> der Nähe der andern Mitspieler aufhalten muss, damit man
> nicht plötzlich abgehängt werden will. Dann ist es aber
> mühsam, an Schätze und Entdeckerchips zu kommen und es gibt
> dann wohl einfach einen Zufallsieger.
zufallssieger. klar, wenn alle die gleiche strecke gehen würden, stimmt das wohl. aber das muss ja nicht sein. bedenke, wenn der, der vorne liegt, abenteuer besteht, gibt es keinen grund, warum das die anderen nicht auch können sollten!
> Meiner Ansicht nach hat es in diesem Spiel zu viele
> Hindernisse. Es gibt kein "funktionierendes Wegsystem".
also das wegesystem funktioniert ganz wunderbar. man muss sich allerdings den rückweg freihalten. wer mit einer strapaze auf ein abenteuerfeld gelangt, hat meiner meinung nach, die schlechteste aller wegmöglichkeiten gewählt. oft ist dann ein rückzug quasi unmöglich.
> Wenn
> man dann sich in die falsche Ecke des Spielplans verrennt,
> hat man das Spiel plötzlich verpasst. Man kann keine
> Entdeckungen mehr machen,
kann aber chips durch asusetzen bekommen!
> kommt kaum zu neuen
> Ausrüstungsgegenständen
man kann fast überall welche dazu bekommen. siehe aber strapaze!
> und hat so immer zu wenig Material
> für Abenteuer und kann keine Hindernisse mehr traversieren.
also, wenn man mal einen schrück zurück geht, um den rucksack aufzufüllen, kann das sehr viel weiter helfen. gerade nach abenteuern ist der weg gar nicht so lang, weil der rucksack ja vergleichsweise leer ist. außerdem kann man ja auch sachen wegwerfen, um schneller vorwärts zu kommen. ich weiss, macht man nicht so gerne...
> Na ja, jeweils zwei von drei Runden zu passen, ist auch nicht
> lustig. Da kann ich ja gleich ein anderes Spiel spielen.
s. strapaze, ansonsten kann ich das nicht nachvollziehen. bei uns war eher das problem, dass der rucksack zu voll mit gepäck war. oder gebt ihr beim "eintauschen" etwa die alten gegenstände ab? das wäre falsch.
> An den Spielregeln herumfeilen, bringt wohl auch nichts. Da
> hat Wolfgang Kramer sicherlich schon alles durchprobiert.
wie gesagt, ich finde die regeln und den mechanismus völlig gelungen.
> Ideen wären : neu entdecktes Gelände muss wenn möglich immer
> so gebildet werden, dass Wege fortgeführt werden.
das ist doch eigentlich fast immer so!? man legt sich ja nicht die kärtchenseite mit dem fehlenden weganschluss vor die füße!?
> Oder : Um
> ein Abenteuerfeld zu passieren, dessen Abenteuer schon mal
> von jemandem bestanden worden ist, kann mal wahlweise auch
> nur den dortigen Campbesitzern je einen Gegenstand abgeben.
halte ich für überflüssig und nicht passend. was soll der arme kerl denn machen, wenn der rucksack eh schon zu voll ist. dann wäre das camp ja eine strafe.
> Ich hoffe, dass ich von euch Tipps kriege, wie Goldland Spass
> macht. Sonst bleibt dieses Spiel für mich bloss zum Fenster
> herausgeschmissenes Geld.
also, versuchen, möglichst viele abenteuer zu bestehen, schätze zu heben, dabei auf rückwege achten, keine (unnötigen) strapazen eingehen, auch mal zurück gehen, wenn es vorwärts unsiinig aussieht, ab und zu zur schnelleren fortbewegung gepäck entfernen, möglichst viele camps setzen (eigentlich immer, damit man auf diese karten problemlos zurück kann). man sollte zwar die anderen spieler im auge haben, wenn sie in das letzte viertel des spielfelds einfringen, wenn man zu weit weg ist, heißt es abenteuerplättchen sammeln, die bringen mehr als alles gold dieses spiels. siehe auch das posting von dieter.
uns hat goldland sehr viel spaß gemacht. das spiel zeigt, dass kramer dieses jahr gleich mehrere kandidaten für die auswahlliste hat.
viele grüße
michael